e.GO Life Next ab 16.990 € angekündigt – Auslieferung ab Juli 2021

e.GO Life Next ab 16.990 € angekündigt - Auslieferung ab Juli 2021

Copyright Abbildung(en): Next.e.GO Mobile SE

Dank einer erfolgreichen Finanzierungsrunde kann das Elektroauto e.GO Life in wenigen Monaten in Produktion gehen. In den letzten Wochen habe man so eng wie möglich mit den Zulieferern zusammengearbeitet, um die Produktion so schnell wie möglich bis zum Sommer wieder hochfahren zu können. Diesen Moment feiert man zudem mit einem stylischen Sondermodell – dem e.GO Life Next.

Wie das Unternehmen zu verstehen gibt kommt der e.GO Life Next in den hochwertigen Farben bordeauxrot metallic und atlasgrau metallic auf die Straße. Als besonderes Highlight kann kostenlos eine neue Next-Designapplikation ausgewählt werden, so die Mitteilung des Herstellers. Diese zusätzlichen Farbakzente verleihen dem e.GO Life Next einen frischen und einzigartigen Look.

Zudem werde die Optik des e.GO Life Next durch ein verbessertes Dashboarddesign unterstützt. Neue Funktionen wie der Parkassistent, DAB+, AVAS und eCall gehören beim e.GO Life Next ebenso zur Grundausstattung wie die beliebtesten Features der First Edition. Neben dem verbesserten e.GO Infotainmentsystem sind unter anderem auch die Sitzheizung, die beheizbare Frontscheibe, LED-Scheinwerfer und eine Klimaautomatik mit an Bord.

Nach Abzug des vollen Umweltbonus wird der e.GO Life Next ab 16.990 € erhältlich sein. Der Stromer selbst startet bei einem Brutto-Listenpreis von 26.560 Euro. Hiervon werden der Herstelleranteil des Umweltbonus (-3.570 Euro), sowie der Bundesanteil Umweltbonus (-3.000 Euro) in Abzug gebracht. Zudem greift die Innovationsprämie (-3.000 Euro); in Summe landet man somit bei 16.990 Euro für den e.GO Life Next. Der e.GO Life Next ist ab sofort vormerkbar und wird ab Frühsommer bestellbar sein. Dabei ist zu erwähnen, dass die limitierte Auflage nur für die ersten 1000 Kunden erhältlich ist. Die ersten Auslieferungen sind bereits für Juli 2021 geplant.

Quelle: Next.e.GO Mobile SE – Pressemitteilung vom 22. April 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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halte den E-Go life für zu teuer das wäre der dacia spring wohl das bessere angebot (10,000 bist 12,600 Euro)

17.000 Euro sind definitiv zu viel für so ein kleines Kurzstreckenauto. Der eGo ist optisch ein tolles Auto. Besser als der Smart oder die VW-Drillinge, aber das Preis/Leistungsverhältnis stimmt nicht.

denke ich auch – aber e-twingo, e-honda, e-mazda haben auch ein völlig abgedrehtes Preis-Leistungsverhältnis (wenn man die Reichweite als Leistungskern nimmt) und haben ihren Kundenkreis.

irgendwelche lifestyle Fans werden dieses Auto sicher Kaufen aber für die meisten menschen die jeden Pfennig zwei bis dreimal umdrehen müssen (Otto-Normal-Bürger) ist der E-Go life einfach viel zu teuer da passt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht

Hinzu kommt noch das vermutlich äusserst dürftige Servicenetz bei so einem Exoten.

Der Service, zumindest im Raum Aachen ist super! Fahre einen der ersten e.Go, hatte zu Anfang ein paar Software-Probleme, die sofort behoben wurden. Die sind sogar zu mir nach Hause gekommen. Seit dem läuft das Auto einwandfrei.

Man muß sich die Frage stellen, wofür benötige ich das Auto. Ich hatte einen MB V 250 bzw. einen einen Range Rover Sport. Die haben seit dem wir den e.Go haben nur noch rumgestanden (meine Frau und ich haben uns „gestritten“, wer den e.Go fahren darf. Ergebnis: Leasingvertrag MB gekündigt, Range verkauft. Natürlich braucht man noch einen Verbrenner für „längere “ Strecken.
Dafür haben wir noch einen Yeti aus unserem Altbestand. Wenn wir ganz lange Strecken (Toscana bzw. Provence) fahren, mieten wir uns ein größeres Fahrzeug. Das ist allemal billiger. Aus dem Alter, daß ich abends die Strßen unsicher machen muß um zu posen, bich ich raus und finde das auch nicht der Zeit angepasst.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber der e.Go wäre optisch an meiner Frau gescheitert. Für sie ein No-Go.

Und technisch an mir. Ein Auto von einem Newcomer ohne Erfahrung im Automobilbau, mit einer kargen Ausstattung und kaum Platz, kaum Reichweite und keinem Schnelllader, von einem Typen, der nicht hinter E-Mobilität steht für mehr Geld als unser E-Up? Ne, lass mal. Keine Experimente.

Viel Glück, dass die Nische passt.

Farnsworth

Das Auto ist leider zu teuer. Siehe die Drillinge aus dem VW-Konzern oder der Dacia-Spring. Da bekommt man mehr Auto fürs Geld

dann sollten sie den Spring aber auch in FR bestellen und kaufen, da ist er noch günstiger!
https://www.dacia.fr/gamme-vehicules/precommandez-votre-spring-electric/configurateur.html

Ich finde die VW Drillinge auch sehr interessant. Besonders das Feature, dass sie nicht bestellbar sind fasziniert mich…

Aber was sollte zu teuer an dem Auto sein, wenn ein Smart bei 22.000€ startet? Schliesslich ist in der First Editon des e.Go schon LED Beleuchtung und Klimaautomatik dabei. Und wer ein Auto zum Preis/Leistungsverhältnis wie den Mini kaufen würde, kann auch einen e.Go attraktiv finden.

Der Vorteil von Smart, Dacia , VW ist nun man das man Werkstätten in der Nähe hat. Bei einer Kleinserie ist es bei Problemen wer ne passende Werkstatt zu finden. Mir ist bewusst das man schon viel Glück haben muss um jetzt noch ein von den Drillingen zu bekommen.

26.500€ ist nur 3.400€ vom demnächst lieferbaren kleinsten ID.3 entfernt.

Eben…warum soll man ein solchen Auto kaufen, wenn man dafür ein richtiges bekommt. 😉

Weil der id.3 dann erst die absolute Grundausstattung hat und für 5-10.000€ Extras braucht?

Und was braucht man von dem Krempel so dringend um ein besseres Auto als ein e.Go zu haben? Für lediglich 3.400€ mehr bekommt man ein Auto mit 4 Türen, einem 45kWh Akku, DC Schnellladung und ordentlich Stauraum.

Es spricht sehr wenig für den e.Go. Mit einer Kleinserie kann man nun mal nicht billig produzieren.

Farnsworth

Da im Artikel die Daten leider nicht stehen:
Es ist immer noch die »glücklose Kombi« von sehr kleinem Akku mit leistungsschwachem 1-Phasen-Lader:

  • Batteriekapazität (netto) 21,5 kWh
  • Elektrische Reichweite (WLTP) 132* km
  • Ladedauer 0-95 % (Schuko 230 V) 9,6 h
  • –> real bis 100% sicher weit über 10 h
  • Ladedauer 0-95 % (Typ 2 Stecker; 1-phasig) 5,7 h
  • –> real bis 100% wohl eher >7 h

So tippe ich auch für den „e.go Next“ zwischen „Top“ oder „Flop“ eher auf das Zweitere! Offenbar nicht wirklich dazugelernt!

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Die Lücke könnten nur die Pflegedienste sein. Die fahren nicht viel und wer sich keinen e-twingo antun will und die Wartezeit auf deinen e-upmiigo zu lang oder der smart zu teuer ist ..

>>
–> real bis 100% wohl eher >7 h
<<
Verdammt, dann kann man den Wagen ja über Nacht komplett aufladen!

„Verdammt, dann kann man den Wagen ja über Nacht komplett aufladen!“

Klar, nur eben in der Nacht, in der man im Winter »im urbanen Außenbezirk« nach 90 km ohne Strom liegengeblieben ist, ohne Abschleppen ja nicht mehr!

Aber ganz ernsthaft: In der Preisklasse des e.go ist die Kombi von Reichweite und Ladetechnik wie die eines vergleichsweise >10 Jahre alten eAutos schlicht nicht mehr tragbar!

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ja, das reicht in der Regel völlig. Ich habe jetzt auch 10 Monate meinen E-Up an Schuko geladen. Leider ist der Wagen nicht für die Ausnahme geschaffen. Sprich: Mal eine weitere Strecke fahren: Fehlanzeige. Damit hat die Karre kaum einen höheren Nutzwert als unser Twizy. Der ist super für die Stadt, aber das war es auch. Der ist aber wenigstens nach 3 Stunden auch wieder voll.

Der E-Up kann mit 7,2 kW geladen werden oder an CCS mit ca. 35kW. Damit kann man auch schon mal längere Strecken fahren. Das ist zur Zeit unser Hauptauto. Das wäre mir dem e.Go nicht möglich.

Farnsworth

Ich versteh es nicht.
Das erklärte Ziel dieses Autos ist es, besonders billig in der Herstellung zu sein. Und dann kostet es quasi so viel wie ein Smart? Und obwohl er etliche Jahre später als dieser auf den Markt kommt, ist er ihm technisch in keiner Weise überlegen? Ein Stadtauto – mit 10 Metern Wendekreis? Wenn ich denn mit den maximalen 3,6 kW in der Stadt laden würde, blockierte ich stundenlang eine öffentliche 22kW-Säule. Auch mit einem Stadtauto muss man mal aus der Stadt heraus fahren – mangels Schnellader ist der Aktionsradius dabei auf 50-60 km beschränkt. Das hat jetzt nichts mit Reichweitenangst zu tun, sondern ist einfach nur extrem einschränkend.

Was ist an diesem Fahrzeug eigentlich überhaupt sinnvoll? Irgendwie erzeugt er das Gefühl, in eine Rückwärts-Glaskugel zu schauen: Es ist 2011, die Elektromobilität wagt ihre ersten, zaghaften Schritte…

Peugeot iON Baujahr 2011, nach 80.000km immer noch 100km Reichweite, kann mit Chademo 45kw laden und mit Schnarchlader 3.5kw aus Schuko.
wohl gemerkt, eine alte karre, macht aber nach 10 Jahren immer noch eine bessere Figur als der oben beschriebene eGo…

Deswegen ist es auch dieses Fahrzeug welches wir gebraucht gekauft haben, 32000 KM, BJ. 2012, für weit unter 10.000 Euro…

Vielleicht ist er ja auch nur so teuer, weil die anderen hier genannten „Alternativen“ von den jeweiligen Herstellern momentan heftig subventioniert werden, um die Flottenziele zu erfüllen.
Und klar – VW kauft auch viel billiger ein.
Trotzdem, den e-Up und Co gibt es ja wohl nur noch in sehr gehobenen Ausstattungen.
Mich würde da mal die jeweilige(Gewinn???) -Marge interessieren – nur so ein Gedanke 😉

Warum die anderen so günstig sind kann mir aus Endkunde doch völlig egal sein. Fakt ist, ich habe einen E-Up mit Front-Scheibenheizung, Sitzheizung, Tempomat, Rückfahrkamera, Fernvorklimatisierung, Akku für bis zu ca. 300km und Schnelladefähigkeit letztes Jahr für 13.000 Euro gekauft. Dafür habe ich aber ein vollwertiges Auto erhalten, was nicht nur als Zweitwagen taugt.

Wer mit dem Profil des e.Go klarkommt kann ihn sich ja auch gerne kaufen. Für mich stimmt das Preis Leistungsverhältnis nicht. Ich bekomme woanders für ähnlich viel Geld mehr Leistung.

Farnsworth

Wenn ich einen Zweitwagen bräuchte würde ich den eGo sofort kaufen.

Warum:
weil die Gesamtkosten dieses Autos (total cost of ownership TCO) konkurrenzlos niedrig sein werden. Der lässt sich ewig zu niedrigen Kosten reparieren.

Last edited 1 Monat zuvor by Niko

Das glaube ich kaum. Wer soll das denn wo reparieren? Wer garantiert die Ersatzteilverfügbarkeit? Erst recht, wenn das Projekt wieder scheitert?

Wenn TCO das wichtigste wäre, dann würde es ein Dacia Spring werden.

Zudem: Der EGO ist nur ein Stadtauto. Ich frage mich dabei, wieso man in der Stadt unbedingt einen Zweitwagen braucht.

Der Ego ist besteht aus Standardkomponenten und es gibt ein Service Konzept. Außerdem wurde er auf Langlebigkeit konstruiert.

Ich wohne am Stadtrand von Frankfurt am Main. In der Nachbarschaft hat fast jeder zwei, teilweise auch drei Autos. Nach den Gründen müssen Sie die Leute fragen, aber wenn es schon so sein muss wäre ein eGo als Zweitwagen sicher ökologischer als viele andere Autos

Last edited 1 Monat zuvor by Niko

ups, habe eben mal in die Tech Daten geschaut: der eGo lädt nur einphasig und CCS hat er ja auch nicht. Okey, damit macht er sich nicht unbedingt zu einer Kaufempfehlung, es sei denn die Reichweite passt zum Fahrprofil und man will ihn nie wieder verkaufen

Moin,
dann passt es wohl.
Ich wohne nicht am Stadtrand einer solchen wirtschaftlichen Sonderzone, sondern einfach inmitten einer normalen Großtadt. Die meisten Wege erledige ich mit dem Fahrrad. Wie viele andere hier auch bin ich nicht bereit, ein Heidengeld für ein Auto auszugeben. Der Ego müsste für mich als Erstwagen dienen. Und genau das kann er nicht. Für die meisten Fahrten würde er zwar reichen, aber wenn ich mal weiter weg muss, scheitert der EGO ebenso wie am öffentlichen Aufladen.

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