Audi-Chef fordert radikale Abkehr vom Verbrenner

Audi-Chef fordert radikale Abkehr vom Verbrenner

Copyright Abbildung(en): Markus Duesmann, Chairman of the Board of Management and Board of Management Member for Product Lines.

Ausgerechnet auf dem Aachener Kolloquium hat Audi-Chef Markus Duesmann eine radikale Abkehr vom Verbrennungsmotor gefordert. „Kohle, Erdöl und Erdgas wirken auf unsere Gesellschaft wie Drogen„, sagte er laut Redemanuskript. „Sie sind leicht zu haben, machen extrem abhängig und den Schaden, den sie uns zufügen, merken wir erst, wenn der Rausch vorbei ist.“ Das Treffen gilt in der Automobilbranche als eine Art Hochamt des Motorenbaus. Üblicherweise wurden hier bislang Benzin- und Dieselaggregate gefeiert.

Es gelte es nun, „gemeinsam mutig“ zu sein, erklärte Duesmann: „Nehmen wir uns zum Beispiel als Ziel vor, dass wir bis 2040 vollständig auf fossile Energieträger verzichten.“ Audi hat in diesem Jahr die völlige Abkehr von der Benzin- und Dieseltechnik verkündet: Ab 2026 werden keine neuen Verbrenner mehr vorgestellt und von Anfang der 2030er-Jahre an sollen ausschließlich Batterieautos verkauft werden.

Duesmann warb für einen Ansatz, der sich in der ganzen Industrie durchsetzen sollte, um das Klima bestmöglich zu schonen. Damit dürfte er auch ein deutliches Signal nach Berlin senden, wo aktuell Sondierungsgespräche für eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP begonnen haben. Die FDP beharrt bekanntlich stark auf der sogenannten „Technologie-Offenheit„. Die diskutierten Alternativen zu reinen Batterieautos seien allerdings weit weniger hilfreich beim Klimaschutz, warnte der gelernte Maschinenbauer Duesmann. Ein Elektromotor sei fünfmal so effizient wie ein Verbrennungsmotor mit synthetischen Kraftstoffen.

Audi hat bereits Elektroautos im Angebot, weitere sollen folgen. Bislang setzen die Ingolstädter dabei auf Verbrenner-Umbauten und Plattformen von Volkswagen sowie der Konzernschwester Porsche. Ab kommendem Jahr will Audi E-Autos auf der gemeinsam mit Porsche entwickelten neuen Architektur PPE (Premium Platform Electric) auf den Markt bringen. Wie sich die Marke ihr elektrisches Premium-Angebot mittel- bis langfristig vorstellt, zeigen drei neue Studien für einen Roadster, eine Limousine und ein großes SUV.

Der Umstieg auf Elektroautos bringt bei Audi nicht nur bei der Technik einen Paradigmenwechsel. „In Zukunft wird für die Markenkommunikation der Verbrenner keine Hauptrolle mehr spielen. Wir müssen die Menschen davon überzeugen, dass Elektromobilität der richtige Weg ist“, sagte kürzlich Vertriebs- und Marketingchefin Hildegard Wortmann. Statt „höher, schneller, weiter“ stünden nun Nachhaltigkeit und ein gesellschaftlicher Beitrag im Mittelpunkt.

Quelle: suedeutsche.de – Audi-Chef wirbt für Verbrenner-Aus

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Mutig vom Duesmann, aber auch symbolhaft. Der Verbrennungsmotor hat keine Zukunft mehr.
Bei der Gelegenheit darf ich der FDP eine Botschaft übermitteln: Leute, ich bin euer Wähler, aber hört auf mit dem blöden Technologie-Offenheits-Gewäsch. Brennstoffzelle für Großanlagen, von mir aus. In Landfahrzeugen bitte nur noch auf Elektro setzen und kein anderes Geld verschwenden!

Sorry, David, für einmal bin ich da wirklich anderer Meinung. Politik sollte immer technologie-offen sein. Wenn CO2 das Problem ist, dann soll CO2-Freiheit gefördert und CO2-Ausstoss behindert werden. Das reicht. Mit welcher Technologie das am Besten geschieht, hat nicht die Politik zu entscheiden. In freiheitlichen Systemen muss sich die Politik an den Auftrag halten, den ihr die Verfassung gibt (Gewährleistung von Freiheit, Sicherheit, Bildung, …), und nicht willkürlich in Sachgebiete rein regulieren, wenn es nicht für die Gewährleistung wichtiger Güter notwendig ist.
Das es andersrum falsch rauskommt, hast sich schon häufig gezeigt. Mir fällt jetzt gerade ISDN ein, welches von Deutschland mit riesigen Beträgen gepusht wurde und noch während der Förderung technisch schon obsolet war (xDSL).

Die Politik, das sind wir. Und ich will nicht, dass mein Steuergeld für Wasserstoff in unpassenden Anwendungen verschwendet wird. Wenn eine Mehrheit meiner Meinung ist, heißt das, „die Politik“ sollte Wasserstoff in Landfahrzeugen nicht fördern. Sie soll es ja nicht verbieten.
Die Hersteller außer Toyota interessieren sich ohnehin nicht für den Quatsch.

Wasserstoff in Landfahrzeugen:
Niemand ausser Toyota?
Und dann Hyundai? Und BMW? Und diverse chinesische Hersteller?
Und ein gutes Dutzend Hersteller von Bussen und LKW, die alle schon H2-Fahrzeuge im Einsatz haben und massiv investieren?
Und alle Eisenbahn-Hersteller, die in H2-Fahrzeuge zur Ablösung der Diesel-Züge investieren?
In diesem Forum ist man blind bezüglich dem, was in Richtung H2-Wirtschaft generell und – als Folge – in Richtung H2-Mobilität geschieht. Warum? Wegen blindem Glauben an den grossen Propheten? Weil man als early adopter von BEV glaubt, dass nachher nichts Neues mehr kommt, was bei early adoptern oft geschieht?

In Asien wird H2 wohl aus Erdgas hergestellt, sowas ist nicht CO2-neutral und ein politischer Kniefall vor der Erdgasindustrie in diesen Ländern – kein Vorbild für die EU.

„In Asien wird H2 wohl aus Erdgas hergestellt“.
Mein Gott! Wo haben Sie das gelernt?
Überall wird H2 (auch) aus Erdgas hergestellt. In Asien wird H2 auch grün hergestellt. Vielerorts wird H2 auch grün hergestellt. Wussten Sie, dass Asien viele Länder hat? Singapur, Korea und Japan z.B. haben schon riesige Liefervereinbarungen mit Australien für grünen Wasserstoff abgeschlossen.
Sicher ist, dass die soeben nach Deutschland importieren Tesla aus China primär mit Kohleenergie hergestellt wurden, genauso wie die Batterie.

Zumindest Japan setzt nicht auf grünen Wasserstoff, sonder auf „schmutzigen“.

Um das Klima zu schützen, setzt Japan im großen Stil auf Wasserstoff. Das Gas soll aber mit Braunkohle produziert werden.

(Quelle: handelsblatt.com – Dezember 2020)

Zum Thema „schnell tanken an der H2-Zapfsäule“ in Korea.

Ein Taxifahrer steigt aus, geht zum Tankwart und beschwert sich: «Warum dauert das so lange?»

Weil es nur eine Zapfsäule gibt. Weil das Tanken je Fahrzeug fünf bis zehn Minuten dauert. Und weil man zwischen zwei Betankungen zuweilen warten muss, bis wieder genug Druck auf dem Wasserstoffspeicher ist. Zehn Minuten könne das dauern, steht auf einem Schild an der Zapfsäule.

(Quelle: nzz.ch – Dezember 2020)

Und was die Zahl der BZ-Fahrzeugen in China in der Zukunft betrifft.

Bosch will China jetzt mit der Brennstoffzelle aufrollen

Schon im Jahr 2030 könnten in China mehr als eine Million Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antrieb zugelassen werden, lautet eine Prognose der China Society of Automotive Engineers,…

(Quelle: faz.net – Aktualisiert am 14.04.2021)

Auch wenn der Wasserstoff in China grün sein sollte, bei 1,41 Mrd. Einwohnern entsprächen 1 Mio. BZ-Fahrzeuge in China 2030 knapp 59.000 in Deutschland 2030 und das erst in 9 Jahren – für mich ein Zeichen, dass sich BZ in Fahrzeugen nicht rechnen.

In Asien wird H2 auch grün hergestellt. Vielerorts wird H2 auch grün hergestellt.

Sicher ist, dass die soeben nach Deutschland importieren Tesla aus China primär mit Kohleenergie hergestellt wurden

Sie lügen. 2020 lag in Deutschland der Kohleanteil bei 24%.

Sie merken gar nicht, was für einen hanebüchenen Unsinn sie hier erzählen: Für die Autoproduktion ist der Strommix nicht grün genug, aber für Wasserstoffproduktion soll er das sein? Gehen sie besser in sich und denken nocheinmal darüber nach.

Nun haben wir doch ALLE den von UNS bestellten „Salat“ und die einzelnen „Entscheidungsträger und Betroffenen“ haben bemerkt, um was es seit JAHREN gegangen wäre. Nun kommen die erstem Teilrechnung in Form expoldieren Energiepreise für Erdöl, Gas und weils gar so „schön“ ist für das „Lebenselexier“ dieser BEVs.
Es ist NUR der Anfang dessen was nun kommen MUSS und kommen wird. Man lese nur mal das hier: https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-kaempft-Europa-gegen-den-Energiepreisschock-article22850447.html?xing_share=news.
Ab welchem Punkt merken „Schnellspanner“ was man hätte tun MÜSSEN und was man nicht mehr schafft? Wie soll es nun weiter gehen, mit all den netten Träumen mit diesen ÖKO-STROM-WUNDERWERKEN? Die nächsten „Finanzblasen sind kurz vor dem Platzen. Welcher VERBRENNER hätte man zuerst ersetzen MÜSSEN? Die in Autos oder jene die Unsummen an Geld verbrannt haben?

Sie liegen richtig mit der Problemanalyse, nicht aber mit der Schuld-Attributierung.
Ganz eindeutig rächt sich hier die Politik der letzten zehn Jahre, insbesondere der EE-Verhinderungspolitik der CDU gefolgt von der Kohlekonzern-Streichelpolitik der SPD.

Der Wandel zum BEV ist zwar verbunden mit der Energiewende, aber überholt diese derzeit. Die Konservativen dieses Landes taugen eben nicht zur Gestaltung eines Wandels.

Das hat nichts mit Ihren immer beschworenen Propheten zu tun, sondern schlicht und einfach mit Physik.
Physik lässt nicht mit Dich diskutieren – nicht einmal wenn es sich um Propheten handelt.

Es geschieht aber; in dem Fall halt gegen die (Ihre) Gesetze der Physik.
Japan, Korea, Holland, Kalifornien und Schottland sind ja bekannt dafür, dass da niemand was von Physik versteht.
Ich denke aber eher, dass Sie und Ihre Batterie-only-Fraktion nicht verstanden haben, dass Physik nicht nur eine einzige Optimierung ist, sondern dass es verschiedene Dimensionen gibt und Optimierungen in der Realität viel komplexer sind. Zeit (für das Tanken) und Gewicht (der Batterien) sind z.B. auch wichtige physikalische Grössen. Genauso wie der Strompreis über die physikalische Grösse Zeit regelmässig extrem schwankt, von + 100€/MWh bis zu -20€/MWh. 300kWh zu 15€ sind halt trotz Physik billiger als 100 kWh zu 100€.
Aber ich weiss auch, dass solche mulitidimensionalen Überlegungen und Optimierungen für viele zu kompliziert sind.

Wenn ich Ihre Aussage richtig verstehe, machen wir weiter so wie gehabt, finde ich Ueberlegenswert. Wir alle, wie auch der Staat brauchten somit auch keine gossen neuen Investitionen vorzunehmen, super sollten wir so machen.!!!

Nee, Sie haben gar nichts verstanden. Ich weiss nicht, ob Sie nicht wollen oder nicht können.

Die Zeit für das Tanken/laden ist doch nur dann relevant, wenn man weiter fährt als der Akku reicht. Ansonsten stellt man den Wagen irgendwo ab und wenn man wiederkommt ist er voll. Zu einer Tankstelle muss ich aber immer extra hinfahren. Die nächste H2 Tankstelle ist 10km von mir weg und alle paar Wochen für ein paar Tage nicht verfügbar, wegen geplanter Wartungsarbeiten, wegen „kein H2 verfügbar“ oder einfach „defekt“. Neulich fast ein Monat lang. Mein BEV hat ein Fünftel von einem Mirai gekostet und ich musste seit 15 Monaten nicht mehr zur Tankstelle fahren. Es beschleunigt großartig und fährt sich dank One-Pedal-Driving besser als jedes andere Fahrzeug zuvor. Warum sollte ich mir also ein deutlich teureres Auto kaufen, womit ich ständig wieder Umwege zum Tanken fahren muss und was dank Mini-Akku, kein One-Pedal-Driving bietet und dank der H2 Tanks ein Trümmer von einem Auto mit eingeschränktem Innenraum ist(riesiger Mitteltunnel, oder beim Nexo winziger Kofferraum)?

H2 hört sich am Stammtisch toll an, wenn man die Kosten ausblendet. Grüner Wasserstoff sollte wirklich nur dort eingesetzt werden, wo er unverzichtbar ist. Ansonsten ist er zu kostbar.

Farnsworth

Ich denke aber eher, dass Sie und Ihre Batterie-only-Fraktion nicht verstanden haben, dass Physik nicht nur eine einzige Optimierung ist, sondern dass es verschiedene Dimensionen gibt und Optimierungen in der Realität viel komplexer sind.

Ihr Denken findet ganz offenbar unter Unkenntnis physikalischer Gesetzmäßigkeiten statt. Daher mündet es auch nur in Geschwafel.

Wasserstoff und E-Fuels sind wesentlich uneffizienter als Batteriespeicher – und das wird auch immer so bleiben. Optimierungspotenziale bestehen dabei vor allem zugunsten der Batterie – das können wir ja alle live beobachten.

Solange wir nicht EE-Strom im Überfluss haben, ist Wasserstoff für die allermeisten Anwendungsfälle schlichtweg keine Alternative.

Nein, weil man in Physik aufgepasst hat.

Farnsworth

Wegen blindem Glauben an den grossen Propheten?

Wissenschaft und Naturgesetze. Das sind diese Dinger, welche Politiker nicht verstehen, weil man mit ihnen nicht verhandeln kann. Das gilt insbesondere, aber nicht exklusiv, für die Schaumschläger-Juristen und Politikwissenschaftler in der FDP.

Ich bin ganz bei Ihnen: Man sollte nur fördern, was CO2 frei ist und effizient. Wasserstoff ist auf etliche Jahre hinweg nicht CO2-frei und bis in alle Ewigkeiten uneffizient.

Die Mehrheit ist aber anscheinend gegenteiliger Meinung:

https://www.spiegel.de/auto/elektroautos-wasserstoff-bei-deutschen-beliebter-als-batterien-a-955fa3e2-e5b4-4077-aa2c-ec43e938b95c

Lass das doch einfach die Kunden entscheiden. In Nischen ist genug Platz für Wasserstoff PKW und eFuels.

Last edited 17 Tage zuvor by Mike

Ja, weil da keine Preise dranstehen. Der gemeine Michel findet den H2 PKW so lange toll, wie er das gleiche zahlen muss, wie für seinen aktuellen Verbrenner. Dass das nicht der Fall sein wird und er schon heute mit einem BEV günstiger unterwegs ist, als mit einem Verbrenner, das wird bei solchen Umfragen ausgeblendet. Stichwort TCO

Farnsworth

„Der gemeine Michel findet den H2-PKW so lange toll, wie er [maximal] das Gleiche zahlen muss, wie für seinen aktuellen Verbrenner.“

+1

Nur wird das u.a. schon

  • wg. des Physik-bedingten schlechten Wirkungsgrades der 2-fachen Energiewandlung,
  • wg. der weitaus höheren Komplexität und
  • des Platzbedarfes im Fahrzeug

auf irgendeine absehbare Zeit nicht der Fall sein – hingegen werden Kompakt-BEVs schon bald (spät. 2023) für unter 15 K€ kaufbar sein!

Last edited 16 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

An welcher Stelle der GEWÜNCHTEN Energieumsetzung fängt denn IHRE gewünschte PHYSIK an? An der Steckdose oder weit vorher?

Oft entscheiden ganz andere Faktoren darüber, was überhaupt machbar ist. Zum Beispiel die Preise. Gewollt hätten wir schon, aber niemand hatte noch „Kohle“. Plötzlich haben vlt. sehr viele Leute gar kein Geld mehr für Autos? Die kaufen garantiert keine PV-Anlage und schon gar kein BEV. https://www.agrarheute.com/management/finanzen/energiekrise-ende-fuer-green-deal-586106?utm_campaign=ah-mo-fr-nl&utm_source=ah-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2021-10-08 ……. Vlt beginnen manche Träumer langsam zu merken, was auf uns zu kommt? Plötzlich sind manche Dinge gar nicht mehr wichtig. Dort wo das „Menschenfutter“ plötzlich sehr knapp wird kauft niemand überflüssige Akkus. Und plötzlich regelt sich die Sache mit dem CO2 auch von selbst. Wenn die Autoanzahl und der Energieverbrauch plötzlich weniger wird. Dann steugt der Wirkungsgrad dieses Weltrettungsversuch mit Akku-Mobilität enorm.

das wäre machbar jedoch nicht sinnvoll….. aber das kennen wir ja von den Deutschen…
Unsinnige Sachen vorantreiben bis man merkt dass es doch scheiße ist und man den Lobbyisten und der Werbeindustrie auf den Leim gegangen ist.

Deswegen meine Bitte an Alle:

Aufklärungsarbeit für die 80 % Unwissenden in Deutschland dass sie den ganzen H2-Propheten nicht auf den Leim gehen. Und hört gebt niemals nach.

Der Haken bei dem Sprichwort :“Der Klügere gibt nach“ ist….

…es passiert das was die Dummen wollen!

und das wollen wir alle nicht 😉

es bleibt spannend

Ich verstehe deinen liberalen Ansatz, aber hier ist ja mit dem schönen Wort „Technologieoffenheit“ gemeint, Euro7 zu verwässern, Hybride weiter zu fördern, Gas und Heizöl und Flugbenzin weiter zu subventionieren, ein Wasserstofftankstellennetz aufzubauen, bei der Heizenergie weiter Braunkohle abzubauen und zu verfeuern sowie andere fossile Energien als Brennstoff weiter zu nutzen. Also so weiterzumachen mit dem Mix aus umweltschädlichen Energieträgern.

Eins ist beim Elektroantrieb versus Brennstoffzelle klar: Egal, wie effizient die Herstellung von Wasserstoff wird. Und egal, wie effizient eine Brennstoffzelle Strom erzeugt. Es sind zwei zusätzliche Prozesse plus der Speicherung plus Transport plus Verdichtung, die erforderlich sind bis es dann am Ende ein normales Elektroauto ist. Das kann ja nur ineffizienter sein.

Zumal sich das bisher größte Manko der BEV, der teure, schwere Akku mit zu geringer Kapazität, in starker Dynamik befindet: günstiger, performander – jeden Tag ein neuer Rekord. Es braucht also ein Ladenetz in der Fläche und eine Lösung für den Alltag von allen, da muss die Anstrengung hin.

Bezüglich Strombedarf muss in Google Earth 2030 von oben betrachtet jedes Dach mit Solarpaneelen belegt sein. Heute ist das die Ausnahme. Einfacher und billiger kann ein Land wie Deutschland nicht autark werden. Und durch Recycling kommen wir sogar an „Bodenschätze“. Klar, der Lindner hat Kumpels in alten Industrien, die von ihm was fordern. Aber das geht nicht mehr. Wenn der Duesmann im Tempel der Motorenbauer sagt, jetzt ist Schluss damit, dann bedeutet das was.

Wer will kann sich mal den H2-Pritschenwagen von Quantron genauer ansehen. Hier wird mit bis zu 500 km Reichweite geworben, aber es wurde an der teueren Brennstoffezelle gespart.

Das Ergebnis ist, dass der H2-Pritschenwagen bei Überlandfahrt in der Stunde etwa 30 kWh verbraucht, die Brennstoffzelle aber nur 15 kWh in der Stunde liefern kann, der Rest kommt aus der Batterie, die dadurch nach etwa 160 km leer ist.

Der Fahrer wird gewarnt und darf dann am Straßenrand warten bis die Brennstoffzelle die Batterie wieder halbwegs aufgeladen hat. Bei 1 Stunde BZ-zu-Batterie-Ladezeit hat man dann zusammen (Batterie und BZ) für 1 Stunde Strom, um die Überlandfahrt fortzusetzen.

Alternativ könnte man vielleicht in Schleichfahrt, vielleicht mit 50 km/h auf der Ebene oder 30 km/h bergauf mit den 15 kWh pro Stunde aus der Brennstoffzelle weiterfahren.

Die Reichweite von 300 km mit 2 H2-Tanks bzw. 500 km mit 4 H2-Tanks funktioniert wohl nur im Stadtverkehr für Paketlieferungen oder für regionale Möbeltransporte, bei denen es immer wieder Pausen gibt, in denen die BZ die Batterie nachladen kann .

Anstelle von kleiner Batterie mit 37 kWh und teuerer BZ plus 2 oder 4 H2-Tanks könnte man eine etwas größere Batterie mit 75 kWh nehmen und hätte beim BEV-Pritschenwagen von Quantron dann 220 km Reichweite – und hätte mehr Nutzlast und müsste weniger zahlen.

Ich sehe hier recht oft H2-LKWs von Hyundai, und nie steht der Fahrer am Strassenrand und wartet auf irgend etwas. Dabei brauchen die viel mehr Energie als der erwähnte Pritschenwagen.

Der H2-Lkw von Hyundai hat …

… Xcient Fuel Cell den benötigten Strom von zwei 95kW-Brennstoffzellen

(Quelle: hyundai-hm.com)

… 190 kW Gesamtleistung aus den Brennstoffzellen , also über das 12-Fache des Wasserstoff-Pritschenwagens von Quantron und somit genug Reserven, so dass die Batterie nur die Lastspitzen abdecken muss und nicht wie bei Quantron dauerhaft bei Überlandfahrten Strom beisteuern muss, um das Tempo zu halten.

Quantron hätte zumindest eine BZ mit 30 kW für den Strombedarf bei 70 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit einbauen müssen, aber vermutlich sind die BZ so teuer, dass es den Kostenrahmen gesprengt hätte.

Mich würde brennend interessieren die BZ-Anlagen kosten – wer hat Preise?

Falls 2 kg H2 für 100 km reichen, dann kosten 100 km 19,00 Euro.
BEV-Version mit 42 kWh pro 100 km, bei 30 (39) Cent/kWh 12,60 (16,38) Euro.

Der anekdotisch ausgebaute Hinweis ist generell ziemlich absurd. Wenn es nicht brauchbar sein wird, wird es auch niemand kaufen. Das muss nicht Ihre und nicht unsere Sorge sein.

Brauchbar ist der Pritschenwagen von Quantron schon, z.B. für Fahrten bis 160 km am Stück oder für längere Fahrten, wenn viele Pausen über den Tag verteilt gemacht werden, z.B. Materialtransport von Baustoffhändler zur Baustelle mit Wartezeiten beim Auf- und Abladen – für diesen Kundenkreis ist der H2-Lkw wohl gedacht.

Für viele Handwerker wäre der günstigere BEV-Pritschenwagen besser, mit 220 km (WLTP), real etwa 160 km Reichweite kämen die Meisten den Tag über aus und könnten nach Feierabend günstig für etwa 30 Cent pro kWh an der Wallbox laden.

Sind Sie soooo sicher, dass man zukünftig noch für 30Cent / kwh Autos laden kann? Vlt. sollten Sie neu kalkulieren? ???? Was kostet nun die Kohle, die man wieder verheizen muss, um überhaupt noch Strom zu haben?

Dass wir einen Kohleausstieg bis 2038 beschlossen haben, haben sie mitbekommen? Dass Stimmen lauter werden, dass dieser vorgezogen werden muss auch? Wir können nur hoffen, dass die neu Bundesregierung den Ernst der Lage erkannt hat und endlich Vollgas beim Ausbau der Erneuerbaren gibt.

Farnsworth

Das absurde daran ist doch, dass H2 immer als Langstreckenlösung verkauft wird. Dieser Quantron ist das Gegenteil davon. Die H2 LKW von Hyundai nicht.

Farnsworth

Wenn es nicht brauchbar sein wird, wird es auch niemand kaufen.

Der Kunde hat doch schon längst entschieden. Vergleichen sie einfach die Verkaufszahlen der H2-Fahrzeuge mit denen der BEV.

Im LKW-Bereich wird es ganz genau so laufen.

Es kann so einfach sein.

Im Übrigen gilt: Wenn man Technologieoffenheit fordert, kann dies nicht bei den Preisen halt machen. Die staatliche Preisfestlegung an der H2-Zapfsäule muss aufhören.

Wenn man aber gar keine BZ braucht um H2 zu verbrennen? Auch das ist eine ZUSÄTZLICHE Möglichkeit und WO sthen diese FC-Trucks in der Schweiz herum? NIRGENDS! Außer in der Fanatsie einiger Leute.

Diesel hat 9,7 kWh pro Liter (Quelle: Wikipedia)

Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch in Deutschland zugelassener Pkw 2019

Diesel 7,0 Liter / 100 Km (Quelle: de.statista.com)

7 L Diesel/100 km mal 9,7 kWh/Liter gleich 67,9 kWh – etwa 1/3 Wirkungsgrad.

Hätte H2 im Verbrenner einen ähnlichen Wirkungsgrad wie Diesel, dann braucht das Auto mit Wasserstoff-Verbrenner ca. 2 kg H2 statt 1 kg mit Brennstoffzelle, also würde die doppelte Menge Ökostrom wie mit der Brennstoffzelle gebraucht.

Und das soll jetzt besser sein? – die 5-fache Ökostrommenge gegenüber BEV.

Alles gut mit PV, einer möglichst breiten Anwendung hier lokal und möglichst direktem Verbrauch des Stroms.
Ich bin aber ziemlich sicher dass in Fachkreisen unter Technologieoffenheit nicht das verstanden wird, was Sie hier schildern. Technologieoffenheit heisst, dass der Staat nicht bestimmte Technologien vorgibt, sondern nur gewisse übergeordnete Ziele (Umweltschutz, Sicherheit, Gesundheit, etc.) mit gewissen direkt damit verbundenen Parametern vorgibt. Genau so muss es sein.
Aus meiner Sicht ist es schon völlig falsch, dass Deutschland Zuschüsse für Fahrzeuge bestimmter Technologien gibt. Das führt dann eben zum Fehlverhalten, dass Firmen PHEV kaufen und sie gar nicht umweltfreundlich einsetzen. Wenn man CO2 vermeiden will, dann muss man die CO2-Erzeugung verteuern. In diesem Fall eben (auch) Benzin und Diesel massiv höher besteuern, dann würden automatisch nur diejenigen ein PHEV kaufen, die auch möglichst viel mit Strom fahren, wie man das auch in der Schweiz sieht. Hier hat niemand ein Interesse ein PHEV zu kaufen, wenn er nicht möglichst viel mit Strom fährt.
Deutschland ist meist technisch fortschrittlich und zu grossen Opfern bereit (z.B. Fahrzeuge von amerikanischen Firmen massiv unterstützen, die inkl. Batterie in China mit Kohle-Strom produziert wurden), in der Frage einer geschickten politischen Steuerung der Wirtschaft ist es aber oft kein gutes Beispiel.

In der Tat ist die Förderung von PHEV kontraproduktiv. Aber sie hat zumindest zum Umdenken bei vielen Menschen geführt, nämlich dass Elektroantrieb ziemlich cool ist.

Aus meiner Sicht ist es schon völlig falsch, dass Deutschland Zuschüsse für Fahrzeuge bestimmter Technologien gibt.

Es werden daher umweltfreundliche Technologien gefördert und umweltfeindliche verteuert. Das ist das Steuerungsprivileg der Politik. Es scheint da ein Missverständnis zu geben. Besteuerung und Förderung sind Korrekturmaßnahmen gegen den versagenden Markt.

Wenn man CO2 vermeiden will, dann muss man die CO2-Erzeugung verteuern.

Das wird ja bereits gemacht.

Würde man dies aber wirklich konsequent betreiben, würden als erstes alle Verbrennerautos sterben, als zweites würde die Idee von Wasserstoff im Straßenverkehr sterben – übrig blieben BEV.

Des weiteren hätten wir einen Boom in PV, Batteriespeicher und Windkraft, während Kohlekraftwerke in kürzester Zeit geschlossen würden.

Einen so radikalen und rasanten Wandel könnte unsere Wirtschaft und Gesellschaft gar nicht stemmen. Es würde ins Chaos führen, wie jede marktradikale Ideologie. Erste Auswüchse eines solchen unkontrollierten Umbruchs sehen wir gerade in der aktuellen Energiepreiskrise.

Deswegen muss das politisch gestaltet werden.

David? Gibt es zwei die unter dem Namen David schreiben? Ich kenne sonst nur einen, der sich andauernd über die Elektromobilität lustig macht und sich mit Befürwortern streitet.

Na, wie auch immer. Hier bin ich jedenfalls genau Deiner Meinung. Kein Geld mehr für Hybrid PKW, keine Förderung für Dieselkraftstoffe, keine Unterstützung für H2 PKW Forschung und ein H2 Tankstellennetz für PKWs. Das ist die reine Verschleuderung von Steuergeldern.

Ich bin ein absoluter Fan der Verbrennung von Holzgas aus Käherbäumen heimischer Wälder. Das zeug liegt massenhaft herum, wenn die sterbenden und abgestorben Wälder abgeholt werden müssen oder schon abgeholzt sind. Da das eine Vorteil der Erderwärmung WAR ist das Verfahren nachhaltig. So lange die Wälder noch stehen. Dann verheizt man wider Erdöl, Ertdgas und Braunkohle. Der „Ausflug“ zum ÖKO-STROM war nur ein Flopp. Ein teueres Hobby.

Holzverbrennung ist nicht nachhaltig sondern beschleunigt den Klimawandel.

Ihre Beiträge kann man wohl getrost als „Trollereien“ verbuchen.

Im Prinzip hast du recht. Das Problem ist aber, dass wir jahrzehntelang gepennt haben und jetzt keine Zeit mehr haben. Und es ist nicht zu erwarten dass ein BEV bald obsolet sein wird und durch ein FCEV überholt wird. FCEV werden z.b. höchstwahrscheinlich nie als Kompakt oder Kleinwagen rauskommen. Die Technik ist einfach zu sperrig. Warum sollte man also für einen kleinen Prozentsatz der Fahrzeuge tausende von unzuverlässigen Wasserstoff Tankstellen aufbauen(die man zwangsläufig braucht wenn man möchte dass diese Technologie eine Verbreitung erfährt)? In der Transportbranche wird es sicherlich Nischen geben in der FCEV LKW eingesetzt werden. Es wird aber die Ausnahme bleiben. Der Markt wird das über die Wirtschaftlichkeit sowieso regeln, selbst wenn die Politik es jetzt nicht tut.

Farnsworth

Es erstaunt doch immer wieder, wie bei VW & Co. die Fahnen in den Wind drehen. Innovation und Fortschritt aus Überzeugung ist bei Audi offenbar ein Fremdwort. Bis 2040 auf Fossiles zu verzichten ist in der Tat eine Meisterleistung. Audio überrascht immer wieder beim Zeigen, wie man nicht das tut, was PR verspricht…. Vorsprung durch Technik.

Kohle, Erdöl und Erdgas wirken auf unsere Gesellschaft wie Drogen„, sagte er laut Redemanuskript. „Sie sind leicht zu haben, machen extrem abhängig und den Schaden, den sie uns zufügen, merken wir erst, wenn der Rausch vorbei ist.

Könnte vor dem aktuellen Hintergrund ziehen: Erdgaspreis wird zum Ende dieses Jahres um durchschnittlich 12,9% steigen. Mit ein Grund: harter Winter letztes Jahr und Russland will nicht mehr Gas liefern um Nordstream 2 schneller an Netz zu bekommen. Der Heizölpreis ist aktuell 87% teurer als noch vor einem Jahr. Benzinpreise sind ebenfalls auf Rekordniveau. Beides weil der Rohöl-Preis wegen der wieder steigenden Nachfrage immer weiter nach oben klettert. Die OPEC Staaten fahren ihre Produktion aber nicht nennenswert hoch um den Preis oben zu halten.
Der Strompreis steigt natürlich auch, wir haben in Deutschland ja auch noch reichlich Gaskraftwerke, die logischerweise jetzt auch zu steigenden Kosten produzieren.

So viel dann mal zum Thema Abhängigkeit.

Wir sind außer bei der Kohle von Lieferungen aus dem Ausland abhängig. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren könnten wir uns im Strom-Sektor mehr Unabhängigkeit aufbauen (hätten wir ohne politische Bremsen auch schon machen können). Durch die Sektoren-Kopplung (ich glaube so hießt der Fachbegriff) können dann andere Bereich wie Wärme und Verkehr dazu kommen. Ganz offensichtlich muss Deutschland autarker werden um Kosten unter Kontrolle zu behalten.

Man HÄTTE müssen….. Zu spät mit dieser Autarkie in ÖKO-Version….. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-strompreis-steigt-groessere-huerden-fuer-den-klimaschutz-17575274.html

Auszug aus der verlinkten Webseite.

„Um wettbewerbsfähig und klimaneutral zu produzieren, brauchen wir einen Industriestrompreis von 4 bis 5 Cent je Kilowattstunde“, fordert der Industrievertreter.

(Quelle: faz.net)

Das es die Industrie-Lobby so gut mit der Politik kann, wie wäre es, wenn sich die Industrie ihren selbst vorort produzierten Ökostrom von sämtlichen Umlagen und Steuern befreien lässt, dann hätten sie mit Stromgestehungskosten von ca. 4 cent pro kWh (große PV- und Windkraftanlagen) ihren günstigen Strom, den ich ihnen auch gerne gönne.

Und sie könnten den Ökostromüberschuss mit Elektrolyseanlagen in Wasserstoff umwandeln lassen, dann hätten sie auch noch grünen Wasserstoff – also warum jammert die Industrie?

Ach so – wir Bürger sollen es bezahlen wegen der Wettbewerbsfähigkeit und der Arbeitsplätze, aber was ist mit Gewinnen, Managergehältern und Dividenden für Aktionäre? – aha, nur für die ganz oben.

Die E-Dragen scheinen kanpp zu werden oder nicht?
Gebietsweise Kündigungen Erster großer Stromanbieter stellt Lieferungen ein08.10.2021, 18:09 Uhr cho, t-onlinecomment image Versorgungsengpässe: In vielen europäischen Staaten gehen die Strompreise durch die Decke. (Quelle: imago images)
Hunderte Stromkunden haben am Freitag überraschend Kündigungsschreiben erhalten. Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft will sie ab Mitte des Monats nicht mehr beliefern.
Die Energiekrise macht auch vor deutschen Anbietern nicht Halt. Nachdem in Großbritannien in diesem Jahr bereits sieben Energieunternehmen pleitegegangen sind, scheint sich die Situation auch in Deutschland anzuspannen. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, habe mit der Rheinischen Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft jetzt der erste große Stromanbieter gebietsweise Lieferverträge gekündigt. aus: https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_90940510/stromanbieter-grosser-versorger-in-deutschland-stellt-lieferungen-ein.html
Tipp. Fahrrad kaufen!

Höchste Zeit sich eine PV-Anlage aufs Dach zu schrauben. Das gilt auch für Vermieter.

Farnsworth

Im SWR-Fernsehen gab eine Beitrag über die vielen ungenützten Dächer, die man mit PV-Anlagen bestücken könnte – siehe SWR-Mediathek oder Youtube – und über die Politik, die den Bürgern mit viel Bürokratie ihren Wunsch nach eigenem Strom vom Dach erschwert.

Video >> https://www.swr.de/wissen/wer-verhindert-den-solarstrom-100.html (26:33 min)

(Video auch bei Youtube, falls die SWR-Mediathek Probleme machen sollte.)

Drogen pfui? Ja, dann ran an die Drogenmafia, samt Produzenten, Dealer und die gesamte Maschinerie, die die Zustände am Leben hält…
2040? Für mich eher post mortum… 🙁

hört, hört….

was wird da gesprochen.

Die diskutierten Alternativen zu reinen Batterieautos seien allerdings weit weniger hilfreich beim Klimaschutz, warnte der gelernte Maschinenbauer Duesmann. Ein Elektromotor sei fünfmal so effizient wie ein Verbrennungsmotor mit synthetischen Kraftstoffen.

hat er seine Rede selbst geschrieben oder schreiben lassen.

dann schauen wir mal auf die Taten der Firma.

auf die PPE freue ich mich, hab da einiges an Infos bekommen aus der Technikabteilung, das wird sehr interessant die nächsten 2-3 Jahre was da für Modelle kommen. Ob die für den „Normalo“ bezahlbar sind bleibt abzuwarten.

es bleibt spannend

Ich bin über jede weitere (deutsche) BEV Mittelklasse-Limousine froh, da sieht es aktuell nämlich recht mau aus.
Neben einem Audi A4/A5 e-tron auf PPE Basis währen das noch Mercedes EQC Limousine, , Opel Insignia-e und VW ID. Vizzion. Ich bin gespannt wer als erstes kommt.

Last edited 17 Tage zuvor by Mike

Warum sollten sie auf einmal für den Normalo erschwinglich sein? Audi hat schon seit längerem gepfefferte Preise. Das wird sich durch BEV wohl nicht ändern.

Farnsworth

Was für ein schwadlappen. Würden die das ernst meinen , gebe es nicht so fette schlachtschiffe mit dicken fetten großen verbrennen, sondern eher Fahrzeuge mit einem etwas größeren elektromotor in einem winzig kleinen Benziner.

Warum brauchen winzige Benziner einen E-Motor mit grossem Akku? Für den Preis eines Akku bekommt man zwei moderen KEICARS? Nur nicht bei uns?

Diese radikale Umstellung macht erst dann Sinn, wenn genügend grüner Strom vorhanden ist und die Batterieherstellung auf eine menschen- und umweltfreundliche Basis umgestellt wurde. Schade, dass die hoch-dotierten Konzernlenker sich hierzu nicht mehr äußern.

Ist es nicht allerhöchste Zeit zu fragen, ob diese Umstellung überhaupt machbar war? Schon gar deshalb, weil absehbar war, dass die Energiepreise explodieren würden? Die heutige Verkehrshauptlast läuft immer noch mit Diesel. Ohne diese Technik läuft gar nichts. Rein gar nichts. Hat man das etwa nicht gewusst? Bei der Intelligenz der gesamten Führungsriege? Sieht man noch immer nicht, wie diese Welt funktioniert?

Bei der Energiewende wie auch beim E-Auto hat man gut 20 Jahre auf die Bremse getreten und jetzt kommt die Lawine der Klimakatastrophen mit ihren Milliarden-Schäden auf uns zu gerollt und wir müssen überstürzt handeln, das wird natürlich erstmal teuer – aber was wäre die Alternative?

Weiter wie bisher mit dem schleppenden Ausbau von PV- und Windkraftanlagen, mit zunehmenden Wüsten und abnehmenden Agrarflächen, mt Hungersnöten und steigenden Lebensmittelpreisen.

Glaubt wirklich jemand, dass es mit vermehrten Klimakatastrophen günstiger für die Bürger wird?

„Bei der Energiewende wie auch beim E-Auto hat man gut 20 Jahre auf die Bremse getreten und jetzt kommt die Lawine der Klimakatastrophen mit ihren Milliarden-Schäden auf uns zu gerollt und wir müssen überstürzt handeln, das wird natürlich erstmal teuer – aber was wäre die Alternative?“
Alternative? Hirn einschalten BEVOR der nächste Irrsinn gestaltet wird. KI kommt zu spät! Wie diese so genannte Energeiwende schon zu spät WAR, als man sie propagierte UND die Leute sich Wahnsinn einreden ließen. „Wer sich nicht ändert, der wird geändert“ Das ist ein ehernes Prinzip der Natur. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob dieser Mensch der u.a. meint Autos zu brauchen in der Umwelt noch länger vorgesehen ist? Mit oder ohne Akku? Der rechnet doch nur immer mit dem was er WÜNSCHT! Was ihm nicht passt, wird in „seiner Physik, seiner Chemie, seiner ENERGIEFORMEL weg gelassen. Dieser Wirkungsgard der WIRKLICH zu berechnen GEWESEN wäre, existiert in den Naturgesetzen gar nicht. An den Ladesteckdosen liegt STROM an. 90% setzt der E-Motor um. Toll! Mensch will Autofahren Toll“ Wie macht er denn dass, wenn extreme ERDÖLENERGIE schon umgestetzt werden musste, BEVOR „Mensch“ ein Autofahrer wurde und nun überhaupt ein E-Mobil haben kann? Ganz einfach. Diesen Hauptanteil wünscht dieser E-Menschen sich einfach weg. So als hätte es diesen Energieanteil NIE gegeben. So entstanden Klimakatastrophen. FÜR DIE die ist dieser zweckgebundene Wirkungsgrad perfekt. Mutter natur versucht diesen „Mensch“ los zu werden. Nun darf weitergejammert und weiter gemacht werden, wie gewohnt. Auch dass gehört wohl um Naturgesetz, Organismen aus der Umwelt zu entfernen. Wen so etwas dient und wen nicht, ist der Natur einfach egal. „Natur kennt keine Gnade, nur Konsequenzen“. Das stimmt zu 100%. Wie der Wuirkungsgrad herbei sein wird muss noch berechnet werden. Noch steht das Endergebnis nicht ganz fest. Bis jetzt steht nur fest, dass die dazu brauchbaren ENERGIE-Preise ungebremst steigen. Je höher sie steigen, umso weniger CO2 und Methan… Und natürlich H2 auch noch…..

Last edited 15 Tage zuvor by Helmuth Meixner

Man könnte es auch kürzer sagen – die Erde ist an „Homo Sapiens“ erkrankt und das heißer werdende Klima ist ein Fieber, um die „Bakterien“ zu vernichten.

Insgesamt kommt die Menschheit wohl nicht drumherum entweder ihre Gesamtzahl freiwillig durch Geburtenkontrolle bzw. unfreiwillig über Pademien zu reduzieren oder einfach die Resourcen pro Person, sprich den Lebensstil, deutlich zu einzuschränken.

Wozu 2-Tonnen-SUV? – 1 Tonne oder eine halbe sollte für 1-2 Personen genügen.

Wozu tausende Kilometer per Flugzeug in den Urlaub? – es reichen einige hundert.

Wozu zum Saufen nach Malle? – für ein Besäufnis reicht auch die Kneipe vorort.

Wieso zig Klamotten online kaufen und zurücksenden? – lieber ein paar Gute vorort kaufen.

Wieso mit 180Sachen und mehr über die Autobahn? – 120 ist stressfreier und sparsamer.

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