E-Bikes: Kurzlebiger Trend oder nachhaltige Alternative – eventuell auch zum E-Auto?

E-Bikes: Kurzlebiger Trend oder nachhaltige Alternative - eventuell auch zum E-Auto?

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Spätestens mit der steigenden Popularität der „Fridays for Future“-Proteste seit März 2019 wird auch der breiten Masse vor Augen geführt: Die deutschen Städte müssen langfristig sauberer werden. Der Straßenverkehr nimmt deutlich zu – und damit auch die Umweltbelastung. Die Entwicklung hin zu einer grüneren Zukunft nimmt viel zu langsam Fahrt auf. Zwar stiegen die Verkaufszahlen von Elektroautos laut des Kraftfahrt-Bundesamtes 2020 rasant an (+206,8 % der neu zugelassenen Elektro-Pkws), jedoch machen sie aktuell noch immer nur 6,7 % der gesamten Pkw-Neuzulassungen aus.

Parallel dazu erleben wir ein anhaltendes Bevölkerungswachstum in den deutschen Ballungsräumen, was Infrastruktur und Nahverkehr vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Die 20 größten Städte in Deutschland verzeichneten 2019 Höchstwerte ihrer Einwohnerentwicklung – Statistiker prognostizieren langfristig einen weiteren Anstieg. Kreative Lösungen für eine nachhaltige Entlastung des Verkehrs müssen her!

Mal nachgerechnet: Kann das E-Bike das Auto ersetzen?

Der aktuelle VanMoof Mobilitäts-Report gibt uns spannende Einblicke in das Nutzerverhalten von Auto- und E-Bike-Fahrern: Den vorliegenden Zahlen zufolge legen die Fahrradfahrer mit 9,2 km im Schnitt nicht nur eine ähnliche Entfernung wie die Autofahrer mit 9,4 km pro Fahrt zurück, beide Parteien erreichen ihr Ziel auch in einer ähnlichen Zeit. Die Differenz zwischen den durchschnittlichen Fahrzeiten, rechnet man Verzögerungen im Straßenverkehr und die Parkplatzsuche mit dem Auto mit ein, ist mit unter 2 min verschwindend gering. Laut des Reports konnten VanMoof-Fahrer im vergangenen Jahr mit dem Gebrauch ihrer E-Bikes ganze 465,01 Tonnen CO2-Emissionen in deutschen Städten einsparen.

Die aktuellen Zahlen im Überblick machen deutlich, dass der Umstieg vom Auto auf ein E-Bike möglich ist, da im Schnitt keine Nachteile für E-Bike-Nutzer entstehen.

E-Bike statt E-Auto: So kann die Zukunft der Verkehrswende aussehen

Umweltfreundliche Fortbewegung funktioniert sowohl mit Auto als auch mit E-Bike. Eine Statista Umfrage von 2019 gibt jedoch an, dass es (laut Endverbraucher) in Zukunft um viel mehr geht als nur klimafreundliche Ansätze: Ganze 43 % der Befragten benennen einen Verkehrskollaps durch weiterhin steigendes Verkehrsaufkommen als größte Herausforderung in Hinblick auf die Mobilität der Zukunft.

Ob sich der Umstieg vom E-Auto auf ein E-Bike lohnt, lässt sich unter anderem mit folgenden Fragen untersuchen:

  1. Lassen sich gängige Strecken ohne erhöhte Gefahr ebenso mit dem E-Bike zurücklegen?
  2. Steht man regelmäßig im Morgen- und Abendverkehr im Stau?
  3. Benötigt man regelmäßig einen großen Transportraum, den nur das eigene Auto bieten kann?
  4. Ist man daran interessiert, die eigene Fitness durch regelmäßige Bewegung zu verbessern?
  5. Wohnt man in einer Gegend, in der die Parkplatzsuche eine Herausforderung darstellt?
  6. Wird das E-Auto überwiegend als Familienwagen genutzt, sodass eine Umstellung auf das E-Bike (momentan) keine Option für einen selbst darstellt?

Beobachte dein eigenes Mobilitätsverhalten und erkenne deine ganz persönlichen Prioritäten. Wer auf seine vier Räder nicht vollständig verzichten kann, sollte an Optionen wie Fahrgemeinschaften denken: Laut einer Pressemitteilung des Deutschen Bundestags waren 2018 im Schnitt nur 1,46 Personen pro Pkw auf den deutschen Straßen unterwegs. Die Auslastung sei zu gering, um effektiv gegen das steigende Verkehrsaufkommen anzugehen.

Quelle: VanMoof – Per Mail

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Wenn wir in Zukunft menschenfreundliche Innenstädte haben wollen, hilft auch das Elektroauto nicht weiter. Insbesondere dann nicht, wenn der Trend zum Rennpanzer anhält. Von 0 auf 100 in unter 5 Sekunden, mehr als 2 m breit, 1,8 m hoch oder mehr und 5 m lang. Da haben andere Verkehrsteilnehmer immer schlechte Karten.
Also ja, das Elektrorad ist eine Alternative.

Bei E-Bikes könnte man auf 4 Räder erweitern – 4 Räder sind besser als 3, denn dann können E-Bikes schmäler ausfallen und sind trotzdem noch halbwegs sicher in Kurven – und dazu noch eine leichte Verkleidung als Regen- und Windschutz, dann wäre sie noch idealer als Autoersatz., vor allem wenn es dann auch noch gut ausgebaute (Extra-) Radwege gibt.

Beispiel USA:
E-Bike-Dreirad mit Dach und Platz für 2 Kinder auf der Rückbank, siehe

>> https://organictransit.com/product/elf-solo/

>> biohybrid.com und cityq.com – Ich verfolge die Entwicklung bereits länger: leider gehen sehr viele Entwickler auf diesem Gebiet pleite, bevor sie in die Produktion gehen, warum eigentlich?? Kennt jemand noch andere Alternativen?

@ Sabrina
Suche mal auf Urbanarrow oder Babboe bakfiets.
Dies sind die absolute Renner hier in die Niederlande.

Last edited 4 Monate zuvor by Raymond

Das E-Fahrrad für berufliche Mobilität kann ich mir in erster Linie in der Stadt vorstellen. Da fahren Autos auch meist langsamer. Auf dem platten Land würde ich nicht auf Landstraßen E-Fahrrad fahren – zu gefährlich und zu langsam. Eine parallele Radspur würde mir nicht helfen, weil man einfach zu viel Zeit verliert.

Zeit ist definitiv nicht alles. Ich fahre mit meinem eBike im Schnitt 30km/h. Bin fitter und agiler. In der Stadt bist du doppelt so schnell wie mit dem Auto, in der Aglo gleich schnell und auf dem Land etwa doppelt so langsam. Die Mehrkosten eines Benziners stecke ich mit einer u.U. längeren Fahr locker weg. Entscheidend ist definitiv nicht nur die Zeit, sonst würde ich mir ein paar grundsätzliche Überlegungen über deine Planung anstellen.

30 km/h im Schnitt? Respekt! Nur – wie lange kannst du aus biologischer Sicht noch in dieser Radrennliga mitfahren? Letztlich geht es hier um eine möglichst breitere Alltagstauglichkeit eines Rades oder schaffst du diesen Schnitt mit einem Trekkingrad für nicht immer optimale Radwege nebst einer guten Beladung?

Laß mich raten – Du bist noch nie e-Bike gefahren?

Moin,
Auf dem platten Land wie hier in Schleswig-Holstein können jedoch Radwege helfen, wenn sie nicht dem Verlauf der Landstraßen folgen, sondern abkürzen. Ich stimme dir insofern zu, dass die Pampa andere Probleme hat, hier gibt es vermehrt Einfamilienhäuser und Eigentümer, die deutlich andere Transportbedürfnisse haben als in einer städtischen Mietwohnung. Mal eben 6 Sack Mörtel … einen kleineren Anhänger Gartenabfälle … Schwierig, dennoch nicht unlösbar. Baumärkte bieten für schmales Geld Transporter an oder der Nachbar hilft mit seinem Gespann aus.

sehe ich auch als Alternative….

Warum macht man die Städte nicht frei von Fahrzeugen. Es dürften nur Öffentlicher Elektrobusse/ Bahn/ Feuerwehr, Sanität und Polizei fahren und alle anderen Dienstleister nur mit modernem Hubwagen/ Lastenesel , und das auch nur elektrisch.

Da würde eine Lebensqualität in der Stadt entstehen die seines Gleichen sucht.

es bleibt spannend

da sind ja andere Länder auch schon deutlich weiter. Wir sind halt ein Auto-land. Bei mir um die Ecke in einer Wohngegend in Berlin gab es schon Gezeter, weil man zu gunsten einer Schule den
schmalen Gehweg um eine Autobreite vergrößert hat. und auf der anderen Seite parken die Fahrzeuge immernoch quer zur Fahrbahn.

Hier in der Stadt ist die Aufteilung „2 Standspuren, 2 Fahrspuren, Fahrradschutzstreifen“ besonders angesagt. Also 4 Autostreifen, 0 Fahrrad. Das Gezeter will ich mir nicht vorstellen, wenn da eine Parkspur zugunsten eines Radwegs weg käme. Autofahren -und Parken scheint in D ein Menschenrecht zu sein. Gefahrlos zu radeln eher nicht.

Warum verpisst Du dich nicht einfach aufs Land.Da hast Du deine Lebensqualität wie vo 500 Jahren.
Ich brauche das Auto ständig und muss auch oft was transportieren.
ich habe keinen Bock mir das von militanten Autohassern die eh nur ein Minderheit darstellen verhageln zu lassen.

Ich wohne auf dem Land, und habe eine Strecke von 10 km ( 5km Landstr. und 5km in der Stadt) in die Innenstadt. Mit dem S-Pedelec bin ich deutlich schneller am Ziel.
Selbst für den Arbeitsweg, 18 km, lasse ich bei schönem Wetter, Temperaturen über 8 Grad, meinen E-Kona in der Garage.
Seit drei Jahren fahre ich S-Pedelec, ca. 3000 Km/a, und stelle fest, dass die Pedelecs deutlich mehr werden.

Das Rad kann das Auto nicht ersetzen, aber ergänzen..

Mit meiner Stromer Pedelec fahre ich jährlich>3000km. Den Weg zur Arbeit mit rund 9km lege ich dabei ungefähr 50% schneller als mit dem Auto und ca. 150% schneller als mit dem ÖV zurück. Ich fahre bei Wind und Wetter und bin dadurch auch wesentlich gesünder und fitter. Die zunehmende Biker führt allerdings zunehmend zu Chaos in der Stadt. Viele Radfahrer halten sich nicht an Regeln, was fast täglich zu gefährlichen Situationen führt. Autopanzer fahrer haben oft Mühe damit, wenn man als Radfahrer schneller unterwegs ist. Ich werde regelmässig von den gängigen SUV Fahrer geschnitten und abgedrängt. (Dabei lässt sich eine statistisch signifikante Aussage zu den Marken machen.) Das nehme ich mit einem Schmunzeln auf mich, denn ich bin sowieso viel schneller…

Fahrrad ja aber wofür E-Bike? Das Biobike tuts genauso gut – zumindest auf dem platten Land und wenn man noch ein bisschen was im Ei hat.

Ich fahre seit 7 Jahren S-Pedelec.
Sommer & Winter (-5° oder Starkregen sind die Grenzen 🙂 )
Strecke 8 km 4x täglich
“Zeitverlust“ 2 Minuten je Strecke.
Vorteil:

  • ich schwitze nicht (bis etwa 38 Km/h)
  • ich verbrauche 1/10 der Energie verglichen mit dem I3
  • Ich bekomme Bewegung & viel frische Luft
  • Ich habe Zeit für e-Books & Podcasts
  • ich parke immer in erster Reihe

Nachteil:

  • Vielleicht 5x pro Jahr verbläst es einen – daß ist dann ziemlich naß (Regenkleidung & Ersatzkleidung am Arbeitsplatz ist Pflicht)

Protip:
Ein Rad mit „Carbon Drive“ reduziert die Wartung auf die Bremsen und hält Hosen und Hände sauber 😉

Schön – ich fahre seit 10 Jahren Biobike. Sommer&Winter – bei mir gibt es keine Grenzen. Diesen Winter selbst bei -18 Grad noch fröhlich reingetreten. Alles an Wetterphänomenen schon gehabt, ausser Sandsturm, Sturmflut und Meteroitenschauer. 25km täglich. Ich verbrauche 0/10 der Energie verglichen mit dem I3. Ich bekomme genausoviel frische Luft & noch mehr Bewegung. Ich schwitze ordentlich – aber wer nicht schwitzt hat auch keinen Trainingseffekt 😉

Respekt!!!
Beim Trainingseffekt muss ich dir als Physiotherapeut leider widersprechen 😉
Die Preisfrage: wie alt bist du?
Vor 30 Jahren bin ich auch noch ohne Motor gefahren 😉

Nun sollte man damit rechnen, dass auch ein Ei schnell einen Schalenbruch erleiden kann. 😉 Auf dem platten Land (da wohne ich auch) und je nach Bundesland soll es ja auch verschiedene Jahreszeiten geben.
Und nein, ein Biobike ist kein automatischer Ersatz für ein Pedelec. Wir zwei nicht mehr ganz so junge Menschen schätzen die deutlich erhöhte Reichweite unserer Pedelecs, zumal eines von unseren 4 Knien nicht mehr so optimal funktioniert. Wir schaffen Tagestouren mit über 80 km Länge, aber eine kleinere Rampe einer Brücke ist für das Knie meiner Frau Gift. Warum sollten wir auf derartige Touren, für die wir sonst unser Auto nutzen müssten, verzichten? Picknick, Fotoausrüstung und Kleinkram in die Gepäcktaschen und los geht’s.
Sorry, aber derartige Äußerungen „wenn man noch ein bisschen was im Ei hat.“ halte ich für kontraproduktiv. Wenn du das so locker schaffst, dann freu dich doch, andere sind eben nicht so leistungsfähig. Gerade wir hier auf dem Land können nicht alle interessanten Ziele erreichen, weil die einfach für unsere Kondition zu weit weg wären, würden wir mit dem Biobike fahren. Vergiß bitte auch nicht, ein kleiner Sturz und auch den Knie verabschiedet sich eventuell mehr oder weniger.

Wenn jeder „Verbrenner“ nur durch ein „e-Auto“ ersetzt wird, ist verkehrstechnisch gar nichts gewonnen: die Staus sind dann genau so lang und die Parkplätze genau so voll.

e-Bike ist eine echte Alternative in vielen Situationen. Ich habe damit jahrelang einen Arbeitsweg von ca. 18km je Richtung „erledigt“. Davon waren ca. 14 km Radweg; das meiste sogar abseits der Auto-Straßen. Gebraucht habe ich dafür knapp 45 min das waren ca. 15 min mehr als mit dem Auto – wenn kein Stau ist. Bei innerstädtischen Ampelrückstau kann das Fahrrad auch schneller als das Auto sein. Vorteile: Körperliche Betätigung als Ausgleich zum Büro und bei Besorgungen noch viel mehr Zeitersparnis, da man mit dem Fahrrad bis zur Ladentür kommt und keinen Parkplatz suchen (und von da laufen) muß.
Wichtig wäre, die Verkehrsflächen für Radfahrer systematisch zu erweitern. Wer glaubt, in Innenstädten muss sich alles dem Auto unterordnen, der irrt. Erst seit ca. 120 Jahren hat sich das Auto die Stadt „erobert“ … und so kann es nicht bleiben.

Wenn nur selten ein Auto benötigt wird, wäre Carsharing eine Lösung. Dazu müsste die Ausweitung von Carsharing aber öffentlich besser unterstützt/gefördert werden.

Mit diesem Beitrag will ich keinem, der es braucht ein Auto ausreden, kann aber jedem das Rad für kurze, geeignete Strecken nur empfehlen. Der vermeintliche Zeitverlust wird durch die nebenher erfolgte sportliche Betätigung mehr als kompensiert.

Radfahren geht übrigens – außer bei Glätte – fast das ganze Jahr; entscheidend ist nur die zu den Temperaturen passende Kleidung. Und damit meine ich nicht teure Markenkleidung.

Ich fahre jeden Tag insgesamt 30km zur Arbeit und brauche nur 15 min. länger als mit dem Auto.
Außerdem tut man etwas für die Gesundheit, da man ja sich eh immer weniger bewegt.

Sage schon lange ,dass meine E-Offensive längst begonnen hat.

„Wenn jeder „Verbrenner“ nur durch ein „e-Auto“ ersetzt wird, ist verkehrstechnisch gar nichts gewonnen: die Staus sind dann genau so lang und die Parkplätze genau so voll.“
Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Bedenke bitte aber, dass die Wurzeln unserer Individualmobilität auch durch die Autohersteller in Zusammenhang mit dem Wirtschaftswunder entstanden. die Verkehrsinfrastruktur hat sich danach entwickelt, in anderen Ländern ohne diese historischen Altlasten sieht das anders aus.Vor einiger Zeit konnten wir das in Malmö sehen, die hanen eine große Marginale quer durch die Stadt gelegt, alles in Richtung Fahrrad optimiert.
Ich finde Wien mit seinem ÖPNV beispielhaft: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/oesterreich-wien-plant-den-verkehr-neu-ohne-autos-a-1275530.html
Aus der Erinnerung sagte der damals zuständige Verantwortliche, es ging ihnen nicht darum, das Autofahren zu verbeiten, sondern darum, den Autofahrern zu zeigen „Schaut mal, ihr braucht es nicht, wir haben da was viel Besseres für euch!“. Die hiesige Methode, vorwiegend Verbote auszusprechen, ist nicht immer optimal.

Es braucht mehr innovative Ideen zur E-Mobilität in Städten, die die Vorteile von Bikes und PKW vereinen, wie den hoffentlich bald verfügbaren vierrädrigen, überdachten, für 2-3 Personen konzipierten aber auf Radwegen nutzbaren Biohybrid aus Nürnberg oder CityQ aus Norwegen.
Warum sind auch die E-Autos meist riesige SUV oder unbezahlbare Luxuschiffe? Da zeigt sich doch ein gravierender Denkfehler!

Das Fahrrad ist ideal für den urbanen Ballungsraum. In dicht besiedelten Großstadt Quartieren lässt sich der Platz besser nutzen als für massenhaft Parkplätze und Straßen. Für den Individualverkehr gibt es mit dem Rad, carsharing und in Zukunft mit selbstfahrenden Taxis bessere Konzepte- für müssen endlich raus aus den Konzepten der 50iger Jahre kommen

Ehrlichkeitshalber muss man bei den e-bikes auch die Zeit für an- und ausziehen, bzw. die evtl. notwendige Duschzeit in der Firma dazuzählen. In Großstadtnähe würde ich trotzdem die Empfehlung zum e-bike unterstützen.

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