BMW steigert Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen um 31,8%

Copyright Abbildung(en): BMW AG

BMW ist es gelungen die CO2-Emissionsziele für 2020 zu erreichen. So das Resümee von Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. Dieser gab zu verstehen, dass es dem bayrischen Automobilhersteller im vergangenen Jahr gelungen ist 192.646 elektrifizierte BMW und MINI Fahrzeuge abzusetzen. Damit konnte BMW gegenüber dem Vorjahr 2019 den Absatz um ein Drittel (+31,8%) steigern.

Man habe gar die „CO2 Flottenziele in der EU übererfüllt und konnten den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert sogar um einige Gramm unterschreiten“, so Nota weiter. Unabhängig vom Beitrag zum Erreichen der CO2-Flottenziele präsentiert sich die E-Mobilität bei BMW auch in absoluten Zahlen als ein signifikanter Wachstumstreiber für das Unternehmen. Der Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnte dabei um dreizehn Prozent, der von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen um knapp vierzig Prozent gesteigert werden. In Europa betrug der Anteil der elektrifizierten Fahrzeuge am Gesamtabsatz bereits fünfzehn Prozent.

Besonders positiv wurde in der aktuellen Meldung die Bedeutung von MINI hervorgehoben. So lag im herausfordernden Jahr 2020 die Absatzentwicklung der Marke MINI in einem äußerst wettbewerbsintensiven Segment bei 292.394 Einheiten (-15,8%). Besonderen Zuspruch haben 2020 der vollelektrische MINI ELECTRIC mit 17.580 verkauften Fahrzeugen sowie die John Cooper Works Modelle, von denen insgesamt 20.565 Einheiten (+20,8%), erfahren. Eine Ansage. Spricht auch dafür, dass die Bemühungen um weitere E-MINIs durchaus Früchte tragen dürften.

Die BMW Group hat ihre Palette an elektrifizierten Fahrzeugen (vollelektrisch und Plug-In-Hybride) inzwischen auf dreizehn Modelle erweitert, die in insgesamt 74 Märkten rund um den Globus verfügbar sind. Bis 2023 plant die BMW Group, ihre Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge nahezu zu verdoppeln, dabei werden mehr als die Hälfte der Modelle vollelektrisch sein. Der Einführung des vollelektrischen MINI und des BMW iX3 im vergangenen Jahr folgt in 2021 der Produktionsstart des ebenfalls vollelektrischen BMW iX in Dingolfing und des BMW i4 in München.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 12. Januar 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Bis 2023 plant die BMW Group, ihre Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge nahezu zu verdoppeln, dabei werden mehr als die Hälfte der Modelle vollelektrisch sein.

Hier müsste jetzt die Politik eingreifen und die Plugin-Hybride vom Bonus ausschließen, damit Plugin-Hybride sich nicht mehr lohnen und ihr Anteil deutlich unter 5% fällt – sonst produziert BMW weiter kräftig diese „Schummel-E-Autos“, die dann den Gebrauchtwagenmarkt für Jahre mit Stinkern füllen.

Zumindest wäre es klug, wenn BMW auf eine mögliche Regulierung vorbereitet ist. Auf die CDU als Wirtschaftspartei zu setzen, ist riskant. Der Gedanke, dass die Nutzung des Akkus nachgewiesen werden muss, liegt nahe. Z.B. im Rahmen der Wartung, bei der der Akku ohnehin überprüft wird.

Mittelfristig ergibt sich das Problem, dass die kleinen Akkus der Plugin-Hybride nach menschlichem Ermessen überwiegend mit prozentual hoher Ladetiefe genutzt werden, die Garantiezeit von acht Jahren könnte da für die Hersteller zum Problem werden. Zumal auch starkes Beschleunigen die Akkuchemie sehr stresst, und starke BMW-Motoren verleiten tendenziell dazu.

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