Gibt der Dacia Bigster Concept einen Ausblick auf Dacias elektrische Zukunft?

Copyright Abbildung(en): Dacia

Dacia-Lada agiert künftig als eigenständige Business Unit in der Renault Gruppe. Dies offenbarte die Bekanntgabe der Renaulution Strategie am heutigen Tag. Gemeinsam wollen die beiden Marken ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern und die Modellpalette in neue Segmente erweitern. Mit der vorgestellten Studie Dacia Bigster Concept gibt man einen Ausblick auf ein künftiges Fahrzeug im C-Segment frei. Dieses könnte als eines von drei Modellen bis 2025 in Serie kommen.

Die beiden Marken werden in Zukunft verstärkt auf die neue, hochflexible CMF-B-Plattform der Allianz setzen. Des Weiteren sei angepeilt nicht nur die Zahl der Fahrzeugplattformen von vier auf eine zu reduzieren, sondern auch die Zahl der Karosserietypen von 18 auf elf zu verringern. Mit der markanten Studie Bigster demonstriert Dacia, wie sich ein SUV-Modell des C-Segments zum Preis eines Fahrzeugs des B-Segments realisieren lässt.

„Dacia wird Dacia bleiben und in dem Sinne seinen Kunden immer ein vertrauenswürdiges, authentisches Angebot mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Mit der Schaffung einer eigenen Geschäftseinheit Dacia-Lada werden wir die modulare CMF-B-Plattform voll ausschöpfen, unsere Effizienz steigern und die Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Attraktivität unserer Produkte weiter erhöhen. Wir werden Dacia auf ein höheres Niveau heben, mit dem Bigster Concept an der Spitze.“ – Denis Le Vot, CEO der Marken Dacia und Lada

Das bisher lediglich als Studie vorgestellte Fahrzeug aus dem C-Segment baut auf einer modularen Plattform auf, welche mit verschiedenen Antrieben ausgestattet werden kann. Eine vollelektrische Variante wäre daher durchaus vorstellbar. Vor allem, wenn man den Gedanken hinter dem Bigster Concept konsequent weiter verfolgt. Denn dieser wird laut Dacia nach umweltfreundlichen Prinzipien hergestellt. Die äußeren Protektoren etwa bestehen ausschließlich aus recycelten Kunststoffen. Verzichtet hat Dacia auf Chromverzierungen oder Aluminium-Imitate.

Dacia

Hierzu Alejandro Mesonero-Romanos, Dacia Design Director: „Der Dacia Bigster Concept verkörpert die Evolution der Marke. Essenziell, mit einem Hauch von Coolness und mit Outdoor-Spirit. Erschwinglichkeit muss kein Gegensatz zu Attraktivität sein. Daran glauben wir bei Dacia, und dieses Auto ist der Beweis dafür.“ Die Werte der Marke Dacia habe man in das Konzeptfahrzeug einfließen lassen: Einfachheit, Ehrlichkeit und Authentizität. Gepaart wurden diese mit Proportionen, welche sich zeitgemäß und dennoch zeitlos präsentieren. Wie Dacia zu verstehen gibt ermöglichen die Außenmaße von 4,6 Metern einen geräumigen Innenraum, mit fünf Sitzen. Die Y-förmige, markentypische Lichtsignatur unterstreicht den selbstbewussten Stil des Fahrzeugs.

Dacia

Bei der strategischen Ausrichtung bis 2025 setzt Dacia wie bislang auf einen klaren, kostendisziplinierten „Design-to-Cost”-Ansatz in der Produktentwicklung. Mit der Schaffung der eigenen Business Unit Dacia-Lada unter dem Dach der Renault Gruppe bzw. der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi können zusätzliche Synergien geschaffen werden. So werden Dacia und Lada künftig verstärkt die neue, hochflexible CMF-B-Plattform der Allianz nutzen und die Zahl der Fahrzeugplattformen von vier auf eine und die Zahl der Karosserietypen von 18 auf elf reduzieren.

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 14. Januar 2021

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Naja…von vorn betrachtet, sieht das Ding aus wie ein Fahrzeug für Sicherheits- oder Streitkräfte. Allzeit bereit für den Kampf um den nächsten freien Parkplatz? Steile flache Front, um auf der Überholspur dem Vordermann noch ein paar Zentimeter näherzurücken?

Ist ja nur eine Studie, ich weiß, aber will Dacia hier bewusst einen auf „Böser Bube“ machen und wenn ja, warum?

Wieder einer dieser sinnfreien Stadt Panzer. Was soll die ganze Umweltfreundliche Technik helfen wenn immer mehr tonnenschwere Ungetüme zum Protz und Geltungsbedürfnis hirnloser Stadtheinis umherschwirren und Strassen und Parkplätze verstopfen?

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