e.GO ab sofort mit kostenlosem Batterietausch-Service

e.GO ab sofort mit kostenlosem Batterietausch-Service

Copyright Abbildung(en): e.GO Mobile

Next. e.GO Mobile SE, das Unternehmen hinter dem Aachener Kompakt-Stromer, geht den nächsten Schritt auf dem Weg zur breiten Markteinführung des e.GO Life. Um der Reichweitenangst beim Fahren von E-Autos vorzubeugen, gibt der Hersteller die Einführung seiner intelligenten Batterietauschlösung bekannt. Diese sei ein weiterer Meilenstein in der Mission, die Nachhaltigkeit der urbanen Mobilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu fördern.

Bereits in einer der vergangenen Pressemitteilungen von Anfang September wusste das Unternehmen auf einige besondere Eigenschaften des e.GO Life hinzuweisen. Schon damals ging man auf die bereits angeteaserte Batteriewechselfunktion ein. „Die Funktion des intelligenten Batteriewechsels, die erste ihrer Art für ein Elektroauto in der Stadt, sorgt für ein anderes Nutzererlebnis und ein beruhigendes Gefühl und verbessert gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck des e.GO im Vergleich zu vielen anderen Angeboten auf dem Markt“, so Next. e.GO Mobile SE abschließend.

Nun gibt der Hersteller weitere Details bekannt und offenbart, dass künftig die fast leere Batterie gegen eine Vollgeladene in einer ausgewiesenen e.GO-Batterietauschstation – dem „e.Pit“ – ausgetauscht werden kann. Auf dem Rückweg oder zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch innerhalb eines Monats, kann der Kunde seinen ursprünglichen Akku – voll aufgeladen – an derselben Station wieder abholen.

„Bei e.GO ist der Batterietausch nicht nur ein neues Feature oder ein weiterer Geschäftszweig. Durch den Einsatz von Technologien und Innovationen wie diesen wollen wir unseren Kunden und allen e.GO-Nutzern, die sich für ein verantwortungsvolles Handeln entschieden haben und denen der ökologische Fußabdruck ihres Fahrzeuges wie auch die nachhaltige urbane Mobilität wichtig sind, unsere größte Dankbarkeit zeigen. Es liegt in unserer Verantwortung, dieses Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit bestmöglich zu unterstützen – und mit unserer Batterietauschlösung bieten wir den entsprechenden Komfort dafür.“ – Ali Vezvaei, Vorstandsvorsitzender der Next.e.GO Mobile SE

Somit bleiben die Kunden Eigentümer ihrer Originalbatterie und behalten über die e.GO-App anhand ihrer Batterie-ID jederzeit den Überblick. Wie Next. e.GO Mobile SE zu verstehen gibt stehe der Service allen e.GO-Fahrer zur Verfügung. Wobei dieses im Rahmen eines jährlichen Tauschkontingents begrenzt werde. Der Tauschvorgang dauert etwa 60 Minuten und ist damit schneller als eine Vollladung an einer herkömmlichen öffentlichen Ladesäule. Das Unternehmen arbeitet daran, die Dauer des Tauschvorgangs weiter zu verkürzen, um das Ziel von knapp 30 Minuten in der Zukunft zu erreichen.

Mittlerweile habe man die ersten beiden Swap-Stationen im Werk Aachen und in Zülpich (Pardemann-Servicepartner) in Betrieb genommen. Die nächsten Stationen kommen nach Düsseldorf und Hamburg, weitere sind in Planung.

Quelle: e.GO Mobile – Pressemitteilung

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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ehrlich gesagt davon halt ich rein gar nichts ständig zur Wechselstation zu fahren 1 Stunde warten bis ich mit getauschten Akku wieder wegfahre da kann ich gleich zur Ladestation fahren und dort laden
mit den ionic 5 oder Kia EV6 dauert das nur 18 Minuten. P.S. bei Nio soll der der Wechsel nur 5 Minuten dauern das wäre eher zielführend

Ja, das ist IMO Firlefanz.

EGO gibt hier die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat: Wir verbauen Hardware mit Kennzahlen, die schon 2010 niemanden berauscht haben – was kann man da nur tun? Wie wäre es mit: Einen größeren Akku verbauen, einen dreiphasigen AC-Lader verbauen, einen CCS-Ladeanschluss verbauen?

Überall stehen die 22kW AC-Lader herum, würde EGO das nutzen, wären in der genannten halben Stunde 100 Stadt-km Reichweite nachgeladen (während man irgend etwas anderes macht). Aber nein, man lädt lieber einphasig mit 3,6 kW…

Dass ein Akkuwechselsystem zum Einen wirtschaftlich ist und zum Anderen vom Markt akzeptiert wird muss sich erst zeigen. Ich glaube an beides nicht.

Ich habe immer noch nicht verstanden, ob ich den Wagen jetzt tatsächlich erwerben und auch zeitnah in Betrieb nehmen kann.
Wenn ich das richtig recherchiere werden bis zum Produktionsstart in Ungarn 2024 nur 1.000 Fahrzeuge zugelassen werden können.

Irgendwie kommt mir das ganze vor wie beim Sion… Immer wieder neue Extras, nur die Basic, nämlich der Besitz, sind nicht möglich. Obwohl, immerhin 1.000 Stück ist mehr als gar nichts…

Trotzdem ist der Wagen inzwischen aus der Zeit gefallen. Pflegedienste in der Stadt werden wohl eher auf einen Opel E-Rocks zurückgreifen, als auf einen e-Go.

Also ich habe neulich mit einem E.Go Fahrer gesprochen. Es gibt sie also wirklich. Aber das ist wirklich ein Auto für Puristen und Enthusiasten.

Und der Batteriewechsel in einer Stunde… Schraubt das da jemand mit dem Akkuschrauber und einem Hubwagen raus? Ich habe noch nie unterwegs eine Stunde lang geladen (mit einem E-Up!) Und dann muss ich wieder da hin und muss meinen Akku da wieder abholen? Macht doch gleich eine Car-Sharing Station. Da stehen 10 vollgeladene e.Gos und ich kann einfach mit einem von denen weiterfahren und meinen da anstöpseln.. Das dauert dann auch keine 60Minuten für den Fahrzeugwechsel. Und wenn ich zurückkomme ist „mein E.Go“ auch wieder voll.

E.Go redet sich den fehlenden Schnellader immer noch schön und kommt als „Feature“ mit einer Wechselstation, bei der man mit offenem Mund stehen bleibt und nicht weiß ob man als Nächstes lachen oder weinen soll.

Farnsworth

„[e.GO Batteriewechsel in einer Stunde] … Schraubt das da jemand mit dem Akkuschrauber und einem Hubwagen raus?“

Wird wohl so sein:
Bei einer MIA (Konzept von 2009) dauert der Wechsel beider Akkuboxen auf genau diesem Weg (und wenn alles bereitliegt) kaum eine halbe Stunde:
Kein Dutzend Schrauben und zwei Stecker je Box –> schon fertig!
Ohne verbesserte Akku-Reichweite und Ladetechnik ist der e.GO bald tot!

Last edited 29 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

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