„Born“ setzt Cupra unter Strom

Copyright Abbildung(en): CUPRA

Mit der Einführung des „Born“ beginnt auch bei Cupra die Zeit der Stromer. Das neue Modell ist nach den Plug-In-Versionen von Leon und Formentor das erste rein elektrische Fahrzeug der Marke. Und es soll mit den üblichen Traditionen brechen. „Mit der emotionalen Sportlichkeit des Born möchten wir die nächste Generation junger Herausforderer abholen und mitnehmen„, sagt Cupra-Boss Wayne Griffiths. Deshalb werde man auch unkonventionelle Vertriebsmodelle nutzen. Zudem werde der Wagen auch mit besonderen Leasingverträgen angeboten, bei denen nicht nur die Fahrzeugnutzung, sondern zusätzliche Leistungen enthalten seien.

Angetrieben wird der auf dem VW ID.3 basierende Cupra Born von einem Elektromotor mit wahlweise 150 oder 204 PS, der die elektrische Energie an die Hinterräder überträgt. Gekoppelt ist er an eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 58 kWh und rund 420 Kilometern Reichweite. Mit dem optionalen e-Boost-Paket steigt die maximale Leistung auf 230 PS – zudem lässt sich ein 77-kWh-Akku mit einer Reichweite bis zu 540 Kilometern ordern. Entworfen und entwickelt wurde der Cupra Born im Stammwerk in Martorell, produziert wird er ab September im deutschen Werk Zwickau.

Der Born ist nach Angaben von Cupra das erste Modell der Marke, das CO2-neutral ausgeliefert wird. Entlang der Lieferkette und während der Rohstoffproduktion würden Energien aus erneuerbaren Quellen eingesetzt. Emissionen aus Prozessen, die noch nicht klimaneutral gestaltet werden könnten, würden durch zertifizierte Umwelt- und Projektinvestitionen ausgeglichen.

Der Cupra Born vermittle ein Gefühl von Sportlichkeit, Raffinesse und Qualität, während man gleichzeitig auf die Umwelt achte, heißt es. Ein Beispiel seien die serienmäßigen Schalensitze mit Fasern aus recyceltem Meeresplastik. Optional sei auch ein ebenfalls aus Recyclingmaterial gewonnener Mikrofaserstoff möglich.

Ein Infotainmentsystem der neuesten Generation ermöglicht laut Cupra den Zugriff auf eine Fülle von Online-Diensten und Apps sowie vielfältige Sicherheits- und Servicefunktionen. So lasse sich etwa der Ladevorgang sowohl von unterwegs als auch von zuhause bequem kontrollieren. Per Schnellladung saugt der Born an einer 125-kW-Ladestation in nur sieben Minuten Strom für weitere 100 Kilometer.

Quelle: Cupra – Pressemitteilung vom 25. Mai 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Sieht designmäßig eindeutig besser aus, als der eher langweilige iD3!
Die Software ist leider die gleiche – siehe aktuelles Car-Maniac Video.

Sieht für meinen Geschmack deutlich besser aus, als der ID.3
Nur die etwas zu kurz geratene „Motorhaube“ zerstört weiterhin ein bisschen das Gesamtbild, da sieht der ID.4 schon besser aus.

Sieht echt gut aus. Für einen cupra aber zu wenig Leistung. Da hätte ich mit was mit 300ps oder mehr gewünscht. Bitte entschuldigt das die Angabe nicht in kW ist.

Da macht es Seat auch wieder wie Skoda und baut den schöneren VW. Unpraktischere Autos
schöner zu machen, ist ja nicht so schwierig. Skoda kann das sogar mit einem höheren Nutzwert.
Bei meinen vielen Fahrzeugen war bisher kein VW dabei und tendenziell wird es wohl auch weiterhin so bleiben.

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