Daimler Truck erhält Straßenzulassung für Wasserstoff-Lkw

Daimler-Mercedes-Wasserstoff-Lkw-GenH2-Truck

Copyright Abbildung(en): Daimler

Daimler Truck verfolgt laut eigener Aussage „konsequent seine Technologiestrategie bei der Elektrifizierung“ der Lkw-Flotte. Und hat nun den nächsten Zwischenschritt vollzogen: Im Oktober erhielt der weiterentwickelte Prototyp des wasserstoffbasierten Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck erstmals eine Straßenzulassung von den zuständigen deutschen Behörden.

Der Lkw-Hersteller hatte bereits im April damit begonnen, den weiterentwickelten Prototyp seines 2020 vorgestellten Mercedes-Benz GenH2 Truck auf abgesperrten Teststrecken des Unternehmens zu erproben. Dort konnte der wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Lkw, der in der Serienvariante für Reichweiten von bis zu 1000 Kilometer und mehr ohne Tank-Zwischenstopp konzipiert ist, bereits mehrere Tausend Test-Kilometer absolvieren.

Nun wird seine Erprobung auf öffentliche Straßen ausgeweitet. Unter anderem auch auf die B462 bei Rastatt, wo im Rahmen des Projekts eWayBW der Warentransport mit dem Betrieb von Oberleitungs-Lkw testweise elektrifiziert werden soll. Hierbei sollen auch Vergleichstests des rein batterieelektrischen Mercedes-Benz eActros mit den Oberleitungs-Lkw bzw. Wasserstoff-Lkw anderer Fahrzeughersteller stattfinden. Daimler Truck selbst plant jedoch keine Oberleitungs-Lkw, wie das Unternehmen mitteilt.

Lkw-Doppelstrategie mit Batterien und Brennstoffzelle

Mit der Straßenzulassung des GenH2 Truck hat Daimler Truck einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Serienproduktion gemacht – ab 2027 will der Lkw-Hersteller die ersten Serienfahrzeuge an Kunden übergeben und hat überdies die Ambition, bis zum Jahr 2039 in Europa, Japan und Nordamerika nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO2-neutral sind.

Hierfür setzt der Lkw-Hersteller auf die Elektrifizierung seiner Fahrzeuge und verfolgt mit dem Einsatz batterieelektrischer Antriebe oder auf Basis von Wasserstoff eine Doppelstrategie. Mit dieser Technologiekombination will Daimler Truck seinen Kunden je nach Anwendungsfall die besten Fahrzeug-Optionen anbieten können: Je leichter die Ladung und je kürzer die Distanz, desto eher wird die Batterie zum Einsatz kommen. Je schwerer die Ladung und je länger die Distanz, desto eher wird die Brennstoffzelle das Mittel der Wahl sein.

Quellen: Daimler – Pressemitteilung vom 25.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Mit der Straßenzulassung des GenH2 Truck hat Daimler Truck einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Serienproduktion gemacht – ab 2027 will der Lkw-Hersteller die ersten Serienfahrzeuge an Kunden übergeben …

Noch 6 Jahre warten bis Kunden einen GenH2 Truck kaufen können – falls ihn dann noch einer will.

Ich vermute ja, dass es hauptsächlich am Preis der BZ-Anlage liegt und weniger an den Tanks für den tiefgekühlten flüssigen Wasserstoff. Daimler wartet wohl noch auf kräftige Preissenkungen bei den BZ.

Die Hersteller von batterie-elektrischen Lkws haben also noch viele Jahre einen großen Preisvorteil.

Auch Tesla ist mit seinem Semi Truck nicht zu spät dran, solange H2-Lkws entweder teuer sind oder deren Hersteller sie mit Verlusten verleasen müssen, damit sie mit Pressemitteilungen im Gespräch bleiben.

Ich weiß nicht, ob du es weißt, aber alle renommierten Hersteller sind mit elektrischen LKW am Start, auch Mercedes. Nur Tesla hat nix fertig außer Prototypen wie Sono Motors. Und Tesla ist auch der einzige, der gar keine Erfahrung mit den Standardkomponenten im Lastwagenbau hat. D.h., wenn jetzt jemand Praxiserfahrung sammeln müsste, dann wäre das Tesla.

Wenn die Akkupreise fallen und die Mega Charger installiert sind, rollt der Fernverkehr elektrisch. Die Wasserstoffgeschichte ist eher ein klein gefahrene Absicherung eines sehr großen LKW-Herstellers.

@David:
Wohl kaum ein Stromnetz weltweit wird es aushalten, wenn zusätzlich noch alle LKW batterieelektrisch fahren.

Ähnlich problematisch wird es mit den Ressourcen für die Akkus sein. Die werden schon für die PKW kaum ausreichen und Lithiumakkus werden noch lange dominieren. Kupfer ist das nächste große Problem.

Die Akkukosten fangen schon wieder an zu steigen. Es werden scheinbar sogar schon bestehende Verträge nachverhandelt. Das Problem sind unter anderem die stark steigenden Lithiumpreise. Richtige Nachfrageüberhänge sehen wir aber wahrscheinlich erst ab nächstem Jahr. Dann wird es wohl noch kritischer und bessern soll sich das bis 2030 nicht, sondern zunehmend verschlechtern.

Quellen;
-BENCHMARK’S LITHIUM CARBONATE PRICES REACH NEW ALL-TIME HIGHS:
-BYD to reportedly raise battery prices by 20% due to raw material costs – Electrek

@Daniel W.
Gegebenenfalls haben Sie Preisvorteile, aber mit Diesel-Lkw können die jetzigen Batterie-Lkw in vielen Szenarien nicht konkurrieren. Nicht mal die 560 Kilometer, die Nikola/Iveco bieten, reichen aus, um alle Anforderungen abzudecken.
Bei den jetzigen Ölpreisen könnte ich mir vorstellen, dass erste Wasserstoffelektro-Lkw Kostenparität zu Diesel-Lkw bezüglich TCO erreicht haben oder kurz davor stehen.

Und Hyundai und Hyzon liefern ja schon aus.

Last edited 1 Monat zuvor by P.K.

Bei den zunehmenden Klimakatastrophen ist davon auszugehen, dass der LKW, zumindest in Europa, viel weniger auf der Langstrecken fahren wird, da hier in Zukunft viel mehr auf die Schiene verlagert werden dürfte. Dann sind auch Batterien für 400 km ausreichend.

Bei den Pkws sehe ich zunehmende Platzprobleme in den Städten, da diese in Zukunft fahrrad- und menschenfreundlicher gestaltet werden und die Parkpätze für dicke SUVs weg fallen. Dann genügen auch hier kleinere Batterien in kleineren E-Autos. Und mit überdachten Pedelecs ließen sich viele Auto und Transporter ersetzen, was den Batteriebedarf stark verringert.

Stromprobleme sehe ich keine, wenn alle geeigneten Dächer und Firmenparkplätze mit PV-Anlagen versehen werden. Dann können die E-Autos während der Arbeitszeit in Ruhe laden.

An den Autobahnen gibt es, z.B. in Verbindung mit Schallschutzwänden, riesige Flächen für PV-Anlagen, also tagsüber dürfte es reichlich Ökostrom geben. Auch viele Windkraftanlagen dürften sich dort bauen lassen, die bei kräftigem Wind reichlich Ökostrom liefern.

Wasserstoff-Freunde kommen auch auf ihre Kosten, wenn der Ökostromüberschuß gespeichert werden muss und alle BEV-Batterien an den Wallboxen und Ladestationen schon geladen sind.

Das einzige Problem, das ich sehe, das sind die Politiker, die auf die Lobby-Flüsterer hören und Ausbau von PV- und Windkraftanlagen sowie den Schienenausbau massiv behindern.

Verlagerung auf die Schiene ist gut, dauert 10-20 Jahre, siehe CH Alpentransversale.
Batterie-LKW geht bis max. 200-300 km, darüber wird es rasch absurd (schwer, teuer).
H2-LKW sind besser ab 200-300 km – das wird noch lange so sein.
Jeder grössere LKW-Hersteller baut am H2-LKW.
Der Tesla Semi Truck ist reine Vaporware, etwa wie das autonome Fahren der gleichen Firma.

Die Schiene kann gar nichts leisten. Auch der Binnenschiffverkehr wird nicht helfen und ich meine, sogar die Luftschifffahrt ist für den Lastenverkehr ungeeignet.

Es werden also die LKW gefordert sein und ich bin nicht ganz sicher, ob man wirklich Wasserstoff will. Schließlich ist ein H2 LKW ein Elektro-LKW plus die teure Wasserstoffgeschichte. Und Wasserstoff dürfte in Deutschland nur sehr teuer herzustellen sein, muss also importiert werden und kostet. Die bisherigen 9,50€ sind ja kein Schnapper. Ein Nutzlastausgleich für Elektrofahrzeuge ist dagegen schon beschlossen.

Wenn es 2030 ein Durchfahrtverbot in Deutschland für sämtliche Verbrenner gibt, wird es selbstverständlich keinen Versorgungsengpass geben, sondern genügend Elektrotrucks. Dann spielt Geld keine Rolle, das spielt es nur, solange man noch mit Diesel LKW irgendwie davonkommt. Ist doch das gleiche mit den Elektrobussen. Seit August gibt es eine Quote und plötzlich bestellen alle, vorher hat quasi niemand bestellt.

Wer sagt denn, dass es immer E-Motoren sein müssen? H2 kann man z.B. in Motoren auch verwenden, die auf herkömmlicher, bewährte Technologie basieren. Natürlich ist jede Energeiumstellung ein Riesenproblem, aber kann man es sich leisten alle Transporte auf dem Globus mit Kohlenstoffverbrennung zu erledigen? Übertgangsweise, ojne große Änderungen vorhandener Verkehrinfrastruktur ist das hier schnell und preiswert machbar:
Bei PKWs:
https://www.automobil-produktion.de/hersteller/neue-modelle/das-comeback-verbrennungsmotor-mit-wasserstoff-364.html

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/deutz-wasserstoffmotor-verbrenner/

und dann auch gleich noch das hier, damit man weiß wie und was es geht: https://www.e-mobilbw.de/fileadmin/media/e-mobilbw/Publikationen/Studien/e-mobilBW-Studie_H2-Systemvergleich.pdf

Vorteil Nr. 1
Baldige Nutzbarkeit vorhandener Technik und Infrastruktur ohne irren Aufwand des Auf- und Ausbaus von flächendendeckenden Stromnetzen. Die Versorgung mit H2 ist flexibel und schnell machbar. H2 dient auch als Medium zur Stromenergiespeicherung. Vorhandene Gaspipelines sind zum Transport und Speicherung nutzbar. ……. Oder kann man heute noch darauf warten, das der nötige Strom-Krempel gemacht wird? Dazu fehlen längst die Möglichkeiten. Allen Voran ist NULL MONEY ….
Wer wagt sich denn Stromnetze und Trassen durch ganz D zu bauen? Das ist längst eine Utopie… Das geht im lokalen Umfeld von Städten, aber doch nicht in der „offenen Fläche“…. Das Muster ist der blitzartige „Aufbau“ des G5-Netzes mit schneckenartige Geschwindigkeit. Jederzeit machbar, sofort verfügbar und dieselfrei auch noch wegen der Ökologie. Wo? Natürlich nur auf Papier!

Irgendwer muss ja endlich damit anfangen, die Lieferketten zwischen Produzenten und Kunden zu schließen, damit ENDLICH die Waren OHNE ERDÖL transportiert werden können. Auch jene Waren, die ALLE brauchen. Oder sollen sich daran auch keine deutschen Firmen, wie in der Schifffahrt beteiligen In der Schweiz macht das Hyundai längst. Toll die Germanen.
In Web habe ich das hier gefunden: https://edison.media/energie/woher-der-gruene-wasserstoff-kommen-soll/25221422/ , Daran war der alte Tesla nicht ganz beteilt. Edison hat seine Finger drin…

Ein interessanter Ansatz aber …

Mit einer revolutionären Methode wollen Forscher agrünen Wasserstoff ohne das übliche Elektrolyseverfahren gewinnen, hocheffizient und in großen Mengen. Aber bis zur ersten Industrieanlage ist noch ein weiter Weg.

Außerdem soll die Technologie skalierbar sein, also auch in größeren Dimensionen funktionieren. Für Dimroth ist jedoch noch offen, ob eine großtechnische Anwendung machbar ist. Er sieht aber Anwendungspotential etwa zur dezentralen Versorgung einer Wasserstoff-Tankstelle, einer Community oder einer kleineren Ansiedlung.

„H2Demo“ soll in drei Jahren zu Modulen mit 1300 Quadratzentimeter Grundfläche führen. Nach fünf Jahren soll dann auch eine wesentlich größere Zelle zur Verfügung stehen.

(Quelle: edison.media – Okt 28, 2021)

1300 Quadratzentimeter Grundfläche, daraus die Wurzel gezogen wären 36 x 36 cm. Bis zur Größe eines normalen PV-Moduls vergeht nochmal einige Zeit und der Preis? – vermutlich anfangs sehr teuer, so dass es weitere Jahre dauern dürfte bis er auf einem bezahlbaren Niveau für Normalbürger ist.

In dieser Zeit dürften etliche der neuen Batterietypen (viel geringere Kosten und Gewichte) die Serienreife erreicht haben. Schon eine Halbierung von Batteriegewicht und Kosten dürfte FCEV endgültig zu einem Nischenprodukt machen – oder gewinnt der H2-Hase gegen das Batterie-Igel?

>> de.wikipedia.org/wiki/Der_Hase_und_der_Igel

»FCEV: gewinnt der H2-Hase gegen den Batterie-Igel?« … 😛

1+ –> Ick bün all dor!

Der feststoffakku wird meiner meinung nach so schnell noch nicht kommen!
Und wenn ihn jemand serienreif macht dann toyota, denn keiner entwickelt schon so lange am feststoffakku wie toyota…
Die haben mittlerweile 30 MILLIARDEN dollar in diesem bereich investiert….
Und das bereits bis 2017!
Die haben schon an frststoffakkus geforscht und entwickelt da hat kein deutscher hersteller an e mobilität gedacht….
Und noch gegen e anttiebe und hybride gewettert!
Und die ganze trommelei die quantumscape und co machen sind nur ein hochtreiben der aktie!
Nichts anderes ….
Geht ihnen das geld aus kommt man mit schlagzeilen wie etwa das man die feststoffzelle nahezu serienreif hat!
Meiner meinung nach nur leeres gerede!
Und ihr werdet sehen das in en nächsten 10 bis 15 jahren in den esem bereich garnichts kommen wird!
Und wenn, dann wird sie richtig teuer sein….

Wasserstoff wird hier noch viel zum mitreden haben jedoch muss bis dahin noch viel an pv, wasser und wind energie gearbeitet werden….
Den überstrom in wasserstoff gespeichert und los gehts!

Wird noch dauern aber so wirds kommen!

Egal wie man versucht die gesant Technologie umzubauen, es wird ein sehr langer Weg. Leider wurde früher versäumt aus diesen zug aufzuspringen und so fängt man eben fast von Vorne an. Nichts zu tun aber ist unmöglich, weil es dazu keine Wahl mehr gibt. Tja so ist es leider gewesen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben oder die Schwiegermutter mit dem Diesel-SUV“

Also wenn brennstoffzellen lkws zu kaufen wond wird jeder lkw betreiber in diese richtung schwenken da er einfach flexibel ist!
Und flexibilität ist hier das wichtigste überhaupt!
Zusätzlich sind die grossen akkus im batteriebetriebenen lkw zu schwer und es fehlt an der zuladung!
Was heisst eigentlich tiefgekühlten flüssigwasserstoff?
Ich denke nicht das der hoer tiefgekühlt werden muss…
Ist beim toyota mirai auch nicht der fall!

Und was die infrastruktur betrifft wird jeder kraftstoffhersteller zusätzliche wasserstofferzeugungen und tankstellen aufbauen!
Omv machts vor und auch bp ist hier schon dabei!
Zusätzlich ist fie lagerung einfacher und auch günstiger als den strom in hv batterien…
Weil auch deutlichehr kwh auf kleinem raum espeichert werden könnten….
Beim haushalt genügen 3 quadratmeter speicher um ein haus den ganzen winter mit wasserstoff zu betreiben…
Mit akkus würde man mehr als den 10fachen platz benötigen…..

Wenn erst eine infrastruktur vorganden ist und fahrzeuge im handel sind, wird hier deutlich was passieren!

Der Daimler GenH2 Truck hat Tanks mit auf -253°C tiefgekühltem flüssigen Wasserstoff, damit er überhaupt genug Wasserstoff für bis zu 1.000 km unterbringen kann – ohne Ladevolumen zu verlieren.

Die höchste Speicherdichte bezogen auf das reine Speichervolumen hat Wasserstoff, wenn er vor der Speicherung verflüssigt wird. Flüssig wird Wasserstoff bei -253 Grad Celsius.

(Quelle: tuvsud.com)

Bei Fahrzeugen mit H2-Drucktanks (700 bar) gibt es gegenüber Batterien keinen Platzvorteil, da die Tanks ziemlich dick mit teueren Carbonfasern umwickelt sind und eine ungünstige runde Form haben.

Teuere Brennstoffzellenanlage plus teuere H2-Drucktanks ergibt nun einmal sehr teuere FCEVs.

Anders ist es bei H2-Hausanlagen, hier werden schwere, aber günstige Stahlflaschen verwendet, sonst wäre es für den Normalbürger unbezahlbar, auch kann die viele Abwärme noch genutzt werden.

Interessant was Sie schreuben. Wissen das diese Fachleute immer noch nicht, welche solche Fahrzeuge bauen?
Ganz konkret lese ich das hier: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/bayern-fordert-erhalt-von-steuerbonus-fuer-agrardiesel-12730584.html

zu selben Zeit steht auch das hier:
https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-brotgetreide-mangelware-bricht-panik-586895

Was tun Sie jetzt, wenn das Brot knapp wird? Mit welcher Energei laufen JETZT so gut wie ALLE landwirtschaftlichen Maschinen auf der Welt? Essen Sie jetzt Kuchen, statt Brot?
Auch diese aktuelle Beispiel zeigt die JETZIGE REALITÄT.

Um E-Autos macht man einen Riesenhype. Was das Essen angeht wird kaum bemerkt mit welcher Enhergie man das Menschenfutter produkiert.. Das Selbe gilt für LKWs und Schiffe.

Man tut so, als bestünde keinerlei Problem Millionen Dieselmaschinen auf E-Motore umzustellen und diese mit Akku-Stromspeicher zu betreiben. Alles ganz easy. Berge von Pamphleten darüber werden zuzusammen gereimt. Konkrte Lösungen? Fehlanzeige! Das wissen leutem die wissen und sehen was die Wirtschaft der Welt IMMER NOCH am Leben erhält. Sie nutzen täglich Erdöl, um so gut wie ALLE Grundbedürfnisse befreidigen zu können, sind aber zu „schlau“ um BEVs zu fahren. Was passiert denn wenn das Brot wirklich knapp wird? Fahren Sie nun mit dem BEV zum Konditor und holen Torten? Nur weil das Brot knapp ist?

Warum dichten Sie der H2-Technik immer nur Schauermärchen an? Haben Sie sich nie wirklich darüber informiert?

Was viele Dieselmaschinen betrifft, so ginge ein Umstellung sogar realtiv einfach. Man braucht nicht mal einen großen Umbau der Verbrennungstechnik: Es geht auch so: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/deutz-wasserstoffmotor-verbrenner/ , https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/deutz-wasserstoffverbrennungsmotor-vor-etwas-besonderes-ueberrascht/

oder sicher auch so:
https://www.auto-motor-und-sport.de/motorsport/wasserstoff-verbrennungsmotor-toyota-dreizylinder-24-stunden-rennen/

In der Agrarbranche ist die Aufregung groß. Das Gasöl wird immer teurer. ALLE Insider Wissen, welche Dieselmengen nötig sind und was die Brühe kostet. Und nun auch hier:
https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/bayern-fordert-erhalt-von-steuerbonus-fuer-agrardiesel-12730584.html

Sie wollen doch wenigstens Brot essen. Wenn es noch geht oder nicht? Jeden Tag Torten wird auch langsam fade oder nicht?

Mein Tipp:
Statt Clopapier wie bei COVID, sollten Sie 5 t Knäckebrot horten. In der Schweiz bringen das H2-TRUCKS . Guten Appetit! Deren Tanks sind sicher eingefroren und viel zu klein und der Wirkungsgrad geht gegen Null und was noch? Wasserstoffautos werden ALLE geschoben, weil das saukalte Gas immer geflohen ist und Wasser produziert, wenn es explodiert und was noch erfaährt man bei Radio Eriwan, kurz bevor die Titanic auf Grund liegt. Im Wasser natürlich und… Was noch erfahren Sie hier auch noch…. So lange bis man brotlos verhungert ist….

Weizenpreise – mal den langjährigen Verlauf anschauen, in den letzten 14 Jahren gab es 3 mal ähnlich hohe Weizenpreise. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Preissteigerung war der Weizen 3 mal sogar teuerer als aktuell – zurzeit eine Weizenpreiszockerei.

Der Weizenanteil (Mehl) am Brotpreis ist verschwindend gering und im Kaufland-Prospekt wurde Weizenmehl der Hausmarke von 0,39 um 10% auf 0,35 Euro für 1 kg gesenkt.

Diesel – es gibt noch reichlich Erdöl (Erdgas), aber auch hier zurzeit nur eine Preiszockerei.

Auf die „Nebelkerzen der Verbrenner-Lobby“ im restlichen Kommentar gehe ich nicht ein, denn wiederholt „leeres Stroh zu dreschen“, das wäre reine Zeitverschwendung.

@Helmuth Meixner. Ihre Bären können Sie anderen Leuten aufbinden.

Diese Sache hat aber nicht unbegingt mit dem Weizenpreisen selbst zu tun, sondern ganz andere Ursachen.
Aber lassen wir das mal außen vor.
Hier passt besser das hier:
https://www.agrarheute.com/management/finanzen/strompreise-300-prozent-hoehere-stromkosten-erlaubt-586901?utm_campaign=ah-mo-fr-nl&utm_source=ah-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2021-11-02 wenn schon Artikel aus der Landwirtschaft genannt sind. 300% Preissteigerung bei Strom? Wie hoch sind die Preise bei Diesel und Bezin die vergganene Jahre gewesen? Was ist los, wenn es BEVs erwischt?

Warum aufregen, wenn die Zocker eine Preis-Sau durch Presse-Dorf treiben?

Im letzten Monat kostete eine Megawattstunde 137,33 Euro. Im Vorjahresmonat wurden nur 33,64 Euro fällig – ein Plus von 308 Prozent. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: die steigenden Preise für Erdgas, Steinkohle sowie CO2-Emissionszertifikate, die steigende Nachfrage nach Elektrizität, dazu kommen geringere Erzeugungskapazitäten aufgrund des Steinkohleausstieg und der Windflaute im September.

(Quelle: check24.de – 02.11.2021)

Im Vorjahresmonat: 1 MWH 33,64 Euro sind rund 0,03 Euro pro kWh.

Im letzten Monat: 1 MWH 137,33 Euro sind rund 0,14 Euro pro kWh.

Trotz ungefähr 4-fach höherem Börsen-Strompreis sind das nur etwa 11 Cent mehr, selbst mit MwSt. macht das noch keine 50% beim Kundenpreis – also ruhig bleiben.

Alles ganz easy, wenn man nie Ideen hatte. und jetzt? Jetzt lies man wenig von BEVs sondern das hier: https://www.t-online.de/nachrichten/id_91070502/tagesanbruch-wir-sind-voll-auf-kamikazekurs.html

An Rande der Thematik. Ab wann werden H2-Bikes zugelassen? Mit AUSPUFFKLAPPEN? Etwas für Altrocker wird dringend gebraucht. Immer nur Protypen wie hier: https://www.hydrogenfuelnews.com/hydrogen-fuel-cell-motorcycle/8549242/?mc_cid=fa8fc6cc6f&mc_eid=ed82e1f70e . Eine richtige Harley sollte schon angeboten werden…

Die Diskussion dreht sich um Antriebe und Unverzichtbarkeit der LKW-Flotten. Dabei gibt es viele kleine Stellschrauben, die allein als Peanuts abgetan werden könnten, aber in der Gesamtheit einiges an Transporten obsolet machen können. Beispiele:
Mineralwasser in Flaschen, Leergut oder Einweghäcksel zurückfahren? Der LKW fährt da reine Verpackung ohne Inhalt durch die Landschaft. Lösung: Trinkwasser aus der Leitung selber sprudeln und nur den Kohlensäurezylinder nach ca. 60 Litern tauschen.
Stoffbeutel: Auf Jahre benutzbar, kein Erdölverbrauch für und Anliefern von Plastiktüten.
Logistik: Noch immer sind 40-50% aller LKW-Bewegungen Leerfahrten, weil Unternehmen eine Transportkooperation nicht für sinnvoll halten.
Möglichst viele Wertschöpfungsstufen in Marktnähe statt globale Zulieferketten. Denn die Verbindungsschrauben für ein Gerät oder Auto kann man auch hier als Massenware vollautomatisiert produzieren, während die steigenden Transportkosten um die halbe Welt den chinesischen Preisvorteil mehr und mehr auffressen. Anderes Beispiel: Lupinen- und Erbsenschrot aus heimischer Landwirtschaft gilt inzwischen als dem Import-Soja mindestens ebenbürtiges Kraftfutter und könnte es substituieren, damit Transporte per Schiff und LKW reduzieren.
Werbung nein danke! Ärgern Sie sich auch über den vielen Papiermüll in Ihren Briefkästen, der ungelesen in die Tonne fliegt?
Soll fürs erste reichen an Beispielen, wo überflüssige Transporte generiert werden und doch vermeidbar sind.

Mit was bringt man Rohstahl zu den Hütten, Lithim zu den Battery-Herstellern, Bauxit zu den Alu-Giesereine, Akkus von China nach Europa, Mikrochips aus Asien zu uns? Lebensmittel auch, Auto in die ganze Welt, Heizöl in die Tanks, …….. (Liste extrem abgemagert) …. Sehen Sie, nicht lange her, da war der Schifffweg um 14% reduziert, Die EVER GIVEN wollte über Sand laufen und bleibe ein paar Tage darin stecken…. Wie viel CO2 wurde dadurch eingesparte. Das ist die einzige Rechnung, die nie gelöst wurde. Jetzt wartet die Industrie nur auf Chips. Und schon steht ein nennenswerter Teil der Weltindustrie….. Wie in aller Welt konnte man das übersehen????? Überall stinken die Diesel, aber neimand scheint das zu riechen und schon gar nicht zu wissen…Der Ölpreis steigt, so wie die Strompreise und wirkliche „Experten“ haben das immer noch nicht bemerkt? Hören LKW-Fahrer zu trucken auf weint die ganze Nation. Bleibt es BEV wegen einer leeren Li-Battery stehen kommt der ADAC mit dem Diesel-Abschleppdienst und kein Hahn kräht danach… Um Marktnähe zu gewährleisten sollte man Transport.Pferde bim ostnahen Rosstäuscher kaufen. Die sind für Eherlichheit seit Jahrhunderten bekannt. Wer hat deren Job kopiert? Stromverkäufer? Dieselverkäufer? Werbung nein danke! Richtig, wem glaubt man mehr?

Nichts verstanden oder nichts verstehen wollen? Ich sprach von den Problemen der globalen Lieferkette mit Teilen, die sich auch hier produzieren lassen. Die Pandemie, auch die Ever Given hat doch die Störanfälligkeit der globalen Zulieferketten gezeigt. Siemens produzierte mal Chips in München. Warum nicht wieder im Zeitalter von Industrie 4.0.?
Ich sprach mich nicht gegen LKW-Fahrten pauschal aus, sondern zeigte Bereiche der Einsparungen auf, wie z.B. bei den von mir genannten Bullshit-Produkten (in Anlehnung an David Graebers „Bullshit-Jobs“) und vermeidbaren Leerfahrten.
Was marktnahe Produktion heute mit Transportpferden und Rosstäuschern zu tun haben soll (sind im Umkehrschlussverfahren globale Lieferketten ein Ausbund an Zuverlässigkeit?), erschließt sich mir nicht. Dumme Polemik, Hauptsache mal wieder trollen.

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