Per App, mit Karte oder bar? Es gibt Streit um das Bezahlen an der Ladesäule

Per App, mit Karte oder bar? Es gibt Streit um das Bezahlen an der Ladesäule

Copyright Abbildung(en): Aral

Was den bequemsten Bezahlmodus an Ladestationen für E-Autos angeht, ist längst ein ist ein erbitterter Streit entbrannt. Auf der einen Seite die Bundesregierung, unterstützt von Banken und Sparkassen, die möchte, dass ab Juli 2023 alle neuen Ladesäulen für E-Autos mit Lesegeräten für eine Kartenzahlung ausgestattet sein müssen. Auf der andren Seite jedoch der Verband der Autohersteller (VDA) und der Verband der Energiewirtschaft (BDEW), die sich dagegen wehren: Sie halten das Projekt laut Medienberichten für einen Rückschritt und sprechen von einer veralteten Technologie, die zusätzliche Kosten für die Nutzer verursache und den Ladesäulen-Ausbau bremse.

Seit November 2017 gilt die Ladesäulenverordnung 2 (LSV 2). Sie regelt unter anderem, dass alle Ladepunkte der deutschen Ladeinfrastruktur einen einheitlichen Anschluss anbieten müssen – die Typ-2-Steckdose. Dieser dreiphasige Anschluss ist im europäischen Raum am weitesten verbreitet. Außerdem schreibt die Verordnung vor, dass jeder an den Ladestationen Strom beziehen und abrechnen können muss. Die Anbieter dürfen also nicht nur ihren Vertragskunden Strom liefern. Denn nicht jeder lädt sein E‑Auto regelmäßig auf und möchte dafür eigens einen Vertrag abschließen. In der Verordnung ist deshalb auch die Rede von „diskriminierungsfreies Laden“.

Wie Sie vermutlich schon mitbekommen haben, ist es vergleichsweise kompliziert, ein Elektroauto in Deutschland unterwegs zu laden: Laut t3n.de gibt es auf Berufung von Angaben der Bundesnetzagentur zwar inzwischen mehr als 46.000 öffentliche Ladesäulen (Stand 1. August 2021), aber gefühlt ebenso viele Betreiber, Ladekarten, Vertragsmodelle und Tarife.
Doch laut Ladesäulenverordnung muss an jedem Ladepunkt mindestens eine der folgenden drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Volkswagen.de hat dies vereinfacht zusammengefasst:

  • Die digitale Zahlung: Das funktioniert zum Beispiel über eine Smartphone-App oder via PayPal. Dazu muss vorab die App des Ladesäulenbetreibers herunter geladen werden, anschließend muss der Rundenden QR-Code an der Ladestation und bezahlt dank der hinterlegten Kontodaten. Noch schneller geht’s mit Online-Bezahlsystemen wie PayPal. Nur wenige Anbieter bieten hingegen die Zahlung per SMS. Dazu muss vorher beim Mobilfunkbetreiber der entsprechende Dienst freigeschaltet worden sein, um das Prepaid-Guthaben zu nutzen oder es über den Mobilfunkvertrag abrechnen zu lassen.
  • Barzahlung: Als Barzahler braucht man sich nicht mit einer registrierten Ladekarte ausweisen. Das vereinfacht das Tanken – theoretisch. In der Praxis finden Sie diese Möglichkeit eher selten. Denn die Ladestation muss mit einem Kassenautomaten ausgestattet sein, um Geld anzunehmen und Wechselgeld auszugeben – ähnlich wie in einem Parkhaus. Ein hoher Aufwand für Wartung und Sicherheit, der sich für die Betreiber meist nicht lohnt. Somit ist die Zahlung mit Bargeld nur an wenigen Ladestationen möglich.
  • Kartenzahlung mit Kredit- oder EC-Karte: Das funktioniert wie an jedem Kartengerät – Karte auflegen oder einschieben, PIN eingeben, fertig. Die Investitionskosten dafür rechnen sich für Betreiber von E-Tankstellen aber nicht immer. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Sicherheit Ihrer Daten und das Risiko von Vandalismus nach Angaben der Betreiber hoch. Darum können Sie noch nicht überall Strom mit EC- oder Kreditkarte laden – und hier liegt das Problem …

 

Hyundai und KIA treten IONITY bei
IONITY

Ein neuer Entwurf der Ladesäulenverordnung vom 11. Mai 2021 sieht vor, dass Ladesäulenbetreiber in Zukunft mindestens eine kontaktlose Bezahlmöglichkeit mittels gängiger Debit- oder Kreditkarte anbieten müssen. Diese Regelung ist noch nicht verabschiedet, soll aber zukünftig für Ladesäulen gelten, die ab dem 1. Juli 2023 erstmalig in Betrieb genommen werden. Laut Tagesschau-Beitrag vom 9.9.2021 seien der Verband der Autohersteller (VDA) und der Verband der Energiewirtschaft (BDEW) fest entschlossen, eine entsprechende Verordnung, die in einer Woche vom Bundesrat verabschiedet werden soll, zu verhindern. Wie „Die Welt“ berichtet, fordern die Lobbyisten die Ministerpräsidenten der Bundesländer auf, das Ladesäulenverordnung vor der Verabschiedung noch abzuändern.

„EC-Kartenterminals braucht in 2030 kein Mensch mehr“

„Vom Onlinehandel über soziale Netzwerke bis hin zum Arbeitsplatz: Im Jahr 2030 werden digitale Lösungen in allen Lebensbereichen die Regel und nicht die Ausnahme sein“, so die Verbände. Das gelte auch für die Elektromobilität. „EC-Kartenterminals als teure Back-Up-Bezahloption braucht in 2030 kein Mensch mehr. Sie sind dann ein Anachronismus wie Telefonhäuschen heute als Back-up für Smartphone-Nutzer“, gehe laut Tagesschau ebenso aus dem Appell hervor. Die Verbände wollen demnach eine hohe Innovationsdynamik bei den Elektromobilitätsdiensten, einen ungebremsten Ausbau der Ladeinfrastruktur und kostengünstige, einfache Lösungen für die Elektromobilität. Das gehe nur digital: „Wir fordern daher die Bundesregierung und die Bundesländer auf, diesen Weg zu unterstützen. Machen Sie den Weg frei für digitales, mobiles und einfaches Laden.“ Demnach soll auf die Verpflichtung der Anbieter für Kartenlesegeräte verzichtet werden, stehe den Betreibern aber weiterhin natürlich frei. Autofahrer sollen zukünftig über Apps und Online-Bezahldienste wie PayPal den Strom für die Autos bezahlen.

Dagegen möchte die Kreditwirtschaft offene Bezahlsysteme an den Ladesäulen. „Im Sinne der Verbraucher muss man an jeder Ladesäule mit der Karte bezahlen können, die man im Portemonnaie hat“, sagte laut Tagesschau-Beitrag Karl-Peter Schackmann-Fallis, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), der Deutschen Presse-Agentur. Unterstützt würden sie vom Automobilclub ADAC und dem Deutschen Städtetag. So nimmt der ADAC auf Anfrage von „Die Welt“ wie folgt Stellung: „Verbraucher müssten bequem und sicher an E-Ladesäulen bezahlen können, so wie sie das an Tankstellen gewohnt sind“. Karten- oder gar Barzahlungen seien demnach unabdingbar.
Dem gegenüber würde jedoch die Verlangsamung der Ladeinfrastruktur stehen, so die Verbände weiter. Es habe durchaus Gründe, warum bislang kaum Ladestationen mit Kartenlesegeräten vorfindbar sind, weil unter anderem eine eichrechtliche Zulassung Jahre dauern würde.

Wir dürfen also gespannt, wie man sich hier einigt. Was ist Ihre Meinung? Wie zahlen Sie denn am liebsten an der Ladesäule? Lassen Sie uns gerne Ihr Kommentar da!

Quelle: t3n.de – Banken fordern Wahlfreiheit beim Bezahlen an E-Ladesäulen

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Per App, mit Karte oder bar? Es gibt Streit um das Bezahlen an der Ladesäule“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
49 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Das ganze könnte zu einer Glaubensfrage eskalieren – noch schlimmer als OPD.
Das Problem: Fürs Deutschlandnetz hat das Verkehrsministerium eine Vorgabe gemacht und da A. S. Chef dieses Ministeriums ist gehen jetzt zwangsweise die Wogen hoch.

Mal sehen, was sich hier und in den Medien demnächst so abspielt.

Eindeutig zeigt sich nun die Überlegenheit der TANKWARTS aus der guten alten Verbrennerzeit. Der fragte selbst nach dem jeweils gewünschten Energiepaket (Nornal, Diesel, Super ?) Nach der gewünschten Menge. Der Kunde sagte oft, es ist mir egal, wie teuer der Treibstoff ist, denn ich tanke IMMER nur für 10 Deutsche WEST-Mark. Der Tankwart pitze die toten Insekten von der Windschmutzscheibe mit einem vergilben Werkzeug und putze die Scheinwerfer zusätzlich, füllte das Scheibemwaschwasser auf, kontrollierte SOFORT nach dem Halt den falschen Ölstand, füllte SORT 1-2 Liter nach. Alle 10 Mark! Nach 30 Mark rann die Brühe OBEN aus dem Peilstab und dann kann die Bemerkung, „Sie Ihr Motor ist kaputt. An den Rändern der Kolben rinnt so viel teueres Benzin in die Ölwanne. Unsere Garage baut Austauschmotoren ein. Die Garantie ist 5.000 KM. Fahren Sie in Urlaub, weil Sie heute für 25 DM tanken?“ – Daran sieht der E-Mobilist, wie notwendig eine richtige Tankstelle wäre. So eine mit Papierkorb, einem Dank gegen Regen und Schnee, einen Satz volle Preisschilder warauf geschreiben steht. 1 Liter Strom kostet x DM, 1 Liter ÖKO-Strom OHNE Kohleanteil kostet 1,099 DM/l, 1 l Wind-Strom 1,111 und Solarstrom ist im Sommer etwas billiger. 1,09 / l. An der Tankstelle gibt es ein E-Clo, wenigstens Fastfood für die langen Ladezeiten, einen Schachclub, für die Kids Spielplätze und für Mami ein Hairstyling- und Solar-Studio. E-SERVICE pur. Soe wie am Rastplatz in GREDING, wo es sogar Wasserstoff gibt mit dem man nicht nur FC-Trucks tanken kann, sondern die Haare der Mutti blondieren. Am Ende steht eine KASSE. „Besuchen Sie uns bald mal wieder. Wer sein E-Mobil VOLLTANKT bekommt Kinokarten gratis für die Wartezeit. 10 Folgen in SW: „SOWEIT DIE FÜSSE TRAGEN“ Der Hauptdarsteller hatte KEIN E-Mobil, weil es in Sibirien keinen E-Ladestrom gab und war deshalb auf den Hund gekommen. Nahm sogar ein Ren oder noch langsamer, die Bahn.. All das macht einen E-Tankwart unverzichtbar, denn er kontrolliert den Ölstand am E-Motor und füllt 2 l nach, BEVOR er Ihnen das Geld abnimmt. Früher, was alles besser, als es noch einen Diesel gab…“ Jetzt fahren die Leute schon mit Wasserstoff“ …… Was werden die Medien bald sagen? Gute Nacht!

Wunderbar!

Ich fahre Elektro Auto und lade unterwegs. Habe also Erfahrungen.

Ich erwarte, dass der Bezahlvorgang extrem einfach, extrem zuverlässig und schnell geht. Das bedeutet, der Plug&Charge Standard muss von allen Herstellern und von allen Ladenetzbetreibern umgehend eingeführt und optimiert werden. Dann benötigt man nur das Zahlungsmittel was man garantiert dabei hat, wenn man laden will – nämlich das Auto. Auch wenn das Portmonee zu Hause liegt oder gestohlen wurde.

Für eine Übergangsfrist sollten für ältere Elektroautos Autos Bezahlsysteme per Handy App bereit stehen. Natürlich nicht an allen Stalls, um die Investitionen in Grenzen zu halten. Vielleicht könnte man sogar Ladeparkbetreiber ab 20 Stalls selbstverpflichten, eine gekennzeichnete „Opasäule“ anzubieten, wo die EC Karte funktioniert. Und es sollten Adapter beziehungsweise Umrüstungslösungen auf Plug&Charge für Modelle der letzten Jahre entwickelt werden. Technisch wäre so ein Adapter oder Zusatzmodul gar kein Problem.

Man kann ja ein EC-Terminal für 10 Ladepunkte machen, so ähnlich gibt es das auch auf normalen Tankstellen.
Säulennummer wählen, Pin eingeben und los geht’s.

Guter Hinweis. Aber eine Opasäule macht es extrem teuer. All die IT-Sicherheitsfeatures und einen Großteil der Hardware braucht man schon ab der ersten Ladesäule. Plug& Charge verpflichtend für die Zukunft, aber keine Kostenexplosion durch 100 Bezahlsysteme. Andererseits: Ich habe oft Cent im Geldbeutel. Einwurfschlitz für Cents und Abbuchen des Restbetrags von der Kreditkarte durch Legitimation mit meiner Krankenversicherungskarte inkl. Auszahlungsfunktion und Geldwechsel für den Fall einer Reise nach Russland – das wäre ja mal eine gute Sache.

Hier wird wieder die ganze Unfähigkeit einiger Politiker sichtbar. Anstatt von vornherein die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen, wurde das Problem Ladesäulen dem Wildwuchs überlassen. Das Ergebnis ist klar erkennbar. Viele Ladesäulen-Modelle, überhöhte Strompreise, Kundenbindung und unüberschaubare Bezahl-Methoden. Fachleute hätten eine Standard-Ladesäule
mit einem modernen Bezahl-System entwickeln müssen, welche dann einheitlich eingeführt worden wäre.

Wenn Politiker Vorgaben machen, dann wird ihnen vorgeworfen nicht der aktuellen Technik zu folgen (die Politik ist immer viel zu langsam). Wenn Politiker es dem Markt überlassen, dann wird ihnen Unterlassung und Chaos vorgeworfen.
Die „Fachleute“ hätten wohl den Trippelcharger mit 50kW sowie 5 Zoll Spiegeldisplay als Standard definiert. Das war Stand der Technik vor knapp 3 Jahren.

Ich sehe hier in erster Linie vor allem ein Versagen des Markts, insbesondere der Hersteller der Autos. Hier hätte P&C längst Standard sein können, was aber nun wirklich bisher kaum einer unterstützt. Warum?

Seit 2014 gibt es die ISO 15118, welche die Grundlage für P&C bildet, welche von Autoherstellern und Ladesäulen-Betreibern nicht genug genutzt wurden. 2018 hat Ionity bereits
erfolgreiche Tests dazu durchgeführt. Da Politiker Marionetten der Wirtschaft sind, arbeiten die
doch sehr eng zusammen. Wenn sich die Autoindustrie auf ein einheitliches System geeinigt hätte, hätten die Politiker das längst durchgedrückt, aber jeder Anbieter will sein System durchsetzen und deshalb dieses Chaos.

Gerade beim Laden kann man ja über Standards nicht schimpfen. Dort hatte sich die Industrie lange geeinigt und hatte sehr schnell mit CCS ein ausgezeichnetes System mit ungewöhnlich guter Zukunftsfähigkeit etabliert. Die Säulen können deutlich mehr als der beste Wagen aktuell und in nächster Zeit. Und der Standard ließe sich noch aufbohren. Zudem steht ja auch immer noch das induktive Laden vor der Tür und auch hier sind alle Normen verabschiedet. Da hat man also die Hausaufgaben gemacht.

Plug&Charge ist übrigens gar nicht so einfach wie man denkt. Nur ein Beispiel: Was passiert, wenn jemand den Rüssel einsteckt? Will man dann dieses Feature nutzen oder ist man nur jemand, der sich an der Säule autorisieren will, aber die Reihenfolge nicht raus hat? Sollte es Letzteres sein, möchte man ja auch nicht den Vorgang mit einer Fehlermeldung beenden. Ebenso reicht es nicht, wenn erkannt wird, dass der Autotyp diese Art der Autorisierung unterstützt. Denn zusätzlich muss die Funktion freigeschaltet und das Konto aktiv sein. Die Kommunikation zwischen Säule und Auto ist also komplex und läuft, je nach Fahrzeugtyp, sehr verschieden ab, weil unterschiedliche Chips und Softwarestände verwendet werden.

Das sind dann halt Themen aus der Praxis. Leider konnte man auch nicht testen, denn bis Ende 2020 gab es gar kein Auto, das Plug&Charge konnte. Dafür ist es gut, dass Ionity indessen etwa 80 % seiner Stalls mit Plug&Charge ausgestattet hat. Jetzt ist ENBW dran und fastned scheint auch noch Themen zu haben.

Last edited 14 Tage zuvor by David

Entschuldige, wenn ich dich korrigiere: Es gibt durchaus einen Hersteller, der von Anfang an ausschließlich mit P&C gearbeitet hat. Da drängt sich natürlich die Frage auf, warum der das kann und alle anderen nicht angeblich nicht. Wird wohl daran liegen, dass die deutschen Hersteller die E-Mobilität lange nicht für voll und den Aufbau der Ladeinfrastruktur lieber anderen überlassen haben.

Die Politiker hätten ja kein Bezahlmodell vorgeben müssen. Da kann nichts bei rauskommen, weil sie selten wissen, was Sache ist. Aber sie hätten fordern können, dass nur ein einheitliches System zugelassen wird. Ich denke schon, dass Niro Recht hat.

Bravo. Dein Beitrag löst zwar das Problem auch nicht, aber Du hast allemal den Nagel auf den Kopf getroffen.

ich denke auch das plug&charge die Zukunft sein muss …. übergangsweise geht das ja auch mit der App zb wie mobility plus, ist ja wirklich kein Hexenwerk die einzurichten ..

es muss auf jedenfall darauf geachtet werden das der Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht durch ‚alte Lösungen‘ behindert und verteuert wird

Was ist sind „“alte Loesungen““? EC/Kreditkarte? Die wird es auch in einigen Jahren noch geben bevor die letzte Ladesaeule ertraeglichen Mobilfunkempfang und ein Dach zum Fummeln nach iwechen Apps bietet. Warum nicht einfach wie bei allen Nachttankstellen ohne Service vor dem Bezahlvorgang die Karte rein…und nach dem Tanken (Strom laden ) nochmals.
Ganz einfach…ohne Smartphone, ohne Daten unkontrolliert zu verteilen.

Ist es eigentlich bei Plug&Charge möglich mehrere Zahlungsmittel und/oder Ladetarife im Auto zu hinterlegen?

Ich sehe bei einer simplen Karte egal ob jetzt EC-, Kredit- oder Ladekarte den Vorteil, dass man sich immer einfach und schnell entscheiden kann womit man jetzt bezahlt.
Gerade wenn man sich ein Auto leiht oder die Dienstfahrten vom Arbeitgeber bezahlt bekommt ist das relevant.

Das hängt am Fahrzeuganbieter. Es ist aber stets ein Ladetarif.

Wenn ich heute mit einem Verbrennerauto an die Tankstelle fahre, dann ist es selbstverständlich, dass ich dort mit der EC- bzw der Kreditkarte bezahlen kann. Und genau so muss das auch an den Ladesäulen funktionieren. Es gibt viele, gerade ältere Leute, die mit Smartphones und entsprechenden Apps wenig bis garnichts anfangen können. Für diese Leute ist die unübersichtliche Bezahlstruktur an den Ladesäulen nur ein Grund mehr, von einem Elektroauto Abstand zu nehmen. Wenn die Elektromobilität wirklich voran gebracht werden soll, dann muss ein einheitliches und einfaches Bezahlsystem her, mit dem jeder ohne große Umgewöhnung umgehen kann. Und der Standard ist heute nun mal EC- und Kreditkarte. Wenn die Ladesäulenbetreiber zusätzlich noch weitere Bezahlmöglichkeiten anbieten wollen, dann sollen sie das gerne tun dürfen. Aber die Bezahlmöglichkeit mit EC- und Kreditkarte sollte als Mindeststandard verpflichtend vorhanden sein. Und zwar für alle Ladesäulen, nicht nur für die, die ab 2023 neu errichtet werden.

… und damit“Opa“ ganz einfach Laden kann, ist Plug&Charge die optimale Lösung: Einmal (ggf. mir Hilfe von Kindern oder Enkel) eingegeben, muss „Opa“ NUR noch den Stecker rein machen. Einfacher geht es echt nicht!

Mein Opa, mein Vater …und auch ich jetzt als 2facher Opa , moechte immer noch vorher wissen was es kostet. Dazu muss ich ganz einfach VORHER den genauen Preis wissen, und jederzeit STOPPEN koennen. Die meisten Tanksaeulen bieten das nur mit Hindernissen. Also schlechter als die Benzintankstelle.
Ruckizucki sind mehr EURO durch die Leitung als was man eigentlich bewusst bezahlen wollte. Aber das ist wohl genau so bewusst gemacht, wie die Umstellung damals in Geschaeften von Barzahlung auf Karte.
Natuerlich bietet die Kartenzahlung sehr grosse Vorteile…aber leider verliert man auch schnell den Blick in die Geldtasche ;-(
Und im Turnerverein hat man sich freiwillig angemeldet, wenn man dort hingehen wollte. Warum soll ich mich bei einem Tankstellenkonzern anmelden, alle pers. Daten hinterlegen…nur weil ich Mobil sein muss?

Sehe ich genauso. Wenn ich ältere Leute beim Einkaufen beobachte, stelle ich fest, dass die Nutzung von Karten eher die Ausnahme ist. Also werden sie, falls die denn ein E-Fahrzeug kaufen, wohl kaum damit anfangen wollen. Leichter als mit P&C geht es nicht.

An Ralf: ganz Ihrer Meinung. Darüberhinaus gibt es an einem der Verkehrsknotenpunkte Nord/Süd-Ost/West nämlich in Gießen, gute Möglichkeiten, umsonst zu laden. Einmal Volksbank Mittelhessen (sogar Sonntags CCS) und mehrmals an den Lidl-Ladesäulen. Dank an die Schwarz-Gruppe (auch:Kaufland) für kostenfreies, vor allem problemloses Laden seit 12000 km! Ha!

Ralf, den Opa, der kein Handy hat und allemal den Opa, der nicht mit seinem Handy umgehen kann, wird es bald nicht mehr geben. Im übrigen habe ich noch nie verstanden, wie man Probleme beim Umgang mit dem Smartphone haben kann. Es steht immer alles auf dem Display, was man machen kann oder soll, man muss halt nur bereit sein, zu lesen und sich mit dem kleinen Zauberkasten zu beschäftigen und am besten z.B. die FRAGE „wollen Sie wirklich Ihr Gerät auf Werkseinstellungen zurück setzen“ in der Regel nicht mit ‚ja‘ beantworten. Wer dazu nicht bereit ist, darf gerne weiter sein Stinkeauto fahren. Eine wenig sinnvolle Zwischenlösung für diese kleiner werdende Gruppe von Autofahrern zu suchen, finde ich sinnfrei. Welches das beste Lademodell ist, vermag ich aber mangels Kenntnis der Materie nicht zu sagen.
Sagt ein 79 jähriger Opa.

Da blitzt sie wieder auf, die Deutsche Arroganz.
Man kann nicht einfach ein perfekt funktionierendes System eines US Elektropioniers übernehmen – nein, ohne Bürokratie, Eichrecht, Technologieoffenheit, DIN-Normen ………
geht wieder gar nichts

– dann noch ein bewiesenermaßen unfähiger Verkehrsminister, der kurz vor der Wahl am Stuhl klebt …….

Alle Zutaten für ein komplettes Scheitern sind vorhanden – viel Glück 😉

Wie ist es denn z.B. bei Tesla am Supercharger möglich unterschiedliche Ladetarife von unterschiedlichen Anbietern zu nutzen?

Last edited 15 Tage zuvor by Mike

Brauchst Du das wirklich?
Ach ja wir Deutschen brauchen ja auch 150 verschiedene Krankenkassen mit 150 Vorstandsetagen – wer zahlt das am Ende?
Denken hilft 😉

Natürlich ist Auswahl immer besser als einem Monopolisten ausgeliefert zu sein.
Stell dir mal vor wir hätten nur einen privatwirtschaftlichen Mobilfunkanbieter ohne Reseller.

Richtig, – denken könnte helfen! Zum Beispiel, welche Karre man sich andrehen lassen will. A propos Monopolisten. Sind es nicht ausgerechnet Strom-Konzerne, die traditionell DIESE Monopolisten schlechthin waren und sind? Haben Sie schon einmal eine STROM-Rechnung „dechiffriert“ und kapiert, was wirklich darin enthalten ist? Manche Leute sind eben geradezu süchtig nach Monopolismus. Beim STROM fällt mir immer wieder das hier genannte Beispiel ein. Man braucht nicht einmal eine real vorhandene Leitung und z.B. ÖKO-STROM verkaufen zu können: https://youtu.be/5UkjjixkZUQ

Plug&Charge ist das einzig Wahre.
Tarif und Kartenprobleme könnten ganz einfach durch eine Integration dieser Funktionalität in die Bordelektronik gelöst werden, indem dort z.B.mit Handy oder Internet der Wunschtarif hinterlegt wird.
Darüber hinaus sollte eine Notladung irgendwie möglich sein, falls mal was schief läuft, welche z.B.über den Zoll abgerechnet werden könnte.

Und das hat jedes BEV (inklusive aller Bestandsfahrzeuge) so integriert? Dass man quasi vorm Ladevorgang im Fahrzeug den Tarif und/oder Zahlungsmittel auswählen/ändern kann? Ohne mit dem Smartphone hantieren zu müssen?

Plug&Charge ist eine gute Option, aber nicht die einzigste.
RFID Karten sind in dieser Hinsicht genau so sinnvoll, weil man schnell und einfach entscheiden kann, welchen Tarif/Anbieter man nimmt, auch bei fremden Fahrzeugen.

EC-Karten haben genau so eine Daseinsberechtigung, gerade für spontane Touren. Wenn man sich sonst überhaupt keinen Ladetarif holt.

Last edited 15 Tage zuvor by Mike

Vielleicht kann man ja Plug&Charge mit einer 3rd Party-Box irgendwann nachrüsten. Das Teil müsste sich ja nur auf den Powerline Bus zur Ladesäule draufhängen.

Aber im Gegensatz zu den ganzen Leuten, die „Ich muss aber unbedingt mit Kreditkarte den Adhoc Preis bezahlen können, ohne vorher zu wissen was das kostet“ meinen, finde ich die Lösung mit den RFID-Karten eigentlich ganz praktikabel. Auch wenn das System eigentlich total unsicher ist. Dass man sich keinen Kopf machen muss, was denn der Strom jetzt kosten mag, sondern über Monate einen Fixpreis hat, finde ich echt gut.

Hätte es beim Verbrenner früher eine Roaming Tankkarte mit Fixpreisen gegeben, hätte ich die mir geholt.

Farnsworth

siehe dazu ISO 15118-20 da ist alles vorgesehen

Einfach zu einer anderen Ladesäule fahren? Aber bis auf irgendwelche Tarife mit Monatsgebühr sind alle anderen Tarife teurer. Warum sollte man das dann tun?

Tesla hat hier ein perfektes System etabliert und Plug&Charge kommt irgendwie nicht aus dem Quark. Wenn das alles mal läuft kann man das bestimmt bei den SC nachimplementieren und kann dann mit einem Roaming-Tarif da laden.

Farnsworth

Muhahaha, das Uralt-400V-System mit geteilter Leistung, das sich zu Ionity Stalls vergleicht wie ein Zuse Z1 zu einem Quantencomputer. Und, übrigens, dem „US Elektropionier“ ist offenbar das Geld für eine eigene Ladeinfrastruktur ausgegangen. Das hast du nur verdrängt. Die Infrastruktur wird daher demnächst allen zu Verfügung stellen. Dann haben wir dieses tolle System…

Schlaf gut FUD David ich träum derweil schon mal von Teslas Gewinnen in den kommenden Jahren 😉

EC-Karten sollten überall gehen…. Mit nur einer Ladekarte (EnBW) muss man viele Ladestationen links liegen lassen und Apps gehen nur wenn Handy und Internet vorhanden ist! Habe selbst ein E-Auto Kona und sammelte im Sommer Urlaub teils schlechte Erfahrungen beim Laden.

Aber das ist doch nur was für den Notfall. Ich habe aus dem Grunde 2 Ladekarten. EnBW und Maingau. Ich habe bisher noch nie Probleme (selbst nicht im Ausland gehabt). Ladekarte dranhalten … lädt. Erstmal würde ich an eine Säule ausprobieren und wenn nicht halt zum nächsten Ladepunkt. Nur wenn das alles nicht klappen würde, dann würde ich auf die Idee kommen per EC/Kreditkarte zu zahlen. Weil: Ansonsten zahle ich ja den teureren AdHoc Preis. Wer macht das denn freiwillig?

Farnsworth

Ich hab mit meinem leeren Tesla mit Kreditkarte für 4,10€ in 10min 20KWh bei EWE (150kw Säule) gezogen, sind dann ungefähr 20 Cent die kWh. Das ist billiger als zuhause. Im Oktober fahr ich nach Frankreich, dort läd man AdHoc für 26 Cent AC.
Ansonsten zum Thema: Plug&Charge ist doch das Einfachste und wird wohl auch kommen.

Last edited 13 Tage zuvor by steinpilz

TESLA IS IT… ;))

Ich möchte eins nicht: Bloß weil ich mein Auto laden will, stundenlang auf dem Smartphone in irgendwelchen Apps rumhacken. Bezahlung per App ist für mich der letzte Müll. Zumal man sich ja immer mehr von den Smartphones und Apps abhängig macht. Wenn das Smartphone oder die App spinnt oder der Empfang schlecht ist, fängt die Problemkette an und zieht sich bis zum Autofahren…

Ich kenne „Plug&Charge“ nicht, aber es hört sich vernünftig an, was dazu geschrieben wird, weil es das „Einfachste und Problemloseste“ für den E-Autofahrer zu sein scheint. Zahlungsdaten im Auto einstellen/speichern und der Stecker klärt den Rest.

Trotzdem wäre eine weitere allgemeine Zahlungsmöglichkeit mit Geldkarte nicht schlecht.

Und gerade an Tankstellen, die Ladesäulen haben, sollte es auch die Möglichkeit zur Barzahlung an der Kasse geben – wie bei den klassischen Zapfsäulen.

Last edited 14 Tage zuvor by Leser

Ich würde auch Ladekarten interessant finden, die man vorab mit einem bestimmten Prepaid-Guthaben aufladen kann.

Jetzt meine erste Tour etwas weiter mit dem Auto unternommen…
Traumhaft nicht jeder kann sich ein neues Auto leisten also strengt es schon mal die ladesäulen ein
Dann als etwas älteres Semester versuchen eine Säule zu finden die die bankkarte annimmt große Übung
Beides dann noch auf einmal zu finden ist schier unmöglich…
Das ist einfach nicht der Weg Menschen zur elektromobilität zu bringen….

Kartenzahlung: kompletter Schwachsinn, reiner Lobbyismus der Banken und Sparkassen. Mit dem Ziel, dass sich das Auto wie das Smartphone auch selber identifiziert und Plug & Charge zum langfristigen Standard wird, ist auch die Smartphone-Lösung nur eine vorübergehende Erscheinung, die zumindest den grossen Vorteil hat, dass jeder Nutzer „seinen“ Bildschirm dabei hat und damit umfangreiche Informationen über Station, Fahrzeug und den Ladevorgang ohne teuren und wartungsintensiven Bildschirm dargestellt werden können. Das Ziel ist Plug & Charge: schliesslich muss ich auch bei meinem Smartphone nicht jedes Mal per Kredit- oder EC-Karte ein Gespräch „freischalten“, wenn ich telefonieren will. Mein Smartphone weiss, welchen Vertrag und welche Abrechnungsmöglichkeit ich nutze, und das selbe sollte beim Laden für das Auto das Ziel sein. Kartenterminals an Ladestationen: nicht nur Rückschritt, sondern Kostentreiber und Technologie-Verhinderer. Steinzeit eben, Lobbyismus einer Branche, die noch nie verstanden hat, wie die Welt funktioniert. Ich fahre seit 2013 in der Firma ausschliesslich elektrisch, und ich lade nur noch, wo ich mit dem Smartphone freischalten kann.

Das Eichrecht ist das Hemmnis für die Einführung von Kartenzahlung??
Echt jetzt???
Wie werden denn die Kosten für Kunden mit Ladekarte berechnet?

Ich verstehe wirklich nicht, wieso die Installation von (Kredit)Kartenterminals so problematisch ist!
Ich muss ja auch nicht für jede Treibstoffmarke eine eigene Tankkarte mitführen, weil’s sonst keien Sprit gibt, Kreditkarte geht auch an völlig personallosen Tankstellen.
Es muss ja auch nicht an jeder Säule sein, ein Terminal für alle Ladesäulen der Anlage reicht völlig.

Was ist wichtiger als Regelwut für den eAutofahrer?
Sehr viele Lademöglichkeiten wie nur irgend möglich. Warum Betreibern da Steine in den Weg legen:

wenn bspw eine Supermarktkette AC Lader errichtet ist das doch super, auch wenn da aus Kostengründen keine EC Zahlung möglich ist.

Warum muss da ein Gesetzgeber Steine in den Weg legen? Wer seinen Kunden EC anbieten will kann’s ja einbauen. Ich finde EC Zahlung von gestern. Als Tesla Fahrer sogar ein „Kulturschock“. Da Stöpselt man ja einfach nur ein und das Auto zahlt 🙂

Last edited 13 Tage zuvor by Nik

Ganz aktuell und sicher zur Freude des E-Mobilisten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiepreise-steigen-weiter-strom-und-gas-werden-im-winter-noch-teurer-a-e8e30da2-3c3e-42d3-bbc8-e8597a2d2316 . Da drücken die Hardliner fast vollautomatisch die Grünen Daumen und helfen dabei den Strom im Geld zu verwandeln. Früher hieß es in fast jeder Jahrmarktbude. „Hereinspaziert, treten Sie rann. Hier werden Sie genau so beschi…en wie nebenan!“ Frage, spielen Energiepreise und Zahlmethoden heute noch eine Rolle? Wenn man diese E-Trucks mit E-Motoren und Riesenakkus sieht, so fragt man sich allmählich, ist E-Mobilität eine neues „UMWELT-HOBBY“, weithin sichtbar um zeigen zu können, wer angeblich diesen Planeten vor dem Hitzetod rettet.

Dann muss ich also demnaechst bei Aldi/Lidl und& auch erst ein Konto eroeffnen um dort Einkaufen gehen zu koennen? Das allereinfachste ist doch, einfach seine Kreditkarte/EC an den Leser zu halten und die Sache ist erledigt. Oder? Diese Leser koennen durchaus Vandalismusfest sein. In allen Geschaeften ist das Zahlen so seit Jahren Standart und keiner fragt nach pers. Daten.
Aber das ist ganz sicher der Punkt….die Aufsteller und Anbieter dieser Ladepunkte moechten uns E-Fahrer einfach (Nackich) machen. Und das vollkommen unnoetig. Sie moechten alle unsere pers. Daten, die max. eigentlich einer bank zugaenglich sein sollten.
Hoffen wir, das wir unser Privatleben behalten duerfen…wenn auch schon das Barzahlen abgeschafft wurde.

Der Staat kann alles mögliche fordern, aber ist das lösungsorientiert?

die Autoindustrie hat doch völlig recht wenn sie sagt, dass EC Terminals schlecht geeignet ist

ich zahle ja auch meine Telefongespräche nicht mit EC Karte, sonder habe einen Vertrag bei einem Telefonanbieter.

Hallo erstmal, wir laden sehr selten an Ladesäulen mit Bezahlsystem. Wir nutzen die ADAC-Karte mit ENBW. In Deutschland kein Problem, auf bei Fremdsäulen können wir über ENBW mit dem Grundpreis abrechnen.
Wir fuhren in die Niederlande mit unserem Zoe 50kw in den Urlaub und konnte an den Ladesäulen in Egmond aan Zee nicht mit dem Programm von ENBW laden. An den Totalsäulen befand sich ein QR-Code mit dem ich im GooglePlay Store die Anwendung Charge Assist herunterladen konnte und registrierte mich mit meinen Daten incl. Visa. Danach konnte ich bequem den Zoe aufladen mit ca. 35Cent kwh.
Hier im Portal fand ich von einem E-Autofahrer mit 250.000km Fahrleistung einen guten Tip: Die Anwendung elvah, registrieren und per Lastschrift als eine Bezahlmöglichkeit. Das gute bei diesem Anbieter ist, einfach irgendeine Ladesäule anfahren das Kabel einstöpseln und mit der Anwendung nur den Ladevorgang starten und der Ladevorgang läuft. Für Wenigfahrer kann man die Basicvariante wählen: 25kwh 8,99€ bis zu 3mal im Monat. Dann gibt’s noch diverse Flatraten ab 129€ mtl. Also für 36Cent/kwh kann man nicht meckern. Das gilt auch fürs Schnellladen. Fürs EU-Ausland sind sie noch in einem Beta-Stadium, soll aber schon bei 150.000 Ladsäulen funktionieren.
Allzeit gute Fahrt

Diese News könnten dich auch interessieren:

Meinung: Künstliche Intelligenz als massiver Wachstumshebel für Tesla
Jona Christians über den Stand der Dinge bei Sono Motors und deren SION
GM enthüllt neue E-Auto-Motoren für seine vollelektrische Zukunft
49
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).