Elektrofahrzeug-Hersteller Arrival will seine Präsenz in Europa steigern

Arrival-Elektrotransporter

Copyright Abbildung(en): Arrival

Der Elektrofahrzeug-Hersteller Arrival aus Großbritannien will seine Präsenz auf dem europäischen Festland ausbauen. Der Arrival Van, ein in verschiedenen Größen erhältlicher Elektrotransporter, soll ab 2022 in neun europäischen Ländern angeboten werden, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, die Schweiz, Norwegen, die Niederlande und Schweden. Um das Fahrzeug der Öffentlichkeit vorzustellen, haben die Briten eine Europatour gestartet: Die Arrival European Roadshow führt den Arrival Van in den kommenden Monaten durch fünfzehn europäische Städte.

Produziert werden soll der Elektrotransporter in mehreren lokalen Mikrofabriken in europäischen Städten. Je nach Modellhöhe und -länge beträgt das Frachtvolumen 10,5 bis 18 Kubikmeter. Die Gesamtbetriebskosten (TCO) sollen geringer ausfallen als bei einem Diesel-Transporter. Arrivals Elektrotransporter soll in vier Längen zwischen 5,1 m und 6,5 m erhältlich sein und in drei Höhenvarianten, in insgesamt acht verschiedenen Ausführungen. Beim Akku setzt Arrival auf modular flexible Batteriepakete zwischen 44 kWh und 133 kWh und bis zu 340 Kilometer Reichweite im WLTP-Zyklus. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h, die maximale Ladeleistung DC bei 120 kW und AC bei 11 kW.

Arrival-Elektrotransporter-Cockpit
Arrival

Da Liefervans Tag für Tag ausgiebig von den Fahrern genutzt werden, will Arrival ein neues Maß an Komfort bieten, wie es normalerweise bei Luxus-Pkw der Fall sei – einschließlich beheizter Sitze, unabhängiger Vorder- und Hinterradaufhängung, Klimaanlage und eines 15,6-Zoll-Touchscreen-Bildschirm. Darüber hinaus sollen die Fahrzeuge so konzipiert sein, dass sie die Sicherheit und das Wohlbefinden von Fahrern und anderen Verkehrsteilnehmern auf unseren Straßen mithilfe fortschrittlicher Technologien maximieren. ADAS-Funktionen wie digitale Spiegel, eine 360-Grad-Rundum-Ansicht, eine erweiterte Notbremsfunktion, Überwachung des toten Winkels, Verkehrszeichenerkennung und Spurhalteassistent seien für alle Fahrzeug-Varianten verfügbar.

Der Arrival Van ging im Sommer in die ersten Pilotprojekte. Voraussichtlich im dritten Quartal 2022 soll die Serienproduktion in den ersten Mikrofabriken starten. Dass das Fahrzeugkonzept überzeugt, zeigt ein Blick in die Bestellbücher: Die unverbindlichen Bestellungen und Absichtserklärungen des Unternehmens sollen sich auf insgesamt 59.000 Fahrzeuge belaufen, davon allein 20.000 Stück des Logistikriesen UPS, der die Fahrzeuge in den USA und Europa einsetzen will.

Quelle: Arrival – Pressemitteilung vom 15.09.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Nach Rivian in den USA und Arrival in Europa, wo ist eigentlich Tesla?

… und Mercedes (eSprinter, eVito) und Stellantis (E-Ducato etc., e-Jumpy etc.) und Renault/Nissan und (Master E-Tech electric), …
Also eigentlich alle, ausser die mit dem grossen Maul.

True.

Wenn irgendeiner mal einen Transporter mit einer Zuladung wie bei einem Diesel anbietet dann hole ich mir auch einen aber ca. 400 kg weniger Zuladung ist für mich nicht zu gebrauchen.

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