ElringKlinger baut Batterie-Prototyp für Piëch-Renner

ElringKlinger baut Batterie-Prototyp für Piëch-Renner

Copyright Abbildung(en): Piech Automotive

Millionen-Auftrag für die ElringKlinger AG. Der weltweit operierende Zulieferer hat einen Abschluss im Bereich der Batterietechnologie mit der Piëch Engineering AG getätigt. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Im Zuge dieser Vereinbarung entwickelt und liefert ElringKlinger Prototypen eines Batterie-Systems für das vollelektrische Highend-Sportwagenmodell des schweizerisch-deutschen Herstellers. Die Batterie-Systeme beinhalten neben den reinen Batterie-Modulen auch das Batterie-Managementsystem. Mit den Entwicklungs-, Liefer- und Testleistungen umfasst das Projekt zunächst ein Volumen im mittleren einstelligen Millionen-Bereich und beginnt noch Ende dieses Jahres.

„Der Auftrag zeigt, dass ElringKlinger mit seiner Innovations- und Leistungsfähigkeit in der Batterie-Technologie überzeugt“, so Theo Becker, Technikvorstand der ElringKlinger AG. Piëch stellt höchste Ansprüche an den vollelektrischen Antrieb seiner Fahrzeuge, die wir mit unseren Batterielösungen erfüllen.“ Derzeit würden bereits die ersten Projektschritte umgesetzt. Das  Kompetenzzentrum in Neuffen biete für das Projekt hervorragende Bedingungen.

Das Batterie-Konzept von Piëch basiert nach Angaben von ElringKlinger auf einem Pack mit über 400 Pouch-Zellen, das in Kombination mit der Steuereinheit den Kern des Systems bildet. Technisches Highlight des Konzepts sei die Spannungsumschaltung von 800 auf 400 Volt. Dadurch werde möglich gemacht, dass Ladevorgänge mit einer 800-Volt-Technik erfolgen, während dem Fahrbetrieb eine Spannung von 400 Volt zugrunde liegt. Darüber hinaus ermögliche die innovative Batterie-Technologie bei einer Kapazität von mehr als 70 kWh eine Reichweite von 500 Kilometern. Auch hohe Laderaten könnten realisiert werden – in weniger als fünf Minuten würden 80 Prozent der Batteriekapazität erreicht.

ElringKlinger entwickelt und produziert nach eigenen Angaben bereits seit über zehn Jahren Komponenten für Lithium-Ionen-Batterien für verschiedene Hybrid- und batterieelektrische Fahrzeugmodelle. Das Know-How bei der Entwicklung und Serienfertigung in der Batterietechnologie umfasst Batteriesysteme, Batteriemodule sowie Komponenten.

Piëch Automotive ist ein Schweizer Sportwagenhersteller mit Entwicklungszentrum in Memmingen. Die Piëch-Ingenieure setzen bei der Fahrzeugarchitektur auf ein flexibles, modulares Konzept als Basis für weitere Varianten. Der Piëch GT soll 2024 als erstes Fahrzeug einer Produktfamilie von drei Modellen auf den Markt kommen.

Quelle: ElringKlinger – Pressemitteilung vom 16. Dezember 2021

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Das klingt doch ganz anders, als die ersten Pressemeldungen zu diesem Wunderakku. Waren das nicht 180 kWh und eine Ladegeschwindigkeit von 900 kW? Jetzt ist das der Akku einer Mittelklasse-Gurke…

Interessant, dass bei Piëch nur zum Laden von 400 auf 800 V umgeschaltet wird – von höherer Spannung verspricht man sich offenbar keinen wirklichen Nutzen für den Fahrbetrieb (Aufwand/Kosten?) … :P

Last edited 11 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

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