E-Autos rechnen sich für Sozialstationen - ein Vergleich zum Verbrenner

E-Autos rechnen sich für Sozialstationen – ein Vergleich zum Verbrenner

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KazenMaier versteht sich als Leasing-Partner für nachhaltige Mobilität. Dabei möchte das Unternehmen seinen Kunden den gewerblichen Einstieg beziehungsweise Umstieg auf Elektromobilität so einfach wie möglich machen. Vorurteile und Halbwissen zum Thema E-Mobilität wolle man ebenfalls abbauen. Aus diesem Grund setzt man sich im aktuellen Whitepaper „Sozial-E-Mobil“ mit dem Einsatz von E-Autos im Umfeld von Sozialstationen auseinander und zeigt unter anderem auf, dass E-Autos eine wirtschaftlichere Alternative zum klassischen Verbrenner sind.

Entsprechende Vergleiche hatten wir schon des Öftern bei uns im Portal. Mal ein wenig detaillierter, mal ein wenig allgemeiner und somit „oberflächlicher“ betrachtet. KazenMaier hat sich bei seiner Betrachtung auf den Einsatz von E-Autos (Renault ZOE) im Vergleich zum Verbrenner (Renault Twingo) konzentriert und zeigt im Whitepaper auf, dass gerade im Bereich der Klein- und Kleinstwagen Elektrofahrzeuge durch zahlreiche Fördermöglichkeiten günstig geleast und betrieben werden können.

In seiner Betrachtung geht KazenMaier von einer Haltedauer von drei Jahren sowie 15.000 Kilometer im Jahr aus, welche pro Jahr gefahren werden. Nachfolgend haben wir die Vergleichstabelle des Leasing-Partner für nachhaltige Mobilität eingefügt. Die aufgeführten Preise sind Netto-Preise.

 Renault ZOERenault Twingo
Leasingrate88,66 €133,20 €
Rundfunkgebühren6,09 €6,09 €
Versicherung61,00 €61,00 €
Betriebskosten19,99 €28,66 €
KFZ-Steuer0,00 €8,36 €
Strom/ Benzin57,62 €61,45 €
Gesamtkosten pro Monat233,86 €298,76 €

KazenMaier vergleicht einen Renault ZOE mit einer Leasingrate von 88,66 Euro im Monat (gefördertes Leasingangebot im Gesundheits- und Sozialwesen), mit einem Renault Twingo, welcher für 133,20 Euro geleast werden kann. Hinsichtlich der Rundfunkgebühren sowie Versicherung geht man von gleichen Ausgangswerten aus. Betriebskosten fallen zu Gunsten des Stromers aus. Bei der KFZ-Steuer hat der Stromer ebenfalls die Nase vorn, da diese defacto dort nicht anfällt. Bei Strom-/ Benzinkosten sind leichte Unterschiede zu erkennen, jedoch nur geringfügig besser für den ZOE. Hier darf wohl davon ausgegangen werden, dass an der gewerblichen Wallbox der Sozialstation geladen wird.

In Summe zeigt sich somit eine Differenz von 65,40 Euro im Monat, zu Gunsten des Stromers. Sprich, auf jedem gefahrenen Kilometer fallen beim ZOE 0,19 Euro an Kosten an; beim Twingo 0,24 Euro. Wenn man es auf den Zeitraum der Haltedauer von drei Jahren betrachtet, zeigt sich, dass das E-Auto bei Kosten von 8.400,80 Euro landet, der Verbrenner bei 10.755,49 Euro. Also knapp 21,89% Einsparung durch den Einsatz eines E-Autos anstatt eines Verbrenners. Das Fazit von KazenMaier lautet daher:

„Elektroautos sind jetzt schon günstiger als Verbrenner. Mit einer Einschränkung: Damit die Kostenbilanz eines Stromers besser ausfällt, dürfen die Beschaffungskosten nur geringfügig über denen des vergleichbaren konventionellen Modells liegen, was mit den aktuellen Förderungen gewährleistet ist. „

Quelle: KazenMaier – Sozial-E-Mobil: Zuverlässig, wirtschaftlich, klimafreundlich: Elektromobilität für das Gesundheits- und Sozialwesen

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In Anbetracht der immensen innerstädtischen Luftverschmutzung durch Autoabgase sollte jeder Plegedienst prüfen, ob er nicht sofort auf eMobile umsteigen kann. Zumindest beim nächsten Fahrzeugwechsel, weil diese Fahrzeuge täglich ideale Vorraussetzungen für diese Zwecknutzung erfüllen.

Bestes Beispiel wo ein Batterie-Auto absolut sinn macht. Kurze planbare Strecken. Idealerweise wird über Nacht geladen. Sollte eine Vorgabe für alle Lieferdienste, Sozialdienste oder Fahrzeuge aus dem öffentlichen Dienst sein.

Das Problem bei reinen e Autos ist für mich, das sie zu klein oder unerschwinglich sind. Aus dem Grund ist es dann ein Plugin geworden. Reicht dann aber für die Stadt aus.

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