BMW eDrive Zones nun in 138 europäischen Städten

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Copyright Abbildung(en): BMW

Der Autohersteller BMW führt seine eDrive Zones, in denen Plug-in-Hybride automatisch in den rein elektrischen Fahrmodus wechseln, in 20 weiteren europäischen Städten ein, darunter Kopenhagen, Verona und Toulouse. Insgesamt profitieren damit bereits 138 Städte in Europa von der Technologie. Im kommenden Jahr ist der Einsatz in mindestens 30 weiteren Städten weltweit geplant.

In einer eDrive Zone wechseln Plug-In-Hybride von BMW beim Einfahren in innerstädtische Bereiche wie etwa Umweltzonen automatisch in den elektrischen Fahrmodus. Dann fahren sie lokal emissionsfrei wie vollelektrische Modelle und mit niedrigen Energiekosten, da Elektromotoren im Stadtverkehr einen nochmals günstigeren Wirkungsgrad als Verbrennungsmotoren erreichen. Das Fahrzeug erkennt die ausgewiesenen Gebiete mittels Geofencing-Technologie und GPS.

Die automatische eDrive-Funktion ist in vielen bisherigen und allen künftigen BMW Plug-in-Hybriden serienmäßig verfügbar. Kundinnen und Kunden werden dabei für jeden rein elektrisch gefahrenen Kilometer mit Punkten belohnt – in einer eDrive Zone sammeln sie sogar doppelte Punkte –, die sie gegen Ladestromkontingente einlösen können. Auch während der Ladevorgänge sammeln sie wiederum Punkte.

Mehr Lebensqualität für Innenstädte

Die BMW eDrive Zones und das Punktesystem für Ladestromkontigente sind dem Hersteller zufolge eine Erfolgsgeschichte – für die Emissionsbilanz der Innenstädte sowie für Fahrerinnen und Fahrer. Die Nutzungsdaten im Überblick:

  • Die eDrive Zones sorgen demnach für höhere elektrische Fahranteile, da sie rund 30.000 mal pro Tag in Europa einen Plug-In-Hybrid automatisch in den elektrischen Fahrmodus versetzen.
  • Mehr als 75 Prozent aller Fahrten in einer eDrive Zone werden in Summe heute bereits im elektrischen Fahrmodus absolviert. Davon fahren rund 40 Prozent in die entsprechenden Gebiete bereits im elektrischen Modus ein. Zusätzliche 35 Prozent schalten inzwischen durch die eZone-Funktion in den elektrischen Fahrmodus um.
  • Allein im letzten Quartal sollen Plug-In-Hybride von BMW so zusätzliche 3,3 Millionen Kilometer im elektrischen Fahrmodus absolviert haben. Das entspricht mehr als 80 Fahrten um den Äquator – elektrisch statt zuvor im verbrennungsmotorischen Betrieb.
  • Plug-In-Hybrid Kundinnen und Kunden von BMW sammelten seit Einführung der ersten eDrive Zones im Sommer 2020 rund 150 Millionen Punkte, die sie als Ladestromkontingente einlösen können. Sie entsprechen rund 2,9 Gigawattstunden an Ladestrom. Davon kann ein BMW 3er Plug-In Hybrid fast 250.000 mal aufgeladen werden.

Die BMW Group setzt für den Hochlauf der Elektromobilität bewusst auf vollelektrische Modelle sowie begleitend auf die Plug-In-Hybrid Technologie. Insgesamt bietet das Unternehmen 17 Plug-in-Hybrid Modelle in 95 Märkten weltweit an. Durch die eDrive Zones könne das Potenzial der umstrittenen Technologie besser genutzt werden, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Wird das Plug-In-Hybrid Fahrzeug regelmäßig aufgeladen, können viele alltägliche Distanzen lokal emissionsfrei zurückgelegt werden. Das betrifft beispielsweise Millionen täglicher Pendelfahrten in Europa. In Ballungszentren mit hohem Verkehrsaufkommen kann ein Plug-in-Hybrid also durchaus einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2 leisten. Der Einsatz der Technologie verringert auch die Schadstoff- und Lärmbelastung und verbessert so die Lebensqualität in Städten.

BMW verweist darauf, dass seine Plug-in-Hybride über den gesamten Lebenszyklus eine nachweislich bessere CO2-Bilanz als konventionell angetriebene Modelle haben, selbst wenn sie mit EU-Durchschnittsstrom statt Grünstrom geladen werden. Voraussetzung aber ist, dass sie möglichst viel im rein elektrischen Modus gefahren werden.

Verzeichnis der Städte mit BMW eDrive Zones

Die Vorteile des digitalen Service eDrive Zone lassen sich in einer Vielzahl von europäischen Großstädten erleben. Die Liste wird in Zukunft um weitere Länder und Städte ergänzt werden, sodass in einer stetig wachsenden Zahl von City-Bereichen die elektrischen Fahranteile von BMW Plug-in-Hybrid Modellen weiter gesteigert werden können. In Deutschland sind viele der eDrive Zones identisch zu den Umweltzonen. Hier der Vollständigkeit halber alle Städte, in denen es Stand November 2021 eine eDrive Zone gibt:

Aachen, Aberdeen, Amsterdam, Antwerpen, Augsburg, Balingen, Barcelona, Basel, Bath, Belfast, Bergen, Berlin, Bern, Birmingham, Bonn, Bordeaux, Braga, Breda, Bregenz, Bremen, Brescia, Bristol, Bruges, Brüssel, Cambridge, Cardiff, Charleroi, Cork, Coventry, Darmstadt, Den Haag, Dinslaken, Dublin, Düsseldorf, Edinburgh, Eindhoven, Erfurt, Eschweiler, Florenz, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Genf, Ghent, Glasgow, Gothenburg, Graz, Groningen, Hagen, Halle (Saale), Hannover, Hasselt, Heidelberg, Heidenheim an der Brenz, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Innsbruck, Karlsruhe, Klagenfurt, Kopenhagen, Köln, Krefeld, Langenfeld (Rheinland), Leipzig, Leonberg, Leuven, Liège, Lille, Limburg an der Lahn, Limerick, Linz, Lissabon, Liverpool, London, Ludwigsburg, Luxembourg, Luzern, Lyon, Madrid, Magdeburg, Mailand, Mainz, Malmö, Manchester, Mannheim, Marburg, Marseille, Matosinhos, Mönchengladbach, Mons, Mühlacker, München, Münster, Namur, Neapel, Neuss, Nürnberg, Oeiras, Offenbach am Main, Oslo, Osnabrück, Overath, Oxford, Paris, Pfinztal, Pforzheim, Porto, Regensburg, Remscheid, Reutlingen, Rom, Rotterdam, Ruhrgebiet, Salzburg, Schramberg, Schwäbisch Gmünd, Sheffield, Siegen, St.Pölten, Stavanger, Stockholm, Strasbourg, Stuttgart, Tilburg, Toulouse, Trondheim, Tübingen, Turin, Ulm, Uppsala, Urbach, Utrecht, Verona, Wendlingen am Neckar, Wien, Wiesbaden, Wuppertal, Zürich.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 25.11.2021

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Sinnloser Betrugsversuch an Umwelt/Klima:
BMW tut so, als wenn wir es uns (immer noch) leisten könnten, unsere Welt in eine dreckige und eine „Grün“-Zone aufzuteilen …

Also, ich fahre dann mit meinem voll geladenen Pluginhybrid bei mir zu Hause los – nach 50 km ist der Akku leer und wenn ich dann in die Umweltzone der nächsten Stadt einfahre – wie funktioniert das dann genau mit leerem Akku?

Genau, wahrscheinlich lädt der Wagen bei vorgegebene Route auf der Autobahn zwischen den Städten dann die Batterie per Diesel/Benzin Motor auf?
– was für ein Schwachsinn, aber man kann sich ja alles schön reden.

Über Tesla hat man damals übrigens „lustige Witzbilder gepostet“ in welchen der Tesla einen Anhänger zieht, auf welchem ein Dieselaggregat steht und so gleichzeitig das Fahrzeug aufläd.
HaHaHa

Tja willkommen beim „Realen Irrsinn“ liebe BMW Freunde.

Unglaublich was den Menschen alles für Unfug verkauft wird…

das erschreckende hierbei ist aber dass es genügend Dummköpfe gibt die den Schwachsinn glauben und toll finden.

An dieser Stelle bleibt mir nur „Danke “ zu sagen dass die Medien & Politik diese Volksverdummung weiter vorangetrieben wird.

Mein Vorschlag an dieser Stelle an BWM:

mit nem BEV kann man de Green-Zone-Modus weglassen weil man immer elektrisch fährt!

es bleibt spannend

„Voraussetzung aber ist, dass sie möglichst viel im rein elektrischen Modus gefahren werden.“

Das Problem ist nicht die Technik. Das Problem ist, dass Plug-In Hybride fast nur als Dienstwagen gekauft werden, weil sie von besseren steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten profitieren. Und während der Arbeitgeber auch den Sprit für die private Nutzung bezahlt, wird ihm hingegen wohl kein Arbeitnehmer die private Stromrechnung fürs nächtliche Laden in der Garage auf den Tisch legen. Die Lobbyisten haben’s gefordert – unsere Politik hats 1 zu 1 übernommen.

Da hilft nur noch die PHEV möglichst schnell und komplett von der Förderliste zu streichen.

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein

Ich hoffe, dass die neue Regierung, trotz der FDP-Beteilgung, den PHEV-Förder-Blödsinn beendet.

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