Cupra-Studie „Urban Rebel“: Beflügelt in die City

Cupra-Studie "Urban Rebel": Beflügelt in die City

Copyright Abbildung(en): CUPRA

Mit der Studie „Urban Rebel“ hat Cupra auf der IAA Mobility nun auch offiziell einen Ausblick auf seinen für 2025 erwarteten Elektro-Stadtflitzer gegeben. Das Konzeptfahrzeug interpretiert diesen Anspruch geradezu martialisch – beruht aber nach Unternehmensangaben auf dem identischen Design wie die Straßenversion und basiert auf der MEB-E-Plattform des VW-Konzerns.

Der mit einem gewaltigen Heckflügel und dicken Backen ausgestattete Dreitürer streckt sich mit 4,08 Metern etwas länger als der aktuelle Ibiza. Die weit ausgestellten hinteren Radhäuser dürften es vielleicht noch annähernd in die Serie schaffen, der 435 PS starke Antrieb bleibt aber wohl eher motorsportlichen Aktivitäten vorbehalten. Wer braucht in der Innenstadt schon eine Beschleunigung von null auf 100 in 3,2 Sekunden?

Unser Ehrgeiz ist es, bis zum Jahr 2030 eine vollelektrische Marke zu werden„, kündigte Cupra-Chef Wayne Griffiths an. „Wir bringen noch in diesem Jahr den Cupra Born auf den Markt, 2024 folgt der Cupra Tavascan.“ Seat werde sich derweil weiter auf Hybrid-Fahrzeuge und hocheffiziente Verbrennungsmotoren konzentrieren.

Das urbane Elektrofahrzeug sei einer der strategischen Pfeiler des Unternehmens, so Griffiths weiter. Gemeinsam mit dem VW-Konzern spiele die Marke Seat hier eine Schlüsselrolle. Ziel sei es, ab 2025 in Spanien mehr als 500.000 Fahrzeuge pro Jahr für verschiedene Marken des Konzerns zu produzieren. Im Rahmen dieser E-Offensive verfolgt das Unternehmen in Spanien ein ehrgeiziges Projekt mit dem Namen „Future: Fast Forward“. Immerhin ist Spanien das zweitgrößte Automobil-Herstellerland in Europa.

Griffiths erklärte zudem, dass Cupra nach wie vor alle Erwartungen in puncto Wachstum übertreffe. Seit ihrer Gründung vor drei Jahren habe die Marke mehr als 100.000 Fahrzeuge verkauft. Im deutschen Werk Zwickau sei bereits die Produktion des Born angelaufen – das erste vollelektrische Fahrzeug des noch jungen Unternehmens. Die Philosophie sei, zeitgemäße Leistung und Elektrifizierung in einem Fahrzeug zu vereinen.

Der Cupra Born läutet eine neue Ära des Wandels in unserem Unternehmen ein und gibt gleichzeitig den Startschuss für unsere elektrische Produktoffensive„, so Griffiths. Mit diesem Fahrzeug soll der Anteil von Cupra am Gesamtabsatz von Seat auf 20 Prozent steigen.

Quelle: Cupra – Pressemitteilung vom 7. September 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Sorry, aber 2030 gibt es die VW / Seat Linie Cubra nicht mehr, Leute ihr solltet in die Gänge kommen…

.. ist zu befürchten, wenn vw als ganzes nicht mehr Gas gibt im Kleinwagensegment. Der Renault5 soll 2024 kommen, die Chinesen (BYD Dolphin) stehen quasi schon vor der Tür …

… nicht mehr Gas gibt im Kleinwagensegment.

Mir wäre wichtig, dass VW mehr Strom in diesem Segment gibt 😛

Im Kleinwagensegement aktuell der Dacia Spring und der Renault Twingo, VW hat den eUp sterben lassen, ein wirklich böser Fehler – meiner Meinung nach…

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