Elektroauto Dacia Spring startet bei nur 10.920 Euro nach Umweltbonus

Elektroauto-Dacia-Spring-Preis

Copyright Abbildung(en): Dacia

16 Jahre nach ihrem Markteintritt in Westeuropa startet die Renault-Tochter Dacia mit dem ersten rein elektrischen Spring in die Elektromobilität. Die Markteinführung in Deutschland ist für Herbst 2021 vorgesehen. Der elektrische City-SUV in der Einstiegsversion „Comfort“ soll bereits ab 20.490 Euro erhältlich sein. Abzüglich den 9000 Euro Umweltbonus und der Mehrwertsteuerersparnis in Höhe von 570 Euro (vorbehaltlich der Aufnahme in die Liste der förderfähigen Fahrzeuge durch BAFA, Antragsprozess laufend) startet der Spring bei nur 10.920 Euro und ist damit eines der erschwinglichsten Elektroautos auf dem deutschen Markt.

Der Dacia Spring ist rein elektrischer City-SUV mit viel Platz, vier Sitzen und einer alltagstauglichen Reichweite von bis zu 230 Kilometern im realitätsnahen WLTP-Mix und bis zu 305 Kilometern in der Stadt (WLTP City). Die zum Marktstart in Deutschland angebotene und bereits jetzt vorbestellbare Ausstattungsvariante „Comfort Plus” wird dem Hersteller zufolge 21.790 Euro kosten, abzüglich 9570 Euro Umweltbonus sind das nur 12.220 Euro. Die Version bietet unter anderem ein 7-Zoll-Navi mit Touchscreen und Smartphone-Anbindung, eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera sowie Metallic-Lackierung. Hinzu kommen orangefarbene Designakzente in Interieur und Exterieur. Gegen Aufpreis ist eine CCS-Schnellladeoption mit 30 kW Ladeleistung erhältlich.

In der später bestellbaren Basisversion „Comfort” sind eine manuelle Klimaanlage, ein Bluetooth-Radio sowie ein Mode-2-Ladekabel enthalten. Die Basisfarbe ist Weiß, Metallic-Lackierungen kosten einen Aufpreis.

Elektroauto-Dacia-Spring-Laden
Dacia

Bereits vor der offiziellen Markteinführung im Herbst soll der neue Dacia Spring in einer so genannten Business-Version für Kunden-Probefahrten bei teilnehmenden Dacia Partnern in Deutschland zur Verfügung stehen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dacia Spring Exklusivprogramms können sich bereits ab dem 20. März für Probefahrten vormerken lassen. Diese Variante kommt in anderen europäischen Ländern als Mietwagen und im Carsharing zum Einsatz. In den nächsten Wochen gibt die Business-Version ihr Debüt als Mietwagen in den rund 500 Vermietstationen des französischen Autovermieters und Supermarktbetreibers E.Leclerc.

Der Elektromotor mit 33 kW Leistung, die Batteriekapazität von 27,4 kWh sowie Gleich- und Wechselstromladen bis 30 kW ermöglichen mit dem Fünftürer alltagsgerechte Reichweiten im Stadtverkehr und urbanen Umfeld. Der Spring vereint dem Hersteller zufolge das gesammelte Know-how der Renault Gruppe mit den Stärken der Marke Dacia. Mit großzügigem Raumangebot bei kompakten Abmessungen, praxisorientierter Ausstattung sowie eigenständiger SUV-Optik und zuverlässiger Technik ermögliche der Spring Electric Kunden einen erschwinglichen Einstieg in die Elektromobilität.

Quelle: Dacia – Pressemitteilung vom 19.03.2021

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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was heisst denn da nur!!!! „Dacia Spring startet bei nur 10.920“ würde der Dacia in Deutschland das gleiche kosten wie in Frankreich 16.999 (16.999-9570=7429) wäre er für rund 7.500 Euro zu haben

Leider eine Milchmädchen-Rechnung. Dacia hat nichts zu verschenken.

Ehrlich gesagt muss man sich dann schon langsam die Frage stellen ob es Sinnvoll ist Autos für 7500 Euro zu verkaufen, die auch noch aus China kommen. Nach paar Jahren kommts dann in die Presse weil man kann sich für 7500 Euro ja wieder ein neues kaufen. Sehr sinnvoll.

Warum kommen die in ein paar Jahren in die Presse ? Das ist aktuell bei einigen VAG/BMW/DB Otto Modellen der Fall, wenn schon bei mittleren Lauflistungen eine Motorrevision fällig wird. BMW kalkuliert mit 160.000KM Lebensdauer. Noch Fragen ? Die schafft jeder Dacia auch. Auch ohne Durchrostungen. Und die Chinesen machen gerade das, was Japan und Korea auch schon sehr erfolgreich gemacht haben. Gute Qualität und Ausstattung zu einem günstigen Preis. Auch after sales.

Die Version für 16.999€ ist etwas einfacher ausgestattet.

Aber ich glaube das Problem ist die Marktwirtschaft und der Kapitalismus. Aus irgendeinem Grund versuchen Unternehmen so viel Gewinn wie möglich zu machen…

Die soziale Marktwirtschaft ist für Sie grundsätzlich ein Problem?
Was schlagen Sie denn Bewährtes stattdessen vor?

Wenn der Hersteller sich am Bonus beteiligen muss, den die Käufer in Deutschland bekommen können, dann schlägt der Hersteller diesen Anteil vorher natürlich drauf – logisch, sonst würde er Verluste machen.

Aber auch mit knapp 11.000 Euro fährt der Käufer gut, vorausgesetzt die Karosserie ist gut gegen Rost geschützt. In dieser Preisklasse dürften überwiegend Kurzstreckenfahrer unterwegs sein, so dass sich der Verschleiß an Lagern, Lenkung usw. in Grenzen hält – verbrennertypische Verschleißteile gibt es ja nicht.

Kracherpreis ist es trotzdem…

nur 150 km realistische Reichweite… hmmm
wenn man mal von 18kWh/ 100km Verbrauch

es bleibt spannend

Mich stört die geringe Ladeleistung. Auch mit CCS gegen Aufpreis dauert es fast eine Stunde die 27kWh von 0 auf 100% zu laden. Da wird jede längere Strecke zur Herausforderung.

Als Zweitwagen aber bestimmt gut geeignet.

Falls er ähnlich sparsam wie der VW e-up ist, dann …

Der VW e-Up … Durchschnittsverbrauch im ADAC Ecotest: 16,7 kWh/100 km, Ladeverluste inklusive. … Innerorts gibt sich der Motor übrigens mit sehr niedrigen 11,4 kWh/100 km zufrieden.

(Quelle: ADAC)

Batterie 27,4 kWh, netto vielleicht 25 kWh, wären (bei einem VW e-up) 150 km bzw. 220 km innerorts.

Über 200 km in der Stadt, das dürften den Meisten völlig ausreichen, vor allem den Kurzstreckenfahrern.

Wer eine eigene Wallbox, einen Arbeitergeber oder Supermarkt mit Lademöglichkeit hat, der kann ja nach 210 km (bzw. 140 km) wieder aufladen. Und wer wirklich viele hundert Kilometer auf der Autobahn runterreißen muss oder will, dem sind die maximal 125 km/h eh zu wenig, der kauft einige Nummern größer.

Es sind 21.800€ plus 800€ Überführung plus 600€ CCS plus 600€ Lack und damit 23.800€ bevor man ihn fahren kann. Das ist nicht wenig für einen Dacia aus China…

Wo kommt der Aufpreis für den Lack her? Laut Artikel ist bei der Version Comfort plus ein Metalliclack dabei.

Ein toller Entwurf von DACIA ! Für den normalo E-Mobilist auf alle Fälle ausreichend . Wir fahren seit Jahren den Peugeot IOn ohne irgendwelche technischen Probleme. Das bis an die Küste von Holland. Alles möglich, warum also mit dem DACIA nicht auch. Klar muss man sich auf zusätzliche Ladpausen einstellen, aber das ist eine reine Kopfsache.
Auf alle Fälle besser als viele Deutsche Premiumanbieter mit ihren über 2t schweren und weit überteuerten Status-Karren !
DACIA, weiter so !

David, 10920.-!
Zähl keinen Unsinn auf, der bei anderen auch noch dazu kommt.CCS gibts bei den meisten noch nicht mal.
Besser etwas langsamere Ladezeiten, als wie künftig von anderen schneller angegeben wird.Dies hält die Batterie auf Langzeit aus.
Die Anderen kommen noch früh genug in den Himmel….

Fahre seit 10 Jahren den Dacia Duster ohne jegliches Problem und werde den Spring ohne
Probefahrt kaufen. Für mich als Wenigfahrer sowie eigener PV und Wallbox geradezu ideal.
Lege keinerlei Wert auf Prestige, sondern will nur von A nach B fahren.

Für mich als Wenigfahrer stellt sich das Problem, dass die kalendarische Lebensdauer der Akkus begrenzt ist. Nach 10 bis 12 Jahren dürfte der Akku (unabhängig von der Laufleistung) defekt sein. Das wäre dann ein wirtschaftlicher Totalschaden. Damit lohnt sich das China-Fahrzeug nicht mehr! Ist das für Sie nicht das gleiche Problem?

Wenn akkuschonend und im Alltag nur bis 80% geladen wird kann der Akku durchaus länger halten – und wenn nicht könnten in 10 Jahren ja durchaus preiswerte Austausch Akkus zur Verfügung stehen

Endlich ein vernünftiges E-Auto zu einem akzeptablen Preis!!
Wäre noch interessant zu erfahren, welche Sicherheitsvorkehrungen enthalten sind (ABS, ESP, Anzahl und Lage der Airbags). Welche Crash-Test Ergebnisse kann das Gefährt vorweisen ??

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