Elektro-Van Peugeot e-Rifter ab sofort bestellbar

Elektro-Van-Peugeot-e-Rifter

Copyright Abbildung(en): Peugeot

Ab sofort ist der neue Elektro-Van Peugeot e-Rifter bestellbar. Als robustes und flexibles Fahrzeug eigne er sich sowohl für den Alltag als auch für das Outdoor-Abenteuer, wie der Hersteller mitteilt. Erhältlich ist der Peugeot e-Rifter mit der 50 kWh Batterie in zwei Längen (Standard und Lang) als Fünf- oder Siebensitzer (in L1 optional). Der Peugeot e-Rifter ist in der Standard-Länge ab 37.590 Euro erhältlich. Bei Kauf oder Leasing können Interessierte von bis zu 9570 Euro Innovationsprämie profitieren.

Beide Versionen des neuen e-Rifter (Standard und Lang) sind mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 50 kWh erhältlich. Sie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 282 Kilometern nach WLTP-Protokoll. Da sich die Batterie unter dem Boden befindet, wird das Ladevolumen von 571 Litern (Version Standard L1) bis zu 2693 Litern (Version Lang L2) nicht beeinflusst.

Der elektrische Outdoor Van kombiniert kompakte Außenmaße mit maximalen Ladekapazitäten, so der Hersteller. In der kurzen Version (L1) hat der e-Rifter eine Länge von 4,40 Metern, eine Höhe von 1,88 Metern und eine Breite von 2,10 Metern, inklusive der Außenspiegel. Den leichten Einstieg ins Fahrzeug ermöglicht eine seitliche Schiebetür mit Fenster. Für einfaches Einladen von Gegenständen ist der Beifahrersitz umklappbar (serienmäßig ab Allure).

Innen finden bis zu sieben Personen Platz. In Sitzreihe zwei der Versionen Standard und Lang lässt sich auf den drei umklappbaren Einzelsitzen jeweils ein Kindersitz unterbringen. Je nach Variante stehen viele großzügige und leicht zugängliche Ablageflächen mit bis zu 186 Litern Stauraum zur Verfügung. Für einen unkomplizierten Zugang zum Kofferraum sorgt die separat zu öffnende Heckscheibe, die unabhängig von der Heckklappe geöffnet werden kann.

Elektro-Van-Peugeot-e-Rifter-Cockpit
Peugeot

Dank der modernen Fahrerassistenzsysteme passt sich der Peugeot e-Rifter an den Fahralltag von Fahrerinnen und Fahrern an – und das ohne CO2-Emissionen. So sorgen beispielsweise die Rückfahrkamera, der Kollisionswarner und der Notbremsassistent für mehr Sicherheit beim Fahren. Der Elektro-Van ist mit einem 10-Zoll-HD-Digitalpanel (25,4 cm) ausgestattet und verfügt über mehrere Anzeigemodi. Diese sind über einen Drehknopf am Lenkrad zugänglich und ermöglichen es den Fahrenden, ihr Kombiinstrument individuell einzustellen und zum Beispiel Navigation, Powermanagement und Fahrerassistenzsysteme hervorzuheben.

Für den weiten Blick auf den Sternenhimmel bei Nacht sorgt das Multifunktionsdach Zenith (optional bei Allure Pack und GT in L1). Das Panorama-Glasdach verfügt über eine elektrische Sonnenschutzverdunklung. Darunter liegt ein lichtdurchlässiger Schwebebogen mit unterteiltem Stauraum.

Quelle: Peugeot – Pressemitteilung vom 16.06.2021

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Warum baut man sowas nicht schon auf der neuen Plattform auf und versucht Zwanghaft einen Verbrennerplattform umzubauen …

Und 50kWh Batterie….mal ehrlich….
Voll beladen auf der Urlaubsfahrt mit ner Vier-köpfigen Familie werden da nur 150 – 180 km drin sein wenn man sich nen Puffer von 30-50 km behält was man am Anfang sicher so macht.

hat der Designer sich mal überlegt wenn die Kinder evtl noch im Auto sitzen und aussteigen wollen während das Auto lädt?
Oder man das Auto beladen möchte wenn es im Carport lädt….

Da ist doch eine Seite nicht nutzbar….

Grundsätzlich jedoch gut dass auch solche Fahrzeugtypen elektrifiziert werden

es bleibt spannend

Last edited 1 Monat zuvor by neumes

Leider ja, die Reichweite wird nicht besonders toll sein, ansonsten finde ich das Fahrzeug schon interessant. Und so schlecht sieht der noch nicht mal aus.
Ich denke es ist auf der anderen Seite auch eine Tür, dann gehts, ansonsten echt übel.
Wo bleibt der MEB Caddy?
Bisher das erste Fahrzeug in der Klasse, finde ich daher schon super. Ist nur nichts für lange Fahrten. Leider. Wird aber auch nicht jeder zwingend brauchen.
Viele Familien werden sich allerdings wohl eher einen günstigen Verbrenner kaufen, eben genau wegen der Nachteile und häufig sitzt mit mehreren Kindern das Geld nicht mehr so locker. Lanfristig dürfte das Fahrzeug günstiger sein und den Bonus gibts ja auch noch.

Last edited 1 Monat zuvor by BEV

Das mit der Ladeklappe ist echt der Hammer. Das betrifft allerdings auch den Verbrenner. Ist ja nicht unbedingt unwahrscheinlich, dass die Familie zum Tanken fährt und dann plötzlich jemandem auf der Rückbank einfällt mal auszusteigen. Gibt’s da wenigstens einen Sicherheitsmechanismuß, dass die Tür dann nicht aufgeht? Da denkt doch die Person auf der Rückbank nicht unbedingt dran.

Schön, dass es ein weiteres BEV gibt aber Preis und Leistung sind ja Mal abschreckend.
Ich hoffe doch mal, dass es Stellantis irgendwann begreift, dass in diesen Autos größere Batterien angeboten werden müssen. Sonst bleibt es ein Zweitwagen den wir 1. nicht haben/brauchen aber auch sonst einfach zu groß wäre.

Ich verstehe die Zielgruppe nicht?
In meinem Bekanntenkreis werden solche Fahrzeuge hauptsächlich von jungen Familien gefahren, die unter Urlaub verstehen mit Sack und Pack weit weg zu fahren. Meistens entweder ins Ferienhaus, oder auf den Campingplatz. Die Karren werden bis unters Dach vollgeladen, häufig noch mit Dachbox und es stehen 3-4 Fahrräder auf dem Heckträger.
Natürlich stehen diese Fahrten nicht jedes 2. Wochenende an, aber wenn sie es tun muss das Auto funktionieren.
Der Zafira e-Life hat bei 120km/h im Carmaniac Review 37kwh/100km bei Tempo 120 verbraucht. Natürlich muss man Tests abwarten, aber vermutlich wird der e-Rifter bei Autobahntempo im günstigsten Fall auch ~30kwh/100km verheizen. Nicht umsonst ist der bei 135kmh abgeregelt. Dann bleiben nur ~116km zwischen Ladestopps bei 10-80%. Damit will doch niemand auf die Langstrecke…

Ein Klotz ist ein Klotz ist ein Klotz. Wenn man Autos nicht aerodynamisch designed, braucht man sich über die Reichweite nicht zu wundern. Besser als ein größerer Akku wäre wahrscheinlich ein Fahrradträger mit einer aerodynamischen Abdeckung, die das Heck von dem Auto aerodynamischer macht und so sogar den Verbrauch senkt. Eine Dachbox wäre allerdings tatsächlich kontraproduktiv. Ich würde aber schätzen, dass wenn man Tempo 100 fährt, dass man die WLTP Reichweite auch erreichen kann. Man fährt ja in den Urlaub und ist nicht auf der Flucht.

Wer nachhaltig Urlaub machen will muss sein Reiseverhalten einfach überdenken. Dann geht halt nicht alles (Dachbox, Fahrräder, usw.) Einfach mal unnötiges Zeugs zu Hause lassen und den Urlaub anders genießen. Für einen Akku der 5.000Euro mehr kostet könnte man auch 10 Jahre lang Fahrräder im Urlaub mieten, statt die mitzuschleppen.

Farnsworth

Beim Sion wird die 34kwh Batterie gelobt – WLTP ist vergleichbar Carmanic nicht.
Wenn der im Alltag nur 100km sicher macht, würde das für die viele reiche. Wenn dann 1x im Jahr die 600 km “ Langstecke“ ansteht, sollte es im Urlaub egal sein, ob es 2 oder 4 Ladestopps sind. Wenn die Kiste schnell lädt – was die Plattform im Prinzip macht – sind alle 1,5 h / 20 min Pause angesagt – so what?
344 Tage im Jahr einen Akku nur zu 20% laden, weil ich 3x im Jahr „Langstrecke“ habe.
Bei vereinzelten Langstrecken ist IMHO die Ladeleistung interessant und die bitte auch 3-4 mal hintereinander.
Die Argumentation – ich fahre mit meiner Familie in den Urlaub 2x – ich ziehe 2x im Jahr meine Grünabfälle usw… höre ich immer wieder von Leuten die kein E fahren und eine Fahrleistung von <10.000 km im Jahr haben.
Es kommt auf das Fahrprofil an.
100kwh Akku – Anhängerkupplung – und Brotkasten mit allem ChiChi für 25.000 € wird es absehbar nicht geben.

Mit diesem Auto schaffe ich noch nicht Mal einen Tagesausflug der etwas weiter weg ist ohne zwischendurch zu laden. Entweder brauche ich auf jedem Wald- und Wiesenparkplatz Ladesäulen oder der Akku muss einfach größer sein. Auch im Winter will ich vielleicht Mal 300 km auf der Autobahn ohne Stop fahren. Das ganze muss nicht mit Tempo 200 funktionieren aber mit 120 sollte das klappen.
Ich würde wirklich gerne auf ein BEV umsteigen aber zu meinem Streckenprofil gibt es noch nix. Ich fahre wenig aber ca. Die Hälfte meiner km im Jahr ist Langstrecke, ggf. mit Wohnwagen.
Und nein, ich will bestimmt nicht jede Stunde eine halbe Stunde nachladen. Dann komme ich ja nie am Ziel an.

Bei der E-Mobilität ist es ganz einfach: je weniger Kompromisse man für die Nachhaltigkeit bereit ist einzugehen, desto weiter muss man seine Brieftasche öffnen.

Nach einem Jahr E-Up fahren stand ich auf genau 2 Strecken je auf dem Hin und Rückweg an einem Schnelllader. Demnächst kommt der Sommerurlaub. Da werden wir wohl auch unterwegs nachladen müssen. Na und?

Ich gebe Dir in sofern Recht, dass Destination Charger an beliebten Zielen sehr hilfreich wären.

Farnsworth

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