Das beeindruckende Wachstum der Deutschen E-Autos in 2020 – ist es das wirklich?

Das beeindruckende Wachstum der Deutschen E-Autos in 2020 – ist es das wirklich?

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2020 war ein schwieriges Jahr für uns alle und das schließt die Automobilindustrie weltweit und die stolzen deutschen Automobilhersteller Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler mit ein. Erzwungene Produktionsstillstände, Verbraucher mit unsicheren finanziellen Aussichten und eine instabile Versorgung elektronischer Bauteile sind nur einige der Probleme und Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert waren und die sie bewältigen mussten. Während einer Krise wie die schwerste Pandemie der letzten 100 Jahre beschleunigt sich der Technologiewandel üblicherweise, und genau das war auch bei elektrischen Fahrzeugen im Jahr 2020 der Fall.

Unabhängig davon, ob die Ursache für die gestiegene Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in staatlichen Anreizen, attraktiveren Modellen oder einer besseren Ladeinfrastruktur zu finden ist, es ist unbestreitbar, dass sie weltweit beeindruckende Wachstumsraten zeigten, während die Verkäufe von Verbrennern überall außer in China zurückgingen. Die deutschen Automobilhersteller haben die Pandemie als Ursache für den erlittenen Auslieferungsrückgang benannt und ihre Elektrifizierungsstrategie als richtig und funktionierend erklärt. Als Nachweis, dass ihr Erfolg real ist, veröffentlichten sie beeindruckende prozentuale Zuwächse bei den Elektroautos, die eine tiefere und fundierte Bewertung verdienen.

Dies sind, wenn man von BMW absieht, deutlich höhere Wachstumsraten als die bescheidenen 36% Wachstum die der Marktführer Tesla erzielte. Die Zahlen legen nahe, dass die deutschen Autohersteller aufholen und die Lücke zum kalifornischen Hersteller schließen.

Holen die deutschen Autohersteller tatsächlich zu Tesla auf?

Dieser Artikel wird erklären, warum Zahlen und Statistiken irreführend sein können und ob die deutschen Automobilhersteller 2020 tatsächlich wachsen oder zurückfallen und was wir für 2021 erwarten sollten.

Elektrifizierte Fahrzeuge oder Hybride sind in der Definition der deutschen Automobilhersteller und der deutschen Behörden (KBA) Elektrofahrzeuge (EV) und das, obwohl sie CO2 ausstoßen. Hybride verfügen über eine Batterie, aber auch über einen Verbrennungsmotor. Alle von den deutschen Automobilherstellern und den Behörden (KBA) veröffentlichten Elektroauto-Zahlen (EV) beinhalten Fahrzeuge, die entweder vollelektrisch also mit einem elektrischen Antriebsstrang oder mit einem Verbrennungsmotor fahren der auch eine kleine Batterie für kurze Strecken hat.

Hybride oder PHEV emittieren, basierend auf einer aktuellen Studie des ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg , 100- 170% mehr CO2 im Vergleich zu den offiziellen Typzulassungen der Hersteller. Eine aktuelle Studie von Frauenhofer ISI und ICCT vom September 2020 kommt sogar auf 100%- 600% mehr CO2-Emissionen als angegeben.

"PHEV-Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen im realen Fahrbetrieb sind im Durchschnitt etwa zwei- bis viermal höher als die Werte der Typenzulassung."

ifeu

In Anbetracht dieser bisher versteckten und zusätzlichen Emissionen verschmutzen Hybride unsere Umwelt mit CO2 und anderen Abgasen in der Größenordnung oder teilweise sogar über den Werten von Verbrenner-Fahrzeugen und sollten daher nicht als Elektrofahrzeuge (EV) bezeichnet werden, sondern als das, was sie tatsächlich sind: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren (ICE).

In Deutschland erhalten Sie einen Umweltbonus von 6.750€ für einen Hybrid gegenüber bis zu 9.000€ für ein reines Elektroauto. Eine Subvention, die den alteingesessenen Autoherstellern hilft Fahrzeuge zu verkaufen die auch einen Verbrennungsmotor haben. Es ist völlig in Ordnung, die deutsche Autoindustrie finanziell zu unterstützen um zum Beispiel Arbeitsplätze zu erhalten, aber zynisch, sie in Bezug auf Hybride als Maßnahme zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu erklären. Der Bonus der in Deutschland immer noch und zum Schaden der Umwelt gezahlt wird ist in anderen Ländern wie zum Beispiel UK aus diesem Grunde richtigerweise gestrichen worden.

Deutschland ist ein Land großer Dichter und wir als Nation haben uns nie gescheut, bei Bedarf nützliche neue Wörter und Begriffe zu erfinden, wobei die Absicht nicht immer darin bestand, etwas klarer zu machen, sondern manchmal auch, Informationen zu verbergen. Konzentrationslager und Abschalteinrichtung sind nur zwei Beispiele von vielen, die ich aufzählen könnte. Ein Sprichwort aus der Beratungsbranche „if you can’t convince – confuse“ übersetzt, wenn Du nicht überzeugen kannst – verwirre, trifft leider auf die deutsche Definition eines Elektroautos vollständig zu die einen Verbrennungsmotor und Fahrzeuge, die hauptsächlich auch damit fahren in den Terminus einschließt. Natürlich gibt es Beispiele von Bürgern, welche die meiste Zeit der Nutzung des Fahrzeuges mit der Batterie ihres Hybrids fahren, aber das sind Ausnahmen und sie repräsentieren nicht den Durchschnitt.

Zwar stoßen Hybride, die elektrisch gefahren werden, kein CO2 aus, aber die oben genannten Studien belegen, dass die Käufer von Firmenwagen nur 15 % der Fahrzeit überhaupt den Batterieantrieb benutzen. In 85% der Zeit nutzen sie also den Verbrennungsmotor und stoßen CO2 aus. Private Besitzer (ca. 1/3 aller in Deutschland gekauften Fahrzeuge) nutzen den elektrischen Antriebsstrang etwa 50% der Nutzungszeit. Die offizielle CO2-Emissionsberechnung der deutschen Behörden geht dagegen von einer durchschnittlichen Nutzung des elektrischen Antriebsstrangs der Hybride von 75% aus, in der Realität sind es aber eher 25%. Die Differenz zwischen dem, was ein Hybrid in der Realität ausstößt, und dem, was auf dem Papier angenommen wird, beträgt also unglaubliche 50%. 50% mehr an CO2 und Stickoxiden die bei der Berechnung der CO2 Emissionen der deutschen Herstellern nicht auftauchen und 50% weniger Strafzahlungen wegen nicht erreichter Zielvorgaben.

Da die tatsächlichen CO2-Emissionen eines Hybridfahrzeugs damit näher an denen eines Verbrennungsmotors liegen, sollten sie nicht mit batterieelektrischen Fahrzeugen die keine Emissionen erzeugen verwechselt oder wie heute leider praktiziert zu einer Zahl vermischt werden. Es ist eine irreführende Praxis, die leider von vielen, wenn nicht allen deutschen Automobilherstellern, dem KBA, dem Verkehrsministerium, der Bundesregierung und den Medien angewendet wird. Um gleiches mit gleichem zu vergleichen sollten alle von deutschen Automobilherstellern veröffentlichten Zahlen (BMWDaimler VW) daher reine Elektroautos von Hybriden klar trennen denn alles andere ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Da die deutschen reinen Elektroautos aber immer noch in geringen Stückzahlen ausgeliefert werden, vermeiden die deutschen Hersteller die Veröffentlichung dieser Daten ganz bewusst. Die CEOs der deutschen Automobilindustrie vergleichen ihre Unternehmen häufig mit Tesla, daher sind die Daten des US-Herstellers in den folgenden Diagrammen enthalten, um das wahre Ausmaß des Erfolgs der deutschen Automobilindustrie im Jahr 2020 sichtbar zu machen.

Tesla stellt nur die addierten Zahlen des Model 3 und Y sowie Model S und X zur Verfügung, daher sind die gelben Tesla-Balken, die Sie im ersten Diagramm sehen, natürlich größer, als sie es wären, wenn die einzelnen Modelle getrennt werden könnten. Das ist nicht absichtlich so gemacht, sondern weil das die Daten sind, die wir zur Verfügung haben. Es wäre hilfreich gewesen, auch die Auslieferungen des VW ID.4 2020 mit einzubeziehen, aber VW hat diese Zahl nicht bekannt gegeben, und die Zulassungsstatistiken in Europe zeigen, dass sie gering ist.

Alexander Voigt

Selbst wenn die Auslieferungszahlen des Tesla Model 3 und Model Y in separaten Zahlen verfügbar wären, ist es unbestreitbar, dass Tesla im Modell-Vergleich um Faktoren größer bei den Stückzahlen ist als die deutschen Fahrzeuge. Das 8 Jahre alte Model S und das 5 Jahre alte Model X verkaufen sich immer noch besser als die meisten deutschen Elektroautos.

Der VW ID.3 wird seit August an Händler und seit September an Kunden ausgeliefert und ist nur in Europa erhältlich, hat es aber sehr schnell an die Spitze aller deutschen Elektroauto-Modelle geschafft, was ein großer Erfolg ist. Frühe Reservierungen und damit Kunden, die auf das Auto schon länger warten, erzeugen allerdings eine künstlich hohe Nachfrage in den ersten Monaten der Auslieferung die es schwer macht zu sagen, ob die starken Ergebnisse des 4. Quartals auch im Jahr 2021 in derselben Größenordnung liegen werden. VW gab das ID.3-Bestellvolumen für 2020 mit 68.300 Einheiten und ein Auslieferungsvolumen von 56.500 an. Dadurch ist bekannt, dass am 1. Januar nur noch 11.800 offene ID.3-Bestellungen für 2021 übriggeblieben waren und das ist ein sehr kleines Bestellvolumen für das meistverkaufte Elektroauto von VW. Der Auftragseingang im November und Dezember lag auch nur bei ca. 7.000 Fahrzeugen pro Monat.

Im Vergleich zum Tesla Model 3 und Y, welche offene Bestellungen im Bereich von Hunderttausenden haben, spielt Tesla sowohl beim Angebot als auch bei der Nachfrage in einer anderen Liga. Ein Grund für den schwachen ID.3-Bestellungseingang mag in den anhaltenden Software-Problemen des stark beworbenen Fahrzeugs zu finden sein, ein anderer sicherlich darin, dass der ID.3 nur in Europa angeboten wird. Wir sehen nichtsdestotrotz den Erfolg des Models in den sehr guten Verkaufszahlen in einigen europäischen Ländern im Vergleich zum Model 3 bestätigt allerdings ist die Nachfrage nach dem Fahrzeug für 2021 unbestreitbar schwach. Der tatsächliche Erfolg muss sich deshalb noch beweisen.

Der e-Golf, obwohl nicht von Grund auf als reines Elektroauto konzipiert, sondern auf der Plattform des Golfs als Verbrenner, hatte einen großen Anteil am jährlichen Elektroauto-Volumen, das VW im Jahr 2020 auslieferte. Seine Produktion wurde inzwischen komplett eingestellt und das Modell wird nicht mehr geliefert. Das wird die VW-Elektroauto-Auslieferungen 2021 beeinträchtigen allerdings hoffentlich kann dies durch die anlaufenden ID.3 und ID.4 Modelle kompensiert werden. Eine ID.3-Wachstumsrate von 70% würde die fehlenden e-Golf-Verkäufe neutralisieren, aber immer noch 0% Wachstum im Jahr 2021 für beide Fahrzeuge zusammen bedeuten.

Porsche teilte 2019 mit, dass die Taycan-Bestellungen bei 33.000 Einheiten liegen und erhöhte deshalb das Auslieferungsziel für das Jahr auf 30- 40.000 Einheiten, lieferte aber letztlich mit 20.015 Einheiten nur die Hälfte davon aus. Das ist zwar eine deutliche Verfehlung des Ziels um 50%, aber immer noch eine gute Zahl angesichts des hohen Preises für den einzigartigen Sportwagen.

BMW gibt nicht bekannt, wie viele reine Elektroautos sie verkauft haben und mischt sie weiterhin mit Hybriden in eine Zahl zusammen und behauptet dann ein führender Anbieter dieser zu sein. Die reine Elektroauto-Wachstumsrate wurde für 2020 mit 13% benannt was im Vergleich zu den geringen Stückzahlen und dem bereits begonnenen Verkauf des e-Cooper keine beeindruckende Zahl ist. In der Tat ist es möglicherweise die niedrigste Zahl von allen deutschen Herstellern. Ein Rückgang des Verkaufs des i3 wurde von diversen Seiten angedeutet, was angesichts des Alters des Modells und der Tatsache, dass attraktivere und neuere Fahrzeuge in der gleichen Preisklasse verfügbar sind, keine wirkliche Überraschung.

Daimler ist mit den geringen EQC-Verkäufen im Jahr 2020 ein Hersteller mit einer Strategie, die stark auf Hybride setzt. Sie kündigten 5 neue reine Elektroauto Modelle für 2021 an und eine weiter schrumpfende Organisation mit Fokus auf das Luxussegment. Konkurrenten wie Lucid werden wahrscheinlich ein starker Herausforderer für Mercedes-Benz werden, der auf dasselbe Marktsegment abzielt, für den der EQS entwickelt wurde. Genauso wie BMW hat Daimler neue vollelektrische Modelle für 2021 angekündigt die wie der EQA auf der Plattform eines Verbrenners beruhen und deshalb viele Kompromisse zum Schaden des Verbrauchers machen müssen.

Das nächste Diagramm gibt einen Überblick darüber, wie viele reine Elektroautos nach Marken verkauft wurden, verglichen mit dem Gesamtwachstum oder –rückgang aller Fahrzeuge der Hersteller in Prozent. Während alle deutschen Hersteller ihren reinen Elektroauto-Anteil steigern konnten, schrumpften sie durchweg in der gesamten Summe deutlich. Tesla hingegen lieferte im Jahr 2020 mehr Elektroautos aus als alle deutschen Hersteller zusammen.

Alexander Voigt

Viele der deutschen Automobilhersteller präsentierten stolz ihr Elektroauto-Wachstum, aber diese beindruckenden prozentualen Zuwächse basieren auf einem sehr geringen Elektroauto-Absatz in Einheiten im Jahr 2019. Der Anstieg des Markenvolumens in Einheiten ist, wie die Grafik zeigt, im Vergleich zu Tesla nicht wirklich beeindruckend. Da jedes verkaufte Elektroauto ein Gewinn für den Kampf gegen den Klimawandel ist, applaudiere ich für die Bemühungen und den Erfolg und wünsche den deutschen Herstellern weiteres Elektroauto-Wachstum im Jahr 2021. Wenn man sich jedoch anschaut, wo die Hersteller im Vergleich zu Tesla stehen, dem Marktführer, der 2020 rund eine halbe Million Fahrzeuge verkauft hat und für 2021 insgesamt 850.000 plant wobei viele schon von 1 Million sprechen, ist nicht erkennbar, dass irgendeine andere Marke in der Lage sein wird, auch nur in die Nähe des Marktführers zu kommen. Der Grund für diese Vorhersage ist nicht nur die unglaublich hohe Nachfrage nach Tesla-Fahrzeugen, sondern auch die Lieferkapazität, die in diesem Jahr mit prognostizierten mehr als 530.000 Fahrzeugen allein in China erreicht sein wird wobei die Fabrik in Kalifornien nach wie vor weiter liefert und natürlich Kapazitäten in Berlin und Austin, USA in wenigen Monaten hinzukommen werden.

Das negative Wachstum der gesamten Autohersteller-Gruppe (VW -15%, Daimler -8,3%, Audi -7,5%, BMW -8%, Porsche -3%), dass alle Fahrzeuge im Jahr 2020 umfasst, macht transparent, dass alle deutschen Autohersteller ohne Ausnahme und trotz Elektroauto und China-Wachstum deutlich schrumpfen. China als einzige Region, die einen Anstieg der Fahrzeugverkäufe brachte, mildert starke Rückgänge von bis zu teilweise -30% in Nordamerika und Europa. Das ist kein Einmaleffekt, sondern ein anhaltender Trend im Jahr 2021, weil die Pandemie-Situation noch nicht wirklich besser wird und die Verbraucher mehr gute, bezahlbare reine Elektroautos verlangen, welche die deutschen Autohersteller nur schwer mit Gewinn liefern können. Ohne Gewinn hat jedes Unternehmen weltweit ein nicht nachhaltiges Geschäftsmodell. Der Druck, mehr Elektroautos zu verkaufen, um CO2-Strafen zu vermeiden, ist hoch, aber da die bisher ausgelieferten Modelle nur in geringen Stückzahlen verkauft werden und dadurch die Produktionskosten pro Model zu hoch sind, werden sie keinen Gewinn machen, sondern stattdessen zumindest in dieser Phase die Verluste noch erhöhen.

Tesla ist im Moment der einzige Autohersteller, der profitabel wächst und dadurch Marktanteile gewinnt, die, wenn wir den Umfragen zur Kundenzufriedenheit glauben dürfen, nicht zu den etablierten Herstellern zurückkehren werden. Mit 2 großen brandneuen Fabriken in Berlin und Austin, USA, die 2021 die Produktion aufnehmen werden, steigt die Produktionskapazität exponentiell an, während die Vorbestellungen z.B. für den Cyber-Truck in dem Bereich von sagenhaften 800.000 Einheiten liegen und die Model Y Bestellung in China an einem einzigen Tag sogar in den 6-stelligen Bereich sprangen.

Denken Sie in diesem Zusammenhang um die Größenordnung zu illustrieren einmal an die offenen 11.800 ID.3-Bestellungen, die VW für seinen Bestseller für 2021 vorweisen kann! All das trotz eines massiven Marketing- und PR Aufwandes den Tesla sich spart. Das Model Y ist schon jetzt ein Riesenerfolg und wird in China sehr bald und in Europa in 6 Monaten ausgeliefert. Das alles wird es der deutschen Automobilindustrie nicht leichter machen, ihren Elektro-Anteil auf die Stückzahlen zu steigern, die sie aus der Zeit gewohnt sind, als der Verkauf von Verbrennern noch die Regel war.

Die aktuelle Knappheit an elektronischen Bauteilen trifft alle Autohersteller aber Tesla fast gar nicht da diese aufgrund ihrer Fertigungstiefe weitgehend unabhängig von strategisch wichtigen Zulieferern sind und aufgrund der zentralen IT-Architektur der Fahrzeuge schlicht weniger Chips und elektronische Steuerungssysteme benötigen. Aktuell schließen jede Menge deutsche Produktionsstätten ihren Betrieb und senden die Mitarbeite nach Hause während Tesla Personal einstellt und mit allen Kapazitäten produziert die es hat und jedes produzierte Fahrzeug vom Band weg verkauft. Daimler hat bereits angekündigt, dass sie in Zukunft ein viel kleineres Unternehmen sein werden und ich sage voraus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir ähnliche Ankündigungen von den anderen Unternehmen hören.

Während der Volkswagen Konzern dazu neigt, die Hybrid- und Elektroauto Zahlen kombiniert als Gesamtkonzern und Gruppe darzustellen, sind viele seiner Marken wie Audi und Porsche unabhängig und haben ihre eigene Elektroauto-Produktionsplattform, Strategie, Technologie, Vertrieb und Marketing und sogar ihre eigene Marktpräsenz.

Volkswagen AG

Zu den VW-Marken gehören Hunderte von Modellen, die in Volkswagen-Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen-Nutzfahrzeugen, Scania und MAN zu finden sind. Sie alle müssen auf Elektroautos umsteigen, was eine gigantische Herausforderung und Anstrengung ist. Was Volkswagen im Moment braucht, sind profitable Elektroauto-Modelle, die sich in hohen Stückzahlen verkaufen, aber was sie haben, sind nicht profitable Modelle, die sich nur in kleinen Stückzahlen verkaufen lassen und das ist für einen Massenhersteller der für Profit eine hohe Kapazitätsauslastung benötigt ausgesprochen negativ.

Die 231.600 reinen Elektroautos, die Volkswagen als Konzern präsentiert hat, sind ein großer und unbestreitbarer Erfolg, aber kein einziges Modell, das sie angeboten haben, hat sich auch nur annähernd 100.000 Mal pro Jahr verkauft. Ein Massenhersteller wie VW braucht diese Top-Seller, um die Produktions- und Teilekosten niedrig zu halten und Fahrzeuge für den Durchschnittshaushalt mit Gewinn anbieten zu können. Wenn wir die von VW gemeldeten meistverkauften Modelle zusammenzählen, erhalten wir eine Zahl von 187.342. Die in der Tabelle gemeldeten 231.600 Elektroautos beinhalten allerdings 43.658 Fahrzeuge, von denen wir weder den Modellnamen kennen noch wissen, ob es sich um PKWs oder Nutzfahrzeuge handelt oder zu welcher Marke sie gehören. Der ABT e-Transporter wird mit einer unscheinbaren Reichweite von 90 km einer von ihnen sein. Was wir wissen ist, dass sie alle keine Bestseller sind, sondern Nischenprodukte, die in kleinen Einheiten vermutlich wenige Tausend pro Modell in 2020 verkauft wurden.

Im Moment werden alle Elektroautos von VW, Audi und Porsche, wahrscheinlich auch Daimler, nicht mit Gewinn, sondern mit Verlust verkauft, und ohne Fahrzeuge, die ein paar hunderttausend Einheiten pro Jahr verkaufen, wie der Golf, wird VW in ein Kosten- und Gewinnproblem geraten, das schon heute in der Börsenbewertung sichtbar ist. Tesla wird von der Wall Street schon heute höher bewertet als alle deutschen Autohersteller zusammen. Das ist eine Situation, die sich der Volkswagen-Konzern nicht mehr lange leisten kann.

Die Chance für den ID.3 und insbesondere den ID.4, ein Bestseller im 6-stelligen Bereich zu werden, besteht und ich wünsche ihnen dafür viel Glück und Erfolg. Damit dies geschieht, müssen viele Verbesserungen umgesetzt werden, denn sehr bald wird es einen neuen Elektroauto-Hersteller vor ihrer Haustür in Berlin geben, der Fahrzeuge mit besserer Reichweite, Effizienz, Fahrassistenzsystemen und Software liefert, die in Deutschland produziert und von Deutschen an Deutsche in Deutschland geliefert werden.

Ein schwieriges Jahr für die deutsche Automobilindustrie ist vorbei und ein noch schwierigeres Jahr liegt vor uns.

Über den Autor

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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Lieber Alexander 1+

Herr Meier und Herr Müller werden als Fürsprecher der Deutschen Automobilhersteller sicherlich anderer Meinung sein – aber sei es drum –

Abgerechnet wird Ende 2021 und ich denke auch, daß Tesla seinen Vorsprung ausbauen wird – und in Grünheide unter den wachsamen Augen von Herrn Schwunk (ehemals Qualitätssicherung Mercedes) wird das mit den gerne angeführten „Spaltmaßen“ sicherlich auch klappen.

Lieber Thorsten, dem Artikel von Alexander kann man nur voll zustimmen. Aber ich frage Dich, was hier die ewige Leier von den Spaltmaßen soll? Diese Maße sind für die Qualität eines Autos absolut unbedeutend, sondern nur ein künstlich herbeigeredetes Kriterium, um Tesla schlecht zu machen. Übrigens: Ich habe es nachgeprüft: Bei meinem Tesla M3 haben die Spaltmaße nur minimalste Toleranzen, die mit freiem Auge nicht erkennbar sind. Aber auch wenn sie größer wären, wäre es mir völlig wurscht.
Wichtiger ist mir, dass ich ein tolles und langlebiges Auto, habe, das zuverlässig mit hoher Reichweite funktioniert, one-pedal-driving hat (was VW nicht kann) und online upgedatet wird (was VW auch nicht kann). Und es gäbe noch viele weitere Punkte, die für Tesla sprechen, beispielsweise, dass kein teurer Service vorgeschrieben ist und die Garantie trotzdem 4 Jahre (8 auf den Akku) beträgt.

Lieber bergfex,
Vielleicht hätte ich beim Thema Spaltmaße dazu schreiben sollen „Ironie off“
Natürlich sind die Spalt Maße völlig egal – deswegen warte ich auch sehnsüchtig auf mein Modell Y 😉

@ Thorsten > und ich warte auf deine Erfahrungsberichte 😉 erst dann werde ich das Grünheide-Baby für mich bestellen… Geduld bringt Rosen… 🙂
Uupps. Sorry 4OT

Last edited 6 Monate zuvor by Tom62

Na ja, ich drücke auch ganz fest beide Daumen für Grünheide. Die Fundis werden nicht so einfach klein bei geben und da gibt es sicher noch jemanden, der das Haar in der Suppe findet.

Bin sonst nicht so pessimistisch eingestellt, aber in diesem Fall? Das es Tesla betrifft, sind viele Kräfte am wirken. Tesla müsste nicht mehr so viel Kosten aufwenden um die Dinger über den Atlantik zu schippern.

Ich meine, ich hoffe wirklich, dass VW mit dem ID.3 und ID.4 einen grossen Erfolg haben wird, obwohl ich selber nicht dazu neige, einen VW zu kaufen. Aber ich meine die Jungs bei VW, zumindest einzelne Teams, haben das Herz am richtigen Fleck und VW hat eine 2. Chance verdient.

VW und Tesla wünsche ich viel, viel Erfolg.

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

Servus Thorsten,
dann sind wir uns ja einig. Ich wünsche Dir viel Freude mit dem Modell Y!

Und, nicht zu vergesse, für das es ein einfach zu benutzendes Ladenetz gibt, wo keine Wild-West Preise verlangt werden

Spaltmaße sind für die Qualität eines Autos absolut unbedeutend, aha, wieso erwähnt denn der BMW Händler in meiner Nähe jedes Mal als Allererstes diese Spaltmaße, wenn diese sooo unbedeutend sein sollen? Falls ich mich da nicht schon verabschiedet habe, kommt er mit dem Lederinterieur und danach mit dem überdimensionierten Kofferraum. Ach ja, danach kommt die genialste Sitzheizung und die Steuerradheizung mit den vielen tausend vergoldeten Knöpfen. Danach erklärt er mir auf 12 Seiten, welche Extras ich auch noch haben könne. Danach folgt die ganze Leier, wie geil es doch ist einen Kickstart hinzulegen und wie absolut fantastisch das Auto in der Kurve liegt.

Schon völlig erschöpft von so viel Gebrabbel, frage ich dann nach der Kapazität der Batterie. Oh, ah, keine Ahnung, aber die Reichweite nach XY Norm ist xyz km.

Schon völlig entnervt frage ich dann noch nach dem Lader und nach der Ladebuchse. Hmmm, Sie sind der Erste, der mich das fragt, warten Sie einen Moment.

Das ist dann normalerweise definitiv der Zeitpunkt wo ich das Weite suche.

Also der VW Verkäufer weiss zumindest solche Dinge. Wie das bei Ford, Audi, Mercedes aussieht weiss ich nicht. Toyota frage ich schon gar nicht erst, da diese Firma eh nie etwas für mich hat.

Markus: Ich vermute, dass das mit den Spaltmaßen von Dir jetzt auch ironisch gemeint war …

Leider nein, das hat sich tatsächlich so zugetragen. Also ich kenne den Inhaber der BMW Vertretung sehr gut, ein sehr netter Herr, der von BMW einen i8 zu überhöhtem Preis gekauft hat. Habe 2001 den Z3 Roadster (niedrigste Motorisierung) bei ihm gekauft. Das Teil ist mir ans Herz gewachsen, weshalb ich es bei mir in der Garage eingestellt habe. So 1 mal im Jahr in einer lauhen Sommernacht mache ich mit meiner Frau eine easy Fahrt um den schönen Zürichsee. Es gibt da so ein Lied „vom schönä Zürisee, wo ich min Schatz ha gse“. Aber sonst, wie gesagt, habe ich den Z3 nur noch um ihn mal an einem Oldtimer Treffen mitnehmen zu können.

An dem besagten Tag bin ich natürlich mit meinem Tesla Roadster bei BMW vorgefahren, der sicherlich kein Vorzeigeobjekt für Spaltmasse ist. Stört mich auch überhaupt nicht. Ab und zu will ich wieder mal von Verkäuferseite wissen, wie es so bei BMW um die Elektromobilität steht. Dann mache ich halt einen Besuch. Der Inhaber kam rausspaziert und ist mal so ganz ohne Vorgespräch um meinen kleinen Tesla Roadster herumgelaufen und meinte dann, Ufff die Spaltmasse können wir aber schon viel besser. Ich meinte dann „so what!“ Worauf er, selber einmal Mechaniker, mir dann einen 10 Minutenvortrag hielt, warum das sehr wichtig sei.

Sehen Sie, aus gesprächen mit Verantwortlichen kann man sehr oft Erkenntnisse gewinnen, die dann eben ein ganz anderes Bild ergeben, als Berichte in Magazinen und Blogs wie elektroauto-news.

Herr Schwunk ist ein Mitvierziger ohne Personalverantwortung, da hat also die Karriere eher mal nicht geklappt. Der Einfluss bei Tesla dürfte entsprechend gering sein. Letztlich ist die erbärmliche Qualität bei Tesla nicht eine Frage falschen oder richtigen Personals, sondern schlicht die Grundsatzentscheidung, kein branchenübliches Budget in die QS zu investieren.

Wieso erbärmlich Qualität? Ich fahre einen Tesla und kann das nicht im Geringsten bestätigen. Im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit Autos aus dem VW-Stall ist Tesla qualitätsmäßig nach meinen Erfahrungen um Welten besser.

Kannst Du diese „erbärmliche Qualität“ begründen? Hast Du Erfahrungen? Oder gibst Du nur das wieder, was Du irgendwo gehört oder gelesen hast?

Herr Schwunk ist ein Mitvierziger ohne Personalverantwortung, da hat also die Karriere eher mal nicht geklappt.

OK., und wie würde eine Fertigung in Deutschland funktionieren, wenn alle Führungsverantwortung hätten?

Gratulation zu diesem hervorragenden Artikel. Die Analysen und Aussagen sind sehr interessant, und die beste Zusammenfassung von all dem, was von diversen Dächern seit einiger Zeit runter gepfiffen wird. Dabei wurden noch nicht einmal die vielen asiatischen Hersteller in Betracht gezogen, welche derzeit wie Pilze aus dem Boden sprießen, die Technik und Design auf höchsten Niveau vereinen. Genannt seien nur NIO, Xpeng und BYD, welche sogar unterstützt von deutschen Denkern und Entwicklern das nächste Level von Zukunftsmobilität entwickeln, welches technisch genial und vor allem umweltfreundlich ist. Natürlich können die alten deutschen Autohersteller die Produktion von einem Tag zum anderen nicht umstellen, aber ein jahrelanges Verpennen und ignorieren der Marktentwicklung/-verlangens, der vorsätzlichen Missachtung des Klimaschutzes, ist einfach nur sträflich. Es gibt viele Fahrzeugtypen, wie den Hybrid oder den PHEV, die ich mir vor 20 Jahren gewünscht hätte, zur Effizienzsteigerung und Energieeinsparung, die gab es aber nicht, nur bei den Asiaten. Es durfte nur der Verbrenner sein, schließlich waren die alten Autohersteller die Kings in der Motorenfertigung, in der Premiumfertigung, in der Fahrzeugverfettung. Klimaschutz gab es nur in der Werbepropaganda, gemacht wurde immer etwas anderes.
Nun bauen die deutschen elektrische Fahrzeuge, dessen Designsprache bei den Auspuffröhren am Heck zum Ausdruck gebracht werden, welche größer als der Schornstein einer Heizungsanlage sind. Verfeinert wird dies mit Abschalteinrichtigungen, welche das Fahrzeug richtig laut machen.
Und zu solchen Herstellern soll noch jemand zurückkehren, welche den Trend verpennt haben, und nur einen auf umweltschädlich können?

Lieber Peter Brigge: Nur eine Klarstellung: Vor mehr als 20 Jahren schon gab es von Audi einen PlugIn-Hybrid. Er wurde serienmäßig hergestellt, aber mangels Nachfrage wieder eingestellt. Mein Arbeitgeber hatte einen als Dienstwagen. Damals wusste man in Asien wahrscheinlich noch gar nicht, wie man Hybrid schreibt.

bergfex, informier dich mal, seit wann die Asiaten Toyota und Honda Hybrid können. Deshalb hat es in diesem Text nur wenig Wahres. Wenn dem so wäre, was da gegen die grossen deutschen Autohersteller geschrieben wird, müssten alle anderen Weltfirmen ins Gras beissen.
Nur ein technischer Laie stellt PHEV und HEV auf die gleiche Stufe wie normale Verbrenner.
Lasst doch diese Firmen erst mal richtig kommen. Die meisten Länder der Erde bevorzugen jegliche Art von Autos mit geringerem CO2 Ausstoss. Dies ist der Tarif wo die Messlate hingelegt werden muss, wieviel Steuerersparnis es dafür geben muss. Aber nicht grosso modo Hybrid ist Scheisse…..
Respekt vor Tesla, aber auch der hat Nachteile die wir in Europa bemerken:
1 . fehlen einer preisgünstigen Mittelklasse
2 Kofferraumzugang ist nicht unser Gusto
3 Display nicht bedienungsfreundlich.bessere Kombination von Tasten und Touch gewünscht
4 Bei Nacht schlecht beleuchtet
5 Keine Lenkradheizung
6 Fehlen der Wärmepumpe beim Modell S
7 Verarbeitungsqualität
8 Fahrkomfort, Bodenhaltung auch da sind die Europäer besser

Zu 1.) was verstehen Sie denn konkret unter Mittelklasse? iD3, oder e-Up ?
Zu 2.) entweder Model 3 und wenn der Zugang zu klein sein sollte dann eben Model Y beim Mercedes EQA gibt es magere 340 Liter
zu 3. dann halt Mercedes EQA kaufen – da gibt es allein für die Klimaanlage 8 Tasten – viel Spaß
zu4.) bei meinem BMW i3 ist nicht einmal der Lichtschalter beleuchtet – super
zu 5.) gibt es sehr wohl Model 3 & Y und wahrscheinlich beim kommenden Refresh beim Model S&X auch
zu 6.) beim BMW i3 von 2012 gab es auch keine Wärmepumpe – Bei VW heute gegen Aufpreis – bei Model 3&Y inklusive
zu7.) nicht wieder Spaltmaße von vor 3 Jahren
bei Tesla läuft wenigstens die Software
Zu 8.) Bodenhaltung – nur bei Hühnern relevant 😉
Bodenhaftung – bitte einfach mal aktuelle Rundenzeiten z.B. Model S Plaid auf Nürburgring googlen

Ich kann mich an eine Aussage meines VW Mechanikers erinnern, als ich vor gut 30 Jahren einen Mazda gekauft habe. „Das ist der reinste Schrott, die Auspuffanlage ist viel zu klein bei dem Auto. Nach 3Jahren sind die weg vom Fenster, die haben keine Ahnung vom Automobilbau! Billigster Schrott made in Japan.“ Genau die gleichen Töne heute über Tesla. Und wo sind Toyota &Co heute? Macht nur weiter mit der Selbstüberschätzung von wegen Weltmarktführer im E-Auto Sektor. Bezeichnend wenn man den doch recht mageren Verkauf an reinen BEVs mit Hybriden vermischen muss und immer nur von Vergleichszahlen in Deutschland schwärmt. Das ist völlig überzeichnet wie man den Zahlen in diesem Artikel entnehmen kann. 2021 wird zeigen wie die Wahrheit aussieht. Wenn erst einmal die Förderungen für PEHV Fahrzeuge gestrichen werden sieht das ganze düster aus.

Wie sieht es aus, wenn die Förderungen für alle gestrichen werden? Einschließlich Wallbox, Kfz-Steuer und Besteuerung des Fahrstroms.

Das können Sie in der Schweiz beobachten. Hier gibt es praktisch null Förderung. Weder für BEV noch für PEHV noch für Wallboxen. Trotzdem boomen hier die Elektrofahrzeuge. Vor allem das Model 3 von Tesla verkauft sich hier überdurchschnittlich gut. Die Förderung in Deutschland hilft zur Hauptsache der heimischen Autoindustrie damit diese wenigstens die PEHV an den Mann bringen können und die doch recht schmalbrüstigen Elektroautos die sonst ein noch schlechteres Preis / Leistungsverhältnis hätten.

Kann ich so absolut bestätigen :-). Bei Tesla bezahle ich den Listenpreis, nicht mehr und nicht weniger. Keine Subvention durch den Staat bei keinem Elektroauto egal von welchem Hersteller, Jedes Auto aus der EU ist bei unsmindest 25% -30% teurer als in Deutschland (Hochlohnland in der EU).

Die einzige Erleichterung durch den Staat ist der Erlass der Motorfahrzeugsteuer von ca. 400Euro pro Jahr und auch das nicht in allen Kantonen.

Zusätzlich ist die Liability und Kasko Versicherung insgesamt 500Euro / pro Jahr weniger als ICE.

Die Wallbox und die Installation inkl. Abnahme muss ich selber bezahlen (keine Subvention vom Staat)

Wer langfristig denkt und verbrauchsarm fährt (mein Model 3 in 2 Jahren 38’000km, 13.5kWh/100km) spart pro Jahr ca. weitere 800Euro an Energiekosten. Summa Sumarum fast 2000Euro.

Wenn ich bei mir zu Hause im Kanton Zürich wegfahre sehe ich innerhalb der erst 5 Minuten fast immer 2-3 Tesla Model 3, 1 Tesla Model S, 1 Hyundai Kona electric, 2 ZOE. Nach 30 Minuten möglicherweise 1 e-Golf oder 1 ID.3. Allenfalls mal eine BMW i3 und auch der ist fast immer NUR ein Plug-In oder so ein REX.

Leider kommt mir der Artikel wieder sehr einseitig vor – zugunsten Teslas und zu Ungunsten der deutschen Hersteller. Beispiel Cybertruck. Da wird im Artikel von 800k Vorbestellungen gesprochen, Elon Musk selbst aber war da nicht so optimistisch (im August 2020 sprach er von 200k). Klar ist das noch viel, aber Mal eben um Faktor 4 übertrieben. Hängt sich da etwa der Long-Investor zu weit aus dem Fenster? 🙂

Insbesondere die Kritik der PHEV kann ich so nicht teilen. Denn im Prinzip handelt es sich immer noch um einen (in meinen Augen sinnvollen) Kompromiss – leider werden die Anreize absolut falsch gesetzt. Eine Förderung sollte es nur geben, wenn damit auch mehrheitlich elektrisch gefahren wird. Dann bringen PHEVs tatsächlich etwas. Technisch lässt sich das ohne Frage prüfen.

Die folgende Aussage ist völlig richtig:
„Viele der deutschen Automobilhersteller präsentierten stolz ihr Elektroauto-Wachstum, aber diese beindruckenden prozentualen Zuwächse basieren auf einem sehr geringen Elektroauto-Absatz in Einheiten im Jahr 2019.“

Die Ironie daran: Dasselbe kann man auch Tesla (vor einigen Jahren) und den chinesischen Elektro-Herstellern (heute) anbringen. Denn diese kommen ja nicht von Millionen von Fahrzeugen, wo derartige Wachstumsraten kaum möglich sind. Genauso sinnlos ist es daher auch, Gesamtabsatz mit reinem BEV-Absatz zu vergleichen, da Letzteres sich um einen starken Wachstumsmarkt handelt. Natürlich sind hier ganz andere Wachstumsraten zu realisieren.

Am Ende bleibt eben alles persönliche Meinung. Die einen finden so einen Artikel toll, die anderen üben Kritik. Wie immer gilt: Es bleibt abzuwarten, ob die Deutschen OEMs das BEV-Wachstum so beibehalten können. Die Zukunft wird ja eh zeigen, welche Prognosen eintreffen.

Der Unterschied ist leider, dass sich die deutsche Automobilindustrie jahrelang über die anfänglichen Steigerungen von Tesla Lustig gemacht hat – und eben diese Automobilindustrie rühmt sich jetzt mit 200% etc. Wachstum.
Hierbei ist sehr wohl die prozentuale Zahl zur Gesamtproduktion relevant – und zwar um die 200% richtig einordneten zu können.
Diese Relation wird von der deutschen Automobilindustrie bewusst vermeiden – ich jedenfalls nenne so etwas “Vortäuschung falscher Tatsachen und darauf macht der Artikel aufmerksam- auch wenn Ihnen das nicht zu gefallen scheint

Es geht hier nicht darum, was mir gefällt oder nicht. Wo lesen Sie das heraus und was genau ist an meinem Beitrag faktisch falsch? Es geht mir darum, wie verschiedene Aspekte nur einseitig beleuchtet werden. DAS gefällt mir nicht (auch wenn Kritik offenbar einen Beißreflex auslöst). Und wie hier Zahlen dargestellt und herausgepickt werden. Clemens H. hat weiter unten ja auch was dazu geschrieben. Vor 3 Jahren wurden die Tesla-Steigerungsraten, trotz niedrigem absoluten Level, noch gelobt. Dabei spielten sie in Relation zum Gesamtmarkt praktisch keine Rolle. Und NIOs Bewertung heute ist auch nur gerechtfertigt, weil man ein hohes Wachstum in den nächsten Jahren unterstellt. Denn, so die Denke, man fängt ja praktisch wieder bei 0 an und muss sich auf diesem BEV-Markt behaupten. In diesem Sinne sind 200% Steigerung durchaus beachtlich, auch wenn man noch einen Verbrenner-Klotz am Bein hat.Wenn man diese Entwicklung fortschreibt, wird der BEV-Anteil der OEMs ohnehin in einigen Jahren den der Verbrenner überholen.

Also wie genau muss man denn nun die 200% richtig einordnen? Wieviel Prozent sollten es denn sein, damit Sie es als Erfolg werten?

Und weil hier immer wieder der Vergleich bemüht wird – ich kann mich nicht daran erinnern, dass Nokia >=2007 200% Absatzplus bei Smartphones zu verzeichnen hatte.

Und bei wem genau wurde hier jetzt ein Beißreflex ausgelöst 😉

Beantworten Sie es mir, das war Ihre Antwort auf mein Kritik:

„Der Unterschied ist leider, dass sich die deutsche Automobilindustrie jahrelang über die anfänglichen Steigerungen von Tesla Lustig gemacht hat…“

„Diese Relation wird von der deutschen Automobilindustrie bewusst vermeiden – ich jedenfalls nenne so etwas “Vortäuschung falscher Tatsachen und darauf macht der Artikel aufmerksam- auch wenn Ihnen das nicht zu gefallen scheint“

🙂

Last edited 6 Monate zuvor by Max

@ Max und Thorsten. Es bringt nichts über solche Zahlenspielereien zu spekulieren. Der Markt für Elektroautos ist erst gerade im Aufbau und hat eine unheimliche Dynamik. Es hat mehr als genug Platz für viele Anbieter. Wer am ende des Tages wieviel Marktanteile haben wird ist Kaffeesatz lesen. Tesla und VW sind beides Neulinge in diesem Geschäft. Tesla ist erst im Aufbau und muss sich beweisen, dass sie fähig sind Vertrieb, Service und Qualität vernünftig hochzufahren. VW dagegen hat ein Imageproblem wegen der Dieselschummeleien und ist ein Verbrenner Hersteller. Das ist ein nicht unbedeutender Klotz den VW hier mit sich herumschleppt. Aber beide sind gut ins Rennen gestartet mit wie ich es einschätze Vorteilen für Tesla. Ob das so bleiben wird hängt von vielen Faktoren ab die zu Beurteilen ich mir nicht zutraue. Warten wir ab was da kommen wird. Spannend ist es auf jeden Fall. Vor allem für uns Kunden.

Man merkt, dass der Artikel von einem Tesla Investor geschrieben wurde. Das Model 3 ist ein super Auto aber von einer „unglaublich hohen Nachfrage“ kann man nicht sprechen.
Nimmt man ein vorproduziertes Fahrzeug bekommt man es „sofort“ (nach Lieferzeit), ein eigens konfiguriertes Fahrzeug hat ca. 3 Monate Wartezeit.
Model S Besitzer bekommen Angebote die alten Modelle mit Aufpreis gegen einen neuen zu tauschen. Klingt mir eher nach leichten Schwierigkeiten die produzierten Fahrzeuge an den Mann zu bringen.

Googeln Sie mal den Wall Street Analysten
Gordon Johnson – der behauptet auch seit Jahren „Tesla habe ein Absatzproblem“

Und Achtung Spoiler Alert
„er liegt jedes Jahr(wieder) falsch

Das sind eigene Erfahrungswerte und keine wilden Hypothesen (wie in diesem Artikel). Können Sie selber ausprobieren ;-). https://www.tesla.com/de_DE/inventory/new/m3?arrangeby=relevance&zip=40885&range=0
Wenn Tesla ohne Probleme 5 Mio Fahrzeuge absetzen könnte – warum gibt es dann keine Wartezeit?

Mein vorkonfiguriertes Modell 3 kam nach 6 Wochen.

Sehen Sie – spricht nicht für eine riesige Nachfrage. Ich bin noch Lieferzeiten von über 12 Monaten gewohnt. Momentan scheint das Angebot größer als die Nachfrage. Bin gespannt auf die Zahlen im Q1/2021

Ob ein Gut sofort lieferbar ist oder nicht hat nicht zwingend etwas mit der Nachfrage zu tun. Eher mit der Lieferbereitschaft des Herstellers. Einen besseren Anhaltspunkt könnte sein, ob ein Produkt auf Halde produziert wird, oder ob die Produktion mit der Nachfrage Schritt halten kann. Auf Halde zu produzieren ist genauso ungesund wie die Nachfrage nicht befriedigen zu können. Tesla bringt ihre Fahrzeuge alle bei den Kunden unter ohne auf Halde zu produzieren. Gleichzeitig muss kein Kunde lange auf sein Fahrzeug warten. Eine Ideale Situation finde ich. VW hingegen ist nicht in der Lage genügend Fahrzeuge zu liefern und hat sogar damit begonnen unfertige Autos auszuliefern. Kunden warten seit teilw. Monaten auf eine zufriedenstellende Software. Wenn Sie der Ansicht sind, dass dies ein gutes Zeichen sei, bin ich nicht sicher ob Sie die Lage richtig einschätzen können.

Last edited 6 Monate zuvor by Hiker

Ohne zu lesen wer den Artikel geschrieben hat, wusste ich nach ein paar Zeilen von wem er stammte. Es gibt nur einen der so krampfhaft Tesla hochjubelt.

Wobei noch unobjektiver als der Text waren die Grafiken ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Die Bilder die hier gezeichnet werden:
schön sauber wird der VW Konzern in seine Marken getrennt um ja viel Abstand zu Tesla zu illustrieren. Als ob Porsche, Audi, Skoda, VW keine Synergien nutzen würden.

Zusätzlich schreibt er nicht die Steigerung bei BEV dazu sondern die Absatzentwicklung insgesamt. Ein massives Cherry picking.

Entweder reden wir von BEV oder von den Gesamtzahlen. Entweder ist Tesla ganz hinten wegen den Gesamtabsatzzahlen oder es müssten die Wachstumsraten bei den BEV gezeigt werden. Durch das bewusste cherry picking entsteht das Bild als würde der Abstand steigen.

Das nächste Bild hier werden bei Tesla immer 2 Modelle präsentiert. So schafft es Tesla knapp das seine Bundels jeweils vor der Konkurrenz zum liegen kommen.

Wieso sollte VW es nicht schaffen den Wegfall des E Golfs zu verkraften? 41000 war der Gesamtjahresabsatz, 58000 die Auslieferungen des ID3 im letzten Quartal. Ein Auto das bisher nur in Europa verkauft wird.(vl. weil VW die Stückzahlen für die Europäische Statistik brauchte.)

Auch verstehe ich nicht warum er so oft betont wie schwierig es für die deutschen Dinos wird die bestehende Produktion umzustellen und auf der anderen Seite klein redet wie schwierig es ist so viele neue Standorte zu eröffnen und mit dem nötigen Personal zu versorgen. Woher sollen die Fachkräfte dafür kommen?

Das Tesla an der Börse höher gehandelt wird liegt nicht daran, dass die Automobilkonzern extrem niedrig bewertet werden, sondern an einer maßlosen Übertreibung bei Tesla.

Ja, TESLA IST ERFOLGREICH beim Produzieren und Verkaufen von Eautos. Es wird dieses Jahr nach vielen Jahren mit teils massiven Verlusten einen Gewinn ausweisen können. Aber selbst die selbst gesteckten Ziele beim Softwareumsatz (6%) vom Gesamtumsatz) machen daraus noch kein Software unternehmen. 6% dann wäre Aldi kein Lebensmitteldiskonter sondern Elektrohändler.

Es wird schwieriger für Tesla werden, eine große Zahl an neuen Modellen drängt auf den Markt, uns Konsumenten und Eauto-Fans kann es nur recht sein.

Wenn hier Cherry-picking betrieben wird, dann von deutschen Medien bezahlt durch die Werbung der deutschen Automobilindustrie.
Nur 1 Beispiel:
Der Absatz von Tesla in Norwegen ist im 4 Quartal von VW überholt worden.
So jetzt picke ich einmal ebenso:
In der Schweiz ist das Tesla Model 3 2020 das meist verkaufe Elektrofahrzeug – aber nicht nur bei den Elektrofahrzeugen
Fakt: 2020
Tesla 499.550
VW (gesamter Konzern!!!) 260.000

Noch Fragen?

PS einfach mal über den deutschen Tellerrand hinausschauen

Sehr gut analysiert, besonders der Bezug auf die Schweiz. Freut mich natürlich sehr 🙂

In der Regel muss ich kaum 5 Minuten fahren, bis ich an 3-4 Model 3/S/X vorbeigefahren bin.

Nur weil wer anderer Sch* in die eine Richtung labert muss ich auch Sch* labern?

Ich will niemanden heiligsprechen noch verteufeln. Ich wünsche mir Information keine Propaganda.

Laut den Zahlen schaffte VW zb. nur 231600 BEV keine 260.000.
Die Steigerung war jedoch mit 157900 zum Vorjahr selbst in absoluten Zahlen mehr wie bei Tesla mit ca. 132.250. Die Absatzzuwachs ist also um 19% höher als bei Tesla. Diese Information würde bereits das niedrige Ausgangsniveau neutralisieren.

Bei den Medien gilt natürlich zu einem Gutteil dessen Brot ich ess dessen Lied ich sing. Nix neues da hat ein Konzern mit ca. 10 Mio Jahresabsatz einen Vorteil. Das sind Vorteile abseits der Technik genauso wie die Porsche Bank, das dichte Händlernetz, ganze Fahrzeugflotten wo die Autos vom CEO bis zum Monteur von einem Konzern abgedeckt werden.

Sowas hilft da können die homöopathischen Dosen an EMobilität gleich große Stückzahlen generieren.

Sie machen den gleichen Fehler wie die meisten. Solche Zahlenspielereien zum Stand heute sagen nicht viel aus. Auch der Hinweis, dass VW seine Autos an Konzerne verkaufen kann nicht. Das sind Fakten aus der Vergangenheit mit den Verbrennerfahrzeugen. Bei den BEV ist VW noch sehr schwach aufgestellt und hat bereits Schwierigkeiten zu liefern. Aber der Markt ist extrem dynamisch geworden und wartet nicht auf Konzerne die nur sehr zögerlich darauf reagieren. Alles spricht immer nur von Tesla hier in Deutschland und ignoriert vollkommen, dass gerade auch neue Player in diesem neuen Markt auftreten. In der Vergangenheit sind schon viele grosse Konzerne verschwunden die zu spät auf Veränderungen im Markt reagiert haben. Einige Erinnern sich vielleicht noch an die Fluggesellschaft Swissair. Sie wurde einst als „fliegende Bank“ bezeichnet. Als Folge von Fehleinschätzungen verschwanden deren Flugzeuge innerhalb weniger Jahre komplett vom Himmel und schliesslich wurden sie von Lufthansa für ein Butterbrot geschluckt. Nichts ist so sicher wie der Wandel.

Vielen Dank Alexander für diese objektive Analyse und Darstellung der aktuellen Situation. Der von inländischer Politik, Industrie und Medien eingelullte Deutsche, will sich nicht mit unangenehmer Realität auseinander – entsprechend wichtig sind derartige Artikel, um vielleicht wenigstens einen kläglichensten Rest Vernunft in unserem Lande zu retten. Und das gilt für viele Lebensbereiche, nicht nur für unsere weitere Zukunkt als Industriestaat.

Vielen Dank Herr Voigt für diese interessanten Gedanken. Lassen Sie sich nicht durch persönliche Angriffe ins Bockshorn jagen. Die Community braucht Leute, die auch mal Querdenken, und nicht nur immer vor dem Mainstream kuschen.

Eine aufschlussreiche Grafik, welche die Gesamtzahl an BEV’s aufzeigt, die weltweit zugelassen worden sind, wäre für mich sehr wichtig. Ausgehend vom Jahr 2000, gäbe dies einen Eindruck, wie sich die Beschleunigung hin zur nachhaltigen Mobilität entwickelt hat.

Eine Gegenüberstellung BEV zu den ICE Vehikeln wäre ebenfalls sehr sinnvoll. Dabei meine ich so Alles was mit ICE Antrieb rumfährt.

Dann müssten wir uns nicht dauern immer die Köpfe heiss reden, wer in der Vergangenheit, heute oder in ein paar Jahren die Nase um ein Mü vorne hat.

Ich meine, am Ende ist doch nur entscheidend, wie schnell wir es schaffen diese ICE Vehikel möglichst zu 100% durch nachhaltige Mobilität abzulösen.

Ich meine heute sind es rund 2.5 Mio BEV’s, wenn ich einmal nur die angegebenen Hersteller zusammenrechne. Da sind jedoch alle Asiaten (China, Südkorea), sonstigen Europäer/Amerikaner nicht dabei. Japan baut ja in diesem Sinne fast nur ICE Vehikel, einmal vom iMiev und Mazda abgesehen.

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

Die Asiaten dominierten schon immer den Hybridmarkt. Voll E kommen sie jetzt. Also auch etwas verschlafen? Wir in Europa haben gar nichts verschlafen, wird jetzt die Antwort kommen.
Nachdem hier die Teslas zu Wort gefordert wurden, macht es geradezu Spass denen ihre technische Nachteile nochmal etwas aufzufrischen:

1 gegen die neuen Zoe-Klasse haben sie rein gar nichts zu bieten
2 Auch betr. vergleichbarer Hecktüre gegen Zoe müssten sie 2 Auto Nr. grösser nehmen
3 und auch dort schlägt man den Kopf an am Deckel
4 Drehschalter und die wichtigsten Taste findet man blindlings
5 Ohne jedesmal der Kopf drehen zu müssen zum Display
6 Bei Nacht blendet dieses grosse Display mehr als das es nützt
7 Schaut mal in einen neuen Zoe bei Nacht hinein, wie das viel besser gelöst ist ( da kommt jeder Autotester ins Schwärmen
8 Türfallen frieren ein, manuelles Herausziehen des Schlosses ist 10 x besser
9 Zoe hat Wärmepumpe seit jeher + Schnellheizer, in 1 Minute kommt Wärme
10 leg halt ein paar Hühnereiner in den Tesla und fahr den Rütteltest
11 da hat der 3er Kalifornier aber alt ausgesehen, gegen ID3
12 Solche Tücken können die alteingesessenen Autofirmen mit langjähriger Erfahrung betreffend Radaufhängung halt viel besser meistern.
11 Wir wollen mit den Mittelklasse Autos nicht auf den Nürburgring, man verlangt einen Fahrkomfort
der bei Autobahntempis und aber auch auf schlechten Landstrassen passt.

12 Achtung, die ganz Grossen haben geschlafen, aber jetzt kommen sie, Warten wir die Verkaufszahlen im einem Jahr ab. Ein E Auto besteht nicht nur aus einem PC, und dies wird immer offensichtlicher werden.

Lieber Strauss,
wenn Dir die neue Zoe so sehr gefällt, dann kauf dir doch noch 1 oder besser 2 – dann fahren schon weniger Verbrenner durch die Gegend – hauptsache elektrisch.

Das einzige Problem, dass ich mit der Zoe in unserem Usecase habe:
Sie kann leider unseren Wohnwagen nicht ziehen – und damit ist sie genauso raus wie auch
VW iD3, iD4,
Polestar 2,
BMW iX3
Audi e-tron zieht ihn nur 150 Km und ist mir dafür zu teuer
Mercedes EQC : siehe e-tron

Wohnwagen verkaufen und den neuen mit angetriebener Achse und Batteriepack bestellen. Anders wird sich das wohl nicht lösen lassen.

Tesla Model 3 kann Wohnwagen ziehen.

Model3 und Wohnwagen eher nicht. Tesla Model X sehr wohl bis 2,4to.

Wenn man sich jedoch anschaut, wo die Hersteller im Vergleich zu Tesla stehen, dem Marktführer, … ist nicht erkennbar, dass irgendeine andere Marke in der Lage sein wird, auch nur in die Nähe des Marktführers zu kommen. 

Es ist so, dass die vom Autor gebastelten, hoch manipulativen Grafiken das nicht erkennen lassen, das ist auch die Idee hinter der exotischen Zusammenstellung. Wenn man ganz einfach die wichtigsten paar Zahlen vergleicht, dann wird der Trend jedoch klar ersichtlich.
In China, ca. 1/3 des Weltmarktes, werden 2021 sowieso ein paar weitere Hersteller Tesla überholen. In Europa, ebenfalls etwa 1/3 des Weltmarkts, hat Tesla schon 2020 die BEV-Marktführerschaft verloren und ist gleich auf Rang 4 abgestürzt.
Auf die ganze Welt bezogen profitiert Tesla für die Marktführerschaft noch etwa ein knappes Jahr davon, dass es in allen 3 grossen Märkten (USA, China, Europa) stark ist, währenddem die Chinesen und die Europäer vorerst nur in ihrem eigenen Markt stark waren. So oder so sank der BEV-Marktanteil von Tesla von 2019 zu 2020 in allen grossen Märkten dramatisch.

Um die oben zitierte Behauptung zu widerlegen, nachstehend – und nur als Beispiel – zwei kleine Vergleiche zwischen den BEV-Zahlen (ohne PHEV!) von Tesla und der VW-Gruppe (einige Zahlen sind geschätzt, bzw. extrapoliert, da die Quellen sich widersprechen):

BEV-Zahlen (-Prozente) weltweit Tesla / VW:
2018: 245’000 (27%) / 52’000 (6%)
2019: 368’000 (23%) / 73’700 (4.6%)
2020: 500’000 (15%) / 231’600 (7%)

BEV-Zahlen (-Prozente) Europa Tesla / VW
2018: 28’000 (14%) / 25’000 (12.5%)
2019: 105’000 (23%) / 50’000 (14%)
2020: 80’000 (12.4%) / 142’000 (22.8%)

Innert 2 Jahren hat VW gegenüber Tesla weltweit von 1/4 auf 1/2 aufgeholt, in Europa von knapp gleich auf beinahe doppelt so viel.
Preisfrage: Wer von diesen beiden wird 2022 mehr BEV verkaufen? Es geht nämlich (evt.) hinter etwa 2 Chinesen um die Bronze-Medaille.

1.)
Herr Müller – Sie schulden dem Forum immer noch die Antworten auf alte Threads und ihre dortigen Behauptungen (Technische Vorteile von VW BEVs gegenüber Tesla?)

2.)
selbst wenn VW Tesla VW im laufenden Jahr 2021 einholen sollte……

Um wieviel wollen sie hier wetten Herr Müller?
Sagen wir ich biete eine Tesla Aktie (695,74€)
und Ihr Einsatz wären dann 4,2 VW Aktien (165,34€)
Wette: Welche Firma liefert 2021 mehr BEVs aus
VW oder Tesla?

……also, selbst wenn ich diese Wette verlieren sollte – dann würde ich direkt noch eine zweite Wette anhängen:
Welche Firma macht durchschnittlich pro verkauftem BEV mehr Gewinn im Jahr 2021?

Die Wette mit dem Absatz würde etwas abgeändert gehören. Tesla hat derzeit eine Marktkapitalisierung vom 7,5 Fache des VW-Konzern. Daher sollte Tesla auch das 7,5 Fache an E Autos vom VW Konzern liefern. (Vielleicht sehen sie durch den Vergleich warum ich Tesla derzeit für überbewertet halte.)

Beim Wetteinsatz sollte der Einsatz das 10 Fache sein. Da ich nichts von beiden im Portfolio habe sollte eine Vernünftige Stückzahl die Grundgebühren abdecken. Sie wollen ja sicher keine VW Aktien ;-). Daher bekommen Sie 10 Tesla Aktien von mir wenn Tesla 7,5 mal mehr E Autos ausliefert als VW, andern falls bekomme ich 42 VW Aktien von Ihnen.

Was halten Sie von dem Deal?

Meine Wette – meine Regeln,
da müßen Sie sich leider einen Anderen suchen.

Offensichtlich bewertet der Markt das Unternehmen Tesla eben nicht nur anhand der ausgelieferten Quantität an Fahrzeugen.

  • Solar
  • Stromspeicher
  • virtual Powerplant
  • Autobidder Software
  • autonomes Fahren
  • Potential Robotaxi
  • diverse sinnvolle Fahrzeugsegmente

OK .. dann nicht.. schade wäre leicht verdientes Geld gewesen… Aber soweit lehnt sich dann doch keiner aus dem Fenster.

Was jedoch trotzdem mutig finde ist dass man sich vom PV und heimspeicher sektor sich große gewinne verspricht.

Der PV Sektor ist von massive Margenrückgängen und Bereinigungsprozessen gekennzeichnet. Beim Speicher Sektor purzeln auch die Preise wobei hier Tesla wahrscheinlich wirklich einen Vorteil hat.

Autobidder Software ist jetzt für mich nett aber gibt es auch zig etablierte Firmen die ähnliches anbieten. (Ok nichts ist so geil wie Tesla. Errinnert an den Ferrari Laptop eines Freundes, der glaubte auch der sei besonders schnell…^^)

virtual Powerplant ist nichts anderes als Autobidder für den Netzverbund genutzt. Netztstabilisierung ist derzeit kein Geschäft für private Firmen. Alle reden vom Regelbedarf (hauptsächlich Netzanbieter damit man ihnen noch mehr Geld in den Rachen wirft) allerdings, sorgt der Merrit-Order-Effekt der PV dafür, dass immer weniger Stunden Regelleistung benötigt werden…

Autonomes Fahren ist derzeit nur ein extra. Es sollte sich also in den Verkaufszahlen niederschlagen. Viele Arbeiten daran… Viele Politiker dagegen

Robotertaxis wenn das Autonome Fahren wirklich funktioniert werden sie kommen. Aber viele Arbeiten daran, selbst Merkel träumt davon… Das letzte Unternehme wo ich deswegen Aktien gekauft habe halte ich jetzt nurmehr wegen einer stabilen Dividende.

Diverse sinnvolle Fahrzeugsegmente… Ich glaube nicht das Tesla ohne dies seine Wachstumsstory fortsetzen könnte. Wobei ich den Cybertruck als weniger sinnvoll einstufe, er aber wahrscheinlich viele Abnehmer finden wird. Als ob nur sinnvolles gekauft wird^^

1) Ich habe im SAIC/Alibaba-Thread gesagt, dass Deutschland/Europa (hinter China) es bei der Elektromobilität besser machen als die USA. Dann kamen Sie und fragten mich, was denn bei deutschen BEV besser sei als bei Tesla (???). Ich habe überhaupt nicht von Tesla gesprochen. Ich meinte mit meiner Äusserung, dass Deutschland/Europa die Elektromobilität mehr fördert, mehr BEV produziert und mehr BEV kauft als die USA. Bestreiten Sie das? Dann lesen Sie doch den neuen Thread von heute (24.1.) zum weltweiten Absatz von Elektro-Fahrzeugen. Das sehen Sie z.B., dass Deutschland alleine schon mehr Elektromobile kauft als die ganze USA.

2) Anfang Januar 21 hatte ich mal gesagt, dass VW im nächsten Jahr mehr BEV produzieren werde als Tesla und Sie haben nicht gemerkt, dass das nächste Jahr 2022 ist. Jetzt sage ich immer noch das gleiche und werde auch darauf wetten. Bzw. ich sage nach wie vor, dass VW nach meinen Berechnungen etwa im Q4/2021 Tesla überholen wird.

Also, wenn Sie unbedingt wetten wollen:
Ich behaupte, dass die VW-Group (ohne Firmen-Zukäufe) im Jahr 2022 mehr BEV verkaufen wird als Tesla (nur Tesla, ohne evt. Zukäufe von Firmen).
Ende Januar 2023 wird die Situation bewertet.

  • Wenn ich nicht recht habe, zahle ich Ihnen den dann (31.1.22) aktuellen Wert von 3 Tesla-Aktien (Marktwert heute: ca. 2055 Euro),
  • wenn ich gewinne, zahlen Sie mir den dann (31.1.22) aktuellen Wert von 10 Volkswagen-Aktien (Vz I, Marktwert heute: ca. 1650 Euro).

Gutes Geschäft für Sie, oder?

Jeder große Hersteller komplexer Produkte mit Gewinn unter 10% pro Einheit lebt gefählich, insbesondere dann wenn er alles incl. Entwicklung zusammenkauft und plötzlich die Nachfrage nach der gesamten Produktidee nachlässt. Audi hat kürzlich für 9000 und Mercedes derzeit 10000 Mitarbeiter Abfindungen von 200-300.000 Euro PRO NASE zu berappen (gesetzlich verpflichtend). Mit Schließung und entsprechend teuter Entsorgung auch nur eines Produktionsstandortes wäre derzeit bei jedem Verbrennerhersteller mit Insolvenz zu rechnen.
Marktkapitalisierung (Wert) einer Firma hängt primär vom Balast Angestellte und Produktionsanlagen im Verhältnis zum Gewinn ab.
So ist beispielsweise PayPal gut 3x, Facebook und inzwischen Tesla 10x und Apple fast 30x soviel Wert wie der gesamte VW-Konzern. Jeder der FINANZIELL 10 größten IT-Firmen incl. Tesla könnte alle deutschen Autohersteller kaufen – macht maürlich Keiner, wer will sich schon einen Klotz am Bein einverleiben. Wir müssen jeden dritten Verbrenner nach China verkaufen – nehmen die nur nur jeden Vierten, wars das mit deutschem Automobilbau. Aber mehr als das Hochglanzprospekt eines Fahrzeugs kann und will der Bürger nicht kritisch bewerten – schimpft irgendwann, weil seine Rente nicht reicht, denkt aber keine Minute drüber nach, wies dazu kommen konnte.

Für die gesetzlich verpflichtende Mitarbeiterabfertigungen sind Rücklagen zu bilden. Jahr für Jahr entsprechenden des Zuwachses an Abfertigung. Andernfalls ist es Bilanzfälschung, man sieht bei Steinhoff wohin das führt(neben der straffrechtlichen Komponente). Kredite wurden fällig gestellt bzw. Steinhoff bekam keine neuen, sie wurden aus Indizes geschmissen, Steinhoff musste Beteiligungen und Immobilien unter Preisverkaufen, nach einem Jahr war der Börsenwert unter der Vorjahres Dividende.

Da sowas nicht passiert ist bekommen die Mitarbeiter einfach ihre Abfertigung für die das Unternehmen bereits vorgesorgt hat. Es hat Auswirkungen auf den Cashflow aber nicht aufs Ergebnis(Außer das MAs mit sehr guten Altverträgen gegangen sind.)

Aber ich gebe Ihnen in Bezug Daimler recht vor einigen Jahren hatten die eine ein technologisch Arsenal bzw. viele Beteiligungen an Tech unternehmen darunter Tesla(diese Beteiligung wäre derzeit mehr wert als Daimler und war damals eine Rundungsdifferenz in der Dividende). Hier wurdes vieles ohne Not verscherbelt und eingestellt. Ja man freut sich über eine Dividende. Aber man hat dafür seine Zukunft verkauft.

Vielleicht irre wir auch und Daimler hat seine Forschungen einfach besser strukturiert und die Kommunikation verringert, wie man das neu deutsch nennt. Man stelle sich Forschungseinrichtungen in österreichischen Bergen auf abgeschiedenen Inseln oder unter einer Villa in Waschbärstadt vor. 🙂

Ein Nonsense aus Tesla-Brille ohne jede Substanz. Dass die Elektromobilität Fahrt aufnimmt, ist nicht zu bestreiten. Ebenso klar ist, das vergangene Jahr mit Produktionsstilllegungen und Mobilitätseinschränkungen war kein normales Jahr. Zudem gilt, die deutschen Konzerne exportieren aktuell noch keine BEV nach Amerika und China. Daher sind sie dort, überraschend, ohne Absatz in dem Segment. Dafür haben sie Tesla aus dem europäischen Markt quasi weggewischt.

2021 begann schlecht mit starken Mobilitätseinschränkungen. Besonders schlecht für die Anbieter von Mobilität. Welche Firma wechselt jetzt die Dienstwagen ihrer Angestellten, wenn im letzten Jahr kaum gefahren wurde? Da werden Verlängerungsoptionen genutzt. Aber ab dem 2. Quartal könnte es besser werden. Jedenfalls starten bei BMW, Mercedes und Audi dieses Jahr sehr attraktive rein elektrische Modelle. Ich rechne mit dem Boom allerdings erst 2023, wenn die rein elektrischen Portfolios fast vollständig stehen und ausgeliefert werden.

Wer wird sich als Dienstwagen 2023 einen Tesla bestellen, wenn der EQE mit 800V günstiger ist? Denn wer verleased einen Tesla günstig? Niemand. Standzeiten bei Reparatur unkalkulierbar, Preise sind extrem volatil. Mercedes hat ne Werkstatt vor Ort mit Hol- und Bringservice und wird, das weiß man jetzt schon, makellos in der Verarbeitung sein, Apple Car Play wie auch HUD anbieten. Das wollen Geschäftsleute. Der ID.Buzz und EQG werden die begehrtesten Elektroautos sein, da spielt der Preis keine Rolle. Das Model Y wird dagegen im Meer der Leasingschnäppchen aus Frankreich und Südkorea sowie schlicht solideren und günstigeren Autos wie dem Enyaq und ID.4 untergehen. Wie schon letztes Jahr das Model 3 in Europa untergegangen ist. Selbst das Tesla-Mutterland Norwegen hat sich abgewandt, dort regiert jetzt der VW Konzern. e-tron als meistverkauftes Auto in Norwegen, da ist also Geld nicht das Thema gewesen.

Selbstverständlich kauf ich mir als Norweger nicht ein zweites Model 3, wenn bei jedem 2. Nachbarm schon eins steht – ist aber doch vollkommen irrelevant. Viel interessanter und wichtiger ist doch die wirtschaftliche Situation von Autoherstellern. Mit lächerlichen 70 Mio Marktkapitalisierung als VW-Konzern bekommt man halt bei weitem nicht genügend Geld, um auch nur 10% seiner Fertigung auf BEVs umzustellen, selbst wenn man an Zellen für eine Mio Batteriepacks rann kommen würde (was natürlich auch nicht möglich sein wird). Selbst ein Startup wie Nio bekommt in wenigen Jahren höhere zinsfreie Kredite als VW. Andererseits, was soll ich hier Traumwelten zerstören, bringt ja Nichts.

Ist das Ironie? Die Marktkapitalisierung der Hersteller ist groß genug, um die Transformation zu bewältigen. Auch bekommen sie relativ günstig Kredite (natürlich nicht so günstig wie so manch gehyptes Unternehmen aber das ist ja kein Vergleich). Denn wir reden nicht von 70 Millionen, sondern bei VW von eher 90 Milliarden. Sie haben sich da eben so um den Faktor 1000 vertan…

Last edited 6 Monate zuvor by Max

Mir scheint, Sie haben das mit der Marktkapitalisierung und dem Kapital einer Firma nicht richtig verstanden. Die Aktien gehören den Aktionären, nicht dem Unternehmen.
Tesla z.B. hatte lange Zeit eine grosse Marktkapitalisierung aber kein Geld, weil es ja bis vor einem Jahr nur Verluste einfuhr. Es hat dann zum relativ problematischen Mittel gegriffen und weitere Aktien verkauft, um endlich zu Geld zu kommen, was an sich die Interessen der bisherigen Aktionäre verletzt (‚Verwässerung‘). Da die Aktie von Tesla aber dermassen gut dastand, hat man das – mit Murren – akzeptiert.

Herr Müller, sie haben das mit dem ganzen Sinn einer Aktiengesellschaft scheinbar nicht recht verstanden.
Ich stelle Tesla mit dem Kauf Von Tesla Aktien mein Kapital zur Verfügung, damit diese Firma das Kapital nutzt um zu wachsen.
Als Aktionär glaube ich an den langfristigen Wettbewerbsvorteil dieser Firma – und das tue ich durchaus.
Als Aktionär informiere ich mich auch möglichst genau über die Ziele einer Firma.
Ihr Problem scheint erstens darin zu bestehen über die Firma Tesla wenig Bescheid zu wissen (Tesla baut im Gegensatz zu den deutschen OEMs nämlich nicht nur Fahrzeuge)
Ich gehe also zweitens davon aus, daß die meisten Tesla Investoren mit dem Umgang und der langfristigen Rendite ihrer Investitionen durchaus sogar sehr zufrieden sind.
Mehr Investitionen = mehr Fabriken = schnelleres Wachstum = Mehr Marktanteil = Mehr Gewinn = mehr Rendite = steigender Aktienkurs.
Nein Tesla Aktionäre murren nicht – sie kaufen sich von den Gewinnen höchstens einen neuen Tesla

Dass bei Tesla auch viel „Hoffnung“ eingepreist ist, ist dennoch unbestritten. Aktuell ist leider viel „dummes Geld“ am Markt unterwegs, in Ermangelung sinnvoller Alternativen. Dann greifen viele zu Tesla, weil es eben hip ist. Ich gehe nämlich davon aus, dass ein großer Teil der Aktionäre nicht so genau weiß, in was sie da investieren. Wie ich darauf komme? Bestes Beispiel „Signal“. Eine kleine Medizintechnik-Firma, deren Aktienkurs über Nacht von 60 Cent auf in der Spitze 70 Euro stieg (verbunden mit einer milliardenschweren Marktkapitalisierung). Nur weil Musk zum Messenger-Dienst Signal riet. Die Leute kauften die falschen Aktien…

Die Aussage, dass es den Deutschen Herstellern an Geld für die Transformation fehlt fußt zudem, wie oben dargestellt, auf wackeligen Beinen. Bei manchen hat man das Gefühl, ob aus Neid, Schadenfreude oder sonst einem persönlichen Grund, sie freuen sich, wenn die Deutschen Hersteller untergehen. Und gleichzeitig wird Tesla in den Himmel gelobt. Dabei sollte man doch froh sein, wenn es alle schaffen und gute Autos auf die Straße bekommen. Die Umwelt dankt es. Ein wenig mehr Objektivität würde der Diskussion nicht schaden – das ist ja fast wie bei einem Derby Schalke gegen Dortmund.

Last edited 6 Monate zuvor by Max

Lieber Powerwall,

ich will wirklich niemanden beleidigen, aber Ihre Erklärung einer Aktiengesellschaft wären 0 Punkte.

Marktkapitalisierung ist nicht Stammkapital und auch kein Eigenkapital.

Eine kurze Einführung in das Wesen einer Aktiengesellschaft.

Eine Aktiengesellschaft wird mit einem Stammkapital und einer gewissen Anzahl an Aktien gegründet. Vom Stammkapital kann sich das Unternehmen etwas kaufen.

Ob die Aktien über oder unter Buchwert gehandelt werden hat unter normalen Umständen keinen Einfluss auf das Stammkapital bzw. auf die Bilanz als solche. Es wird nur wichtig, wenn es zu Kapitalerhöhungen kommt, weil je höher das Unternehmen bewertet wird umso leichter kann es durch die Ausgabe neuer Aktien zu Geld kommen.

Nur wenn Sie Aktien bei der Gründung oder einer Kapitalerhöhung kaufen, stellen Sie ihm Kapital zur Verfügung. Sonst wetten Sie nur auf die Entwicklung des Aktienkurses.

Tesla wird derzeit zu einem Vielfachen des Buchwertes gehandelt weil viele Menschen glaube das Kapital von Tesla wäre soviel Produktiver als anders wo.

Als Tesla Aktionär können Sie sich keinen Tesla um ihre Kursgewinne kaufen, es sei den Sie realisieren die Gewinne. Das heißt Sie verkaufen Aktien.
Da es bei Tesla keine Dividende gibt ist es für Sie auch wirklich der einzige Weg. Dividenden wird es wahrscheinlich bei Tesla noch lange nicht geben, weil es im Gegensatz zum aggressiven Wachstum steht.

Für Sie als Aktionär rate ich Ihnen neben Zielen auch Zahlen eines Unternehmen zu betrachten alle und nicht nur jede die Ihnen gefallen.

Ja, Tesla verkauft 2,15 mal so viele BEVs wie der VW Konzern ist es aber dafür gerechtfertigt, dass Tesla deshalb 7,5 mal soviel wert ist?

Ein Blick auf die Bilanz der beiden Konzerne zeigt nämlich ein komplett anderes Bild. Hier verfügt der VW Konzern über ca. 3,5 Fache an Eigenkapital von Tesla. Sie glaube, dass ein 1 bei Tesla mehr als 26 Euro bei VW Wert ist.

So wie Sie das bessere Auto nicht zu jeden Preis kaufen, sollten Sie auch nicht das vermeintlich bessere Unternehmen zu jeden Preis kaufen.

Last edited 6 Monate zuvor by Clemens H.

Sorry, Sie haben keine Ahnung. Wenn Sie eine bestehende Aktie teurer kaufen, stellen Sie Tesla gar kein Kapital zur Verfügung.

Genau, das ist der richtige Ansatz, den auch die meisten Tesla Aktionäre gehen. Ich selber habe keine Tesla Aktien. Ein Tesla zu besitzen und Werbung für Tesla und die Elektromobilität zu machen ist mehr wert als all die Plakate und Kino Werbung der herkömmlichen Hersteller. Mit dem Tesla als Ambassador für Elektromobilität an einer Schule auftreten zu dürfen, ist eine grosse Freude für die jungen Menschen und mich selber und somit auch die allerbeste Werbung. Jugendliche erzählen ihren Eltern was für ein super Erlebnis sie hatten. Jugendlichen und Erwachsene auf Probefahrten mitzunehmen ist zwar zeitraubend aber erzielt den nachhaltigsten Effekt. Egal welches Elektroauto, aber in einen Tesla steigen alle ein. Da hat bei mir noch niemand nein gesagt. Rückmeldungen bestätigen mir den Erfolg.

Übrigens heute habe ich neben einem ZOE parkiert und lange über seine Erfahrungen gesprochen. Er hat auch vor ein Model 3 zu kaufen. Habe ihn natürlich direkt eine Probefahrt machen lassen. So werden Kontakte geknüpft und ein cooler Nebeneffekt, man gewinnt auch Freunde. Also eine Win-Win Situation. Kann ich Ihnen auch empfehlen.

Ich weiß, dass Sie es nicht so meinen und Sie tatsächlich für Elektromobilität brennen. Ist ja auch berechtigt.

Dennoch haben solche Erfahrungsberichte immer ein „Geschmäckle“, erinnert es doch sehr an Vorwerk, Tupperware oder die Rekrutierung junger Menschen in Schulen durch das Militär (ja, überspitzt formuliert). Das bestätigt dann leider das Bild, dass Tesla teilweise fast schon sektenhafte „gelebt“ wird.

Ich bin dann doch eher dafür, Werbung dort zu platzieren, wo sie hingehört. Bei den Erwachsenen und nicht bei den Kindern. Wie gesagt, das ist nur das Bild, welches bei mir entsteht. Es soll kein Angriff auf Ihre sicherlich gute Arbeit sein.

Vielen Dank für Ihre konstruktiven Gedanken.
In der Kürze konnte ich sicherlich zu wenig beschreiben, um was es mir geht. Das kann ich aber jetzt an dieser Stelle nachholen.

Wie wir hier in diesem Forum unlängst festgestellt haben, gibt es einen kleinen Prozentsatz, so vielleicht 10% der Menschen in Europa, den man nicht von der anstehenden Klimaveränderung überzeugen muss. ca. 30% haben ein Bewusstsein entwickelt und sind auf dem Sprung etwas zu ändern. Ca. 40% sind einfach viel zu träge ihr Leben zu ändern und gehen den bequemen Weg, den die Öl Lobby ihnen bietet. Der Rest gehört zur Betonfraktion, die sich erst ändern, wenn ihnen das Wasser am Hals steht.

Sicherlich, Mobilität ist nur ein Aspekt im gesamten Kontext. Aber da es hier um Mobilität geht, betrachte ich nur diesen.

Wenn ich mal die Betinfraktion (ca. 20%) weglasse, sehen wir also, dass sich ca. 70% mit dem entsprechenden Wissen und auch praktischer Erfahrung (hands-on) über die Elektromobilität, durchaus ansprechbar sind. Und das ist schon ein recht grosser Teil. Wenn wir es schaffen, dass also 80%, und damit eine grosse Übermacht, sich zur Elektromobilität auch wirklich hingezogen fühlt, dann wird sich das politisch so auswirken, dass es für die restlichen 20% ebenfalls keine anderen Alternativen geben wird.

Ein Schweizer namens Louis Palmer (2007-2008 mit dem Solartaxi unterwegs und von der UNO anerkannt) organisiert jedes Jahr die WAVE Trophy. Elektroauto-News hat auch schon darüber berichtet (siehe https://www.elektroauto-news.net/podcast/folge-008-interview-louis-palmer-wave-trophy#comments).

Mit dem Spirit, es gibt keine Probleme, nur Lösungen (übrigens auch von Tesla so gelebt), ist es die Premisse alle Arten von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen (PkW’s, LkW’s, Busse, Motorräder, Fahrräder etc.) sind gleichermassen willkommen als Ambassadors einen Akzent in der breiten Bevölkerung zu setzen. Ganz wichtig dabei ist, dass möglichst viele Automarken daran beteiligt sein sollen, egal von welchem Hersteller und aus welchem Land. Das ganze ist also weder eine VW noch eine Tesla noch irgend eine Markenveranstaltung. Und das ist ganz zentral.

Weshalb plädiere ich hier wohl überall, dass wir endlich diesen Kindergartenkram beenden sollten, wer das grösste Stück vom Kuchen in der Vergangenheit hatte, Heute noch hat oder in der Zukunft abbekommen wird. Alle sollen nach ihren aktuellen Kräften mithelfen ICE Vehikel gegen BEV’s zu ersetzen, und dies in beschleunigtem Masse.

Wenn ich meinte, dass wir auch die Jugendlichen in diesen Prozess miteinbeziehen, meinte ich natürlich Folgendes:

Schulen haben heute fix im Stundenplan den Kontext Umwelt integriert. Wenn jetzt also eine Vorstellung der ganzen Vielfalt an Fahrzeugen an Schulen stattfindet, dann kann ich damit überhaupt keine Rekrutierung feststellen sondern einfach einer unter vielen Programmpunkten. Schüler machen dann meist eine Vortragsreihe. Somit kommt auch die Elektromobilität in das Bewusstsein der Eltern. Wenn wir diesen Prozess in Gang gesetzt haben, dann ist das eigentlich fast so etwas wie Gratiswerbung für die Elektromobilität und zwar in seiner ganzen Breite und Vielfalt und definitiv Herstellerunabhängig.

Vielleicht konnte ich jetzt besser Beschreiben, auf was ich hinaus wollte.

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

Vielen Dank für die Erläuterung. Ich bin bei so etwas immer zwiegespalten, denn letztendlich werden ja die Kinder beeinflusst. Egal ob die Intention dahinter „gut“ ist (kennen Sie den Film „Thank you for Smoking“ – da gibt es auch eine tolle Szene in einer Schule}. Das sage ich übrigens, obwohl ich selbst ein Fan der Elektromobilität bin.

Wenn es aber schon Teil des Lehrplans ist, kann man nicht wirklich einen Vorwurf machen. Solange es dann herstellerunabhängig ist und das Ziel die Aufklärung in dieser Richtung ist, finde ich das OK.

Lieber David,
Ich möchte gerne einmal wissen welcher Mercedes im selben Fahrzeugsegment günstiger sein soll, als ein Tesla?
Die Absatzzahlen vom EQV sind ja wohl eher als Flop zu bezeichnen – mal sehen wie sich der EQA gegen das Model Y schlagen wird.
Wenn jetzt nach 8 beziehungsweise 6 Jahren das Model S beziehungsweise das Model X als Refresh kommt wird es sehr viele Teslafahrer geben, die umsteigen und die „alten“ nach unten durchreichen.
Time will tell – hauptsache elektrisch

Wenn ich 50 verkaufe, sind 5 gleich 10%.Verkaufe ich Eines, dann sind 2 gleich 100% mehr. Lernt jeder Grundschüler.

Ein beeindruckend sachlicher Artikel. Die Analyse der PlugIn-Hybride kann ich nur bestätigen! Ich bin selbst 4 Jahre einen Volvo V60 PlugIn gefahren. Trotz ehrgeiziger elektrischer Fahrt (jede Nacht am Lader, am Arbeitsplatz am Lader) verbrauchte er 3,9 L/100km statt der versprochenen 1,9 l/100km. Eines muss ich jedoch korrigieren: Alle PlugIns, soweit ich sie kenne, produzieren durchaus CO² bei rein elektrischer Fahrt, nämlich für die Heizung. Entweder mit der Standheizung, wie mein Volvo, oder mit dem großen Verbrenner, der nur dafür läuft (z.B. Kia), was natürlich völlig kontraproduktiv ist. Also bei rein elektrischer Fahrt, was im Kurzstreckenverkehr und 45km Reichweite mit ein wenig Ehrgeiz zu machen ist, ist der Tank trotzdem in 8-10 Wochen leer. Und zumindest mein Volvo stinkt dann beim abstellen pestilenzartig.

Mit BMW bin ich seit 2016 fertig. Nach den Käufen von 3 Verbrenner-Minis in den Jahren davor wollte ich auf einen I3 umsteigen. Dreimalige telefonnische und Email-Nachfragen bleben unbeantwortet, obwohl ich mit dem Geschäftsführer geschäftlich verbunden und befreundet war.
So wird in 6 Wochen das 4. E-Auto in unsere Garage rollen, alles Fahrzeuge aus französicher Produktion. Die heute noch eintrudelnde BMW-Werbepost für Verbrenner wandert ungelesen in die Rundablage.
Da kann man nix machen, wenn die Premium-Hersteller sich nicht wirklich um ihre Stammkundschaft kümmern will.

》Die offizielle CO2-Emissionsberechnung der deutschen Behörden geht dagegen von einer durchschnittlichen Nutzung des elektrischen Antriebsstrangs der Hybride von 75% aus, in der Realität sind es aber eher 25%《
Wenn dem so ist, ist eigentlich nicht verständlich, warum die vorgeschriebene rein elektrische Reichweite nur 50km beträgt.
Denn dann sollte für PHEVs die Tankgröße auf maximal vielleicht 3 Liter begrenzt werden, was ja bei Verbräuchen im1,xl Bereich locker für die restlichen 25% nichtelektrischen Betrieb ausreichen sollte.

Wolfgang , der Antriebsstrang wird immer durch Hybrid unterstützt beim Rekuperieren.Gehörst Du auch zu denen die nie lernen , dass ein Hybrid immer sparsamer ist als jeder normale Verbrenner.
Sind wir hier in einer Aktionärsversammlung? Ich hatte nie welche , investiere in Immobilien und kann so sehr gut schlafen. Auch dank einer Mietbatterie. Gut, dass Markus die Werbetrommel für Tesla schlägt. Nur nicht gerade bei Kindern, die sollten sich jetzt an der frischen Luft bewegen.
Kräftig spazieren und wandern täte auch den meisten Grossen gut. Das er gibt klare Sicht auf die künftig zu benötigende E Mobilität. Es wurde genannt dass man endlich die ICE Verbrenner verbannen sollte. Dazu zählen aber alle mit 200 KM Spitzengeschwindigkeit. Hier sind auch Tesla s die nur E Motoren haben gemeint. Um die weltweit gebräuchlichen Autobahn Tempis einhalten zu können, reicht da eine Höchstgeschwindigkeit vom 145 Km/h. Also Augen auf, Preis und E Motor im Verhältnis zur Akkugrösse, zählen beim Kauf. Reichweite ist wichtiger als Breitreifen mit einem Doppelauspuff.

Thorsten , wir haben im Familienbetrieb schon 3 Renaults.
Lies mal die Werbung vom BMW l 4 , Auch in Kurven wird das Auto geradezu vom Boden angesaugt, das ergibt Kurvenstabilität. Jetzt weisst du was Bodenhaltung ist.

Genau, Kurvenstabilität ist neben den Spaltmassen das wichtgste Verkaufsargument. Ohne das kann oder will der Deutsche Autofahrer auf keinen Fall leben.

Ich habe und hatte auch nie Tesla Aktien, kann aber trotzdem Tesla fahren.

Also nochmals, dass auch Herr Strauss es versteht.

  1. Kinder sind für mich Personen um Vorschulalter. Ich spreche aber von Jugendlichen, also Personen im Oberstufenalter/Gymnasialalter.
  2. Ich habe nie von einer Werbetrommel von Tesla gesprochen, sondern von einer Tour, die nebenbei auch als Ergänzung des Schulprogramms bei Oberstufenklassen/Gymnasialklassen während 1h die Elektromobile vorstellen darf. Jedes Team erhält 1min., um das Team und das Elektroauto den Jugendlichen vorstellen darf.
  3. Es ist in keinster Weise eine Tesla Tour sondern es nehmen Elektrofahrzeuge aller Art teil. Zum Beispiel:
  4. Ein elektrifizierter Bulli
  5. Elektromotorräder
  6. Elektrofahrräder
  7. Opel Ampera-E
  8. Renault ZOE
  9. Fiat e500
  10. Tesla Roadster (ich)
  11. Hyundai Kona electric
  12. eGolf
  13. Tesla Model 3/S/X
  14. Twike
  15. Mitsubishi i-Miev
  16. BMW i3 (natürlich NUR rein elektrisch)
  17. E-Smart
  18. Peugeot e-2008
  19. E-Mini
  20. Kia e-Soul
  21. Microlina
  22. div. Selbsgebaute und umgebaute Elektromobile

Ist das jetzt so in etwa auch bei Ihnen angekommen?

Als ich klein war hat ein gewisser Dr. Bruno Stanek am Fernsehen über die Mondlandung erzählt. Das hat auch bei mir Emotionen geweckt, so dass ich später auch mal Astronaut werden wollte. Ist dann doch anders gekommen. Leider haben wir zu dieser Zeit nur Amerikanische Geräte kennen gelernt. Dass ich 2016 auf meiner Tour im Tesla Roadster in einer russischen Stadt namens „Kaluga“ vorbeikommen sollte ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Weiss jemand in diesem Forum überhaupt, dass Kaluga das Sowjetische Weltraumforschungszentrum war? Es gibt dort ein Museum, das ich während einem Ladestop besuchen durfte. Da konnte ich dann zum ersten Mal sämliches Originalgerät der Sowjets bestaunen. Hat bei mir ebenfalls viel Emotionen geweckt.

Emotionen ist ebenfalls etwas ganz wichtiges für uns Menschen. Meistens weckt das in uns auch immer eigene Visionen zu entwickeln. Was ist so derart schlimm, wenn Jugendliche solche Erfahrungen machen? Und nota bene geht es da nicht etwa um Betäubungsmittel wie im Film von Max.

Wollen Sie sich wirklich blamieren, indem Sie einen ICE mit einem Elektromotor vergleichen? ICE=Internal Combustion Engine und hat etwas mit Kolben und Verbrennung mit Kraftstoff zu tun aber sicher nicht mit irgendwelchen rotierenden Magnetfeldern

Nebenbei, ich habe mein Model 3 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 130km/h begrenzt und habe ganz normalen Aero Reifen. Na hoffentlich haben Tesla Autos NUR Elektromotoren, ich darf wohl bitten.

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