Elektrotransporter Peugeot e-Boxer ab sofort bestellbar

Peugeot e-Boxer Elektrotransporter

Copyright Abbildung(en): Peugeot

Ab sofort ist der neue Elektrotransporter Peugeot e-Boxer bestellbar. Das Modell ist mit zwei verschiedenen Batterievarianten erhältlich: Für kürzere Strecken eignet sich die 37 kWh Batterie, mit der Gewerbetreibende Entfernungen von bis zu 116 Kilometern nach WLTP zurücklegen können. Die 70 kWh Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 247 Kilometern.

Der e-Boxer ist in den Längen L1 und L2 mit der 37 kWh Batterie ausgestattet. In der Länge L4 ist die größere Batterie mit 70 kWh bestellbar. Für praktisches Aufladen wurde der Ladeanschluss links neben der Fahrertür platziert und das Fahrzeug standardmäßig mit einem acht Meter langen Typ 2-Ladekabel (22 kW) ausgestattet.

Der e-Boxer mit 70 kWh Batterie ist netto ab 67.380 Euro erhältlich. Die Preise für die günstigeren Varianten mit dem kleinen Akku hat der Hersteller noch nicht offiziell mitgeteilt. Laut der offiziellen Preisliste kostet der L1H1 57.990 Euro netto und der L2H2 59.990 Euro netto. Zudem sind in der Preisliste drei Versionen als Fahrgestell zu finden: Der L3 mit Einzelkabine ab 62.930 Euro netto, der L3 mit Doppelkabine (64.230 Euro netto) und der L4 mit Einzelkabine für 63.530 Euro netto.

Der e-Boxer bietet vom Start weg ein Drehmoment von 260 Nm bei einer maximalen Leistung von 90 kW (122 PS). Dank des elektrischen Motors fährt sich der Van fast vibrations- und geräuschlos. Der Antriebsstrang gewinnt zudem Energie zurück (Rekuperation), wenn das Pedal losgelassen oder die Bremse gedrückt wird. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 110 km/h und 90 km/h für die 4-Tonnen-Variante.

Der neue Kastenwagen ist auf die Bedürfnisse von Firmen und Gewerbetreibenden ausgelegt, die komfortabel und emissionslos mobil sein wollen, wie der Hersteller mitteilt. Für sichere Fahrten bietet der Peugeot e-Boxer mehrere moderne Fahrerassistenzsysteme wie einen Totwinkelassistent, eine Rückfahrkamera und einen Notbremsassistent (inkl. Spurhalteassistent). Nützliche Details zum elektrischen Fahrbetrieb und dem Geschehen auf der Straße bietet der Rückspiegel mit integriertem Display.

Peugeot präsentiert Elektrotransporter e-Boxer
Peugeot

Zur Auswahl des Fahrmodus stehen im rein elektrischen e-Boxer anstelle einer manuellen Schaltung drei Tasten zur Verfügung. Die Fahrerin oder der Fahrer wählt zwischen „D“ für Drive, „N“ für Neutral oder „R“ für Rückwärtsgang. Den Komfort unterwegs sollen die elektrisch einstellbaren und beheizbaren Außenspiegel sowie die serienmäßige Klimaanlage erhöhen. Der Peugeot e-Boxer ist zudem mit einer Vielzahl an praktischen Ablagen und Fächern ausgestattet und bietet damit genügend Stauraum für Unterlagen und Arbeitsmaterialien.

Quelle: Peugeot – Pressemitteilung vom 06.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Für kürzere Strecken eignet sich die 37 kWh Batterie, mit der Gewerbetreibende Entfernungen von bis zu 116 Kilometern nach WLTP zurücklegen können. Die 70 kWh Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 247 Kilometern.

Die Verbrauchsangaben wohl hier wie auf der Peugeot-Webseite „Kaffeesatzleserei“.

Neuer PEUGEOT e-Boxer L1/L2 Elektromotor 1201, 90 kW (120 PS) mit 37 kWh Batterie: Reichweite in km: bis zu 2001; CO2-Emissionen (kombiniert) in g/km: 01.

Neuer PEUGEOT e-Boxer L2S/L3/L4 Elektromotor 1201, 90 kW (120 PS) mit 70 kWh Batterie: Reichweite in km: bis zu 2241; CO2-Emissionen (kombiniert) in g/km: 01

(Quelle: professional.peugeot.de)

Boxer Kastenwagen als Diesel ab 29.755 Euro netto und als e-Boxer.

Der e-Boxer mit 70 kWh Batterie ist netto ab 67.380 Euro erhältlich. Die Preise für die günstigeren Varianten mit dem kleinen Akku hat der Hersteller noch nicht offiziell mitgeteilt. Laut der offiziellen Preisliste kostet der L1H1 57.990 Euro netto und der L2H2 59.990 Euro netto.

Etwas verwirrend, offiziell keine Preise für die kleine Batterie und dann gibt es doch offizielle Preise.

Über 28.000 Euro mehr für einen E-Motor und 37 kWh – bei 70 kWh sind es 37.625 Euro mehr – fehlender Dieselmotor und Abgasanlage wurden wohl garnicht vom Preis abgezogen.

Batterie Ersatzteilpreis 250 Euro pro kWh wären bei 37 (70) kWh 9.250 (17.500) Euro.

Eigentlich hätte der e-Boxer mit 37 kWh gut 15.000 Euro billiger sein müssen, selbst wenn der E-Motor etwas teuerer gewesen wäre als der ersetzte Dieselmotor und die Abgasanlage zusammen.

Wer kann mir die unterschiedlichen Reichweitenangaben und die Ungereimtheiten beim Preis erklären?

IMHO:

  • Höherer Preis wegen der besseren Ausstattung. Sind bei den Dieselvarianten Klimaanlage und die elektr. Fahrhilfen auch Serie ?
  • Höherer Preis wegen Förderprämien. Was beim Herstellerlistenpreis ja auch gerne von den Kaufleuten gemacht wird: Die Förderprämie wird einkalkuliert ?
  • Höherer Preis wegen der Orientierung an den Preisen vom MAXUS eDeliver 9. Dieser ist aber in vielen Parametern dem Peugeot e-Boxer überlegen

Wenn jetzt in diesem Nutzfahrzeug Segment das Angebot für elektrische Transporter wächst, werden die Preise mittelfristig sinken. Momentan ist das Angebot ja noch recht überschaubar.

Last edited 12 Tage zuvor by Stefan

Einerseits ist Ihr Einwand im Endeffekt wahrscheinlich ein Stück weit gerechtfertigt.
Auf der anderen Seite scheinen Sie sich nicht bewusst zu sein, dass solche Produkte nicht nur variable Kosten sondern massive Entwicklungskosten haben und es sehr verschiedene Ansätze gibt, wie man diese Entwicklungskosten wieder reinholt, bzw. auf die Produkte umwälzt.
Eine Variante ist, zuerst einmal die, die unbedingt so etwas kaufen wollen oder müssen, relativ rasch einen grossen Teil der Entwicklungskosten bezahlen zu lassen. Das ist dann besonders verlockend, wenn es noch massive staatliche Zuschüsse gibt, wie aktuell in vielen Ländern.

Absolut unterirdisch was Peugeot da abliefert.
N verkrampften Verbrenner-Umbau. Klar kostet der mehr Geld in der Kalkulation da der VK des Verbrenners genommen wird + die Umbaukosten in Handarbeit weil.

Da sitzen halt wieder Bruchpiloten in der Kalkualtionsabteilung.

Das darf niemals das Problem des Endkunden sein dass Hersteller den Umstieg verpennt haben.
Hoffentlich bleiben die auf den Schrottkisten sitzen

es bleibt spannend

Die 70 kWh Batterie geht vielleicht noch, aber die 37 kWh Batterie ist schon sehr grenzwertig. Auf dem Rückweg ein größerer Umweg oder eine Baustelle 10km zu weit weg und Ihm gehen die Lichter aus. Und der Preis ist auch eher so naja…

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