Elektroautos ökologisch laden: Das richtige Wann & Wie ermöglicht CO2-armes Laden

Elektroauto-Laden-CO2

Copyright Abbildung(en): SWM

Die Zulassungszahlen von Elektroautos steigen deutlich, und es wird weiterhin kontrovers diskutiert, wie umwelt- und klimafreundlich diese Autos wirklich sind. Für eine ganzheitliche Betrachtung muss man nicht nur berücksichtigen, wieviel Energie bei der Herstellung des Fahrzeugs zum Einsatz kommt und welche Emissionen dabei entstehen, sondern auch, mit welchem Emissionsaufwand der Strom erzeugt wird, mit dem das Fahrzeug geladen wird.

Eines ist klar: Je mehr erneuerbare Energie in die Batterien fließt, desto besser ist der ökologische Fußabdruck des E-Autos. Deshalb ist der erste richtige Schritt, fürs Laden der Batterie einen Ökostromvertrag abzuschließen. Damit ist sichergestellt, dass die entsprechende Menge des geladenen Stroms in Summe auch regenerativ erzeugt worden ist, wie die Stadtwerke München (SWM) in einem aktuellen Beitrag zu diesem Thema erklärt.

Aber wie viel erneuerbare Energie kommt wirklich im Fahrzeug an, solange der deutsche Strom ein Mix aus Erneuerbaren und Graustrom ist? In den allermeisten Stunden des Jahres ist die Stromnachfrage derzeit noch höher als die gleichzeitig eingespeiste Menge erneuerbarer Energie. Die Erneuerbaren erzeugen in der Regel so viel Strom, wie es die natürlichen Voraussetzungen (z. B. Wind oder Sonne) in diesem Moment ermöglichen. Den Rest decken herkömmliche Kraftwerke ab.

Emissionen der Stromerzeugung gehen zurück

Die durchschnittliche CO2-Emission der gesamten Stromerzeugung in Deutschland lagen nach Berechnungen des Umweltbundesamtes im Jahr 2019 (dem letzten Jahr ohne Einfluss der Corona-Pandemie) bei 408 g/kWh. Zur Deckung einer zusätzlichen Stromnachfrage, die durch weitere, große Verbraucher wie Elektroautos entsteht, fielen nach Berechnungen der SWM durchschnittlich 850 g/kWh an CO2 an. In den kommenden Jahren werden sich diese Emissionen allerdings weiter verringern, da zunehmend konventionelle Erzeugungsanlagen vom Netz gehen und erneuerbare weiter ausgebaut werden.

Für das Jahr 2022 gehen die SWM von 330 g/kWh für den deutschen Strommix aus und von etwa 620 g/kWh für die zusätzliche Stromerzeugung, die für das Laden von E-Fahrzeugen notwendig wäre.

E-Autos sparen in jedem Fall CO2 ein

Viele E-Autos werden ungesteuert geladen. Das heißt, sie werden einfach „angesteckt“, laden mit voller Leistung, egal zu welcher Uhrzeit und egal, welche Energie im Netz gerade zur Verfügung steht. In solchen Fällen des „ungesteuerten Ladens“ stammt der Strom meist aus konventionellen Erzeugungsanlagen, da auch dann geladen wird, wenn die Stromnachfrage ohnehin hoch ist, etwa mit Beginn des Feierabends.

Doch selbst mit diesem konventionell geprägten Strommix ergibt sich bereits ein deutlicher CO2-Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern:
Geht man davon aus, dass die Nutzung von einem Liter Benzin 2,33 kg CO2 erzeugt, kommt man bei einem Durchschnittsverbrauch von 7,8 Litern auf 100 km zu einem CO2-Ausstoß von gut 18 kg pro 100 km. Bei einem E-Auto mit einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh auf 100 km, das ungesteuert geladen wird, sind es hingegen für 2022 laut Berechnungen der SWM nur 12,4 kg. Pro 100 km vermeidet das E-Auto dann also gut 5,6 kg CO2 im Vergleich zum Verbrenner.

Tagsüber laden ist am ökologischsten

Die gezielte Wahl des Ladezeitraums spielt eine erhebliche Rolle, wenn es darum geht, diese Einsparung weiter zu verbessern. Berechnungen der SWM zeigen, dass sich vor allem tagsüber zwischen 10 und 17 Uhr ein besonders emissionsarmer Strommix für die Zusatznachfrage durch E-Autos ergibt. Konkret erwarten die SWM 2022 in diesem Zeitraum nur 570 g CO2/ kWh. Die CO2-Bilanz des Elektrofahrzeugs verbessert sich also auf 11,4 kg CO2/100 km, wenn es tagsüber geladen wird – der Vorsprung zum Benziner wächst weiter.

Der CO2-Ausstoß ist geringer, da die zunehmende Zahl an Solaranlagen tagsüber viel Strom ins Netz einspeisen. Oft kann es durch die PV-Einspeisung in den frühen Nachmittagsstunden sogar zu einem Strom-Überschuss im Netz kommen. Wird das E-Auto also in dieser Zeit geladen, so steigt der Anteil an tatsächlich genutzter erneuerbarer Energie deutlich an. Mit dem weiteren Ausbau von Solaranlagen verstärkt sich dieser Effekt: Jede Anlage verringert die CO2-Belastung des Strommix und damit auch der im E-Auto gespeicherten Energie. Bis 2035 sinkt die Belastung des zusätzlich erzeugten Stroms tagsüber voraussichtlich auf nur noch 200 g CO2 je kWh.

Der Öko-Champion: PV-Anlage & Ladestation

Diese Perspektive spricht dafür, die Lademöglichkeiten in den Unternehmen deutlich auszubauen, bzw. im Fall von Homeoffice zu Hause. Hat man zudem noch eine PV-Anlage auf dem Dach, kann die dort erzeugte Energie direkt und CO2-frei ins eigene E-Fahrzeug fließen. Je mehr Strom vom eigenen Dach geladen wird, desto klimafreundlicher wird geladen.

Wegen der begrenzten Energieausbeute je Quadratmeter Solar-Fläche wird man es zwar nur in den seltensten Fällen schaffen, die gesamte Energie für das E-Auto mit der eigenen PV-Anlage zu erzeugen. Indem man seinen eigenen Strom erzeugt, kann man aber die Kosten der Betriebsmittel für das Elektroauto deutlich senken, wodurch sich auch die Gesamtkosten über die Lebenszeit klar verringern. Damit führt eine eigene PV-Anlage nicht nur zu niedrigeren CO2-Emissionen, sondern auch zu einem positiven Effekt im Geldbeutel. Ein Elektroauto, das tagsüber geladen wird und zudem den Strom aus der eigenen PV-Anlage verwendet, ist somit der klare Öko-Champion im motorisierten Individualverkehr.

Quelle: SWM – Pressemitteilung vom 28.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Tolle Erkenntnis, wenn die Sonne scheint , kann man PV Strom laden. Was für eine Studie.

Und wieder die alte Leier …

Für das Jahr 2022 gehen die SWM von 330 g/kWh (Anm.: CO2) für den deutschen Strommix aus und von etwa 620 g/kWh für die zusätzliche Stromerzeugung, die für das Laden von E-Fahrzeugen notwendig wäre.

… als wäre das E-Auto für den zusätzlichen dreckigen Strom verantwortlich.

1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 Kilogramm CO2

1 Liter Diesel verbrennt zu 2,64 Kilogramm CO2

(Quelle: spritmonitor.de)

Rechnung für das Jahr 2022

BEV
330 g CO2 pro kWh x 20 (25) kWh Ladestrom auf 100 km sind umgerechnet 6,6 (8,2) kg CO2.
620 g CO2 pro kWh x 20 (25) kWh Ladestrom auf 100 km sind umgerechnet 12,4 (15,5) kg CO2.

Stromverbrauch Elektroautos: Aktuelle Modelle im ADAC Test

Verbrauch im ADAC Ecotest in kWh/100 km

Hyundai Ioniq Elektro Style 16,3

Renault Zoe R135 Z.E. 50 Intens (52 kWh) 19,0

VW ID.3 Pro Performance 1st Max 19,3

Tesla Model 3 Standard Range Plus 19,5

Tesla Model X 100D 24,0

Audi e-tron Sportback 55 quattro 24,4

Polestar 2 Long Range Dual Motor 29,2

(Quelle: adac.de – 25.10.2021)

Zum Vergleich die Verbrenner
Benzin – 2,33 kg CO2 x 7,8 Liter auf 100 km sind 18,174 kg CO2.
Diesel – 2,65 kg CO2 x 7 Liter auf 100 km sind 18,48 kg CO2.

Selbst mit schmutzigem Strom stoßen E-Autos (BEV) im Jahr 2022 weniger CO2 aus als Verbrenner.

Nimmt man den Strommix 2022, da ja alle Stromverbraucher im gleichen Boot sitzen, dann stoßen BEV weniger als die Hälfte an CO2 in die Luft im Vergleich zu verbrennern.

Ihre CO2-Rucksack bei der Produktion haben BEV nach einigen Jahren abgebaut und fahren dann viele Jahre mit sehr viel weniger CO2-Ausstoß als Verbrenner, selbst wenn sie Strommix und keinen Ökostrom laden.

Auf den Diesel/Benzin Verbrauch sind noch 17% hinzuzurechnen, da der Sprit ja gefördert, transportiert und raffiniert werden muss. Ergebnis einer EU Studie.

Zusätzlich kann man bei den Verbrennern noch einmal 25% (Betrugszuschlag) hinzurechnen.
Reale Straßentests im Auftrag des DUH bestätigen das regelmäßig.
Dann erst würde der reale tatsächliche Verbrauch von den dreckigen Verbrennern beziffert.
Es gibt nach oben in den dreckigsten Bereich natürlich auch noch ganz andere Werte, wie z.B. den FIAT DUCATO:
der stößt 25 mal mehr CO² und NOx aus als angegeben !!!

Immer nur CO2 und NOX….. Schön, aber welche anderen Schäden verursacht und verursachte die E-Industrie? Schäden die bis heute noch niemand beseitigt hat?
Mir fällt dazu z.B. u. a. Methan aus Wasserkraft ein. Ich glaube kaum, dass es Stauseen gibt, aus denen kein METHAN entweicht. Kennen Sie so einen Stauraum? Wo ist der denn?

Offenbar muss man rechnen können, wenn man richtig mit Ökostrom umgehen will.

Was soll z.B. das denn? https://www.focus.de/finanzen/news/bericht-deckt-schmutzigen-trick-auf-konzerne-umgingen-milliarden-zahlungen-und-trieben-so-den-strompreis-in-die-hoehe_id_24380065.html?xing_share=news
War nicht nur Diesel schmutzig?
Darin steht: “ Mehrere Industriekonzerne in Deutschland sollen nach einem Bericht des „Spiegel“ jahrelang die EEG-Umlage zur Ökostrom-Förderung umgangen und so Milliarden nicht an den Staat abgeführt haben.
Leidtragende seien die übrigen Stromkunden, die entsprechend höhere Beiträge hätten zahlen müssen, schreibt der „Spiegel„.“

@ Ales S.
Was sagen Sie dazu?

Sie schereiben: „Zusätzlich kann man bei den Verbrennern noch einmal 25% (Betrugszuschlag) hinzurechnen.
Reale Straßentests im Auftrag des DUH bestätigen das regelmäßig.
Dann erst würde der reale tatsächliche Verbrauch von den dreckigen Verbrennern beziffert.“

und noch ein weiteres Muster, das hier verlenkt war:
Der Realvergleich diverse E-Mobile mit Abweichungen > 30 %. Schon vergessen?

Der Artikel war hier längst gepostet. So viel zum Thema „BETRUGSZUSCHLAG“

Noch eine Frage: BEVs brauchen doch indirekt auch dann STROM, wenn sie gar nicht gefahren werden. Nur um sie extreme laden zu können, braucht man diverse Kraftwerke, die nicht einmal „grün“ sein müssen. Ökozertifikate genügen. Dieser „diffuse“ Strommix genügt. Ein Mix aus Dauerstrom, der durch Energeibereitstellung RUND um die Uhr zur Verfügungen stehen MUSS, damait man BEVs auch dann laden kann wenn NIEMAND Fahrstrom braucht. Ist so eine Technik denn sauber und öko? Der dreckigste Schwerölmotor wird soofort abgestellt, wenn man sein Energie nicht braucht. Genannte Kraftwerke laufen und laufen… Sorry, für mich ist das BETRUG. Deren Dreck müssen ALLE Leute einatmen und deren Giftstoffe wohl auch. Bitte erklären Sie ob das kein BETRUG ist?

Betrugs-BEV kenne ich nur von dem Betrugs-Autohersteller.
Dessen BEV´s bin ich gefahren und ich muß sagen: Bei dieser Marke haben Sie tatsächlich Recht: Der Betrug scheint hier weiter zu gehen.
Und wer Beschimpfungen umgehen will, der :

  • kauft ein BEV, dessen Reichweite den Angaben des Herstellers entspricht – habe ich, denn ich fahre keinen Betrugs-VW
  • besitzt einen Öko-Strom-Tarif – habe ich
  • produziert nebenbei selbst Öko-Strom – mache ich auch
  • und fährt auf langen Strecken entspannt mit der Bahn – mache ich auch.

Mein Portemonnaie lacht jeden Tag, egal ob ich schlafe oder im Auto oder in der Bahn sitze und ich freue mich, dass ich etwas für die Zukunft meiner Kinder und Enkel getan habe

Die Bilder von den Automobil-Fernseh-Beiträgen, in denen das BEV vor einem qualmenden, stinkenden Kohlekraftwerk steht, sind ganz klar Lobby-gesteuert.
Und sie wollen den BEV-Fahrern, die unterwegs laden müssen ein schlechtes Gewissen machen.
Das ist teuflisch – sieht so nach be – scheuer – tem CDU/CSU/Wirtshausrat aus.

Dabei sind die BEV-Fahrer, die ihr Auto nachts an der Steckdose laden, weil die durchschnittliche Fahrtstrecke der Deutschen 35 km beträgt, die Retter der Erneuerbaren. 🙂 Denn dann brauchen die Windräder nachts nicht gebremst und der Ausfall der Produktion trotzdem bezahlt werden. Also eine WIN-WIN-Situation. Wer das nicht sieht, kann nicht gucken. 😉

Aber wir sollten noch mal den Dreck der Verbrenner und der dahinter stehenden Erdölindustrie auflisten:

1) Thema Fracking

  • Wiederherstellung der zerstörten Landschaft?
  • verschmutztes Wasser, das in das Sediment gedrückt wird, wo und wie wird dieses Wasser entsorgt bzw. aufbereitet ?
  • wie viele Menschen haben dadurch keinen Zugang mehr zu sauberem Wasser ?
  • wie Hoch sind die Schäden durch Senkungen ?
  • ……

2) Thema Offshore Bohrungen (Produktionswasser)

  • jede Erdölbohrung und -förderung bedingt Leckagen von Schweröl und Gas, man kann es nicht verhindern, keiner spricht davon. Bohrschlamm, Bohrabfälle, usw.
  • Erdölleckagen im großen Stil (Unfälle) verschmutzen ganze Ökosysteme nicht nur am Meeresboden und das unwiederbringbar
  • durch eingebrachte Chemie bei Ölunfällen wird noch mehr Leben in den Ozeanen zerstört
  • ganze Strände sind nicht mehr nutzbar und das auf der ganzen Welt
  • Flora und Fauna sterben durch diese klebrigen Massen
  • Gas wird abgefackelt, hierbei gelangt Methan in die Atmosphäre, dieses Gas ist 25 Mal schlimmer als CO2
  • Krebskranke, die durch die Vernichtung der UV-Schicht leiden

3) Transport über den Seeweg

  • Entsorgung der Schiffe von Schweröl, nicht jeder schwimmende Ölteppich schafft es in die Medien,nur ca. 0,2%
  • Schiffskatastrophen, davon gibt es auch genug und sie häufen sich, da immer mehr Schrottschiffe zum Transport genutzt werden
  • viele Strände sind unbegehbar durch Schiffskatastrophen, wer bezahlt dieses?
  • werden die Kapitäne zur Rechenschaft gezogen, warum? Im Straßenverkehr werden doch auch die Versicherungen der Halter (Reeder) belangt.
  • 11% der Verschmutzung stammen vom Schiffsverkehr

4) Pipelines

  • Kennen wir, die meisten sind in schlechtem Zustand. Ca. 9% Erdöl geht bewusst in die Umwelt, da es scheinbar zu teuer ist diese zu reparieren. Das hat für die betroffenen Regionen tödliche Auswirkungen, die nicht reparabel sind.
  • ….

Durch die Nutzung dieser fossilen Brennstoffe in Verbrennungsmotoren

  • Erzeugung von CO2, Klimawandel wird für unsere Nachfahren zur schlimmsten Katastrophe
  • 7000 Lungentote jährlich in verkehrsstarken Bereichen
  • Zerstörung der Umwelt durch tropfende Motoren, 10 Tropfen pro Stunde werden vernachlässigt
  • …..

Man kann diese Liste noch ausdehnen.

Wer kann diesen Dreck, diese Zerstörung und deren Kosten berechnen?
Und wer bezahlt das alles?
Unsere Kinder und Enkel.

Und dann kommen noch die Erzabbaugebiete in Südamerika dazu, in denen

  • keine Umweltstandards eingehalten werden,
  • auch keine Menschenrechte (Betrugs-Konzern in China)

Was die Menschen, die Lebensbedingungen und den Planeten angeht interessiert die Öllobby doch nicht. Hauptsache der DAX-Wert stimmt.

Und dann war da noch
„Die gesamte Kette, die daran beteiligt ist ……die dreckigen Gebrauchten ……..“
Ich bin in:

  • Osteuropa gewesen

Dort wo die schlechteste Luft seit 2016 in der EU in den Städten herrscht!
Hierher sind bis zu fünf Jahre junge gebrauchte Verbrenner verkauft worden,

  • damit die Luft in Deutschland sauberer wird ?

Auch, aber vor allem

  • um die Betrugsfahrzeuge aus dem deutschen Straßenverkehr zu entfernen und
  • damit auch noch Profit zu machen und
  • die Umwelt andern Orts weiter zu verschmutzen, ist ja jetzt weit weg.

Inzwischen gehören diese Städte in Osteuropa, in denen unsere gebrauchten, dreckigen Verbrenner fahren:

  • zu den dreckigsten Städten in der EU was die Luftverschmutzung angeht.

Man hat das Problem:

  • nicht gelöst, aber
  • in ein anderes Land verschoben!

Das haben die deutschen Automobil-China-Teile-Importeure doch toll hinbekommen. Ach nein, damit haben die deutschen Automobil-China-Teile-Importeure ja gar nichts zu tun.

Ich war auch:

  • in Afrika

Dort wo die Leute sich zwar über die:

  • gewonnene Mobilität freuen,
  • jetzt kommen sie schneller an die Küste Nordafrikas um den deutschen Autobesitzern die Füße zu küssen für die Geschenke, die die Luft in ihrem Land schwarz machen.

Auch das gehört leider in die Kette der dreckigen Verbrenner
Ist so, ich hab´s gesehen. Schlimm
Es holt uns alle ein, während die Vorstandsbosse und Aktionäre auf ihren Inseln Batida …. usw vor sich hin schlürfen. Ist doch Klasse.

Ach so, diesen politisch doch sehr einseitigen Verlag lese ich gar nicht. Will ja nicht da enden, wo die Regierung heute ist – im Wirtshausrat 😉
Ach ne auf der Reservebank 🙂

Ich kenne elctricityMap um den aktuellen CO2 Wert des Strommixes abzurufen. Welche App/Webseite kann den eine Prognose des CO2 Mixes der Stromproduktion für die nächsten Tage liefern? Dann könnte ich nach Möglichkeit meine Ladungen daran anpassen.

Corrently macht das und kann sogar deine Verbraucher entsprechend steuern. Ist der wohl innovativste Stromanbieter am Markt.

Leider wird in der Pressemitteilung wieder der marginale Strom herangezogen um die CO2 Belastung höher anzusetzen als der allgemeine Strommix. Man kann es aber nicht nach dem Prinzip „ich war als erster da, du bist jetzt erst gekommen“ neu hinzugekommenen Verbrauchern anlasten. Das würd bedeuten sobald ein weiterer Großverbraucher hinzukäme, z.B. Hydrolyseure oder Stahlwerke, Zementwerke, wären diese der Grund für marginalen Strom und E-Autos wären mit einem Schlag wieder umweltfreundlicher weil sie dann mit dem allgemeinen Strommix berücksichtigt werden?!??
Strommix ist Strommix für alle Verbraucher und er muss zügig CO2 ärmer werden. Basta.

Das ist nicht zuende gedacht. Wir brauchen bis 2030 ca. doppelt soviel Strom wie 2020. Ursache dafür sind überwiegend neue Technologien. Wir müssen also in 8 Jahren ca. 3x mehr erneuerbare zubauen als heute in Betrieb sind. Das wird kaum gelingen. Der dann immer noch hohen CO2 Ausstoß sollte rechnerisch den neuen Verursachern zugerechnet werden. Nur so kann man an den richtigen Stellschrauben drehen und richtig optimieren. Der CO2 Austoß der Verbrenner sollte durch Elektroantriebe stärker reduziert werden, als er durch Elektroantriebe zunimmt. Das Gleiche gilt für Gas- versus Wärmepumpenheizung. Viele wollen das nicht, weil sie diese Zusammenhänge verschleiern wollen.

Wird denn das Mehr an Erdölverbrennung durch die Produktion neuer BEVs und deren Energiebedarf diesen Auto hinzu gerechnet? Keines dieser „Geräte“ kann ohne Diesel gebaut und betrieben werden. Auch müssen weitaus mehr Kraftwerke hinzu gefügt werden und immer mehr neue Infrastrukuren, wie Leitungen und Ladestationen aufgebaut werden. Was verschlingen diese Massnahmen MEHR an Energie?
Ach ja, noch ein Artikel zu E-Mobilen:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/ . Das Thema wurde im Zusammenhang mit Verbrennern gebracht. Was ist damit?

Ach ja, noch ein Tip.
Man sollte nicht alle möglichen unqualifizierten Medien heran nehmen, um es weiter zu streuen.
Ich habe 90% aller BEV´s in Testfahrten selbst erleben können.
Mit diesen Erfahrungen kann ich über ihre Links nur lächeln, teilweise ist es viel schlimmer als der ADAC darstellt.
Viele BEV´s sind auch gar keine BEV´s, sondern umgebastelte Kisten, die absolut unsicher zu fahren sind.
Ich habe auch mit vielen VDA-gesteuerten Unternehmen, Verbänden und Vereinen gesprochen. Und am Ende habe ich immer das Märchen von den Arbeitsplätzen gehört, die wir nicht auf´s Spiel setzen dürfen.
Arbeitsplätze, die zu 70% von osteuropäischen Zeitarbeitern besetzt sind, die nur 30% dessen in Kranken- und Rentenversicherung einzahlen was ein deutscher Arbeitnehmer einzahlt.
Was glauben Sie warum die alle in Sachsen sind?
Das ist auch noch eine Wahrheit.
Und die paar gläsernen Produktions-Vorzeigeobjekte, da bleiben nur noch 30.000 Arbeitsplätze für die Deutschen, ohne die Verkaufspaläste.
Und reden dürfen meine Verwandten darüber auch nicht. Sie kommen auch kaum in Kontakt mit den osteuropäischen Zeitarbeitern.
Wir ver- scheuer – n hier Deutschland und damit die Zukunft unserer Kinder und Enkel.
Aber ich bin mir sicher, dass es den Betrugs-Konzern und die Verbrenner bald auch nicht mehr in Deutschland geben wird.

Jetzt hat wieder die Stunde der Schönrechner geschlagen. Da werden einfach mal die klein-Elektroautos wie mein e-up mit Langstrecken- und Transportautos wie meinen Daimler C Kombi Diesel mit AHK verglichen. Der braucht übrigens 5,2 Liter Diesel und nicht 7 l. Und zwar echter Verbrauch, also das was ich tanke. Mein e-up verbraucht echt, also das, was ich wirklich lade, ca. 18 kWh. Selbst bei diesem Vergleich liegt der Diesel gut im Rennen. Vergleichbare e-Autos liegen im Verbrauch bei ca. 30 kWh auf 100 km.
Ich lade ca. 60 % an meiner PV-Anlage. Da mein PV-Strom mit Sicherheit den Ort nicht verlassen würde, beziehen meine Mitbürger mehr Graustrom. Es wird also nur substituiert.
Und noch ein Punkt: es wird bei Laden immer vom momentanen Strommix ausgegangen. Da ist dann auch der komplette Ökostrom drin. Ein großer Teil dieses Stroms wurde aber schon an private und gewerbliche Kunden verkauft und steht im Netz nicht mehr zur Verfügung. Hier wird der Ökostrom doppelt angerechnet. Man sollte sich entscheiden: entweder nimmt man den Strommix, dann braucht man keine Ökostromverträge, oder man rechnet richtig.
Ich bin dafür, das man mit der Materie ehrlich umgeht. Sonst könnte es sein, dass niemand mehr der Politik und der Wissenschaft glaubt.

! “ Ich bin dafür, das man mit der Materie ehrlich umgeht. Sonst könnte es sein, dass niemand mehr der Politik und der Wissenschaft glaubt. „
Bingo!
Wie hoch muss der Wirkungsgrad dieser neuen Ehrlichkeit sein? So ehrlich wie Ökostrom wirklich grün ist? Der ist auf Papier IMMER Öko. Sogar ohne Leitung!

Danke auch nicht vergessen die folge kosten bei Fahrzeugen in regel nac nach 16 Jahren werde die rececling wie hoch ist der Aufwand bei Elektro Fahrzeug ist unbekannt was nicht berücksichtigt

Jede Wette, diese alten Karren, vor allem deren ausgelutschte Akkus die nicht mal Blei enthalten recycelt NIEMAND Vielleicht ist man an CU und Alu noch interessert. Bei Stahlblech wahrscheinlich auch niemand. Zuviel Plastik, zu viel Mischzeug. Zu teuer die Kisten fachgerecht zu zerlegen. Das wird der nächste entsorgungspflichtige Abfall in Massen. Die alten Verbrenner wurden wenigstens in Afrika immer wieder zum Leben erweckt, aber wer braucht dort schon Stromautos mit Akku? Das Zeug bleibt entweder bei uns, oder wird in dunklen Kanälen verklappt. In den Weltmeeren ist immerhin noch etwas Platz für ÖKOLOGIE nach Gutsherrenart.

Siehe oben 😉

Renault baut jetzt ein Recycling-Werk in Spanien.
Der Betrugs-Konzern hat aufgrund der Gier noch gar nicht mal darüber nachgedacht, höchstens gelacht. 😉
Auch von den anderen deutschen Auto-Teile-Importeuren habe ich noch nichts von Recycling gehört ???

5,2 Liter Diesel finde ich sehr viel für so ein kleines Auto.
Meine Bekannte fährt auch so einen Betrugs-Konzern e-up.
Sie fährt etwas zügiger und ist auch zufrieden mit den 6,5 Litern, die er verbraucht.

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