Britische Kultautomarke Moke künftig nur elektrisch unterwegs

Britische Kultautomarke Moke künftig nur elektrisch unterwegs

Copyright Abbildung(en): Sergio TB / Shutterstock.com

Der Mini Moke – so der Szenename des britischen Kultauto Moke – wird künftig als reines E-Auto auf die Straße kommen. Ab 2022 sollen alle Fahrzeuge von MOKE International rein elektrisch betrieben gefertigt und verkauft werden. Gestartet wird mit dem Moke, welcher bereits ab der europäischen Sommersaison 2022 ausgeliefert werden soll. Bereits zum Jahresbeginn wird es nicht mehr möglich sein den Moke mit Verbrennungsmotor zu bestellt.

Die Einführung des vollelektrischen Moke spiegelt die anhaltende Kundennachfrage nach einer Neuauflage eines der beliebtesten Fahrzeuge der Welt wider, die den dringenden globalen Bedarf an umweltfreundlichen Antrieben erfüllt, wie das Unternehmen in einer entsprechenden Mitteilung zu verstehen gibt. Zudem wolle man mit der Elektrifizierung des Mokes weitere Vorteile bei der Serienproduktion einfließen lassen: gesteigerte Leistung und leiseres Fahren unter freiem Himmel.

Denn dieses Erlebnis wird durch die unmittelbare und geräuschlose Kraftentfaltung des Elektroantriebs noch gesteigert. In der Tat sprintet der neue Moke in nur 4,5 Sekunden auf 55 km/h. Die maximale Leistung von 33 kW ist ausreichend für ein Fahrzeug, das nur 800 kg wiegt. Die Reichweite reicht für fünf Hin- und Rückfahrten zwischen Cap-Ferrat und Monaco (144 km). Die Ladezeit beträgt vier Stunden mit dem EU-Standard Typ 2 und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100km/h.

Batteriezellen, Motoren und Wechselrichter stammen von europäischen Tier-1-Zulieferern und werden im Vereinigten Königreich nach Maß gefertigt. Geordert werden können die E-Moke sowohl mit Rechts- als auch Linkslenkung. Preislich geht’s ab umgerechnet 34.500 Euro los.

„Die Umstellung auf Elektroantrieb für den MOKE sichert die Attraktivität einer der beliebtesten britischen Automarken für viele kommende Generationen. MOKEs Verbindung von Spaß, Persönlichkeit und Open-Air-Vergnügen wird durch die Leistung und den geräuschlosen Betrieb eines elektrischen Antriebsstrangs nur noch verstärkt. Wir sind stolz darauf, ein neues Kapitel in einer der beliebtesten Geschichten der britischen Automobilgeschichte zu schreiben.“ – Isobel Dando, Geschäftsführerin, MOKE International

Übrigens, es handelt sich nicht um die ersten Mokes, welche elektrifiziert wurden. Hierzu erinnern wir uns an den April 2021. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die C&S GmbH und die SIQENS GmbH haben sich dem Mini Moke, bekannt aus den 60er Jahren und Auftritten bei James Bond angenommen und daraus den CSE Morris erschaffen. Einem Elektro-Buggy, der rein elektrisch auf 140 km Reichweite kommt. Durch die verbaute Methanol-betriebenen Brennstoffzelle kommt er auf 800 km Reichweite, ohne an die Steckdose zu müssen.

Quelle: Moke – Pressemitteilung

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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34.500 Euro – ordentlich Holz für das bisschen Blech und Stoff…:-(
Wäre zu einem vernünftigen Preis ein ideales Mietauto in Feriengebieten!
Bei der optischen Mischung aus Buggy und Nutz-bzw. Miltärfahrzeug würde sich auch Allradantrieb hübsch machen…

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