Elektroautos in Norwegen: ein Land unter Strom

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Copyright Abbildung(en): Porsche

Norwegen ist einer der weltweiten Vorreiter im Bereich der E-Mobilität. Mehr als die Hälfte der in 2020 dort neu zugelassenen Fahrzeuge hatten einen rein elektrischen Antrieb. Neben modernem Design und innovativer Technik wünschen sich norwegische Kunden auch Fahrzeuge, die eine hohe Reichweite und ausreichend Platz für die Familie bieten. Beste Voraussetzungen für den Porsche Taycan und den neuen Porsche Taycan Cross Turismo, so der Hersteller in einem selbst veröffentlichten Bericht über das E-Auto-Land Norwegen.

Der Norweger Erling Henningstad liebt schnelle und dynamische Autos mit einem guten Fahrverhalten. Und er weiß schon seit vielen Jahren, dass man dafür nicht unbedingt einen Verbrennungsmotor braucht. Bereits 2012 kaufte der IT-­Unternehmer aus der Nähe von Oslo sein erstes Elektroauto, und rund 250.000 Kilometer später kennt er den neuen Antrieb in­ und auswendig. Beim Gespräch mit Henningstad wird klar: Der norwegische Porsche-Kunde begeistert sich für Technik und erforscht akribisch jeden Aspekt seines Autos.

Als Porsche 2018 die Reservierungsliste für ein da­mals noch „Mission E“ genanntes Fahrzeug eröffnete, musste er darum auch nicht lange nachdenken – und unterschrieb als einer der ersten Kunden in Norwegen die Bestellung für ein Auto, von dem er nur eine Skizze und die wesentlichen technischen Daten kannte. „Ich habe immer davon geträumt, einen Porsche zu besitzen“, berichtet Henningstad. „Und als ein Elektromodell verfügbar wurde, konnte dieser Traum endlich wahr werden. Ich wusste: Das wird mein Auto.“

Porsche-Taycan-Norwegen-Elektroautos-Erfahrung
Porsche

Seit Juli 2020 ist Erling Henningstad Besitzer eines Porsche Taycan 4S Performance Plus. „Der Taycan 4S bietet eine Menge für sein Geld“, findet der 59-­jäh­rige Softwareexperte. Bei der Ausstattung hat er sich für eine große Batterie mit 93 kWh Kapazität, ein 150 ­kW ­Gleichstrom ­Ladegerät, eine Wärmepumpe, einen Abstandsregeltempomaten „Adaptive Cruise Control“ (ACC) und Rundumsicht entschieden. Sein Lieblingsfeature ist die Batterietemperaturanzeige, die sowohl für das Laden als auch für die Leistung wichtig ist. „Nur wenige Autos bieten das“, sagt er. „Aber gerade bei unterschiedlicher Nutzung und wechselnden Jahreszeiten ist diese Anzeige sehr nützlich.“

Beeindruckende Ladegeschwindigkeit

Positiv überrascht war Henningstad von der Reichweite seines elektrisch angetriebenen Porsche: „Sowohl im Sommer als auch im Winter war sie absolut ausreichend – und ich bin meinen Taycan immerhin bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad gefahren“, so Henningstad. Reichweitenangst – auf Norwegisch „Rekkeviddeangst“ – ist für ihn jedenfalls kein Thema. „Auch der gefürchtete Battery Drain ist beim Taycan kein Problem – anders als bei anderen Elektroautos, die bei einem längeren Stillstand merklich Ladung verlieren“, sagt er.

Die Ladegeschwindigkeit hat den Porsche­-Fan ebenfalls beeindruckt: An einer Schnellladesäule mit 350 kW Leistung war die Batterie nach zehn Minuten halb voll geladen. „Das kommt zeitlich schon in die Nähe von Autos mit fossilen Brennstoffen“, kommentiert Henningstad zufrieden.

Dass Henningstad kaum noch einen Unterschied zwischen seinem Taycan und einem konventionell angetriebenen Fahrzeug feststellen kann, liegt auch an der intensiven Förderung der E­-Mobilität in Norwegen. Landesweit gibt es dort fast 19.000 öffentliche Ladesäulen, sodass E­-Auto­fahrer auf fast sämtlichen Hauptverkehrsstraßen alle 50 km mindestens zwei Schnellladesäulen vorfinden. Pro 100.000 Einwohner gibt es in Norwegen mehr als 350 Ladestationen, womit das Land hinter den Niederlanden (386) auf dem zweiten Platz in Europa liegt. Deutschland kommt derzeit nur auf rund 54 Ladesäulen pro 100.000 Einwohner.

Dank Wasserkraft ist Ökostrom in Norwegen billiger als Benzin und Diesel

Nicht nur die exzellente Ladeinfrastruktur spricht für den Umstieg auf E­-Mobilität, auch die Kosten pro km sind ein Argument: Der größte Teil des norwegischen Stroms stammt aus Wasserkraft, weswegen der Ökostrom dort billiger als fossile Brennstoffe wie Benzin und Diesel ist.

Neben einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur und günstigen Strompreisen profitieren die Fahrer von E-Autos in Norwegen auch von verschiedenen staatlichen Anreizen. So entfällt beispielsweise die Mehrwertsteuer in Höhe von 25 Prozent, wenn ein Kunde sich für ein Elektroauto entscheidet. Außerdem werden keine emissions­- und gewichtsabhängigen Extrasteuern wie bei Autos mit fossilen Antrieben er­hoben. Zu den finanziellen Vorteilen kommen weitere Vergünstigungen im Straßenverkehr: E­-Fahrzeuge dürfen zum Beispiel die städtischen Busspuren nutzen – ein unschätzbarer Vorteil in der Rushhour. Und sie dürfen an vielen Orten kostenlos parken.

Ab 2025 nur noch emissionsfreie Neuwagen

Die Begeisterung für elektrisch betriebene Autos reicht in Norwegen weit zurück. Bereits in den 1970er­ Jahren begann das Unternehmen Strømmen Verksted mit Elektroautos zu experimentieren. Später entwickelte ABB Battery Drives einen Antriebsstrang, der 1989 versuchsweise im VW Golf Citystromer eingesetzt wurde. Von 1990 bis 1999 folgte eine Reihe von Straßentests, darunter war beispielsweise der Ford Think.

Und die ebenso intensive wie auch beispiellose staatliche Förderung der E-Mobilität in Norwegen begann vor etwas mehr als 30 Jahren. Damals starteten die Umweltschutz­gruppe „The Bellona Foundation“ und die Popstars von „A­ha“ eine Initiative zur Abschaffung der Gebühren für Elektroautos, die 1990 eine Mehrheit fand. Seitdem gehörten immer mehr E­-Fahrzeuge zum Straßenbild. Mittlerweile setzt das Land voll auf den nachhaltigen Antrieb: Ab 2025 sollen in Norwegen nur noch emis­sionsfreie Autos zugelassen werden.

Porsche-Elektroauto-Taycan-Abo
Porsche

Kein Wunder also, dass sich norwegische Kunden bereits heute mehrheitlich für E-­Autos entscheiden: Fast 77.000 Elektroautos wurden 2020 dort verkauft, was rund 54 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge entspricht – und das ohne die umstrittenen Plug-in-Hybride, mit denen der Anteil der elektrifizierten Autos sogar bei knapp 75 Prozent liegt. Auch in diesem Jahr setzt sich der Boom fort: Im März waren 56 Prozent aller verkauften Neuwagen Elektromodelle. Trotz seiner rund 5,4 Millionen Einwohner liegt Norwegen damit bei den Elektroautoverkäufen weltweit an vierter Stelle, und nirgendwo in Europa gibt es mehr Elektroautos pro Kopf.

Dank der hohen Nachfrage wird die Gesamtzahl der verkauften Elektroautos in Norwegen Ende 2021 bei etwa 400.000 liegen. Von der Elektro-Euphorie profitiert auch der Taycan: Er kam im Januar 2020 auf den norwegischen Markt, und bereits Anfang November 2020 konnte der tausendste Taycan-Kunde sein Fahrzeug in Empfang nehmen. Der Verkaufsstart des rein elektrischen Sportwagens sorgte dafür, dass sich die Porsche-Verkäufe in Norwegen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum verdoppelten.

Perfekt für unterschiedlichste Bedingungen

Erling Henningstad hat Porsche zufolge seine Wahl keine Sekunde bereut und ist nach den ersten Monaten als Taycan-Besitzer rundum zufrieden. „Das Interieur des Autos hat Stil und fühlt sich solide an“, lobt er. „Und die Fahreigenschaften sind großartig: Mit seinem niedrigen Schwerpunkt ist der Taycan gut ausbalanciert und bietet volle Kontrolle, egal unter welchen Bedingungen.“

Besonders freut ihn, dass er viele Eigenschaften des elektrischen Sportwagens ganz nach seinem Geschmack, seiner Stimmung oder den aktuellen Umgebungsbedingungen verändern kann, zum Beispiel das Ansprechverhalten der Motoren, die Fahrwerkseinstellungen und die elektronische Stabilisierung. So kommt er mit den unterschiedlichsten Bedingungen bestens zurecht. „Der Taycan kann mit allem umgehen, von der Rennstrecke bis zur Schotterpiste“, fasst Henningstad seine bisherigen Erfahrungen zusammen.

Porsche-Taycan-Cross-Turismo-Härtetest-Heck
Porsche

Der souveräne Umgang mit Straßen aller Art ist in Norwegen besonders wichtig, denn fast alle Familien besitzen hier ein Wochenendhaus am Meer oder in den Bergen. Gefragt ist darum ein Auto, das auch auf Feldwegen gut zurechtkommt. Außerdem wünschen sich die Kunden ausreichend Platz für mehrere Passagiere samt Sportgerät. Das macht den neuen Porsche Taycan Cross Turismo besonders interessant für den norwegischen Markt.

Alles deutet darauf hin, dass er perfekt zu abenteuerlustigen Menschen wie mir passen wird, die Nebenstraßen und zusätzlichen Platz schätzen“, sagt Henningstad. „Ich gehe auch davon aus, dass er sich so hervorragend fährt, wie man es von einem Porsche erwartet. Und wenn er sich mit der erhöhten Fahrhöhe wirklich besser auf unebenen Straßen fährt, könnte mit dem Taycan Cross Turismo das perfekte Auto für mich in greifbare Nähe rücken.“

Quelle: Porsche – Pressemitteilung vom 12.08.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Dass die Norweger Familienautos lieben ist verständlich. Aber dass dann ein Porsche als ideale Lösung genannt wird schlägt dem Fass den Deckel ab. Das ist ja nur noch peinlich. Packen sie mal eine 4köpfige Familie mit einem Hund inkl. Gepäck in einen Taycan. Sie werden schnell resignieren. Ich fände es gut, wenn wie in den meisten Online Portalen reine PR Werbung (bezahlt) auch entsprechend gekennzeichnet wäre. Solch peinliche Artikel müssten dann gar nicht erst gelesen werden.

Tobi, wenn du Behauptungen online stellst, dass wir dafür bezahlt werden bitten wir dich dies bitte auch zu belegen. Unsere bezahlten Artikel wurden und werden schon immer entsprechend gekennzeichnet.

Ist halt trotzdem ein PR Artikel direkt von Porsche, egal ob bezahlt oder einfach so reingestellt.

Egal ist der Unterschied für mich nicht. Denn hinter den Kulissen können solche Dinge für unnötigen Ärger sorgen. Daher gerne Aussagen treffen wenn sie stimmen und vor allem belegt werden können. Hinsichtlich PR, wir geben immer die Ursprungsquelle an. Kann sich jeder selbst schlau machen und dies für sich einordnen. Aus unserer Sicht keine reine PR.

Erling Henningstad fährt in Norwegen mit Stuttgarter Kennzeichen durch den Wald.
Sein liebstes Instrument ist die Batterietemperaturanzeige.
Dann spricht er noch vom Ansprechverhaltern des Motors … eines Elektromotors.
Peinlich für eine Porsche-Werbung, vermutlich gibt es sogar Sitzplätze für Ken und Barbie.

Du musst mal die Glotzn uffmachen. Sein Wagen ist ja auf den ersten zwei Bildern gezeigt worden.

Natürlich tut das Tesla-Fans weh, dass ihner Lieblingsmarke die Luxusklasse, wo sie versucht haben reinzukommen, versperrt blieb. Der Taycan ist eine Klasse für sich. Ich habe auch einen und kann bestätigen, er ist einfach nur großartig. Er steht über allen bisherigen Elektroautos und auch der kommende EQS dürfte eher eine weniger sportliche Alternative als eine Wachablösung sein.

Nur finde ich den CT eher nicht so geil. Die Karosserieform ruiniert den cw-Wert gründlich und diese blöde Pseudo-Geländeoptik mit diesen zu großen Radhäusern machen den Wagen optisch banaler. Ja, er kann im Gelände tatsächlich etwas, ich war bei den Gelände-Probefahrten zur Einführung der Baureihe eingeladen. Aber wir haben hier in Mitteleuropa keinen echten Bedarf für solche Autos und auf Schotter wird der schöne Lack auf Dauer genauso leiden wie bei jedem anderen Auto. Das ist nur ne blödsinnige Mode, die das aparte Coupé entstellt. Was hätte gegen eine Heckklappe im Coupé gesprochen? Zumindest als Option.

Ich habe auch einen…

Peinlich wird es, wenn man es ständig anderen mitteilen muss.

Hab auch etwas geschmunzelt:
Zwei der vier Fotos zum Artikel mögen ja zum Fahrzeug des wackeren Nordmannes gehören, die anderen beiden Fotos zeigen wahrscheinlich Porsche-Werksfahrzeuge auf Testfahrt dort im Land 🙂
Wie dem auch sei: tolles Land, das ich sehr schätze von Bergen/Oslo im Süden bis hoch zu den Lofoten und zum (touristisch etwas verdorbenen) Nordkap. Toll!

Die Norweger können sich die Elektromobile leisten. Sie sind reich.
Reich sind sie vor allem, weil sie anderen Ländern Erdöl verkaufen.

Nicht nur mit Erdöl und Gas machen sie Geld. Auch Eisen, Zink und Kupfer haben sie Massenhaft und seit Kurzem auch Phosphat, Vanadium und Titan.Da ist ein riesiges Lager entdeckt worden. Auch ihre Pumpspeicher Seen werfen einiges ab. Irgendwo muss der Windkraft Strom ja gespeichert.

Und ja, Norwegen ist reich, weil der Reichtum auch geteilt wird.

EXAKT so ist es! Das wird aber nicht zur Kenntnis genommen. Es paat nicht ins gewünschte „Schema“.
Mir stellt sich schon sehr lange die Frage, wo der Unterschied zum Dieselskandal ist.

Der Unterschied ist folgender:
Norwegen behauptet nicht kein Öl zu fördern -VW hat aber lange behauptet keine illegalen Abschaltvorrichtungen verbaut zu haben.
Ist das immer noch nicht angekommen / verstanden worden?

Das Norweger-Öl wird gebraucht, damit man dort überhaupt Geld hat um E-Autos und Vieles Andere kaufen zu können. Oder meinen Sie der Verkauf von Stockfisch würde dazu reichen? Norwegen ist DER Bewis schelchthin, dass man diesen E-Boom nur bezahlen kann, wenn man Erdöl nutzt. Bis jetzt sehe ich an den wichtiges Stellen der Volkswirtschaften nur ÖL-ENERGIE. Die Chargoschiffe fahren mit Schweröl, die LKWs in aller Regel auch und ein paar E-Auto-Hansl könnten OHNE ERDÖL keinen Meter fahren. Es gäbe keine Rohstoffe, keinen Stahl, kein Alu, keine Kunststoffe, kein Kupfer, kei…….. als man hätte nichts, um E-Mobile bauen zu können. Und auch nichts, um sie mit Strom und Speicher ausrüsten zu können. GAR NIX! Nur hohle Sprüche…

Sie müssen wirklich versuchen sich auch mental vom 20. Jahrhundert zu lösen, auch wenn Ihnen das sehr schwer zu fallen scheint.

Natürlich werden wir auch in Zukunft weiter Erdöl brauchen – nur eben in Kürze nicht mehr für PKW.

Die Kutschen des 19. Jahrhunderts haben es trotz aller konservativen Menschen ihrer Zeit auch nicht weit ins 20. Jahrhundert geschafft 😉

Zu Ihrem Rat: „Sie müssen wirklich versuchen sich auch mental vom 20. Jahrhundert zu lösen, auch wenn Ihnen das sehr schwer zu fallen scheint.“
möchte ich anmerken, dass ich nicht gewillt bin, mir meine Auto auszustechen, meine Ohren zu verstopfen und mein noch vorhandenes Resthirn zu beseitigen. Ich bin eben NICHT dazu bereit, die blanke Wahrheit zu ignorieren. Nur, weil einige Leute meinen, man könne die nackte Wahrheit durch Ignoranz und Verbreitung durch Traumtänzerei verbergen. Sie verwechseln Wunschdenken mit FAKTEN, die nicht in Ihre irreales Weltbild passen. BEVOR man technische Veränderungen bekommen kann, muss man VORHER die Möglichkeit haben diese auch zu verwirklichen. Toll ist Ihre Aussage: “ Natürlich werden wir auch in Zukunft weiter Erdöl brauchen – nur eben in Kürze nicht mehr für PKW.“ . Nun erklären Sie mir ENDLICH, wie Sie, ein Forenschreiberling da verwirklichen können. Mit Tipperei von Floskeln geht das nicht. Wie wollen Sie einen Schrank zimmern, wenn Sie vorher das Material und die Werkzeuge die Sie haben wegwerfen? Meinewn Sie es würde genügen sich Akkus, E-Motoren und Ladepunkter zu WÜNSCHEN? Wie wollen Sie den all Ihre Wünsche verwirklichen, wenn Sie gar keine Grundlagen dazu mehr haben? Ist Ihre Welt schon wirklich da, wo Sie sind? Eine Welt der Theorien, in der die „Führungsriegen“ nicht mehr merken, wo sie sind? In Horror-Bürokratien die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Aktuellste Beispiel. Die Taliban waren schon da, BEVOR unsere tollen „Spitzenleute“ das überhaupt bemerkten.
WER sorgt den für das Erdöl, dass man so lange weiter braucht, bis DAS AUTO IHRER FANTASIE zu kaufen ist? Der Heilige E-AUTONIMUS? Der stellt SEINE gewaltigen Infrastrukturen extra für Sie KOSTENLOS zu verfügung, wohl um sich selber zu beseitigen? Ich WEISS der hat ganz andere Ideen, als als E-Märtyrer zu enden. Seien Sie nicht traurig, Ihre Autozeit ist noch lange nicht gekommen. Bis die vorhanden sein kann, braucht man vlt. gar kein Auto mehr. Bis dahin fahren sehr viele Leute Hybriden oder modernisierte Verbrenner mit anderen Spritsorten oder vlt. Wasserstoff?????

Was haben Sie sich denn in den Tee geschüttet?
Was genau ist die Kernaussage der obigen „Kurzgeschichte“ ???

Und in der Buchstabensuppe waren ein paar grosse Buchstaben übrig – und viele Fragezeichen :-))

Titel und Story – wer auf PR reinfällt, selber schuld 😉

Das gelobte Land von Tesla. So sahen es die Musk-Jünger. Weil: Der Norweger – er ist nicht durch einheimische Industrie korrumpiert und kann frei wählen, welches Elektroauto er nimmt. Natürlich einen Tesla! Die beste Seite zu den BEV-Verkaufszahlen kommt entsprechend von einem Tesla-Fan.

Leider war schon letztes Jahr ein schwarzes Jahr aus Tesla-Sicht und dieses Jahr sieht es nicht anders aus: das Land ist fest in der Hand des VW Konzerns, etwa 25% Marktanteil. Tesla 9%.

Schade, daß Dein Tellerrand offensichtlich schnell zu hoch ist – vielleicht liegt das an der zu tiefen Sitzposition in Deinem Porsche ?
Schau doch mal nach China – manche Menschen sagen, daß sei der größte Automarkt der Welt – gefolgt von den USA.
Norwegen ist global da eher unwichtig 😉
Wie „gut“ sich VW in diesen Märkten verkauft das solltest Du mal nachschlagen – Vielleicht verrät uns die VW PR Abteilung ja einmal, wieviel Gewinn sie mit reinen BEV so machen – wahrscheinlich tun sie das aber nicht – denk mal über den Grund nach, wenn dieser Tellerrand nicht auch schon wieder zu hoch ist
😉

Das ist ja gerade das Lustige:

Norwegen, ein Zwergenmarkt, wurde von Tesla-Jüngern in den Fokus gestellt. Sie sagten, es gehe darum, was passiert, wenn ein Land keine einheimische Autoindustrie hat und die Leitplanken Richtung Elektromobilität stellt. Dann kaufen alle Tesla. Stolz baute man Seiten mit den täglichen Zulassungszahlen, um sich an der Tesla-Quote zu ergötzen. Allerdings kaufte der Norweger nur so lange Tesla bis es Alternativen gab. Aktuell ist Tesla dort ein Nischenhersteller. Die Talfahrt ging rasant.

Jetzt hat Porsche das in indirekter Form aufgegriffen, um zu zeigen, was der Norweger wirklich fährt. Und, ja, er fährt Fahrzeuge aus dem VW-Konzern. Gut, nicht jeder fährt Porsche, der ist Luxusklasse. Aber auch da passen die Verkäufe. Apropos, Verkäufe, Deutschland ist aktuell der zweitgrößte Markt für Elektroautos der Welt. Da bist du nicht orientiert.

Last edited 1 Monat zuvor by David

Quelle?
VW PR gilt aber nicht 😉

David, wir warten immer noch auf Deine Quellen – oder war es doch wieder nur FUDL?

Norwegen: eine Randerscheinung der eMobilität… Ein Land mit Paar Mio Einwohner, das sein Reichtum durch Förderung samt Handel mit Fossilien Brennstoffen aufgebaut hat… Sorry, mE Heuchelei pur, die für mich immernoch unverständlicherweise an der vordersten Front gestellt wird , mir aber einen bitteren Beigeschmack liefert 🙁 …. Just my two cents..

Und Geld für Wasserkraftstrom duche Öko-Zertifikate. Dazu braucht man nicht einmal Stromleitungen und wenn es so weiter geht auch keine Gletscher mehr. Dann retten Öko-Mobile die heile Scheinwelt… Es kommt eben aus gute PR an. Auch so kann man Kohlenetzstrom verkaufen… Zu Preise die einmalig in Europa sind… Hurra! Wir sind die Allergrößten…..

Norwegen ist das schlechteste Beispiel für die Elektrifizierung. Es ist reines greenwashing.

Denn Norwegen produziert zwar quasi 100% des Stromes aus erneuerbaren Energien; ist aber weltweit pro Kopf ein gewaltiger CO2 Produzent – da das Land seinen Wohlstand und damit auch die Elektrifizierung des Individualverkehrs durch fossile Rohstoffe finanziert. Öl und Gas machen die Hälfte aller norwegischen Exporte aus.
und Pro Kopf produziert Norwegen so viel CO2 wie noch nie;
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_CO2-Emission_pro_Kopf

2020 Jahr sagte die Norwegische Regierungschefin dazu:
„Die Erdölindustrie wird für die nächsten Jahrzehnte bestehen bleiben“, erklärte die Regierungschefin in ihrer Rede, für die sie extra per Helikopter zur Anlage gekommen war. Die Welt brauche mehr Energie, es werde also weiterhin eine Nachfrage nach norwegischem Öl und Gas geben. „

Deutschland verkauft Waffen an alle Parteien, die in Jemen Krieg führen. Regen Sie sich darüber auf?

Selbstverständlcih wird es auch noch in Jahrzehnten Erdbedarf geben. Es gibt nun mal auch arme Länder mit wenig Bevölkerung und ohne ÖPNV. Auch dort müssen die Menschen irgendwie von A nach B kommen.

Aber wieso ist das jetzt Ihrer Meinung nach ein Grund für Deutschland und andere reiche Länder, auf E-Autos zu verzichten oder andere CO2 sparende Maßnahmen zu unterlassen?

sie sagen eine bezahlte Werbeeinschaltung…

vom prinzipiell interessanten Thema nach 2 Sätzen zur Lobhudelei – shame!

Wer lesen kann ist im Vorteil: Quelle: Porsche – Pressemitteilung vom 12.08.2021

Sie lesen also die Quelle eines jeden Artikels immer als erstes? – ich habe nach dem ersten Absatz auch nach unten gescrollt – Porsche FUD David hat wahrscheinlich zunehmend leuchtende Augen bekommen und gar nicht gemerkt was hier geschieht 😉

Wenn du unsorgfältig liest, bist du bei Tesla in zweierlei Hinsicht gut aufgehoben. Erstens, benötigen sie Kunden, die nicht voll geschäftsfähig sind, und, zweitens, geben sie auch für die Kaufentscheidung extrem relevante Infos wie Akkugröße und -Chemie nicht vor Bestellung bekannt, so dass es gar nicht so viel zu lesen gibt.

Warum hat sich wohl bisher jeder Motorradfahrer (200 – 300km Reichweite) oder jeder Porschefahrer der ( noch 😉 ) Verbrenner fährt, noch nie wirklich für den Tankinhalt interessiert?
Kleine Tellerrand Nachhilfe:
Weil es ein ausreichend dichtes Tankstellennetz gibt.

Teslafahrer hatten bisher wohl auch nur in sehr seltenen Fällen Ladeprobleme – dank gut ausgebautem und ausreichend schnell wachsendem Supercharger Netz.

Wenn VW ihr Ionity Netzwerk nicht bald auf die Füße fallen soll, müsste da mal etwas Wachstum in den Ausbau kommen, sonst werden die Warteschlangen zur Ferienzeit nächstes Jahr noch länger 😉
(Quelle: Nextmove vom letzten Freitag)

Sag mal David, hast Du Deinen Porsche wenigstens mit selbst verdientem Geld bezahlt, oder ist das ein zur Verfügung gestellter Firmenwagen (Flottenpreis 😉 ) – oder ist er fürs Ego sogar nur geleast?

5 Minuten Tankstellenstopp alle 800-1000 km bei meinem Benziner. Passt.
Übrigens nie an der Autobahnen, solch weite (Urlaubs-)Strecken fahre ich in Anteilen -auch- auf Bundes- oder Staatsstraßen. Der Weg ist das (ein) Ziel.

Welcher Benziner ist denn das?
ist in einem Elektroauto Forum aber eher of topic 😉

???? Welche Hybride sind keine E-Autos? Nur weil sie den Generator an Bord haben? Anstelle einer langen Leitung. Zum Kohlekraftwerk?

???

„???“ War meine Frage nicht klar verständlich? BEVs sind auch HYBRIDE, nur mit extrem langen Leitungen und Ihr Stromerzeuger ist ein Immobilie welche man Kraftwerk nennt. Es gibt heute sogar „Kraftwerke“ zum Laden der Akkus, die Wasserstoff verbrennen. Toll nicht wahr? Man könne den Wassertoff auch direkt mitnehmen und sich den Aufwand ersparen?

Der Rest der Wissenschaft wird ihrer BEV-Hybrid Theorie wohl eher nicht folgen – sorry 🙁

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