AR-App macht Lust auf Fords neuen E-Pick-up F-150 Lightning (2022)

AR-App macht Lust auf Fords neuen E-Pickup F-150 Lightning (2022)

Copyright Abbildung(en): Ford

Angesichts von mehr als 160.000 Vorbestellungen für das elektrische Fullsize-Pick-up F-150 Lightning (2022) hat Ford in Zusammenarbeit mit Google die Augmented-Reality-App namens „F-150 Lightning: Strike Anywhere“ gelauncht. 3D-Animationen sollen Vorbestellern, Käufern und auch bisher Unentschlossenen die Schlüsselelemente des vollelektrischen Pick-ups näher bringen.

Seit deutlich mehr als 40 Jahren ist der Ford F-150 das meistverkaufte Auto der USA. Dass der überaus beliebte Pick-up auch weiterhin mit der Zeit geht, zeigt die Mitte des Jahres vorgestellte Elektro-Variante „F-150 Lightning“, die 2022 auf den Markt kommen soll – mit voll umfänglicher Connectivity, zwei E-Motoren und eine Gesamtleistung von 563 PS. Kein anderer F-150 war bisher stärker … Und der Andrang ist groß: Schon jetzt verzeichnet Ford nach eigenen Angaben bereits 160.000 Vorbestellungen.

Um die Wartezeit zu verkürzen und noch mehr Käufer vom Fullsize-Pick-up zu überzeugen, hat der Autobauer in Zusammenarbeit mit Google nun eine App gelauncht: „F-150 Lightning“ Strike Anywhere“. Ein 3D- und Augmented-Reality-Erlebnis, das es den Nutzern ermöglichen soll, mit einem Smartphone einen virtuellen F-150 Lightning-Truck in ihrer eigenen Umgebung zu betrachten und kennenzulernen. 13 interaktive Animationen informieren dabei über die wichtigsten Merkmale, Funktionen und Services des F-150 Lightning, wie zum Beispiel den „Mega Power Frunk“ des Elektrofahrzeugs, die Batteriereichweite, die Konnektivität im Innenraum, die intelligenten Schleppfähigkeiten, praktische Ladelösungen für unterwegs und zu Hause sowie vieles mehr. Sobald sich die Nutzer mit den Möglichkeiten des F-150 Lightning vertraut gemacht haben, können sie sogar ihre Lieblingsfarbe und -ausstattung auswählen und den Augmented-Reality-Truck überall in ihrer Umgebung platzieren.

Ford

Die App wurde am Dienstagmorgen für Android- und Apple-Geräte sowie auf Social-Media-Plattformen wie YouTube und Instagram veröffentlicht. Die AR-Anwendung, die von Google Cloud unterstützt wird, bietet den Menschen detaillierte Möglichkeiten, um den elektrischen Pick-up vor seiner Markteinführung im Frühjahr 2022 aus nächster Nähe kennenzulernen. „Wir sind stolz darauf, mit Ford zusammenzuarbeiten, um diese innovative Erfahrung zum Leben zu erwecken“, sagte Thomais Zaremba, Industry Director, Automotive, Google. Ford will seine Kunden dort abholen, wo sie sind – und das ist zunehmend online. Diese Kampagne erweckt den F-150 Lightning auf eine neue Art und Weise zum Leben und dient als natürliche Erweiterung unserer breiteren Zusammenarbeit, um das Geschäft von Ford zu transformieren und neue Kundenerlebnisse zu schaffen.“

Umfragen von Google und Ipsos, einem internationalen Marktforschungsunternehmen, hätten im Vorfeld gezeigt, dass 58 Prozent der US-Autokäufer, die sich in den nächsten sechs Monaten ein neues Fahrzeug anschaffen möchten, den Kauf oder das Leasing eines Hybrid- oder Elektrofahrzeugs in Betracht ziehen. 83 Prozent würden vor dem Kauf bis zu drei Monate mit der Recherche verbringen. Die „F-150 Lightning: Strike Anywhere“-Kampagne soll diesen potenziellen Kunden ein umfassendes, informatives Erlebnis zum neuen F-150 Lightning bieten. Da die elektrische Revolution in der gesamten Branche immer schneller voranschreitet, verfolge Ford nach eigenen Angaben einen proaktiven Ansatz, um die Käufer auf dem Weg zum Kauf ihres ersten batterieelektrischen Fahrzeugs zu unterstützen. Scheinbar ist der F-150 Lightning für Ford auch ein Türöffner zu neuen Kundengruppen: Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter Reservierern des Modells habe ergeben, dass fast 80 Prozent noch nie ein batterieelektrisches Fahrzeug besessen haben, während mehr als die Hälfte noch nie einen Ford gekauft haben.

„Es gibt ein enormes Interesse an den Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen“, sagte Suzy Deering, Chief Marketing Officer der Ford Motor Company. Und weiter: „Wir bei Ford wollen nicht nur erzählen, sondern auch zeigen, denn wir glauben, dass die Aufklärung der Kunden über das volle Potenzial und die Fähigkeiten von Elektrofahrzeugen ihnen hilft, den Übergang von traditionell angetriebenen Fahrzeugen zu reinen Elektrofahrzeugen zu schaffen(…).“

Die neue, kostenlose AR-App „F-150 Lightning: Strike Anywhere“ ist ab heute für Android- und iOS-Mobilgeräte leider bisher nur in den Vereinigten Staaten verfügbar. Über diesen Link könnt ihr dennoch reinschauen!

Quelle: Ford.com

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

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Während sowohl der F150 Lightning als auch der Mustang Mach-E in EU wohl eher vernachlässigbare E-Markt-Anteile erreichen (werden), könnte schon ab 2022 der E-Transit IMO deutlich bessere Verkaufserfolge (übrigens auch als E-Wohnmobil-Basis) erzielen:

https://www.autozeitung.de/ford-e-transit-2021-preis-reichweite-199194.html?image=2

Im eigentlichen E-PKW-Bereich aber sieht es hier nach richtigem Dunkeltuten aus:
Erst für für 2024/25 hat Ford sich die eigentlich schon fast als veraltet ansehbare VW-Plattfom-Basis MEB »andrehen lassen« und eine eigene Plattform scheint da bislang nicht in Sicht … 🙁

Last edited 18 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ich weiß nicht was für ein Bild du von leitenden Managern der Automobilkonzerne hast, aber von VW ist niemand mit einem Bauchladen durch die Republik gegangen, um andere Hersteller abzuklappern, ob sie nicht auch ein bisschen MEB kaufen wollen. Genau genommen gehörte es gar nicht zum Konzept des Volkswagen Konzerns, die Plattform anderen Herstellern anzubieten.

Ford hat angefragt und VW scheint ihnen einen fairen Preis gemacht zu haben. Damit kaufen Sie sich Zeit, um eine eigene zukunftsweisende Konzernplattform für die Zeit zu entwickeln, wo alle umsteigen müssen. Was an der MEB veraltet ist, weiß ich nicht. Die 400 V Architektur ist übrigens gar nicht festgelegter Bestandteil der MEB. VW wird sie modifizieren, um eine größere Spanne von Fahrzeugen damit bedienen zu können. Das spricht aber nicht gegen die MEB an sich.

„Ich weiß nicht, was für ein Bild du von leitenden Managern der Automobilkonzerne hast, …“

Eben, weist Du offensichtlich nicht … aber mir fällt da z.B. sofort der millionenfache Betrug an Umwelt, Gesundheit und auch Vermögen durch Abgasmanipulation ein, in die offenbar eben auch div. leitende Manager eben Konzerne strafrechtlich relevant verwickelt waren …
Aber zurück zum eigentlichen Thema:

„Genau genommen gehörte es gar nicht zum Konzept des Volkswagen Konzerns, die Plattform anderen Herstellern anzubieten.“

Pffft, der VW-Konzern warb schon früh damit, den MEB zu öffnen und ihn der gesamten Industrie anzubieten. … siehe dazu schon Anfang 2019:

»Volkswagen preist seinen eigens für reine Elektroautos entwickelten Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) an […] Nun bestätigte der VW-Konzern, dass sein Baukastensystem auch für andere Hersteller geöffnet und als Industriestandard angeboten werden soll« –> siehe u.a.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/strategiewechsel-bei-volkswagen-vw-oeffnet-elektro-plattform-fuer-wettbewerber/23927748.html

Soweit Michael Jost als VW-Strategiechef im Tagesspiegel v. 2.1.2019 …

Last edited 18 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Schöne Sache, die App. Der Wagen ist eine Bombe! Sehr schlau erdacht, weil er die Elektromobilität als Produktivitätsvorteil darstellt. Die Extended Version mit vermutlich 180 kWh bringt die Elektromobilität in neue Dimensionen. Ford ist bekanntlich Marktführer bei den Pick-ups und schafft es in guten Jahren 1 Millionen Exemplare zu verkaufen. In wenigen Jahren sind die rein elektrisch. Und wo ist Tesla? Nirgends! Und das ist auch gut so, denn ihr albernes Kinderauto hätte keine Chance gegen den Marktführer.

Sie meinen den Cybertruck? Der ist doch mit seiner ewig haltbaren Edelstahlbasis dem elektrifizierten Dinosaurier F150 überlegen ! Nie wieder Rost. Nie wieder Beulen. Kein verschrammelter Lack. Vernünftigen CW Wert in dieser Fz Klasse. Warum der biedere und langweilige F150 jetzt besser sein soll….?

Last edited 18 Tage zuvor by Stefan

Tesla Dauer-Bashing ohne Fakten…. David wie man ihn kennt.

Der F150 mag für Ford USA überlebenswichtig sein. Für Europa ist die Absenz einer zeitnahen Produktpalette im C Segment eine blanke Katastrophe. Gute Nacht Ford Europa!

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