BMWs bisher größter Auftrag in Europa: Deloitte bestellt weitere 140 Mini Electric

BMWs bisher größte Auftrag in Europa: Deloitte bestellt weitere 140 Mini Electric

Copyright Abbildung(en): BMW Group

Immer mehr junge Leute entscheiden sich für einen elektrischen Firmenwagen: Allein bei Deloitte seien es laut aktueller Pressemitteilung rund 26 Prozent der Mitarbeiter. Um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, hat Deloitte nun 140 elektrische Mini bestellt. Dies sei nach Zahlen von BMW der bisher größte Auftrag in Europa.

Mit einer zusätzlichen Ladeinfrastruktur will Deloitte zur Klimaneutralität maßgeblich beitragen. Bereits im August letzten Jahres hat Deloitte die ersten 100 MINI Cooper SE in seine Flotte aufgenommen. Jetzt gibt das Unternehmen bekannt, dass sie ihre E-Flotte um 140 neue MINI Cooper SE erweitert werden soll. Damit verfüge die Flotte von Deloitte  nun über 240 elektrisch betriebene Mini. Besonders beliebt bei neuen Mitarbeitern seien jene mit den auffälligen grünen Rückspiegeln in Deloitte-Farbe.

„All unsere Investitionen in nachhaltige Mobilität sind Teil des Ziels von Deloitte, bis 2030 CO2-neutral zu sein. Da unsere Flotte 70 Prozent unseres CO2-Fußabdrucks ausmacht, bringt uns jeder kleine und große Schritt näher zu einer CO2-Neutralität. Deshalb haben wir 2017 ein neues Mobilitätsprogramm auf den Weg gebracht. Wir arbeiten auch seit vielen Jahren erfolgreich mit Mini zusammen, und ich freue mich, dass wir gemeinsam mit ihnen die Begeisterung für zukunftsorientierte Autos bei Deloitte steigern“, so Piet Vandendriessche, CEO von Deloitte Belgien.

Die zunehmende Beliebtheit von elektrifizierten Fahrzeugen bei Deloitte gehe Hand in Hand mit der steigenden Nachfrage nach Hybridfahrzeugen des Unternehmens. Seit Juni 2021 machen die elektrifizierten Autos und Hybridfahrzeuge zusammen 88 Prozent aller bei Deloitte bestellten Firmenwagen aus. Dies zeige deutlich, dass die Mitarbeiter nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor bevorzugen. Neben dem Kauf investiert Deloitte nach eigenen Angaben ebenso weiter in seine Infrastruktur für die Fahrzeuge. Beispielsweise verfügt die belgische Niederlassung deshalb derzeit über 540 Ladestationen für elektrische- und Plug-in-Hybridfahrzeuge.

Weiter sagt Vandendriessche: „Die Tatsache, dass sich heute jeder vierte neue Mitarbeiter für ein solches Fahrzeug entscheidet, gibt mir volles Vertrauen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Deloitte zu einem Pionier in Sachen nachhaltiger Mobilität zu machen“. Insgesamt hat der Dienstleister seit Juni dieses Jahres insgesamt 540 neue MINIs bestellt.

Quelle: BMW Group – Pressemitteilung

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „BMWs bisher größter Auftrag in Europa: Deloitte bestellt weitere 140 Mini Electric“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
13 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Der Durchbruch bei den BEVs ist ja nun sicher. Auch mein Arbeitgeber hat sich entschieden: Es dürfen nur noch reine BEVs als Dienstwagen angeschafft werden. Ich denke, das setzt sich auch sonst in den nächsten 2-4 Jahren durch. Unsere Dienstwagenberechtigten fahren im Schnitt 30.000 km/ Jahr. Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

ist wünschenswert. Schön dass dein AG es erkannt hat. Mein AG ist blind für Lösungen und sieht nur Probleme.

es bleib spannend

„… mein Arbeitgeber hat sich entschieden: Es dürfen nur noch reine BEVs als Dienstwagen angeschafft werden.“

+1

„Der Durchbruch bei den BEVs ist ja nun sicher.“

Schön wär’s ja!
Die Erdöl- und sonstige Energie-Multi-Milliarden-Industrie tut aber alles dafür, die bestehenden Energieversorgungs-Abhängigkeiten irgendwie aufrechtzuerhalten und schreckt dabei vor NICHTS zurück!
Beliebt ist dabei neben massiver Lobbyarbeit und Desinformation u.a. zu BEVs insbesondere die »“Hirn-Vernebelung“ mit dem „Allheilmittel Wasserstoff“ … Ja, H2 brauchen wir für die Industrie künftig in Mengen, die allerdings die Kapazität Grünen Stroms schon jetzt überschreitet – nur eben nicht für Landfahrzeuge!

Die zunehmend mögliche solare Autarkie privater Verbraucher resp. Haushalte – die sich durch deren Kauf/Nutzung von BEVs ja gern gegenseitig verstärkt – stellt das Schreckensgespenst Erster Klasse für diese Unternehmen dar, die dabei um nichts als ihre Gewinne fürchten!

Think again.
Nichts fördert die Autarkie von Kleinproduzenten und -Verbrauchern so sehr wie die kommende Wasserstofftechnologie.
Dank der PV produziere ich heute so viel Energie wie ich verbrauche, habe aber nur etwa 25% Autarkie. Mit Batterien kann ich die Autarkie leicht erhöhen; mit Wasserstofftechnologie kann ich vollständig autark sein, wenn ich will, heute für ca. 50 k€, bald schon für ca. 20 k€.
Die PV brachte die dezentrale Produktion, H2 die dezentrale Speicherung und Autarkie.

„Nichts fördert die Autarkie von Kleinproduzenten und -Verbrauchern so sehr wie die kommende Wasserstofftechnologie.“

Träum‘ weiter …
In meiner Umgebung gibt es schon jetzt – solar mit (noch) kleinen Batterieanlagen – eine Ganzjahresautarkie incl. BEV von 80 bis knapp 90%. Batterietechnik ist unkompliziert, wartungsarm, langlebig und zu weiter sinkenden Preisen zu haben.
Für so etwas wie eine teure „Gasbombe“ im Wohnhaus mit sehr schlechtem Wirkungsgrad, wartungsintensiver Technik und nicht wirklich langer Lebensdauer ist da weder Raum noch Bedarf und schon gar kein Interesse!

„Nichts fördert die Autarkie von Kleinproduzenten und -Verbrauchern so sehr wie die kommende Wasserstofftechnologie.“

Träum‘ weiter …
In meiner Umgebung gibt es schon jetzt – solar mit (noch) kleinen Batterieanlagen – eine Ganzjahresautarkie incl. BEV von 80 bis knapp 90%. Batterietechnik ist unkompliziert, wartungsarm, langlebig und zu weiter sinkenden Preisen zu haben.
Für so etwas wie eine teure „Gasbombe“ im Wohnhaus mit sehr schlechtem Wirkungsgrad, wartungsintensiver Technik und nicht wirklich langer Lebensdauer ist da weder Raum noch Bedarf und schon gar kein Interesse!

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

„Nichts fördert die Autarkie von Kleinproduzenten und -Verbrauchern so sehr wie die kommende Wasserstofftechnologie.“
Das war jetzt Sarkasmus??
Oder der Versuch eines Möchtegern-h2-Influenzers dem seine Aktienfantasien krachend um die Ohren geflogen sind?

Wir sind auf dem Weg, aber der dauert halt ein paar Jahre. Man sieht ja an den Plänen der Premiumhersteller sehr gut, dass sie in den nächsten Jahren mit signifikanten Mengen Elektrofahrzeuge in Flotten und bei Großkunden rechnen. Da musst du jetzt nicht mit Verschwörungstheorien zur Wirksamkeit von angeblicher Lobbyarbeit kommen.

Es gibt erst seit einem Jahr gescheite Angebote und die richtigen Burner für die Langstrecke kommen in den nächsten Monaten auf den Markt. Ebenso können gar nicht alle sofort kaufen, weil die Kapazitäten begrenzt sind. Der richtige Durchbruch wird entsprechend nach 2025 erwartet.

Aber das sieht bisher trotzdem ziemlich gut aus. Man spürt das Momentum. Seien wir lieber selber Vorbilder, ich fahre nur noch elektrisch.

Last edited 1 Monat zuvor by David

„Da musst du jetzt nicht mit Verschwörungstheorien zur Wirksamkeit von angeblicher Lobbyarbeit kommen.“

Was genau hast Du an:

»Die Erdöl- und sonstige Energie-Multi-Milliarden-Industrie tut aber alles dafür, die bestehenden Energieversorgungs-Abhängigkeiten irgendwie aufrechtzuerhalten und schreckt dabei vor NICHTS zurück!«

nicht verstanden?

Gegen das Urteil unten z.B. hat Shell Berufung eingelegt:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.historisches-klima-urteil-shell-muss-co2-emissionen-reduzieren.96e6fff9-f9bc-406a-b0d9-398300c49d4a.html

„Seien wir lieber selber Vorbilder, ich fahre nur noch elektrisch.“

Mach ich ja schon seit 2014 … aber allein das rettet uns auch nicht vor der auf uns zurollenden Klimakatastrophe: Die Anstrengungen/ Umstellungen/ Einschränkungen müssen größer werden!

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Deine negative Sicht auf die Dinge und vor allen Dingen auf die aktuellen Verhältnisse, stören mich gewaltig. Aktionäre und Banken werden immer mehr verpflichtet, die Klimaziele einzuhalten und werden Firmen entsprechend in den Schwitzkasten nehmen. Genau das zeigt das von dir zitierte Urteil.

Wir sind also in einer Zeit, wo das Momentum Richtung Klimaschutz geht. Das dauert alles ein paar Jahre, aber ich finde, es geht sehr gut voran. Das Thema gibt es in den Köpfen derjenigen, die unser Leben bestimmen, erst seit 1972: Club of Rome, Ende des Wachstums. Seitdem ist in 50 Jahren sehr viel passiert.

Last edited 1 Monat zuvor by David

„Wir sind also in einer Zeit, wo das Momentum Richtung Klimaschutz geht. […] seit 1972: Club of Rome, Ende des Wachstums. Seitdem ist in 50 Jahren sehr viel passiert.“

„MOMENTUM“ … <lach> … nimm einfach die Binde von den Augen und mache mal einen Realitycheck:

Passiert ist nämlich Folgendes:

Der Klimawandel kommt noch schneller als befürchtet, und die Folgen sind schon deutlich sichtbar. Der neue Bericht des Weltklimarates lässt keinen Zweifel an dieser Erkenntnis – und wer dafür verantwortlich ist.“

Zitiert aus:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/weltklima-bericht-ipcc-101.html

„Eine Begrenzung der Temperaturerhöhung auf 1,5 Grad ist nur unter extremen Annahmen noch möglich. Berechnet man das Carbon-Budget, also die Menge CO2, die die Atmosphäre noch aufnehmen kann, ohne dass die Temperatur darüber geht, dann bleiben noch 400 bis 500 Gigatonnen. Der jährliche Ausstoß lag 2018 bei 42 Gigatonnen. Das bedeutet, dass in einem Jahrzehnt aber auch gar nichts mehr ausgestoßen werden dürfte.“

interessant find ich dass die 140 Minis die der Größte Auftrag für Mini sind.

nun ja… klingt jetzt irgendwie nicht so viel…

es bleibt spannend

Ein Mini ist nicht wirklich der typische Firmenwagen, von daher…

wichtig ist einfach die Erkenntnis, dass BEV inzwischen auch als Firmenwagen akzeptiert werden.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Sono Motors zieht es an die Börse
Ford Mach-E GT: Der zügellose Mustang – Unsere Eindrücke
Stellantis und TheF Charging bauen öffentliches Ladenetz in Europa auf
13
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).