Analyst: 2021 werden E-Autos über Plug-In-Hybride dominieren

Analyst: 2021 werden E-Autos über Plug-In-Hybride dominieren

Copyright Abbildung(en): North Monaco / Shutterstock.com

Automobil-Analyst Matthias Schmidt aus Berlin zieht in seinem aktuellen Report wieder einmal ein Zwischenfazit zu den Zulassungszahlen elektrifizierter Fahrzeuge. Und dieses fällt positiv aus. Positiv für reine Elektroautos, deren Zulassungszahlen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen sind. Schmidt geht mittlerweile davon aus, dass Elektroautos den europäischen PKW-Markt dominieren werden und somit Plug-In-Hybride hinter sich lassen.

Dabei begann das Jahr 2021 recht stark für die Teilzeitstromer-Fraktion. In den ersten fünf Monaten des Jahres waren die Zulassungszahlen für PHEVs höher als die für E-Autos. Die darauffolgenden drei Monate wurden allerdings durch E-Autos dominiert. Und Schmidt zeigt sich durchaus zuversichtlich, dass sich dieser Trend bis zum Jahresende durchsetzen wird. Sein Report gibt zu verstehen, dass die Zahl der E-Autos auf rund 1,132 Millionen Zulassungen zusteuert. Plug-In-Hybride sollten es hingegen im gleiche Zeitraum auf „nur“ 1,088 Millionen Zulassungen bringen.

Der Produktionsstart des europäischen Tesla-Werks, in der zweiten Jahreshälfte, dürfte das regionale Tesla-Volumen in diesem Jahr steigern, so der Analyst in seiner Bewertung des Marktes für 2021. Elon Musk, CEO von Tesla, gab im Q2-Call zu verstehen, dass mit einem begrenzten Anlauf der europäischen Produktion ab Oktober zu rechnen sei. Parallel dazu hat Tesla den Import des Tesla Model Y von China bereits im September gestartet. Auch diese Maßnahme wird zum Absatzwachstum der Tesla Elektroautos in Europa beitragen.

Neben Tesla wird dem VW-Konzern eine große Bedeutung zugesprochen, wenn es darum geht den E-Auto- und Plug-In-Hybrid-Absatz in Europa zu steigern. Es wird erwartet, dass der MEB-Anlauf des VW-Konzerns mit einem Volumen von „über 200.000 allein von Zwickau“ eintrifft. Dies wurde von Seiten VW gegenüber Schmidt bestätigt. Nicht enthalten sind hierbei die in Tschechien hergestellten ŠKODA Enyaq-Modelle, welche zusätzlich auf den E-Auto-Absatz des VW-Konzerns einzahlen. Jedoch zeigt Schmidt ebenfalls auf, dass mit Erreichen der maximalen Produktionskapazität von 330.000 Einheiten nicht vor 2022 zu rechnen sei.

Doch wer erwartet, dass das E-Auto-Wachstum linear weitergeht der wird enttäuscht. Denn wie Analyst Schmidt zu verstehen gibt deuten die CO2-Flottendurchschnittsdaten darauf hin, dass die die Automobilhersteller die Einführung elektrifizierter Fahrzeuge genauso schnell bremsen, wie sie diese beschleunigt haben. Dennoch gib es erst einmal einen positiven Ausblick auf die 2021er Zulassungszahlen.

Quelle: Matthias Schmidt – The European Electric Car Flash Report – Edition 08.2021 August

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Denn wie Analyst Schmidt zu verstehen gibt deuten die CO2-Flottendurchschnittsdaten darauf hin, dass die die Automobilhersteller die Einführung elektrifizierter Fahrzeuge genauso schnell bremsen, wie sie diese beschleunigt haben.

Oder anders ausgedrückt – es werden vermutlich nur soviele E-Autos gebaut wie unbedingt erforderlich sind, um Strafzahlungen in Milliardenhöhe zu vermeiden.

T&E: Autoindustrie will mit „schmutzigen Tricks“ strengere EU-Abgasnormen verhindern.

Der Umweltverband Transport & Environment (T&E) wirft der Autoindustrie vor, mit „schmutzigen Tricks“ strengere EU-Abgasnormen verhindern zu wollen. Die europäische Branche versuche, mit aggressiver Lobbyarbeit und unbelegten Behauptungen die EU-Pläne zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch den Straßenverkehr zu untergraben.

T&E fordert, dass die Euro-7-Norm neben strengeren Emissionsvorgaben Schlupflöcher schließt, aufgrund derer Fahrzeuge die gesetzlichen Grenzwerte deutlich überschreiten dürfen.

(Quelle: ecomento.de – 23.09.2021)

Das bedeutet, dass die Umweltverbände wachsam bleiben müssen und die EU-Grenzwerte für den CO2-Ausstoß laufend nach unten gesetzt werden müssen, sonst erlahmt das Interesse der Hersteller mehr Elektrofahrzeuge zu bauen, zumal mit Tesla im eigenen Land der Zertifikatehandel noch steigen dürfte.

Ohne ein frühes Verbrenner-Aus wird es nicht gehen, sonst laufen die Lobbyisten zur Höchstform auf und zögern den Umstieg auf E-Fahrzeuge noch viele Jahre hinaus, dabei ist der Altbestand noch riesengroß und wird auf 10 – 15 Jahre hinaus die Umwelt verschmutzen, denn für E-Fuels fehlt der Ökostrom.

„Ohne ein frühes Verbrenner-Aus wird es nicht gehen, sonst laufen die Lobbyisten zur Höchstform auf […]“

+1

„… der Altbestand [an Verbrenner-Fahrzeugen ist] noch riesengroß und wird auf 10 – 15 Jahre hinaus die Umwelt verschmutzen, […]“

Ja, da hoffe ich aber auf

  • eine Verteuerung von Benzin/Diesel mit sinkenden Verbräuchen und
  • weiter steigende CO2-Abgaben

die dem entgegenwirken!

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Hybride sind der zweitgrößte Betrug an der Menschheit (Zitat Fritz Indra). 2 Motoren spazieren fahren, vom Wartungsaufwand ganz zu schweigen. Es wird Zeit, daß hier die Förderung eingestellt wird. Wer leistet sich denn so ein Gefährt? Doch nur Leute mit einem paranoiden Reichweitenproblem, die in diffusen mobilen Gewohnheiten verhaftet sind.

Auf dem CarManiac-Kanal gab es mal ein Zwischenfazit zum Q7 PHEV. Obwohl die Kurzstrecken konsequent elektrisch gefahren wurden, hat das Auto über die Zeit gemittelt noch 8,4 l/100 km Benzin verbraucht. Plus 20 kWh/100 km an Strom. Das 266 g/km beim deutschen Strommix.
Der einfache Grund: die verbrauchsintensiven Langstrecken werden beim PHEV ausschließlich mit dem Verbrenner gefahren, sonst bräuchte man ihn ja nicht.
Eine Fahrt nach Süditalien und schon sind die Einsparungen von monatelangem, elektrischem Kurzstreckenfahren wieder zunichte gemacht. Wer von 2l/100 km schwärmt, hätte auch gleich ein vollektrisches Auto nehmen können.

Der Plugin ist ein totes Pferd, welches man noch ein wenig zu reiten versucht – ab 2025 wird die Gebrauchtwagenhalde überlaufen und die Preise die Klippe hinabstürzen – danach werden ehemalige Käufer schlauer sein
Das nennt man dann „Lehrgeld“
😉

Plugin soll tot sein? Warum? Leute die täglich zu Arbeit fahren, fahren die meiste Zeit eben ELEKTRISCH. Falls der Saft für den Alltag nicht reicht, fahren sie halt wie üblich mit einem Hybriden. Was neute für BEVs fertig ist, ist ein Treppenwitz der Autogeschichte. Mehr nicht. Was bis dato geboten wird und werden kann ist bestenfalls ein windiges PROVISORIUM. Weltweit wird es NIE wirklich fertig, weil es von anderen Techniken haushoch ÜBERHOLT wird. Wer mit offeneb Augen diese Palatte der angeblichen Neuentwicklungen vor dem Hintergrund dieser Umweltprbleme ansieht, der hann nur fragen, wie so ein Wahnsinn möglich ist. Autos für irre Summen, Power die NIEMAND brauchen kann. UMWELT braucht ENERGIE -EINSPARUNG. WIRKUNGSGRAD! Angabe braucht Dinge die NIEMAND braucht! IRRSINN auf Rädern!

Ein BEV ist auch nur ein Hybride, dessen Generator Kohle-Atom-Wasser-Solar-Windkraftwerk heißt und gezwungermassen an langen Leitung hängt. Es hat eine Akku-Stromspeicher und ganze Länder sind gezwungen irre Leitungsnetze zu bauen. Was wirklich erledigt werden MUSS machen immer noch stinknormale DIESEL-Schiehen und SCHWERÖL-SCHIFFE. Zahlreiche Länder die riesige Strecken elektrifizieren müssen, haben gar kein Stromnetz, welche halbwegs ausreichend könnte. Bei uns wird es UNBEZAHLBAR und der benötige STROM auch. Das Ganze ist typisch Europa. Es wird nix. Viele Blah-Blah und dann da übliche Szenario. Genau so wie dieser Absichtserklärungen zum Klimaschutz. Die jungen Leute glauben kein Wort mehr davon. ALLE Jahre kommen die gleichen Phrasen, alle Jahre die alten Figuren, endloses Gerede, … Blah-blah……. Nur diesmal mit Akku.

Eigentlich sollte man auf Ihre unsachlichen Argumente gar nicht Antworten. Aber Sie erzählen so viel dummes Zeug das es schmerzt. Wo sind den Ihre „haushoch“ überlegenen Technologien? Der Hybrid? Echt jetzt? Das BEV sei auch ein Hybrid? Kennen Sie die Bedeutung des Ausdrucks Hybrid? Mit was ausser Strom läuft den ein BEV? Wollen Sie Diesel in die Batterie schütten? Ehrlich, Sie machen sich hier nur lächerlich.

Sie sollten versuchen zu lesen. Dann sollten Sie versuchen zu verstehen, was ich schrieb. Ich kritsiere seit jahren, dass es bis jetzt niemand gelungen ist Diesel- und Schweröl-Treibstoff überflüßig zu machen. Im Gegenteil. Man braucht solche Erdöltreibstoffe IMMER mehr. Natürlich auch wegen der BEVs und deren Betrieb. Das versteht eigentlich jedes Vorschulkind wenn es den LKWs zusieht. Haben Sie denn ERSATZ? Natürlich keine ich den Ausdruck „Hybrid“. Wenn nicht müsste ich Uhrmacher gewesen sein. Nach einem Leben in der Autobranche seit fernen Tagen zu eine zeit, als Sie wahrscheinlich noch mit den Mücken flogen Ichmöchte KEIN DIESEL in eine Batterie, die ein Akku ist schütten. Auch nicht als Schweröl in Schiffe, die > 90 ALLER Waren (darunter E-Mobile, E-Mobil-Bauteile, E-Mobil-Akkus, E-Mobil-Fussmatten, E-Mobilisten-Futter, E-Mobilisten und deren E-Bikes usw. transportieren müssen, damait Jene überhaupt ein E-Mobil haben und fahren können, WENN Strom im Akku ist. ÖKO-Strom natürlich. Ich möchte diese Erde retten, damit mich Greta nicht schimpft. Meine haushoch überlegenen Technologie setzt man sinnvoll ein, als ausgerechnet in PKWs. Geräten mit denen in einigen Ländern durchschnittlich 1.42 E-Mobil-Personen einige KM kutschieren. Kisten deren Auto mehr wiegt wie hier z.B. das ganze E-MOBIL, welches KEINE KOHLESTROM tankt oder indirekt ERDÖL, wie die subventionieren E-Mobile in Norwegen. Die tanken mit GELD aus dem Massenverkauf von ERDÖL. Hier lesen Sie von einem E-Mobil. welches sogar SINN macht. 15.000 EURO für 500 kg Auto, INKL: AKKU. Reicht locker in der Stadt. > https://www.autobild.de/artikel/wasserstoffauto-safe-light-regional-vehicle-slrv–20688147.html und wird evtl. mein letztes Auto. Gut gell?

Sie haben den zitierten Artikel aber bis zu Ende gelesen?
Dort steht:
》Ob aber das intelligente Leichtbau-Fahrzeug der Luft- und Raumfahrtforscher jemals Serienreife erreichen wird, ist äußerst fraglich. Zu groß sind noch die Hemmnisse (geringer Wirkungsgrad, Herkunft des Stroms zur Herstellung, Transport und Lagerung schwierig), die einem Einsatz von Wasserstoff in privaten Pkw gegenüberstehen. Aus diesem Grund denken die Wissenschaftler auch über eine SLRV-Variante mit einem reinen Elektroantrieb nach.《

Sinnvoll und klimafreundlich hat sich also bei dieser Studie lediglich der Leichtbau und der Elektroantrieb gezeigt, denn auch wenn da Brennstoffzellenantrieb steht, erfolgt der Antrieb, wie beim BEV, durch einen E-Motor, der von einem Pufferakku gestützt wird. In meinen Augen gehört ein Brennstoffzellenauto genau genommen in die Kategorie der PHEV, da hier die Brennstoffzelle – wie ein Range-Extender – ständig bemüht(!) ist, dem Akku weitere Energie-Kapazität zuzuführen.
Die H2-Brennstoffzelle ist und bleibt einfach zu leistungsschwach und ineffektiv. Sie ist weit davon entfernt, eine „haushoch überlegene“ Technologie zu sein – zumindest was den privaten, sprich Indivualverkehr, betrifft. Dort werden wir auch in Zukunft, weiterhin mit Batterien, oder besser Akkumulatoren, möglicherweise mit neuen ressourcenschonenden und Gewicht sparenden Technologien haushohe Überlegenheit erleben.

Natürlich ging es beim Artikel um EINE ZUKUNFTS-VISION, zeigt aber, was heute selten ist, dass es Leute gibt, die weiter denken. Die heutigen E-Autos verschlingen ein Unmenge an Geld und sind ein reinste PROVISORIUM für einige unbedeutende Ländle, was den Klimafaktor betriff. Was uns betrifft, so sind diese BEV ohnehin nur „PEANUTS“. Ganz nebenbei schießen die Energiepreise durch die Decke. Da wird es langsam Zeit WIEDER an ERDÖL, ERDGAS, KOHLE UND ATOMENERGIE zu denken. Wo sind wir denn dann? DA WO WIR IMMER SCHON WAREN. Mehr nicht! Von einer haushoch überlegenen Technik, wenn es NUR um Autos geht ist doch gar keine Rede. OHNE ERDÖLERSATZ ist auch KEIN EINZIGES BEV machbar. Dazu braucht man immer noch UNMENGEN an Kohlenstoff. Haben SIE etwa ERSATZ? Was ist also dem ERDÖL ÜBERLEGEN? NICHTS!
Langsam scheint es auch, als wird das Thema AUTO in den Hintergrund zu rücken. WO macht den „unsere Autoindustrie“ das Geschäft der Chinesen?
Wie hoch bleibt der „Wirkungsgrad denn wenn diese Geschäft weg fällt? Mit was kaufen dann die Deutschen AUTOS und zahlen die STROM beim E-Tanken? Dazu aktuell das hier: https://www.deutschlandfunk.de/sinologe-zu-china-taiwan-konflikt-china-ruestet.694.de.html?dram:article_id=504375 , Die chinesische Regierung jedenfalls schließt einen Krieg gar nicht aus.

Last edited 1 Monat zuvor by Helmuth Meixner

Meiner = Dummbatz

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