Bundesminister Andreas Scheuer: „Deutschland wird Wasserstoff-Land“

Bundesminister Andreas Scheuer: „Deutschland wird Wasserstoff-Land“

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockvektor-Nummer: 1984285829

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will den Einsatz von Wasserstoff in Autos vorantreiben. Für ein neues Innovations- und Technologiezentrum Wasserstofftechnologie (ITZ) standen Anfang Mai mehrere Standorte zur Auswahl. Mittlerweile können man die Standorte des Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff unter dem Dach des Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft verkünden.

Man werde sich hierbei nicht auf einen einzelnen Standort beschränken, sondern das Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff über ganz Deutschland spannen. Die Entscheidung fiel auf Chemnitz, Duisburg, Pfeffenhausen und Norddeutschland. Wie Scheuer zu verstehen gibt wolle man damit die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Westen, Osten, Süden und Norden ganzheitlich unterstützen. Je Standort wird man sich allerdings unterschiedlichen Schwerpunkten widmen, jeder dieser Standorte soll seine Stärke miteinbringen.

„Insgesamt nehmen wir damit alle Verkehrsträger wie Schiene, Schiff, Auto und Flieger in den Blick. Nur so können wir die Arbeitsplätze in Deutschland erhalten und unsere Mobilität gleichzeitig klimafreundlich gestalten. Damit die Standorte schnell ihre Arbeit aufnehmen können, stellen wir bis Ende 2024 bis zu 290 Millionen Euro zur Verfügung. Die Länder greifen den Projekten zusätzlich auch noch unter die Arme.“ – Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister

Scheuer führt darüber hinaus aus, dass mit dieser Entscheidung ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, Deutschland zum „Wasserstoffland“ zu machen, gegangen wurde. Mit dem Wasserstoffzentrum soll eine Entwicklungs- und Testeinrichtung geschaffen werden, die Angebote vorhält die so am Markt nicht bzw. nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Eine besondere Fokussierung soll dabei auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Startups, Gründern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen liegen.

Eingebettet im Deutschen Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) soll sich das Innovations- und Technologiezentrum Wasserstofftechnologie (ITZ) dem Thema Wasserstoff widmen. Im DZM denkt man allerdings noch ein wenig weiter und breiter. Entwicklungsschwerpunkte sind hierbei u.a. Wasserstofftechnologien, synthetische Kraftstoffe, innovative Logistikkonzepte und vor allem auch digitale, plattformbasierte Mobilitätskonzepte.

Die deutschen Politiker der jeweiligen Bundesländer verstanden es im Rahmen der Bekanntgabe das eigene Bundesland nochmals gezielt in den Fokus zu rücken. Ministerpräsident Markus Söder bezeichnet Bayern als Gewinner des Wasserstoff-Casting und gibt zu verstehen, dass man den Südpol beim Wasserstoff in Deutschland bilde. Kanzlerkandidat Armin Lascher führt seinerseits aus: „Das neue Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT in Duisburg ist ein großer Erfolg und zeigt: Nordrhein-Westfalen ist bei der Wasserstoffwirtschaft führend – nicht nur im industriellen Kontext, sondern auch beim Einsatz in der Mobilität. Mehr als 100 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände haben dem deutschen Innovations- und Technologiezentrum Wasserstofftechnologie in Duisburg ihre Unterstützung zugesagt.“

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, ordnet die Bedeutung Hamburgs für dieses Projekt wie folgt ein: „Hamburg ist die Mobilitätsmetropole im Norden – als weltweit drittgrößter Standort der zivilen Luftfahrt, als Hafenstadt und Drehscheibe des internationalen Güterverkehrs, als zentraler Eisenbahn-Knotenpunkt in Europa. Auf dem Wasser, im Schwerlastverkehr und in der Luftfahrt kann Wasserstoff fossile Brennstoffe ersetzen und die Logistik damit klimafreundlicher machen.“ 

Quelle: BMVI – Standortentscheidung für Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff steht

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Bundesminister Andreas Scheuer: „Deutschland wird Wasserstoff-Land““ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
61 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

sehr geehrter Herr Andreas Scheuer,bitte erläutern sie mir woraus Wasserstoff (in den nächsten 10 Jahren) großteils hergestellt wird und wie der Weg vom Rohstoff bis zum losfahren aussieht? und wie viel Strom wird dabei verbraucht?
speziell im PKW ist Wasserstoff 2-3x Energieintensiver als Strom.

Dafür wird ne Menge gebraucht. Davon ab, dass kein Hersteller (bis auf vielleicht 1-2 asiatische Ausnahmen) Wasserstoffautos bauen will, weil sie einfach keinen Sinn machen. Aber Andi Scheuer fantasiert fleißig weiter vom Wasserstoff-PKW. In anderen Bereichen brauchen wir den Wasserstoff natürlich, aber nicht im PKW. Aber erstmal sollte man mal für genug Wind- und Solarstrom sorgen. Das hat seine Regierung ja mal nicht so wirklich geschafft in den letzten Jahren. Die haben eher alles ausgebremst.

Der H2 wird im Kongo produziert mit Unmengen Wasserstoffschiffen und Wasserstoff LKW in Europa verteilt. In jede Stadt kommt eine H2 Tankstelle, die genausoviel kostet wie 30 HPC.
Oder wir bauen in Deutschland 3x mal soviel Windräder wie wir für BEV bräuchten. Am Besten auf den bayrischen Bergen.

Last edited 5 Tage zuvor by steinpilz

Bloch hatte DIE Antwort hier: https://youtu.be/9ZuRamCqj1I . Und damait ist die Sache mit dem WIRKUNGSGRAD wohl erklärt oder nicht? Unter IRRTUM NR 8 ab Zeitzeiger 26.10 finden Sie DIE Erklärung und dort erscheint auch eine Zahl für das Jahre 2019, die lautet: 6.482.000.000 (KWh Strom UNGENUTZT!), also zu 0% genutzt oder gar nix genutzt usw. Ich würde diesen Strom nutzen oder nicht?

Haben Sie schon eine passende Antwort? Ich meine, es wird höchste Zeit vor Abschluss der Wahl? Momentan liest man z.B. das hier in: https://www.chemietechnik.de/markt/agora-energiewende-stellt-studie-zu-politischen-instrumenten-der-wasserstoff-foerderung-vor-301.html . Interessant scheint auch der Inhalt des enthaltenen Links. https://www.chemietechnik.de/markt/wasserstoff-pojektpipeline-waechst-auf-500-mrd-us-dollar-an-130.html. Ob Herr Scheuer allerdings DER Hauptantieb ist scheint eher zweifelhaft zu sein. Bis dato beschäffigt mich die Frage, WIE man neue E-Mobilität weltwelt etablieren kann, OHNE die vorhandenen Erdölvorräte zu benutzen. Hier höre ich auch nur, „Weg von den Verbrennern!“ Bis jetzt aber hat niemand erklärt, wie man das anstellen will oder kann. Bei BEV wirft man Lobeshymnen ohne Ende in die Debatten. Sind das nicht Vorschuss-Lorbeeren für Vorsätze, die mehr oder weniger den realen Wert von Fabeln und Märchen darstellen? Die ganze Welt wird immer noch durch Erdöl bewegt und BEV-Freaks fahren mit Braunkohlestrom. Ist das ein Gag? Wer ist in der Lage über solche merkwürdigen „Witze“ zu lachen? Der Klimawandel gallopiert und die „Retter“ kommen mit „Dieselsankas“. Sie predigen Öko-Strom und die BEV sollen Rekorde schlagen. So wie diese „Wunderdiesel“, die durch die Benutzung die Atmosspäre entgiften. Hat ja bekanntlich hervorragend geklappt. Jetzt wird diese Technik ersatzlos durch E-Motoren und Akkus ersetzt! Blöd nur, dass man noch irre Leitungsnetze bauen muss. Bis der ganze Krempel fertig ist, werden Millionen von Dieseln gebraucht, oder kennt Jemand ein anderes Rezept?

Hier mal der Link zur RBB-Dokumentation „Die Wasserstoff-Rebellen“ …

https://www.rbb-online.de/doku/die/die-wasserstoff-rebellen.html (Video 44 Minuten)

… damit sich die Kommentarleser und -schreiber mal informieren können.

Ich bin frühestens am Abend wieder online, also genug Zeit zum Anschauen und Kommentare schreiben.

Zur Information ist der Film nur bedingt geeignet, zeigt er doch nur, was man mit Wasserstoff alles tolles machen kann. Neu ist die Erkenntnis nicht. Die Kostenseite aber wird mal einfach nicht groß thematisiert, man will ja schließlich keine braven Bürger erschrecken!

Der deutsche Michel hat bisher die Kosten der Energiewende quasi alleine bezahlt, haben sich doch alle Großverbraucher bei der EEG-Umlage einen schlanken Fuß gemacht. Wenn nun in großem Maßstab Wasserstoff aus Strom generiert wird, ist die Industrie ganz weit vorne, um für sich international konkurrenzfähige Preise zu fordern. Bewährtes Druckmittel: Arbeitsplätze. Wenn daher der Haushaltsstrompreis irgendwo zwischen dem 2-3 -fachen des gegenwärtigen Preises angesetzt wird, könnte es klappen. (Wer dann über hohe Enegiekosten jammert, bekommt zynisch ein par Stromspartipps serviert.)

Vielleicht mal den Herrn Altmaier fragen, der hatte doch was vom Import grünen Wasserstoffs gefaselt. Der kennt bestimmt ein paar Wohltäter, die uns das Zeugs zum Freundschaftspreis überlassen…

Dem Klimawandel zu begegnen, wird teuer, keine Frage. Aber die Kosten sollten eben auch fair verteilt werden…

Nennen Sie bitte die Energieform, mit der Industrie (Stahl, Zement, …) und Wärme in 10 Jahren produziert werden sollen, wenn wir es CO2-frei haben wollen und Sie es nicht mit Wasserstoff lösen wollen.

In der Industrie ist das ja auch alles ok und da wird das auch gebraucht. Aber der Herr Scheuer faselt auch wieder was von PKW.
Wärme in 10 Jahren? Du meinst, dass da Wasserstoff durch unsere Gasleitungen gepumpt wird? Ich denke nicht. In Japan, wo sie viel auf Wasserstoff setzen ist das ein großes Thema: Die Leitungen halten das nicht aus. Wasserstoff macht die Stahlrohre brüchig und dann fliegen die auseinander. Wenn dann müsste man sich noch das CO2 aus der Atmosphäre holen und es weiter zu Methan umsetzen. Das steigert die Effizienz jetzt auch nicht gerade.
Es steht und fällt einfach auch alles mit der Verfügbarkeit von grünem Strom, speziell Windkraft und PV in Deutschland (Wasserkraft ist fast ausgeschöpft). Den großen Schub für einen Ausbau ist nun nicht gerade das, was sich die CDU/CSU als Ergebnis der letzten 16 Jahre auf die Fahne schreiben kann.
Am Ende wollen wir den Wasserstoff bestimmt auch nicht importieren und uns wieder abhängig machen von anderen Ländern wie schon heute bei Gas und Öl. Zum Heizen wird es wohl auf Wärmepumpen hinauslaufen müssen. Fernwärme-Anlagen wären auch schön, aber das wird wohl auch eher nicht passieren.

Leider teile ich Ihre Auffassung nicht, dass die derzeitige Politik, speziell der von einer rückwärtsgewandten Wirtschaftslobby gesteuerte Herr Altmeier, kein Interesse an einer Abhängigkeit vom Ausland in Energiefragen hat. Nach meinem bisherigen Eindruck geht es hier in erster Linie um die Aufrechterhaltung von Monopolen und die Sicherung von Pfründen der Monopolisten. Das Gemeinwohl spielt dabei faktisch keine Rolle. Zum Beleg dieser These lassen Sie mich nur auf das Projekt „Desertec“ hinweisen oder auf das ursprünglich von Altmeier geplante Verbot der Eigennutzung von selbst erzeugtem PV-Strom. Statt dessen hätte alle PV-Besitzer ihren Strom billig ins Netz einspeisen und teuer zurück kaufen sollen. Übergeordnetes Ziel dieses Unterfangens war ganz offensichtlich, die sog. Bürger-Energie abzuwürgen und den Zubau von Erneuerbaren zurück zu drängen, da sich dieser mittlerweile zur Bedrohung für die Margen der erfolgsverwöhnten Monopolisten entwickelt hatte!

Auch bei uns wird Wasserstoff in Pipelines „gepresst“, die natürlich ALLES verspröden. Dieser „Grüne Wasserstoff wurde in D im Jahre 2019 in hohem Masse einfach zu 100% nicht genutzt. 100% von 6.482.000.000 KWh. Wahrscheinlich waren die Rohre versprödet. Oder der Strom war schwarz wie Braunkohle oder strahlend Warm…. Dafür ist der deutsche ÖKO-Strom gar so billig. Weil er nicht einmal eine lange Leitung braucht. Die hat nämlich so mancher Strom-Fan selber immer dabei. Er kauft Ökostrom aus fließend Kaltwasser in Norwegen. Dann tankt er EU-Strom in Germany aus FR und/oder Tschechien und schützt so das Erdklima. Je mehr er schnell fährt, umso effizienter wird der Planet geheizt und damit steigt der Wasserspiegel in den Weltmeeren. In den so genannten WASSER-Kraftwerken, dort wo unsere Abwässer und die Gülle rinnt, wird mit höchster Effizienz ÖKO-Methan erzeugt und hilft dabei, dass der Wirkungsgrad con CO2 höchst effizient „verbessert“ wird und diese Gletscher endlich schmelzen. Dann fliegen viele Deutsche nach Kroatien und baden im warmen Wasser. Da diese Fliegerei so teuer ist, kaufen sie ein WOMO mit DIESEL-MOTOR und tanken ÖKO-ERDÖL. Oder sie fahren mit Traumschiffen um die Welt mit ÖKO-Schweröl. Zuhause sparen sie CO2 mit SUVs mit Akkus, die man aus China holt. 7.000-8.000 KM sind für einen richtigen Truck ein Kinderspiel, weil am Rand dieser SEIDENSTRASSE überall Diesel zu bekommen ist…. Wie glücklich doch der Glaube seine Berge versetzt. Die neuen E-Truck fahren IMMER bergab und rekuperieren permanent. Dier Stromüberschutz wird an notdürftige BEVler verschenkt, die den Truck bei Bremsen helfen. Hoffentlich fliegen die Stahlrohre nicht auseinander BEVOR der Wasserstoff aus Russland kommt? Und die E-Kisten aus Afrika und Hinter-Indien?

„… die Energieform, mit der Industrie (Stahl, Zement, …) und Wärme in 10 Jahren produziert werden sollen, wenn wir es CO2-frei haben wollen“

Ist die Frage mal schnell so dahergeplappert? … oder was bewegt Dich offenbar dazu,

  1. den Pfad der Gewinnung von Erdwärme mit CO2-freiem Strom zu ignorieren und
  2. zu übersehen, dass die Energie zur Stahlgewinnung künftig ebenfalls Strom ist (Lichtbogen-Schmelze), H2 wird zusätzlich benötigt, um vorher den Sauerstoff aus dem Eisenerz zu entfernen (Eisenoxid-Reduktion)?
Last edited 6 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Es soll eine neues Mittel geben, die C-Probleme ohne H2 zu lösen. Unter vorgehaltener Hand nennt man es „Blödin“. Um möglichst schnell die Erderwärmung zu begrenzen braucht man angeblich> 600 Kg Akku und 600 KW Antriebsleistung aus Kohlestrom. Damit schleichen Akku-Piloten mit LKW-Speed von S-Charger zur S-Charger und nehemen den LKW-Fahrer die dringend notwendigen Ruhe-Plätze weg. Ist das nicht irgendwie unlogisch?

Der Beitrag zeigt nicht nur an was rund um den Wasserstoff geforscht wird, sondern auch wo die Probleme beim Wasserstoff zu finden sind.

Problem „Wasser“ für Elektrolyse-Anlagen – in der Doku ist von 0,5 m³ Wasser pro Sekunde die Rede, von denen nur ein kleiner Teil bei der Wasserstoffverstromung zurückgewonnen werde kann.

0,5 m² Wasser in der Sekunde, 1.800 m³ in der Stunde und 43.200 m³ (43,2 Mio. Liter) am Tag.

Auf das ganze Jahr hochgerechnet 15.768.000 m³ Wasser für Elektrolyse-Anlagen oder 2,85% an der Wassereigengewinnung im Bundesland Brandenburg – siehe Auszug aus der Statistik unten.

Wasserversorgung/Abwasserbeseitigung 2016

Wassereigengewinnung der Wasserversorgungsunternehmen

Brandenburg: 553.383.000 m²

(Quelle: statistik-berlin-brandenburg.de)

Jetzt mag die zusätzliche Wassermenge von 2,85% noch gering erscheinen, aber in Zeiten des Klimawandels dürfte der Wasserbedarf für Elektrolyse-Anlagen zu einem Problem werden, wenn neben der Industrie auch noch Pkws, Lkws und Gebäude mit Wasserstoff versorgt werden sollen.

Durch Verlagerung der H2-Produktion ins Ausland gingen Arbeitsplätze der Kohle-Mitarbeiter durch die Stillegung Kohlekraftwerke verloren. Bei einem verstärkten Ausbau von Windenergie im eigenen Land könnten über Jahrezehnte viele neue Arbeitsplätze in der Windkraftbranche geschaffen werden.

Mit einer Kombination aus Wasserstoff-Elektrolyse-Anlagen für die Industrie sowie PV- und Windparks für die Stromversorgung von E-Fahrzeugen und Wärmepumpen in Gebäuden könnten man das Ganze wasser- und resourceschonend gestalten – ohne Abhängigkeit von H2 aus den Wüstenregionen.

Insgesamt wird man wohl nicht umhin kommen und den Flugverkehr sowie die Schiffahrt auf den Weltmeeren einzuschränken wie auch den Fleischkonsum, die Kleiderproduktion und den Verkehr.

Wasser wird kein Problem werden. In dem Beitrag ging es darum, dass mehrere zu ersetzende Großkraftwerke (Boxberg, Schwarze Pumpe, Jänschwalde; Minute 39-40) diese Menge von 0,5m³ /s brauchen. Diese Großkraftwerke auf Braunkohlebasis würden durch die Wasserstoffverstromung vom Netz gehen und dieses Wasser wäre frei. Meine Kurzrecherche ergab, dass 2-3l Wasser für 1kWh verdunstet werden. Ein weiterer Vergleich der Gesamtmengen ergibt, dass momentan die 3-fache Menge an Wasser in Dampfkraftwerken und die knapp 5-fach Menge in Kernkraftwerken gegenüber Gaskraftwerken, was im Falle der Verstromung mit Wasserstoffturbinen der Fall wäre, verbraucht wird. (Quelle google)

Was wird mit dem Wasser, welches aus diesen FCVs und FC-Trucke „tropft“? Gibt es bald zusätzliche Hochwasser? Muss man dierse Rein-Wasser mit Gülle anreichnern?

WASSERSTOFF ist in Form von seiner Sauerstoffverbindung enorm gefährlich. In keinem Stoff sind so viele Menschen ersoffen, wie in Wasser! (Quelle TITANIC)

Ich weiss nicht, warum Sie hier noch auf ausgewogene Reportagen verweisen. Das Thema ist doch erledigt, seit Prophet E.M. Wasserstoff als doof und Brennstoffzellen (fuel cells) als blöd (fool cells) bezeichnet hat. Wenn einer mal gesagt hat, wie es wirklich ist, brauchen wir hier nicht noch Beiträge, die nur Verwirrung stiften.

Ich betrachte beide Seiten – die rein batterie-elektrische und die wasserstoffbasierte – und informiere mich auf beiden Seiten über die Entwicklungen. Dabei finde ich auch viele Schwachstellen beim Wasserstoff und kann die Vorteile von BEV gegenüber FCEV mit Fakten belegen.

Wenn man beide Seiten betrachtet muss man auch auf die Herkunft und besonders die Verfügbarkeit von Strom betrachten. Der Vorteil des Akku-E-Autos kann nur zum Tragen kommen, wenn der Strom direkt vom Erzeuger oder über einen Speicherakku ins Auto kommt. Sobald der Strom aus dem Zwischenspeicher Wasserstoff kommt, ist der Vorteil dahin. Jetzt haben wir noch Sommer und jeder ist der Meinung er lädt einfach sein Auto aus der PV-Anlage und alles ist erledigt. In 6 Wochen sieht es deutlich trüber aus und in den Kommentaren nimmt der PV-Bezug deutlich ab. Ich habe mal die Stromdaten von smard de genommen und anhand des Jahres 2020 eine Simulation vorgenommen. Wenn man alle Erzeugungsdaten der Bereiche Wind-Offshore, Wind-Onshore und PV mit 2,44 multipliziert und die anderen regenerativen Erzeuger Wasserkraft, Biomasse etc. konstant lässt, hätte man den gesamten Stromverbrauch 2020 decken können und hätte noch 1 TWh für Verluste übrig gehabt. Man hätte allerdings dazu einen Akku von 30TWh gebraucht, um übers Jahr zu kommen. Dabei wären ca 90TWh ein- und ausgespeichert wurden. Das bedeutet eine Zyklenzahl von 3 pro Jahr. Sollte der Speicher 20 Jahre halten, wären das 60 Zyklen in der Lebensdauer des Akkus. Kann sich jeder ausrechnen, wieviel einmal Ein- und Ausspeichern kosten würde (Akkukosten je kWh /60). Abgesehen davon, würde ein Akku-Volumen in dieser Größe vermutlich viel zu viele Ressourcen verschlingen. Wenn man die 3 Haupterzeuger anders skaliert kommt man auf ca. 20TWh. Auch das ist viel zu hoch. Wenn man 48 Mill. PKW mit 50kWh ausstattet sind das 2,4 TWh.
Für mich folgt daraus, dass momentan kein Weg am Wasserstoff bzw. seinen Folgeprodukten vorbeiführt. Wenn man die Rückverstromung im Winter und nachts mit einbezieht, verschlechtert sich das Bild vom Akku-E-Auto. Obwohl trotzdem vieles für das Akku-E-Auto spricht, ist nicht klar, was am Ende die vorherrschende Antriebsart sein wird. Wenn alle regenerativen Erzeuger weiter skaliert werden, was bei Wasserstoff noch viel mehr gebraucht wird, wird es viel Strom geben, der sowieso nicht durch das Netz geleitet werden kann. Der Ausbau der Netze verschlingt ebenfalls Milliarden und die Netze müssen auch gewartet werden. Dieses Geld kann man auch in die Erzeugung stecken. Da wir jetzt schon hin und wieder 100% regenerative Stromerzeugung für einige Viertelstunden schaffen, wäre dann bei einer Skalierung um 2,5 ebenso häufig 100GW zu viel im Netz. Es wäre chancenlos diesen Strom irgendwo hinzuleiten auch nicht über Ländergrenzen, Nordlink nach Norwegen hat eine Kapazität von 1,4GW.
Der Strom der an der Quelle in Wasserstoff verwandelt wird, ist auch billiger als der, der an der Steckdose ankommt. Auf Sicht der nächsten 10 Jahre wird 1kg Wasserstoff aus erneuerbarem Strom unter 3€ kosten während fossiler Wasserstoff durch die CO2-Abgabe diese Grenze nach oben durchstoßen wird. Heutzutage ist Windstrom Onshore für 5ct. kostendeckend auch für Investoren zu erzeugen. Bei 50kWh für 1kg Wasserstoff wären das 2,50€ für den Strom. Damit ist Wasserstoff konkurrenzfähig. Durch Skalierung der Brennstoffzellenproduktion und Ersatz von Platin durch anderes Material werden diese billiger. Der Ausgang des Rennens ist unklar. Technologieoffenheit ist kein Fehler, sondern dringendes Gebot, um am Ende beim Optimum rauszukommen.

Ich bin für beide Seiten offen und würde mir wünschen, dass hier mal einige Universitäten mit ihren Mitarbeitern, den verfügbaren Daten und den Hochleistungsrechnern die Stromproduktion aus PV- und Windkraftanlagen sowie den Strombedarf von Industrie, Haushalten und Verkehr im Jahresverlauf durchrechnen.

Ich bin dafür, dass bei Ökostromüberschuss nicht abgeregelt wird, sondern dieser Strom für die Wasserstoffproduktion genutzt wird und dieser dann entweder gespeichert oder ins Erdgasnetz eingespeist wird – besser H2 erzeugen als abschalten.

Bei der Rückverstromung von H2 im Winter hätte das BEV trotzdem Vorteile, da die große Äbwärme der Brennstoffzellenanlagen, verteilt auf viele größere Gebäude zu deren Beheizung genutzt werden kann und diese liefern dann den Strom ins Netz für BEVs.

Aus 58 kWh Solarstrom werden 33,33 Kwh als Wasserstoff, wovon dann 20 kWh als Antrieb im FCEV genutzt werden. Die Differenz (33.33.zu 20 kWh) sollte besser in Gebäuden genutzt werden, dann mehr als 3 kWh dürfte selbst in den Wintermonaten im Mittel nicht für die Heizung von BEVs gebraucht werden.

Wenn die „Technologieoffenheit“ keine Ausrede der Gas-Lobby ist, um ihren grauen Wasserstoff aus Erdgas unter die Bevölkerung zu bringen – bis irgendwann am Sankt Nimmerleinstag genug Ökostrom für grünen Wasserstoff bereit steht – dann darf es gerne „Technologieoffenheit“ sein, allerdings nicht aus dem Lobby-Munde, sondern von unabhängigen Experten.

Nicht vergessen. Den Strombedarf 100%ig regenerativ zu bekommen wird nicht reichen. Wir müssen den gesamten Primärenergiebedarf aus EE gewinnen! Das heißt die Erzeugerleistung wird auch massiv größer als nur Faktor 2,4. Zum Glück wird der Kuchen dadurch aber kleiner. Ein BEV braucht rund ein Drittel weniger Energie als ein Verbrenner. Also werden aus 60kWh Primärenergiebedarf aus Öl nur noch 20kWh Primärenergie aus EE. Und aus 3kWh aus Gas oder Öl für die Heizung oder Brauchwasser werden 1kWh für die Wärmepumpe aus EE. Und die Möglichkeiten der Speicherung werden auch größer. Ich kann mein Warmwasser ja dann erzeugen, wenn gerade die Sonne viel scheint oder der Wind weht.

Und erst wenn alle diese Möglichkeiten der direkten Nutzung vom Strom ausgeschöpft sind, dann wird Wasserstoff rückverstromt. Möglichst stationär mit Nutzung der Abwärme. In mobilen Anwendungen aber nur im Ausnahmefall.

Farnsworth

Immer der Reihe nach. Kein Problem. Wir haben Braunkohle, in der Nachbarschaft AKWs, zum Transport Erdöl… und nicht zu vergessen, jemand, der uns das erklärt: https://www.wwf.de/themen-projekte/biologische-vielfalt/welterschoepfungstag-die-welt-ist-nicht-genug . Beinahe hätte ich vergessen die fabelhafte Wasserkraft zu erwähnen. Die wird ja offenbar durch Elektrolyse vernichtet. Wegen diesen FCVs. Damit der Menschen um Steuer nicht verdurstet, MUSS mit Akku gefahren werden! Sonst erschöpffen wir diese Erde. Alles logisch oder nicht?

Gerade kam ein Meldung aus den USA. Die Amerikaner haben endlich die Kernfusion in den Griff bekommen. Somit ist dieser STROM kein Thema mehr und wir können nun mit ÖKO-Kernfusions-Strom H2 elektrolysieren und bei Bedarf Akkus auffüllen. Stationäer und Öko-Mobil! Mit den Wasserstoff können endlich diese Pipelines versprödet werden. Aud dem Stahlschrott bauen die Chinesen Unmengen an BEVs, die zu uns mit FV-E-Autotransportern und/oder FC-Cargo-BEV-Transportschiffen massenhaft geliefert werden. So lange bis 277.000 t Schiffbaustahl versprödet ist. Dann baut man zukünftig BEV aus Bierdosen, weil man dazu weniger Strom braucht. So löst sich JEDER E-Mobilität-Streit in Wohlgefallen auf und wir fahren mit der EISEN-Bahn. Außer die Lokführer streicken. Falls Sie pünktlich ankommen wollen, fahren Sie halt mit dem SHINKANZEN in die Akkufabrik zur Arbeit.

????? “ Der Vorteil des Akku-E-Autos kann nur zum Tragen kommen, wenn der Strom direkt vom Erzeuger oder über einen Speicherakku ins Auto kommt. Sobald der Strom aus dem Zwischenspeicher Wasserstoff kommt, ist der Vorteil dahin. „. Wie war das 2019 mit diesem ÖKO-STROM und der Zahl: 6.482.000.000? aus Zeitzeiger 26:10 von IRRTUM Nr.8 aus: https://youtu.be/9ZuRamCqj1I Warum mussten diese 6.482.000.000 KWh denn UNGENUTZT bleiben?

Die Energie wurde abgeregelt, weil sie nicht verwertet werden konnte. Entweder weil alle Verbraucher schon versorgt waren oder weil die Verbraucher nicht erreicht werden konnten (fehlende Netzkapazität). Die Zahl allein sagt nichts aus. Da muss man genau hinschauen. Wenn es an fehlender Netzkapazität liegt, dann kann man entweder das Netz mehr ausbauen oder man stellt da, wo es nicht möglich ist Verbraucher in Form von Elektrolyseuren hin. Das ist natürlich auch eine Frage der Energiemenge, ab wann es wirtschaftlich ist. Abregelung ist auch eine Form das Netz stabil zu halten und gerade bei Windkraft relativ einfach und auch billig. Die Menge von 2019 selbst liegt unterhalb von 1,5% der Gesamtstrommenge.
Eigentlich hatte ich gedacht, dass man bei meinem Kommentar zu dem Schluss kommt, dass wir an Elektrolyseuren und Wasserstoff nicht vorbeikommen und das die Energiemengen nicht mit Akkus zu speichern sind. Schon mit dem Stromverbrauch des Jahres 2020, was wegen der Shut-downs ein Jahr mit geringem Stromverbrauch war, kommen wir bei der Skalierung auf den Wert von 2,44 zu Stromspitzen, die auch mit Netzausbau nicht direkt zu verwerten sind. Mit dem Ausbau der regenerativen Stromerzeuger wird in den Phasen der Erzeugung immer ein Überschuss anfallen, der zweckmäßigerweise gespeichert werden muss und damit ist Wasserstoff zwangsläufig da. Wenn der Wasserstoff da ist, kann man ihn auch ins Auto packen. Die Kraft-Wärme-Kopplung bringt nur etwas bei hoher Auslastung. Deshalb ist die Zielquote bei 25%. Damit kann man übers ganze Jahr die Abwärme der Verstromung nutzen. Würde man den winterlichen Wärmebedarf ebenfalls aus KWK-Anlagen decken, stünden diese ein halbes Jahr rum. Oder man benutzt sie und muss zusätzlich noch etwas investieren um die Abwärme außerhalb der Heizperiode wegzubekommen.
Die große Einsparung durch Wärmepumpen wird überbewertet, da diese wegen zu geringer Vorlauftemperatur nicht geeignet sind für Platten- und Gussheizkörper. Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen werden in großer Menge erst seit 25 Jahren überwiegend im Neubaubereich und anfänglich nur im Eigenheimbereich gebaut und dort auch anfänglich nicht in allen Räumen. Wenn man es hoch schätzt sind es vielleicht 15% des Wohnbestands. Also wird der Skalierfaktor für die regenerativen in Bezug auf den Bestand des Jahres 2020 eher oberhalb von 5 liegen, was zu noch höheren Stromspitzen führt. Eine Vergleichmäßigung ist nicht zu machen, da auch mehr Photovoltaik nachts nichts liefert. Der Wind kommt auch wie er will und macht manchmal lange Pause.

Last edited 2 Tage zuvor by Hannes Bader

Ich gehe mal im speziellen auf den H2-LKW ein, dessen Broschüre der gute Herr stolz präsentiert. Ich will die Ingenieursleistung auch nicht in Abrede stellen. Nur kann man der Broschüre folgendes entnehmen: 400-500km Reichweite. 43kg Wasserstoff im Tank, eine „Puffer“-Batterie von 240kWh (Holla die Waldfee).

Wir sind gutmütig und orientieren uns an den 500km Reichweite, wir gehen ferner davon aus, dass die Pufferbatterie wie bei einem Toyota-Hybriden nicht geladen werden kann. Sämtliche Energie kommt aus H2. 43kg haben einen Brennwert von 1693,77kWh. Den Brennwert von 39,39kWh/kg kann man sich auf der Seite von H2orizon anschauen, zusammen mit dem Wert 56kWh/kg den man benötigt um 1kg zu elektrolysieren. Also benötigt man für den Tankinhalt von 43kg H2 2408kWh. Den Energiebedarf den man zum komprimieren auf 350bar braucht, lasse ich auch mal weg. Nimmt man jetzt die 500km daher, dann braucht der 481,6kWh/100km.

Jetzt können wir vergleichen. Auf Wikipedia gibt es eine Seite zu Elektrolastkraftwagen. Dort gibt es den Schweizer LKW E-Force mit 2 in 10 Minuten wechselbaren 120kWh Akkus. Moment 2x 120 ist doch 240kWh, da war doch was mit einer Pufferbatterie… Der Verbrauch liegt laut Norm bei 100kWh/100km, im Verteilbetrieb zwar weniger, aber lassen wir das Wie viel Batterie bräuchte der LKW denn mehr, damit er auch 500km weit kommt? (sagen wir mal 480km, damit man praktischerweise die Werte skalieren kann). Er braucht 2 weitere Batterien, die laut Artikel je 1.300kg wiegen. Also 2.6t Mehrgewicht. Wieviel jetzt die H2-Tanks für 43kg wiegen und die Brennstoffzelle stand in der Hochglanzbroschüre leider nicht. Aber ich vermute, dass die Gewichtsdifferenz nicht dramatisch sein wird.

Aber halten wir mal fest:
Wir haben auf der einen Seite einen H2-LKW, der eine teure H2-Tankstelle benötigt, einen Elektrolyseur und 4,8 mal so viel Energie aus EE, aber dafür kann man ihn in 10-15min Tanken(wenn denn die Tankstelle nicht mal wieder kaputt ist). Und auf der anderen Seite einen E-LKW, der mit 2 mal so viel Akkukapazität annähernd genau so weit kommt und dessen Akkus man in 10 Minuten tauschen kann.

Moment? Wo ist denn dann da der Vorteil? Man kann ganz viel Strom aus dem Netz in dem H2 Speichern! Ja, aber ich kann doch auch die Akkus an die Wechselstationen stellen und da laden. Zugegebenermaßen ist der Puffer kleiner, weil ich ja nur 4,8mal weniger Strom benötige, aber damit das Gleiche erreiche.

Wo sind die Haken? Den E-Force gibt es noch nicht mit 500km Reichweite, aber der LKW aus dem Film ist ja auch noch Zukunftsmusik. Es gibt ja bisher nur den Bus. Der Hyzon von Hyundai hat 400km Reichweite, wobei 50km der Akku beisteuert.

Farnsworth

Wie lange muss der BE-Trucker seinen leisen E-Akkubrummer laden, wenn der E-Saft aus ist? Im Winter, nachts um 1/2 3 bei Eisregen, OHNE WC, Ohne Öko-Nahrung, Ohne Papierkorb, Ohne Stell-Ladeplätze wenn 30 Kollgen auf E-Saft warten? Gemeinsam den Ladestrom teilen? Und das ladenezt gar nicht da ist, weil es zu löcherig ist? Wie lange braucht so ein LKW- von China bis Duisburg? Wie lange ein Pferdefuhrwerk (2-spännig). Wie viel Gras fressen die Pferde?

Also für Schifffahrt, Flugzeuge, Industrie, Langzeitspeicher und sowas ok. Aber für PKW? Hört der Mann der Automobil Industrie im eigenen Land nicht zu? Gut, er ist von der CSU, kommt aus Bayern und BMW sind die einzigen die Wasserstoff im PKW noch nicht endgültig dem Laufpass gegeben haben. Aber alle anderen haben Wasserstoff im PKW abgehakt. Ende, erledigt, wird nicht passieren. Die beiden Modelle die es auf dem Markt gibt sind absolute Rohrkrepierer die sich so gut wie nicht verkaufen.

Davon ab: Schritt 1 zur Herstellung von grünen Wasserstoff wäre ja wohl die Erneuerbaren Energien massiv auszubauen. Daran scheitert es ja schon. Ohne genug Grünstrom im Überfluss ist auch nix mit grünem Wasserstoff. Gut dass die Pappnase bald aus dem Amt verschwunden ist (hoffentlich).

Scheuer wird Ex-Minister
Das ist ne Schlagzeile und sie wird noch dieses Jahr Realität. Wasserstoff für Flugzeuge, Schiffe und andere Großmaschinen kann ich mir vorstellen. Zumindest als Brückentechnologie. Beim LKW weiß ich es schon gar nicht mehr. Beim PKW never. Und ich habe lange CDU gewählt. Werde das jetzt nicht mehr machen.

Selbst in den Augen von überzeuten Befürwortern von Wasserstoff zum Einsatz beim Straßenverkehr muß die Überschrift doch wie eine Drohung klingen, schließlich wäre alles andere als ein teures Scheitern bei diesem Minister eine Überraschung.

Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings groß, dass nach der nahen Wahl das Verkehrministerium eine neue Führungskraft bekommt. Wenn das Ministerium dann mal ausnahmsweise nicht von der CSU geleitet würde, wären wir einer Verkehrswende schon viel näher.

Was den Einsatz von Wasserstoff im Straßenverkehr betrifft, sind die Würfel doch schon gefallen.
Reiner Batterieantrieb ist billiger, Punkt. Und zwar bei Anschaffung, als auch beim Betrieb. Schönrechnen zwecklos. Die kommenden Batteriegenerationen werden der Brennstoffzelle auch bei der Reichweite Paroli bieten. Und ob der Tank- bzw. Ladevorgang nun 5 oder 15-20 Minuten dauert, wird nun sicher nicht über Wohl und Wehe einer Technologie entscheiden…

Sicher, Wasserstoff wird in Zukunft eine größere Rolle spielen (müssen). Leider wurden PV und Windkraft im letzten Jahrzehnt massiv ausgebremst, so dass die zur umweltverträglichen Herstellung benötigten Strommengen schlicht nicht verfügbar sind. Die aktuelle Preisentwicklung an der Leipziger Strombörse zeigt das mehr als deutlich. Bis Deutschland „Wasserstoff-Land“ wird, haben wir selbst bei schneller Entwicklung das Jahr 203x. Wie dann im Rückblick wohl die Bewertung der markigen Sprüche eines fast vergessenen Ex- Ministers ausfallen wird?

In der Wahrnehmung eines Ausländers, der eure Minister nicht kennt, ist Ihr Beitrag reine Polemik. Ob etwas richtig oder falsch ist, ist doch völlig unabhängig davon, wer jetzt gerade der zuständige Minister ist.
Das die Energiewende für die meisten Industrienationen nur mit Wasserstoff zu haben ist, ist inzwischen international völlig unbestritten. Und wenn dann Wasserstoff halt mal omnipräsent ist, wird er halt auch für die Mobilität verwendet, zuerst für Gefährte mit grossem Energiebedarf (Schiffe, Eisenbahn, LKW, Busse) und später wird das nach unten durchdringen. Wie weit das gehen wird, kann Ihnen ja völlig egal sein – die Konkurrenz einer alternativen Technologie gibt der Batterietechnologie ja nur Schub.
Ich persönlich will möglichst grosse Autonomie und fahre lieber mit ein paar kg Wasserstoff von meiner PV-Anlage und etwas europäischer Stahl-Technik rum, als mit 1’000 kg Chemie aus einer asiatischen Fabrik.

Viel Spaß beim Tanken – ich bevorzuge meinen PV Strom.
Scheint aber niemanden zu interessieren, da ja nur bei der Wasserstoffmobilität weiter schön die bisherigen Player daran verdienen können.
Die Kosten der bisherigen erdölbasierten Energie incl. sämtlicher Umweltkosten zahlen auch alle Steuerzahler und nicht nur, die direkt davon profitieren/nutzen.
Das ganze Thema Wasserstoff beim PKW wurde bisher von den deutschen Automobil-Lobbyisten benutzt, um über deren FUD die Käufer davon abzuhalten, ausländische BEV zu kaufen (die Deutschen hatten und zum Teil haben ja keine Angebote).

Wenn ich mich recht an kürzliche Meldungen erinnere gibt es da so ein paar Länder im nahen Osten mit ganz ganz viel Sonne, die schonmal anfangen eine Wasserstoff-Produktion aufzubauen. So nach dem Motto: wenn wir unser Öl in einigen Jahren nicht mehr los werden, dann verkaufen wir der Welt halt Wasserstoff und diktieren dafür dann den Preis. Und die Herren in diesen Ländern diskutieren nicht so lange wie die deutschen Politiker. Da wird dann einfach gemacht, koste es was es wolle. Geld spielt keine Rolle.

Davon ab tanke ich lieber den Strom meiner PV direkt ins Auto anstatt noch einen Teil in einem Elektrolysator zu vernichten. Ich weiß auch garnicht warum alle immer meinen, dass das Wasserstoffauto so viel besser wäre. Auch ein Brennstoffzellen Auto hat einen Puffer Li-Ionenakku, weil das Ansprechverhalten der Brennstoffzelle viel zu langsam ist. Dieser Akku wird sicher locker flockig in einer Tour aufgeladen und entladen und recht klein. Wie lange der wohl hält? Die Brennstoffzelle selber altert auch und fällt auch nicht vom Himmel. Platin und diverse andere Materialien sind da auch enthalten.
Dazu kommt, dass zumindest der VW Konzern (die unter europäischen Herstellern mittlerweile am direktesten voran gehen) erkannt hat, dass sie selber Herr über die eigenen Akkus werden müssen und bauen in den nächsten Jahren zahlreiche Batteriefabriken auf. Dazu sind sie stark an der Entwicklung von Feststoffakkus investiert. Habe den Namen der Amerikanischen Firma vergessen, wo die Geld reingepumpt haben.

Last edited 6 Tage zuvor by KaiGo

Das mit den 1000 kg Chemie ist jetzt aber auch nicht polemikfrei? 75 kWh im Tesla 3 wiegen knapp 480 kg, davon aber noch etwas Gehäuse und Kabel, also nicht alles „Chemie“. Ein Brennstoffzellenfahrzeug enthält „Überraschung“ immer auch eine Batterie, wenn auch erheblich kleiner.(Im Mirai wiegt die knapp 45 kg) . Und die derzeit erhältlichen Brennstoffzellenfahrzeuge (Mirai, Nexo) kommen übrigens aus….Asien. Und künftige Fahrzeuge….können ja auch durchaus Batterien aus europäischer Produktion enthalten 😉

Meine PV-Anlage produziert übrigens nur Strom, keinen Wasserstoff. Wollte ich damit ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug betanken, wäre eine fünfstellige Investition in Elektrolyseur und Hochdruckpumpen nötig. Damit hätte ich dann pro kWH etwa ein Drittel der Reichweite, die ich bei direkter „Betankung“ eines BEV’s hätte…

Diese BEVs sind immer aus polemikfreien EDELSTAHL. Die Werkstoffbezeichnung ist mir gerade nicht geläufig. Natürlich haben Sie bemerkt, dass ein FCV immmer eine Akku hat, meistens sogar 2. 1 Akku wird aus ÖKO-Blei gefertigt und man munkelt, dass sogar im ÖKO-BEV so ein Akku verbaut sein soll. Zum Biespeil muss der BEV-Pilot den Smartphoe an einem USB-Anschluss schnellladen können, BEVOR der Traktions-Li-Akku zur Weiertfahrt zwingt, damit man überhaupt ankommt. Der E-Autopilot hat auch ein Problem, denn irren Mengen ans Braukkohle werden rund um die Uhr ver-öko-stromt, damait alle BEV-Fans laden können, sollte ein Traktionakku leer werden. Deswegen haben kluge Leute AKWs, Kohlekraftwerke, Wasserkraftwekre gebaut, weil man wuuste, dass die Auto-Zukunft aus Aber-Millionen von BEV besteht, die man zu jeder Tages-Und Nachtzeit laden können muss. Tag und Nacht rollen DIESELTRUCKS mit Kupferkabeln zu den Baustellen und DIESELBAGGER buddeln Kabelgräben für giantische S-Charger Netze und Güterzüge bringen kohlenstoffhaltigen STAHL-Schrott (chemiefrei) zu den Hütten damiit die BEV-Öko-Mobilität die Erde retten kann. Stellt sich nicht die Frage, welcher Wirkungsgrad in Braunkohle steckt, um ein BEV antreiben zu können? Wieviel Kohle-Stahl steckt im Bagger? https://youtu.be/rE_g3JvjVLU . Ohne solche Monster ist es UNMMÖGLICH den Planten zu retten. Sonst stehen die Räder der BEV. Wer das verstehen will, der braucht Chips aus China für die KI, aber die Intelligenz wird bei uns für Akku-Mobilität gebraucht oder in den Ministerien.

„Ich persönlich will möglichst grosse Autonomie und fahre lieber mit ein paar kg Wasserstoff …“

Pffft, das wird scheitern:

  1. Schon mal am 3-fach aufzubringendem Strombedarf und
  2. an der Größe der erforderlichen Tanks, die in einem Pkw sinnvoll unterzubringen sind!
  3. An den Investitionen für einen Elektrolyseur und für eine Hochdruck-Tankanlage!

Finde Dich am besten jetzt gleich damit ab, dass schon aktuell lieferbare Akku-Pkws mehr Reichweite als H2-Pkws bieten … 😛

Last edited 5 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ein kleiner Blick in die mögliche Batteriezukunft.

Verleihung Körber-Preis 2021

Eine Million für bessere Batterien

Die Wissenschaftlerin Clare Grey will Batterien leistungsfähiger machen. Für ihre Forschung erhält die britische Chemikerin den mit einer Million Euro ausgezeichneten Körber-Preis.

Die Zukunft: Lithium-Luft-Akku

Zum Beispiel der Lithium-Luft Akku. Darin reagiert das Lithium mit dem Sauerstoff der Luft zu Lithium-Peroxid oder zu Lithium-Hydroxid.

Diese Prinzip würde die zehnfache Energie eines herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus liefern und hätte damit eine Energiedichte wie Benzin, erklärt die Forscherin. Für Grey ein Ansporn, ihre Batterienforschung immer weiter zu treiben.

(Quelle: swr.de – 10.9.2021)

Es gibt noch etliche andere Metall-Luft-Akkus, an denen geforscht wird, die aber wohl erst nach 2030 serienreif sein werden. Das werden Leute, die jetzt ins Rentenalter kommen, vermutlich erst im Seniorenheim erfahren, wenn sie nur noch den Fahrdienst brauchen.

„Dieses Prinzip wurde die zehnfache Energie eines herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus liefern und hätte damit eine Energiedichte wie Benzin“
Wie das? Benzin hat auf das Volumen bezogen eine ca. 20 mal höhere Energiedichte als eine aktuelle Li-Ion-Batterie und auf das Gewicht bezogen eine ca. 55 mal höhere.

An die Energiedichte von Benzin dürften Batterien wohl kaum kommen, schließlich lösen sich Batterien nicht in Abgase auf und sie müssen nicht laufend erneuert werden.

Nach Angaben des Fraunhofer ISI hat sich in den letzten zehn Jahren die Energiedichte großformatiger, in E-Pkw eingesetzter Lithium-Ionen-Batteriezellen fast verdoppelt auf heute durchschnittlich 200 Wh/kg beziehungsweise 400 Wh/l.

(Quelle: springerprofessional.de – 18.02.2021)

Wenn man allerdings den Platzbedarf für Verbrennungsmotor mit Getriebe, für Abgasanlage und Benzintank zusammenfasst und mit dem Platzbedarf für Batterien und E-Motor vergleicht, dann dürfte in Zukunft sehr wohl eine gleiche Energiedichte wie beim Benzin möglich sein.

Sie irren, im WWW sieht man BEVs die sich durchaus in Rauch auflösen. Die Feuerwehrkomandeure sind RADLOS!

Was sagt und das denn? Der BEV-Fan kauft eben eine etwas größere Batterie. Oder besser einen BENZIN-MOTOR im BEV! Eer nennt das dann HYBRID ohne lange Leitung zum Kohlekraftwerk. Mit deisen Auto fährt er dann problemlos nach China und nimmt in Indien Pfeffer mit.

Meine PV-Anlage (und jede mitteleuropäische PV-Anlage, die im Durchschnitt genug Energie liefert) produziert im Sommer zu viel Energie und im Winter zu wenig. Mein Energiebedarf ist genau gegenläufig dazu; Dez./Jan. verbrauche ich ca. 1’000 kWh pro Monat, Jul/Aug ca. 50 kWh.
Daher ist eine kWh Energie im Winter mindestens dreimal soviel wert wie eine kWh Energie im Sommer.
Ich fahre (noch) einen Campster, der mit einem Tank Diesel über 1’000 km fährt (+Standheizung, +Kühlschrank) und werde in wenigen Jahren ein entsprechendes FCEV fahren, das problemlos auch so weit fahren wird. Lokal fahren wir ein kleines BEV, das kann auch eine vernünftig grosse Batterie leisten.
Zeichnen Sie (gedanklich) mal einen Querschnitt durch eine Batterie und einen Querschnitt durch einen H2-Tank. Okay? Gut. Was ist wohl einfacher, leichter, CO2-ärmer und günstiger?
Sehen Sie. Das will heissen, für die ersten ca. 50 kWh sind Batterie und H2-System gleichauf. Anschliessend muss ich beim H2-System nur noch Treibstoff dazufügen, währenddem ich bei einem Batterie-System immer komplette Batterien dazufügen muss (obwohl ich eigentlich nur mehr Kapazität möchte). Heutige Batterien sind tolle Dinger, absolut HighTech. Trotzdem haben sie eine unterirdische Energiedichte (Brennholz wäre ein Vielfaches besser) und insbesondere lassen sich Leistung und Kapazität nicht separat skalieren. Ich weiss, dass das letzte Argument nicht jeder versteht – man muss sozusagen zwei Dreisätze miteinander kombinieren, was halt mathematisch über die Addition von zwei Batterie-Leistungen geht.

Last edited 5 Tage zuvor by Jakob Sperling

Das will heissen, für die ersten ca. 50 kWh sind Batterie und H2-System gleichauf. Anschliessend muss ich beim H2-System nur noch Treibstoff dazufügen, währenddem ich bei einem Batterie-System immer komplette Batterien dazufügen muss (obwohl ich eigentlich nur mehr Kapazität möchte).

Wenn das so einfach wäre, dann würden die H2-BZ-Transporter nicht nur 4,4 kg H2 in ihren Tanks mitführen. H2-Tanks brauchen viel Platz und preisgünstig sind sie auch nicht.

Bei Batterien finden sich Preise, aber zu BZ und H2-Tanks konnte ich noch keine finden, daher kann ich keine Vergleiche durchführen, aber die hohen Preise bei H2-Müllwagen lässt auf sehr hohe Preise schließen, denn der Rest des Müllwagens ist im Grunde gleich.

Und wie sieht es mit der Recyclefähigkeit vonCFK Tanks aus? Ich meine außer thermischer Verwertung kann man damit nicht viel anstellen.

Farnsworth

Die derzeitigen Wasserstofftanks sind nicht recyclingfähig.

Bei Google fand ich dieses geförderte Projekt zu neuen H2-Tanks von 2018.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert daher mit rund 2,4 Millionen Euro das Projekt „H2HybridTank“. Wissenschaftler und Techniker der Volkswagen AG, des Helmholtz-Zentrums Geesthacht sowie der Panco GmbH forschen gemeinsam an einem neuen Wasserstoff-Tank auf Basis von Leichtmetallhydriden.

Bei der Wasserstoffspeicherung in Leichtmetallhydriden wird Wasserstoff in das Gitter der Metall-Kristalle eingebaut und erreicht so höhere Dichten als bei der Hochdruckspeicherung. Doch es gibt viele Herausforderungen – dazu Dr. Klaus Taube: „Den Wärmebedarf der Hydride für die Wasserstoff-Freisetzung und ihren Kühlbedarf während der Betankung in ein kompaktes, leichtes und kostengünstiges Konzept umzusetzen, ist technisch äußerst anspruchsvoll.“

(Quelle: idw-online.de – 21.09.2018)

Das war 2018 und VW setzt ja jetzt bekanntlich auf batterie-elektrische Antriebe.

Wie ist der Stand bei diesem Projekt? – keine Ahnung, Google gibt sich wortkarg.

„[Wasserstoffspeicherung in Leichtmetallhydriden]
– Wie ist der Stand bei diesem Projekt? – keine Ahnung, Google gibt sich wortkarg.“

🙂 fragst Du:
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Dr. Torsten Fischer
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 4251 87-1677

und/oder läßt Dir die Durchwahl des zuständigen Projekleiters Dr. Klaus Taube geben …

H2-Fahrzeuge können an JEDER Stelle einer Pipeline tanken wenn durch H2 durch den versprödeten Stahl austritt. Man braucht also keine irr langen CU-Leitungen und unzählige S-Charger wo man warten muss. Schaut man hin, findet man dort nicht einmal ein WC. Man stelle sich nur vor, Graf COX lässte sie von seinen Chauffeur im E-BENTLEY durch sein Europa karren. De ÖKO-Strom-Akku wird leer und Herr Graf hat nicht einmal eine Latrine??? Er seufzt, “ als Graf muss ich Truckerfahrer werden. Habe ich das verdient?“

Die Überlegung zum Energiebedarf im Winter sprechen durchaus für H2 als Energiespeicher, aber anders als sie meinen. Wenn ich H2 nämlich stationär verströmen, dann kann ich die Abwärme davon nutzen im Blockheizkraftwerk oder Kraft-Wärme-Koppkung von Kraftwerken) und damit den Wirkungsgrad enorm steigern, während ich mobil einfach nicht so viel Wärme brauche.

Kurzes Statement von mir

Herr Scheuer war der beste Verkehrsminister den wir je hatten.
Und Wasserstoff gehört auf die Straße. Das weiß doch jeder

Hatte vergessen das mein Statement als Satire zuverstehen ist

Aber mein Statement ist eindeutig als Satire zu erkennen:
CSU-Wahlplakat mit dem Spruch „Deutschland wird Wasserstoffland“, darüber Scheuer-Portrait mit wasserstoffblondierter Haarpracht. Und bei Fußballereignissen rufen die Fans nicht mehr Schlaaand, sondern Fflaaaand.

…denn aus Deutschland wird Stoffland, und die Parteien heißen z.B. Alternative für Stoffland,
Freie Stoffsche Partei, Christlich-Stoffsche Union…

Alos bitte, wer kennt den die TV-Sendung „YES MINISTER“ nicht? Wo in der Politik kommt es denn aus einen Minister an? Das wäre ja traurig! Ab und zu gibt es richtige Experten und Fachleute und auch BEV-Fans, aber die schreiben hier, statt den Minsterer unter die „Arme“ zu greifen. Lieber diesen SPERLING in der Hand, als die Tauben auf dem Dach. Man unterschätze die Spatzen ja nicht! Die kommen ohne KI aus!

Und was IST heute auf der STRASSE? Ratehilfe: AKKU-AUTOS sind es nicht! Dazu: https://www.autobild.de/artikel/e-autos-und-verbrenner-kommentar-20535395.html. Irgendwie hat irgendwer eine Kleinigkeit vergessen. BEVOR man etwas völlig neu baut, braucht man dazu die passende Infrastruktur und keine hohlen Absichtserklärungen

Interressant finde ich vorallem, das Zentrum der Forschung in Chemnitz ist, das meiste Fördergeld aber nach Bayern geht. Ich denk, da schiebt sich wer wieder Fördermittel zu.

Nur kein Neid! Wer kann der kann oder überstetzt, was jeder Bayer versteht. „Wer ko, der ko, und wen ned ko, möchd a gern kena, ko aba ned!“

Ich freue mich auf ein Deutschland ohne Andreas Scheuer – mehr sage ich zum Thema H2 im PKW nicht mehr 🙂
Derweil kümmere ich mich lieber um die letzten Details zur Finanzierung unseres künftigen BEV 😉

Ganz zweifellos benötigen wir gigantische Mengen an grünem Wasserstoff für alle Prozesse, für die es (noch) keine klimaneutrale Alternative gibt, bsw im Bereich der chemischen Industrie, der Schwerindustrie, Zementherstellung etc.. Der Individualverkehr gehört aber nachweislich nicht dazu! Hier ist das BEV aus rein energetisch-physikalischen Gründen alternativlos. Während sich das fast überall in der entwickelten Welt inzwischen herumgesprochen hat, ist der Realschullehrer, der bei uns leider immer noch als unfähigster aller jemals dagewesenen Verkehrtminister amtiert, weiterhin ein Verfechter der Energieverschwendung in Form von FCEV. Ebenso verhält es sich mit den sog. E-Fuels, deren Einsatz aufgrund der sehr energieaufwändigen Herstellung auf Bereiche beschränkt bleiben muss, die (noch) nicht elektrifizierbar sind. Der Gipfel der Volksverdummung aber ist aus meiner Sicht, dass diejenigen (lobbygesteuerten) Politiker aus dem Lager der C-Parteien, die die energieintensivsten Technologien favorisieren gleichzeitig auch die größten Bremser beim dringend notwendigen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien sind!

Last edited 3 Tage zuvor by Norbert Seebach

Das eigentliche Problem wird hier in den Kommentaren gar nicht angesprochen. Seltsam…

Das Problem ist, dass es ein Netzwerk Wasserstoff innerhalb des Verkehrsministeriums ist, dass sich mit Mobilität beschäftigt. Der Standort, der für Autos zuständig ist, kann ja dann in ein paar Monaten oder Jahren wieder geschlossen werden. Ich sehe Wasserstoff eher in stationären Anwendungen (Stahlproduktion o.ä.) als im Verkehr. Vermutlich wäre eine stärker grundlagenorientierte Forschung, die vom Forschungs- oder Wirtschaftsministerium gefördert wird, sinnvoller.

Nun gerade habe ich noch Jemand gefunden, der sich auch mit H2 zum Antrieb von Autos befasst. Man hat herausgefunden, dass auch H2-Autos elektrisch gewegen lassen. Gleich 2 Akkus sind verbaut. Die FC treibt die USB-Schnittstelle an. Die Quelle nennt sich: https://www.autobild.de/artikel/toyota-e-antriebe-strategie-e-auto-brennstoffzelle-wasserstoff-invest-20543107.html

Diese News könnten dich auch interessieren:

Vitesco: Mit 800 Volt auf den chinesischen Markt
Polestar 3: Neue Details zum Elektro-Performance-SUV
Sono Motors stellt SION zum bidirektionalen Laden im Megawattbereich zur Verfügung
61
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).