BMW-Chef Zipse gibt Ausblick auf die „Neue Klasse“

BMW geht in "Hohe Vorleistungen für Zukunft der Mobilität"

Copyright Abbildung(en): BMW AG

Das „grünste Auto“ der Welt hat BMW angekündigt, und dieses Vorhaben hat einen neuen Namen bekommen: Neue Klasse. Den Auftakt der nachhaltigen Autogeneration will der Hersteller in einer seiner volumenstärksten Modellreihe feiern. Als erstes Auto der Neuen Klasse kündigte BMW-Chef Oliver Zipse eine rein elektrische Alternative zum 3er oder X3 an. Die Autos auf dieser Plattform sollen auf komplett neuen Komponenten, einer brandneuen Batterietechnologie sowie einem tief verwurzelten Nachhaltigkeitsansatz basieren.

Die ‚Neue Klasse‘ ist eine neue Architektur, auf der wir ab 2025 viele Autos bauen werden“, erklärte der BMW-CEO in einem ausführlichen Gespräch mit dem britischen Car Magazine. Mit dem Begriff beruft sich BMW zudem auf seine Tradition: Der Name Neue Klasse wurde erstmals für die ab 1962 eingeführten Mittelklasse-Limousinen 1500, 1600, 1800 und 2000 verwendet, die den damals defizitären Hersteller in die Gewinnzone brachten und die Vorlage für die heute verkaufsstarke 3er-Reihe bildeten. Die Neue Klasse 2025 hat den Auftrag, einen ähnlichen Schritt zu vollziehen, insbesondere in den Bereichen Elektrifizierung, Digitalisierung und autonomes Fahren.

Das Ziel der Neuen Klasse ist es, „ein perfektes elektrisch angetriebenes Auto“ zu schaffen, sagte Oliver Zipse dem Car Magazine. Der Systemaufbau müsse zu 100 Prozent stimmig sein. Ein schwieriges Unterfangen, schließlich will BMW auch in der Neuen Klasse seinen Ansatz der Power of Choice beibehalten. Die Neue Klasse-Plattform wird zwar mit einem Fokus auf den reinen Elektroantrieb entwickelt – sie soll aber auch als Unterbau für Plug-in-Hybride sowie Benziner und Diesel dienen können.

BMW hält sich also die Option offen, auf der Neue Klasse-Architektur auch Verbrennungsmotoren einzubauen – was aus industrieller Sicht für einen global präsenten Hersteller durchaus sinnvoll ist. Bei BMW können zwar schon heute alle Antriebsstrangtypen vom selben Band laufen, was angesichts der Unsicherheit über die weltweite Verbreitung von Elektroautos wertvolle Flexibilität bietet. BMW baut zum Beispiel den i4 und den konventionellen 4er auf der gleichen Münchner Linie. Allerdings wurde der Unterbau des i4 noch als Verbrenner-zentriert entwickelt. Mit der Neuen Klasse verschiebt sich diese Herangehensweise.

Die Architektur ist BEV-zentriert“, versichert BMW-Chef Zipse. Die Neue Klasse soll „die bestmögliche elektrische Fahrleistung wie jede rein elektrische Plattform“ bieten, sagt er. Da gebe es „überhaupt keinen Widerspruch.“ Mit der Neuen Klasse sollen sich demnach vor allem die Proportionen der Fahrzeuge ändern. Der Motorraum soll kleiner werden, gleichzeitig soll der Radstand wachsen, damit auch der Innenraum vergrößert werden kann.

Hoch und tief für SUV und Limousinen und nachhaltig wie nie zuvor

Die Architektur der Neuen Klasse soll in zwei Versionen entwickelt werden: in einer „hohen“ Version für SUV sowie in der „niedrigen“ Version für Limousinen und Tourings. Endlich ein Elektro-Kombi in Aussicht, werden sich nun manche Freunde dieser Bauart denken.

Die Neue Klasse soll auch den Nachhaltigkeitsanspruch von BMW auf ein neues Niveau heben. Jedes Bauteil soll genauestens untersucht werden, um den Einsatz von sekundären – oder recycelten – Materialien wie Stahl, Kunststoff und Aluminium zu maximieren und sicherzustellen, dass die Bauteile so problemlos wie möglich recycelt werden können, wenn ein Auto sein Lebensende erreicht hat.

Wir können wirklich coole BMW-Fahrmaschinen bauen, die nachhaltig sind“, verspricht der BMW-Chef. Die Verringerung der Menge an Materialien, die dem Planeten abgerungen werden, sei von größter Bedeutung. Aber es gebe auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit: „Dieses Jahr ist Stahl um 30 Prozent teurer geworden. Auch Aluminium, Kunststoffe, Rhodium, Palladium, Seltene Erden – fast alles“, so Zipse. Mit Recycling lassen sich langfristig Kosten sparen.

Lithium-Batterien der nächsten Generation

Mit den Neue Klasse Fahrzeugen will BMW auch eine neue Generation von Hochleistungsantrieben und -batterien auf den Markt bringen. „Nur fünf Jahre nach unseren Gen 5-Batterien werden wir die Gen 6 in der Neuen Klasse einführen“, verspricht Zipse. Er kündigt eine höhere Energiedichte, eine schnellere Wiederaufladung und eine weitere Reduzierung von Konfliktrohstoffen wie Kobalt sowie die Verwendung von mehr recyceltem Nickel an.

Die Gen-6-Akkupacks sollen modular sein, um eine möglichst hohe Reichweite zu einem erschwinglichen Preis für Mainstream-Modelle zu bieten – oder ein Plus an Power, um leistungsstarke Elektroautos des Performanceablegers BMW M mit Strom zu versorgen. Festkörperbatterien allerdings seien noch nicht bereit für einen Start in der Neuen Klasse. „Wir haben gerade erst in Solid State Batterien investiert und werden sehr schnell die ersten Showcases davon haben. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Prototypen im Testfeld und der Industrialisierung“, sagte der BMW-CEO. Die Neue Klasse werde zwar nicht mit Festkörperakkus starten. Aber da Zipse von einer Lebensdauer der Architektur von 15 bis 20 Jahren rechnet, sei „die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Neue Klasse irgendwann Solid State Batterien bekommt.“

Quelle: Car Magazine – BMW’s 2025 electric cars: boss previews the ‘Neue Klasse’

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Schönes PR Gehabe & Greenwashing – VW (Audi) kommt zur Erkenntnis, dass plötzlich „die schnellste Runde auf der Nordschleife nicht mehr wichtig ist“ 😉
Alle wollen das „grünste“ Auto bauen (bis auf die 90% Verbrenner 🙂 )
BMW setzt weiterhin auf die Sackgasse „The Power of Choice“ – hier zeigt ja sogar der schöne Name „neue Klasse“ das man sich nicht einmal mental von „ der guten alten Zeit“ lösen kann.

VW und BMW haben offensichtlich erkannt, dass mit den aktuellen Plattformen zukünftig keine Käufer an Land zu ziehen sind – wie auch, mit beengtem Innenraum (Karderntunnel) und immer längeren Motorhauben (ohne Mehrwert / Frunk), riesigen (Performance suggerierenden) „Nieren“ und schlecht funktionierender Software.

VW kündigt schon die übernächste Plattform an – mit dem Versprechen auf mehr Leistung (wie jetzt? offensichtlich ist die Performance halt doch wichtig – klar, sonst würde man ja GTI, GTE, ABT, M3, M5 etc. ja nicht brauchen.

Fakt scheint zu sein: man möchte so gerne – ist aber bei Leistung, Software und Akku (die „sechste“ Generation wird bestimmt viel besser!) leider etwas in technischem Rückstand.
Aber klar – alle überholen Tesla – und zwar schon in naher Zukunft (2025)

😉

Es bleibt also nicht wirklich spannend

vollkommen richtig, ich fürchte BMW ist einer der ersten Übernahmekandidaten!

Um Tesla geht es ja gar nicht, die machen sich selber zur Wurst durch eine völlig ungeeignet Modellpalette und dadurch dass sie im Preiswettbewerb in der Klasse des Model Y lange abgehängt sind. Jetzt greift man sogar aus Notwehr zu billigst-Akkus des ehemaligen Feindes BYD.

Zurück zu BMW klingt das alles wesentlich Elektroauto-freundlicher als noch vor drei Monaten und als noch vor sechs Monaten, da wird also massiv zurückgerudert. Gemeinsamkeiten scheint man mit Tesla im Design gefunden zu haben: Neue Häßlichkeit. Denn die aktuellen BMW sind genauso unschön anzusehen, wie dieser Prius, den Tesla Model 3 nennt.

FUD David, jetzt glaubst Du auch schon den „fremd-FUD“ mit den BYD Zellen.
Manchmal hilft selber denken 😉
Du glaubst wirklich, daß BYD – selber Autohersteller- so viele Zellen „übrig“ hat, um für Teslas Model 2 zu liefern – dann glaubst du wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann, der bezieht künftig übrigens Eier vom Osterhasen 😉

Neulich erst kam das Dementi von BYD bezüglich Tesla…

Wir gesagt: Die alten OEMs haben halt noch den alten Verbrennerklotz am Bein, der noch deren Kerngeschäft darstellt. Das ist für die den Balanceakt. Fahren sie das alte Geschäft zu schnell runter, gehen die Noch-Verbrennerkunden zur Konkurrenz. Deswegen versuchen sie sich alle Optionen offen zu halten. Tesla braucht das nicht. Deren Standbein sind E-Fahrzeuge. Sie können sich voll darauf konzentrieren.

Farnsworth

Genau so ist es. Ich fahre seit 2 Monaten den iX3 Impressive und bin begeistert. Das ist purer Luxus, bei bester Verarbeitung, so wie das Kunden vom X3 auch gewohnt sind. Ob die Strategie von BMW falsch ist, wage ich zu bezweifeln. Aber das wissen die Tesla-Fanboys natürlich sicher am besten. Den iX3 empfinde ich als keinen Kompromiss. Außer bei dem für mich bedeutungslosen Kardantunnel ist da kein Nachteil zu erkennen. Technisch ist der iX3 auch nicht zu bemängeln. Er ist sehr sparsam im Verbrauch, mehr als aussreichend schnell und vor allem sehr leise und komfortabel, was mir am wichtigsten ist. Es dürfte also leicht sein, Kunden die bisher einen X3 gefahren haben, von einem iX3 zu überzeugen. Und das ist für BMW das Wichtigste. Ich mache mir um BMW keine Sorgen, ganz im Gegenteil.

Hallo Heinz,
ich fahre seit 2 Monaten auch einen BMW ix3 und kann Dir nur beipflichten. BMW versteht Freufe am Fahren rüberzubringen.
Franz

Lieber Herr Zipse,
so sie nicht blitzartig ihre Strategie revidieren wird es 2025 BMW nicht mehr geben!

Hören sie auf ihre Kunden an der Nase herum zu führen, Benzin und Diesel sind von gestern, Wasserstoff ist für die nächsten 10-15 Jahre weder grün noch effizient genug um mit BEV in Konkurrenz zu treten.

BMW hat lange und gut geschlafen. Dass man jetzt endlich aufzuwachen scheint ist zwar schön. Aber leider zu spät. Vor gar nicht langer Zeit hat man hier geschrieben, dass BMW eine volle Kriegskasse hat. Mit Geld alleine kann man viel kaufen, aber keine Strategie. Schade um BWM. Ich hatte mal eine Heckschleuder, war ein grosser Fehler schon vor 20 Jahren. Heute ist BMW definitiv nur noch für Poser was spezielles. Ansonsten links und rechts überrundet vorallem aus dem Osten. Hat jemand noch Aktien – selber schuld.

Hoffentlich lassen sich auf der neuen Plattform auch die alten Karosserieformen abbilden.
Ein BMW ohne verhältnismäßig lange Motorhaube wird sehr gewöhnungsbedürftig, fast schon ein NoGo sein.

An sich aber die richtige Entscheidung, auf dem Weltmarkt werden Verbrenner noch lange eine Rolle spielen und wer weiß vielleicht bleibt uns dadurch der Reihensechszylinder im M3/M4 noch länger erhalten.

auf die Gefahr hinauf hier einem Troll zu antworten…

und was wollen Sie mit Reihensechszylinder? der Seidenweiche lauf? der tolle Klang?

Sogar mein Uralt Peugeot iOn Bj.2010 lässt einen M3 an der Ampel bis 50kmh stehen, hat auch seidenweichen Lauf und tollen Klang. 🙂

Der tolle Klang. Wer oder was einen an der Ampel stehen lässt ist doch uninteressant. Wenn man mit einem M3/M4 über die Nordschleife brettert, das ist Musik in meinen Ohren.

Ich persönlich werde mir wahrscheinlich keinen mehr kaufen, es wird der i4 M50 werden, aber alle die einen wollen, sollen ihn noch möglichst lange bekommen. Ich freue mich jedes mal, wenn ich an der Nordschleife stehe und beim Rennen zuschaue.

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

Die Zeit, dass man Anderen mit seinem Soundfetisch auf die Nerven geht, sollte langsam vorbei sein. Wenn man das so toll findet, soll man sich in seinem E-Auto einen Soungenerator einbauen, der den Innenraum mit dem Lärm beschallt. Ich wohne an einer Hauptstraße und jeder weniger der hier mit seinem Pseudosportgefährt geräuschvoll an meinem Haus Vorbeibeschleuniger ist ein Segen. Vor allem Nachts.

Mich nervt es nur noch.

Farnsworth

Ich bin zwar BEV-Fan, aber wenn unser Nachbar einmal in der Woche seinen Porsche 911 aus der Garage holt für eine halbe Stunde „Promenadenfahrt“ lausche ich auch dem speziellen Tieftonklang des edlen Teils Er hat ihn sich von einem (kleinen) Teil der Abfindung zum Vorruhestandsprogramm seines Arbeitgebers gegönnt.

Wenn du Spass an Klang hast, dann lade dir ein paar mp3’s runter. Autos mit „Klang“ sagen einstimmig eines…. Ich bin von gestern.

Mit so Antworten zeigst du nur, dass du es nicht verstehst.
Künstliche Geräusche können nie ganz an den einzigartigen Klang herankommen.

Trotzdem bin ich auf den Soundgenerator von Hans Zimmer im i4 gespannt.

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

Und du scheinst wenig Ahnung von Physik zu haben.
Töne sind Frequenzen und die können all in ihren Varianten künstlich erzeugt werden.
Schon mal ein Stagepiano mit einen 80000€ Flügel verglichen?
Da tut man sich sehr schwer.

1+, meine Frau freut sich immer diebisch wenn sie mit ihrem iOn, diese Autos von vorgestern mit einem leisen summen an der Ampel stehen lässt.

Ich hoffe, sie achtet bei jenem Jump Start an der Ampel auch darauf, ob vielleicht noch ein verspäteter kopfloser Fußgänger vor ihr im Weg ist oder jemand sonst aus dem Querverkehr last second bei hellrot für ihn in die Kreuzung eingefahren ist. Alles illegal, aber alltäglich bzw. allstündlich anzutreffen.

bin absoluter BMW Fan und fahre den I3s und „noch“ einen X1 … aber ich denke wenn BMW so weiter macht wird der nächste ein TESLA werden. Meiner Meinung nach sind das optisch und technisch echte Katastrophen die da gezeigt werden mal abgesehen vom Greenwashing …

Also gerade die technische Kritik kann ich nicht verstehen. Der Antriebsstrang von BMW gehört zu dem modernsten und besten was aktuell am Markt ist.

Sagt wer? das BMW Marketing 😉

Jeder mit technischem Know-how von Elektromotoren 😉

Hier ist es recht simpel erklärt, für weitere Einblicke ist die Vorlesung „Elektrische Maschinen“ im E-Technik Studium ganz interessant.
https://www.autobild.de/artikel/bmw-elektromotor-2020-5.-generation-technik-esm-psm-18466285.html

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

Das ist keine neue Technik. Diese Variationen des Motoraufbaues gibt es schon lange. Siehe Servomotoren an CNC-Maschinen
Selbst beim Gleichstrommotor gab und gibt es diese Varianten. Ob permanent erregtes Feld oder ein veränderbares Feld in Spulenform, alles altes Käse.
Feldspulen wurden schon immer gewickelt in runder Kabelform oder eben in Flach Kupfer. Ebenso am Anker.
Für den Unwissenden und einem ewigen Verbrennerfan ist das natürlich alles toll und mega neu.

Im BEV kommt diese Bauform aber recht selten zum Einsatz. Bis auf BMW hauptsächlich nur Renault im ZOE. BMW hat aber die komplexere Regelung für mehr Drehmoment bei höheren Drehzahlen.
Das ist der enorme Vorteile, schaue die die Leistungskurven an. Die von BMW ist konstant während selbst die vom Model S Plaid abfällt.

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

War das Besondere an der Leistungskurve beim Tesla Model S Plaid nicht, daß sie eben nicht wie bei der Konkurrenz abfällt?
Auf den BMW wirst Du wohl noch lange warten, der dem Plaid davon fährt 😉

Genau das ist der Fehler… meinen man muss das best mögliche raus holen aber dabei die Komplexität komplett aus den Augen verlieren. Am Ende hat man eine viel zu teure Lösung, die viel zu komplex ist und muss diese dann totsparen, so dass nichts mehr von den Vorteilen bleibt und die vermeintlich weniger perfekte Lösung doch die bessere ist.

Super Quelle
Also die Autobild gibt weiter, das die BMW Ingenieure gesagt haben, ihr Motor ist ganz toll 😉
jetzt warten wir mal ab, wie sich der tolle Motor im i4 so gegen Tesla schlägt – welcher darf es denn sein Model3 oder Y?

Du darfst wählen 🙂

Als Kriterien schlage ich folgende vor:

  • Maximale Leistung (kW) des Motors
  • Maximales Drehmoment (Nm)
  • kWh Verbrauch bei 80 / 120 / 150 / 200 Km/h ( wenn der BMW überhaupt so schnell fahren darf 😉 )
  • Effizienz: Kw / 1km
  • Ladezeit für 100 / 200 / 300 km bei Akkustand 10% (In Bezug zur Akkugröße 😉 )

viel Glück 😉

Einigen Kommentatoren hier würde Lesen von AutoBILD, AMS, AutoZeitung et al. gar nicht schaden. Soo eindeutig wie früher auf Linie von Petrol Heads und Fritze Indra sind die gar nicht mehr. Es wird mittlerweile schon differenziert(er) an die Thematik herangegangen – nicht immer, aber immer öfter 😉

Wer noch irgendwo die letzten, tief in raffiniertem Dieseltreibstoff eingelegten Petrol Heads bewundern möchte, da würde ich AUTOHAUS ONLINE empfehlen.
Da publiziert ein Fritze-Indra-Gesinnungsgenosse, Hannes Brachat („HB ohne Filter“) – passt also. Auch eine Korrelation zur „Aufgeschlossenheit“ großer Teile der Branche gegenüber der Elektromobilität ist rein zufällig erkennbar 😉

Ja irgendwann mußte auch die katholische Kirche schließlich einräumen, daß die Erde keine Scheibe ist und auch das man mit Physik nicht debattieren kann – Die Wahrheit gewinnt am Ende immer – manchmal früher, manchmal später 😉

Es ist wirklich schade um BMW. Aber Kodak, Palm Blackberry und und und…. all die Firmen, welche von ihren Zukunftsverweigernden Bossen an die Wand gefahren wurden rufen einstimmig: Willkommen im Klub.

immerhin hat BMW schon 4 bestellbare Modelle im Angebot 😉

aber die erste Generation nach „der Staat sagt die E-Mobilität kommt“ hat man verpennt und bereitet sich auf die nächste Generation vor.

Warum man damals nicht die Modelle I3 und I8 weiter entwickelt hat bleibt mir bis heute unverständlich

es bleibt spannend

Last edited 1 Monat zuvor by neumes

Das Problem ist nur, man will sie nicht verkaufen ..

Das Zipse-Bild samt des nierenkranken Automobils im Hintergrund sagen mir nur eines:
Das muss gut sein – das haben wir schon immer so gemacht!
Gleiches gilt für den iX3. Schnell mal einen e-Antrieb in einen Verbrenner gedengelt, gebaut in China und verkauft zu Preisen wie deutsche Handarbeit – und die bisherige Kundschaft wird es schon kaufen.
BMW ist echt der Meister in Sachen Sprücheklopfen und Realitätsverweigerung. Aber sollen sie gern noch ein paar Jahre mit „Competition“-Modellen die Clanprinzen und Pharmahändler der sozialen Brennpunkte bedienen. Danach ist die Marke Geschichte.

Kommentar eines Ahnungslosen, trauriges Niveau.

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