EnBW setzt auch intern auf E-Autos – E-Autos für alle Beschäftigte

EnBW setzt auch intern auf E-Autos

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Der Stromversorger EnBW strebt im Rahmen seiner aktuellen Strategie Klimaneutralität bis 2035 an. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen halbiert werden. Ein Teil des Pakets ist eine umfassende Offensive bei E-Mobilität. Bereits jetzt betreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben Deutschlands größtes Schnellladenetz – aber auch intern setzt EnBW massiv auf den Umstieg. So seien bereits mehr als 500 von etwa 3000 Betriebsfahrzeugen auf elektrische oder Hybrid-Antriebe umgestellt. Nun würden die Dienstwagen folgen.

Laufen Leasingverträge für Verbrenner aus, dürfen die mehr als 630 Dienstwagen-Berechtigten des Konzerns – in der Regel Führungskräfte – nur noch aus einem Angebot von elektrischen oder teilelektrischen Fahrzeugen wählen. „Inzwischen gibt es eine so breite Vielfalt an Elektro- und Hybridautos, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, beim Thema Dienstwagen konsequent in die E-Offensive zu gehen“ sagt Frank Heberger, Leiter Infrastruktur im Konzern. Mehr als 120 Dienstwagen seien inzwischen E- oder Hybrid-Autos.

Zum anderen gibt es für alle Beschäftigten dauerhaft das Angebot, über die EnBW Autos mit rein elektrischem Antrieb zu attraktiven Konditionen zu leasen. Für das Mitarbeiter-Programm hat sich das Unternehmen nach einer europaweiten Ausschreibung größere Kontingente des VW ID.3, des Peugeot e-2008 sowie des Hyundai Kona zu Sonderkonditionen gesichert. Weitere Modelle sollen im Laufe des Jahres folgen. Alle Fahrzeuge müssen eine Wärmepumpe an Bord haben und dürfen maximal 60.000 Euro kosten. Bis Jahresende 2020 waren bereits 450 E-Autos ausgeliefert, aktuell beläuft sich die Zahl schon auf 740. „Mit diesem Programm ermöglichen wir es, nachhaltig unterwegs zu sein und damit die Umwelt zu schonen„, so Heberger.

Diese Aktion ist nicht die erste im Unternehmen. Im Jahr 2018 wurden 180 BMW i3 – die damals größte derartige Flotte Deutschlands – angeboten, 2019 noch einmal 150 VW e-Golf. In beiden Fällen seien die Bestelllisten innerhalb weniger Tage überzeichnet gewesen. Per Los habe entschieden werden müssen, wer ein Auto bekam.

Offenbar profitiert von alledem nicht nur das Klima. Die Betriebskosten für den Fuhrpark seien seitdem bereits spürbar gesunken, wird Heberger zitiert. Und: Es gebe deutlich weniger Tempo-Verstöße.

Quelle: EnBW – Pressemitteilung / edison.media

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Komisch, in dieser Meldung kommt das Wort „Tesla“ gar nicht vor.

Hehe… Das könnte daran liegen, dass Flottenkunden gewisse Anforderungen an der Service stellen. 3 Monate auf einen Termin warten funktioniert da nicht. Das Argument habe ich schon häufiger gelesen.
Davon ab dürften die genannten Hersteller EnBW bei den Kontingenten Rabatte geben. Auch das gibt es es bei Tesla nicht. Der Online – Preis ist ja in Stein gemeißelt.

Aber es geht hoffentlich immer mehr dahin, das auch die Flottenkunden mehr E-Autos aufnehmen. Denn das sind ja dann die Autos, die nach 2 Jahren Leasing deutlich günstiger auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen. So läuft es bei den Verbrennern ja. Bei den BEVs ist der Gebrauchtwagenmarkt wegen der Förderung noch mit einem großen Fragezeichen behaftet l.

Ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis der Zusammenhang aus:
1.) Leasing
2.) ständig sinkenden Preisen (zumindest bei Tesla)
3.) Restwertrisiko

auch vom Letzten Deutschen endlich (wirklich) verstanden wird.

Tip: Mir konnte meine Leasinggesellschaft erklären, “warum Tesla so teuer ist’
spoiler alert: Der Grund war nicht der Service

Frei nach dem Motto „Die Sesamstrasse“
Wer? – Wie? – Was?
Der! – Die! – Das!
Wieso? – Weshalb? – Warum?
Wer nicht fragt bleibt dumm !!!

Gut das VW seine Fahrzeuge mit reichlich Sonderkonditionen im Deutschen Markt positioniert – das ist zumindest gut für die Statistik.
Ob das dann auch für die Marge gut ist wird sich zeigen.
Solange konzentriert sich Tesla doch gerne auf die Weiterentwicklung von Produktionskapazitäten, günstigere Modelle (mit Gewinnmarge 😉 )und FSD – das wird nämlich in den kommenden paar Jahren relevant werden.

Wann genau startet Artemis mit der (Aufhol-) „Jagd“?

Auch soll es ja angeblich noch Märkte außerhalb von Deutschland geben, die dieses Jahr noch 1.000000 Teslas kaufen wollen und 2022 dann schon 2.000000

Mache ich mir deshalb Gedanken?
Nicht wirklich!
Gedanken mache ich mir, daß hoffentlich nicht allzu viele Vorbestellungen für das Model Y vorliegen – sonst muß ich da noch so lange (geduldig) warten.
Geanken, lieber David, solltest Du dir lieber machen, wie viele andere da auch lieber warten.

EnBW macht das schon alles richtig – im Falle von Leasingkunden gerne ohne Tesla – da finden sich reichlich Käufer

„Komisch, in dieser Meldung kommt das Wort „Tesla“ gar nicht vor.“

Komisch … konnte KleinDavid diesen Satz aus dem Artikel nicht lesen?:

„Weitere Modelle […] im Laufe des Jahres […] müssen eine Wärmepumpe an Bord haben und dürfen maximal 60.000 Euro kosten.“

Spielt aber auch keine Rolle – Hauptsache vollelektrisch also und ohne diese „Noch’n-Umweltskandal“-Hybrids …

Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

EnBW ist der Tesla unter den deutschen Unternehmen. Die Innovationskraft und der Einsatz für die eMobilisierung und den Umweltschutz sucht seinesgleichen.
Als gutes Beispiel seien nur einmal das Engagement im Bereich der Ladestationen zu erwähnen, welche meiner Erfahrung nach i.d.R. sehr gut funktionieren und die Ladepreise als fair zu bezeichnen sind.

absolut Spitze was EnBW da abliefert !!!

Zu Tesla kann man stehen wie man will.
Die verschleudern die Autos eben nicht an Großkunden damit dann der Endkunde über den Tisch gezogen wird wie bei VW.

EnBW wird die Dinger mit 40 – 60% Rabatt bekommen haben. Und der Private zahlt den vollen Preis. Finde ich schade dass die Nicht in der Lage sind einen Marktgerechten Preis zu machen für jedermann. Dann wären die vlt. Weltmarktführer so wie stets indoktriniert.

es bleibt spannend

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