Bequemer laden mit dem Mercedes EQS

Bequemer laden mit dem Mercedes EQS

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Mit Einführung des neuen elektrischen Luxusmodell EQS startet Mercedes auch bei seinem Lade-Management „me Charge“ diverse Neuerungen. So startet an den entsprechenden Säulen der Ladevorgang sofort nach Einstecken des Kabels. Die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation erfolgt direkt, heißt es vom Unternehmen. Wie bisher würden Kunden von Mercedes me Charge auch hier von der integrierten Bezahlfunktion mit automatischem Bezahlvorgang profitieren. Der Kunde hinterlegt einmalig seine Zahlungsmethode. Jeder Ladevorgang wird dann automatisch abgebucht – auch im Ausland. Die Abrechnung erfolgt monatlich.

Ob eine Ladestation „Plug & Charge“-fähig ist, kann über die Anzeige des EQS sowie auf der Mercedes me App eingesehen werden. Auch gezielte Suche sei möglich, geht aus der Mitteilung hervor. Ferner kann gezielt nach entsprechenden Ladestationen gesucht werden. Zunächst werde die komfortable Authentifizierung an den europaweiten Schnellladestationen von Ionity sowie an ausgewählten Ladestationen in den USA verfügbar sein. Plug & Charge ist der vierte Zugang zum Laden nach der Freigabe per MBUX auf dem Media-Display des Fahrzeugs, der Mercedes me App und der Mercedes me Charge Ladekarte.

Zusätzlich ermöglicht Mercedes-Benz „grünes“ Laden an allen der mehr als 200.000 öffentlichen Ladepunkte von Mercedes me Charge in Europa, heißt es. Das gelte für die Kunden aller Mercedes-EQ Modelle und aller Plug-in-Hybride. Der Start in den USA und in Kanada folge im weiteren Lauf des Jahres mit dem EQS. Strom aus erneuerbaren Energien, ist im Lebenszyklus eines E-Autos ein signifikanter Faktor. Rund 50 Prozent des CO2-Fußabdrucks eines batterieelektrischen Fahrzeugs entstünden beim aktuellen EU-Strommix in der Nutzungsphase, so das Unternehmen.

Um die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern, verspricht Mercedes-Benz Herkunftsnachweise durch ein Ökostrom-Label. Das stelle sicher, dass für das Laden von E-Aautos eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wird. Geladene Energiemengen würden also durch Grünstrom ausgeglichen. Mercedes me Charge verfügt laut Mitteilung aktuell über 500.000 AC- und DC-Ladepunkte weltweit, davon mehr als 200.000 in Europa. Trotz verschiedenster Anbieter sei bei Mercedes me Charge nur ein einziger Vertrag notwendig.

In Japan wird mit dem EQS auch bidirektionales Laden möglich sein. Somit kann der EQS etwa als Zwischenspeicher für Strom aus der heimischen Photovoltaikanlage dienen oder beim Ausfall des öffentlichen Stromnetzes den Haushalt mit Energie versorgen. Der EQS ist das eigenständige, vollelektrische Mitglied im S-Klasse Segment und kommt im August auf den Markt. Auf der neuen Architektur folgen mit der Business-Limousine EQE und den SUV-Varianten von EQS und EQE bald weitere Modelle. Die Batterien sind dank des modularen Systems variabel. Die Reichweiten des EQS gibt Mercedes mit mehr als 700 Kilometern (WLTP) an.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 23. März 2021

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Super, dann ist ja Mercedes zumindest bei den Ladesäulen ganz dicht dran an Teslas Superchargern – zumindest in der Theorie.
Das von VW als Strafe aufgebaute Ladenetzwerk „Electrify Amerika” kann das in den USA bis dato jedenfalls nicht zuverlässig leisten.
Zur Info für den begeisterten Mercedes Fahrer:

Das alles und noch viel mehr gab es bei Tesla schon ab 2012 – und nein die letzten beiden Ziffern sind nicht versehentlich vertauscht ;-)

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