EnBW Schnellladepark in Karlsruhe: 12 Ladepunkte mit bis zu 300 kW Ladeleistung

Copyright Abbildung(en): EnBW

12 Ladepunkte mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung wurden am heutigen Mittwoch am ersten EnBW Schnellladepark in Karlsruhe in Betrieb genommen. Offiziell eröffnet wurde der Schnellladestandort von Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup und EnBW-Chef Frank Mastiaux. Bereits Ende 2020 ist der Schnellladepark als Teil des vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderten Projekts „Urbane Schnellladeparks Baden-Württemberg“ (USP-BW) in Betrieb genommen wurden.

Wer vorbeischauen möchte findet den neuen Park direkt am Einkaufscenter in der Durlacher Allee 111 und ermöglicht ultraschnelles Laden mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt an insgesamt zwölf High Power Charging (HPC) Ladepunkten. Somit soll es E-Autofahrer möglich sein innerhalb von nur fünf Minuten Strom für bis zu 100 Kilometer Reichweite zu laden. Genutzt wird hierfür ausschließlich Ökostrom wie an allen EnBW-Ladepunkten in Deutschland.

„Während des Einkaufs bequem und ultraschnell laden – der neue Park unterstreicht unser Ziel, als Stadt voranzugehen und die Mobilitätswende aktiv zu gestalten. Durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Karlsruhe gehen wir einen weiteren Schritt hin zu neuer und klimafreundlicher Mobilität.“ – Frank Mentrup, Oberbürgermeister Karlsruhe

Verkehrsminister Winfried Hermann äußert sich wie folgt zum Karlsruher Schnellladepark: „Mit urbanen Schnelladeparks wird die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität weiter gesichert und verlässliche Ladestandorte für ein schnelles Nachladen auch für Nutzende ohne private Lademöglichkeit geschaffen.“ Vonseiten EnBW gibt Mastiaux zu verstehen, dass der Ausbau von Schnellladeparks strategische Bedeutung hat und deswegen konsequent angegangen wird. „Gerade im urbanen Raum entsteht so die Möglichkeit, während kurzer Stopps und Besorgungen zu laden. Oder auch dann, wenn man zu Hause keine Möglichkeit dazu hat. Das sind wichtige Bausteine, um die Elektromobilität in den Alltag der Menschen zu integrieren und ihr damit zum Durchbruch zu verhelfen. „Mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe haben wir dafür die richtigen Partner an unserer Seite“,  so Mastiaux abschließend.

Im Rahmen des Projekts USP-BW errichtet die EnBW insgesamt 16 urbane Schnellladeparks in den 15 größten Städten Baden-Württembergs. Zwei Standorte in Stuttgart sind bereits in Betrieb; weitere folgen in diesem Jahr. Das Energieunternehmen betreibt mit mehr als 450 Standorten bundesweit das größte Schnellladenetz für Elektromobilität. Noch in diesem Jahr möchte die EnBW diese Zahl auf 1.000 Schnellladestandorte mehr als verdoppeln und investiert allein bis 2025 rund 100 Mio. Euro jährlich in den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Quelle: EnBW – Pressemitteilung vom 27. Januar 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Toll, aber es fehlt ein Dach gegen Regen und Schnee.

ja richtig, das schafft nur Fastned in NL ! Hoffentlich ist die Preispolitik für die Nutzung nicht wieder abstossend gerade für „kleine“ E-Mobile ! Das wäre mal ein Wurf …

ich glaub preislich wird da EnBW ein guten Weg finden.
EnBW ist m.E der einzig ahre Freudn der Elektromobilität i D.

Was die alles auf die Beine gestellt haben in der kurzen Zeit und bieten dazu wirklich faire Preise im Vergleich zu den Wucherern bei E.On , IONITY usw.

Diese Firma hat Zukunft

und das mit dem Dach lag sicher nicht an EnBW 😉
Behördenwahnsinn…..

es bleibt spannend

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