Aus dem Alltag eines E-Autofahrers – Was du vor deinem ersten E-Auto wissen solltest!

Aus dem Alltag eines E-Autofahrers - Was du vor deinem ersten E-Auto wissen solltest!

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Ab und an kommen Leser von Elektroauto-News.net auf unserem Portal zu Wort. In diesem Fall hat Peter aus seinem Alltag als Elektroautofahrer berichtet. Dabei geht er sowohl auf die Vor- als auch Nachteile eines E-Autos im täglichen Leben ein. Gibt aber vor allem einige wichtige Denkanstöße mit auf den Weg, die man vor der Anschaffung eines Elektroautos in Betracht ziehen sollte. Aber lies am besten selbst.


Ein E-Auto hat gegenüber einem Auto mit Verbrennungsmotor viele Vorteile. Wer es einmal gefahren hat, ist begeistert von der einfachen Bedienung, der rasanten Beschleunigung. Wenn es an einer Ampel zum Stehen kommt, verbraucht es keine Energie. Bei Grün kann man sofort wieder losfahren ohne befürchten zu müssen, den Motor abzuwürgen. Beim Bremsen wird ein Teil der Energie zurück gewonnen, dabei werden die Bremsen nur selten genutzt. Auch die Wartung ist einfacher und günstiger. Kein Ölwechsel, kein Zündkerzentausch, kein Kühlwasser. Auch die Anschaffung ist dank der Subventionen billiger geworden. Dennoch sollte man einiges wissen, bevor man sich zum Kauf entschließt.

Vergleich Betriebskosten Verbrenner zu E-Auto

Für den Antrieb benötigen sowohl das Auto mit Verbrennungsmotor wie das Elektroauto in etwa die gleiche Energie. Bei meinem Nissan Leaf, den ich seit acht Jahren fahre, sind dies im Schnitt 15 kWh auf 100 km. Bei einem Preis von 0,27 € pro kWh kostet das 4,05 €. Ein Liter Benzin hat die Energie von ca. 8,5 kWh. Verbraucht ein Auto mit Verbrennungsmotor 6 l auf 100 km sind dies 51 kWh zum Preis von 8,40 € bei einem Literpreis von 1,40 €. Der Grund für die unterschiedlichen Kosten ist, dass das Elektroauto mindestens 80% der zugeführten Energie zum Antrieb nutzt, während das Auto  mit Verbrennungsmotor dies nur um 25 % tut. Der Rest geht als Wärme in die Umwelt.

Das  Auto  mit Verbrennungsmotor benötigt eine Tankstelle, die angefahren werden muss. Beim  Elektroauto genügt im günstigsten Fall ein Stromanschluss zu Hause. Doch damit beginnen die Probleme. Das mitgelieferte Kabel mit dem normalen Eurostecker sollte man nur benutzen, wenn die Steckdose entsprechend abgesichert ist. Es fließen immerhin mindestens 10 A.  Das führt zur Erwärmung der Leitung und dauert lange. Wenn dann noch andere Verbraucher mit an der Leitung hängen, kann das schnell zu heiß werden.  Viele Stromversorger verlangen deshalb den Einbau einer sogenannten Wallbox in der Garage. Das ist nicht immer möglich und kostet mit Einbau ca. 1000 Euro.

Ist man dann auf öffentliche Ladestationen angewiesen, wird der Preis für eine Kilowattstunde deutlich teurer.  Hinzu kommt, man benötigt ein für die Ladestationen passendes Anschlusskabel zum Preis von ca. 300 Euro. Nicht alle  Ladestationen haben den gleichen Anschluss. Es gibt mindestens sechs verschiedene. Es werden zwar auf dem Markt Adapter zum Anpassen angeboten, aber davon ist abzuraten.

Eine weitere Hürde ist das unterschiedliche Bezahlverfahren. Manche Betreiber geben Ladekarten für das RIFD System aus. Mit einigen kann man die  Ladestationen mehrerer Betreiber, die sich zusammen geschlossen haben,  benutzen. Dann gibt es die Möglichkeit, die  Ladestation über ein Smartphone mit einer Kreditkarte freischalten zu lassen. Das funktioniert nicht immer. Auch kann die Energiemenge an der  Ladestation begrenzt sein. Wer eine weite Reise unter Benutzung von öffentlichen Ladestationen unternehmen will, sollte sich genau informieren. Manchmal sind  Ladestationen auch nicht in Betrieb.

Die Sache mit dem Lithium-Ionen-Akku

Ein Auto mit Verbrennungsmotor kann an jeder Tankstelle befüllt werden. Manche haben auch einen Reservetank. An der Benzinuhr sieht man, wie viel Treibstoff noch im Tank ist und man kann sich darauf einstellen. Das ist bei einem  Elektroauto anders. Der Energievorrat wird in Prozenten der Batteriekapazität angegeben, wie zum Beispiel bei einem Smartphone. Doch die kennt man nur von einer neuen Batterie. Im Laufe der Zeit wird sie immer kleiner. Das ist etwa so, wie wenn der Tank des  Autos mit Verbrennungsmotor immer kleiner würde. Der Kapazitätsverlust ist nicht aufzuhalten, ganz gleich, ob der Wagen gefahren wird oder steht. Man kann ihn nur bremsen oder beschleunigen. Deshalb wird empfohlen, die Batterie nicht immer auf 100% zu laden, viele Schnellladungen zu vermeiden und die Batterie nicht ganz zu entladen. Für diese letzte Situation haben die Elektroautos einen eingebauten Schutz. Auch die Temperatur der Batterie hat einen Einfluss. Bei niedrigen Außentemperaturen oder sehr hohen ist die Leistung geringer. Für die Temperatur der Batterie gibt es im  Cockpit eine Anzeige.

Die Hersteller geben auf die Batterie eine Garantie von 8 bis 10 Jahren. Nur was heißt das?. Der Kapazitätsverlust fällt nicht darunter, es sei denn, er tritt plötzlich sehr stark auf. Man sollte sich also darauf einstellen, dass das  Elektroauto nach 10 Jahren eine neue Batterie benötigt. Wer wissen will, was eine neue Batterie kostet, bekommt von den Herstellern keine Antwort oder eine ausweichende, bei der vom Austausch einzelner Module gesprochen wird.  Von meinem Leaf weiß ich das sie 20.000 Euro kostet. Ein  Elektroauto ohne Batterie ist praktisch wertlos.

Der Austausch einer Batterie ist auch nicht so einfach wie bei einer Taschenlampe.  Man kann nicht einfach eine Batterie vom Renault ZEO in den Nissan Leaf einbauen. Es gibt keine Norm für die Batterien von  Elektroautos. Damit hält man sich die Konkurrenz vom Leibe und bestimmt den Preis. Hinzu kommt, dass nicht immer jede Autowerkstatt einen Austausch der Batterie  oder den Ersatz von Modulen übernehmen kann. Für  Elektroautos von Nissan gibt es in Deutschland gerade zwei Firmen, die das mit einer Lizenz von Nissan dürfen, eine in Bochum und eine in Wasserburg.

Reichweite, ein variables Thema im Alltag

Die Hersteller werben mit einer immer höheren Reichweite. Eine höhere Reichweite kann man nur erreichen, wenn die Batterie mehr Energie aufnimmt. Die Batterie muss also vergrößert werden. Das bedeutet mehr Gewicht für den Wagen und damit einen höheren Energieverbrauch. Man kann leicht erkennen, dass das ganze gegen einander arbeitet.

Mit der Angabe der Reichweite verhält es sich so wie mit dem Kraftstoffverbrauch bei Autos mit Verbrennungsmotor. Das wird bei idealen Bedingungen bestimmt. Wenn man die Empfehlungen zur Batterieschonung beherzigt, also die Batterie nur zu 80% auflädt und nicht unter 10 % entlädt, bleiben bei einer neuen Batterie nur 70 % der Kapazität. Also auch nur noch 70 % an Reichweite. Kommt nun noch  eine ungünstige Fahrweise oder Streckenführung dazu, kann das durchaus nur noch 50 % der angegebenen Reichweite bedeuten. Bei einer älteren Batterie entsprechend weniger. Da die Batteriekapazität im Laufe der Zeit abnimmt, verringert sich auch die Reichweite.

Eine Batterie kann nur mit Gleichstrom (DC) geladen werden, man hat sich  auf eine Spannung von 400 V geeinigt. Den gibt es aber nur an den Schnellladestationen, die seltener sind. Die Elektroautos besitzen zwei Anschlüsse. Einen für das Schnellladen  mit DC und einen für Wechselstrom (AC) von 230 V. Für das Laden mit DC sind die Schnellladestationen mit einem eigenen Kabel ausgerüstet. Damit die Batterie mit AC geladen werden kann, muss dieser auf 400 V transformiert und anschließend in Gleichstrom verwandelt werden. Deshalb ist in jedem  Elektroauto ein entsprechender Wandler eingebaut. Dessen Größe bestimmt neben der Batteriekapazität die Ladedauer. Das die an den Ladestationen kürzer als an einer Haushaltssteckdose ist, liegt daran, dass der Wechselstrom eigentlich ein Dreiphasenstrom – auch als Kraftstrom bezeichnet –  ist, von dem an den normalen Steckdosen nur jeweils eine Phase genutzt wird. Die  Ladestationen liefern aber den Strom als  Dreiphasenstrom und verkürzen damit die Ladezeit um etwa ein Drittel der  Haushaltssteckdose. Deshalb kann man an den Ladestationen das Kabel von zu Hause nicht benutzen. Die Wallboxen liefern  ebenfalls Dreiphasenstrom.  Das sollte man aber nicht mit dem Schnellladen verwechseln. Die Ladestationen haben verschiedene Leistungen, 11 oder 22 kW oder noch mehr. Wie viel davon das Auto aufnehmen kann, ist aber allein von dem im Auto eingebauten Wandler abhängig.

Wenn man wissen will, wie viel Energie geladen wurde, kann man das an den meisten  Ladestationen ablesen, für zu Hause benötigt man einen geeigneten Zwischenzähler. Im  Elektroauto ist keiner eingebaut. Im Gegensatz zu den Tankstellen, die den Literpreis des Kraftstoffes angeben, ist dies bei den  Ladestationen nicht der Fall. Man erfährt den Preis der geladenen Energie  erst bei der Abrechnung.

Empfehlung, um die Übersicht zu bewahren

Es empfiehlt sich, über jeden Ladevorgang Buch zu führen: Kilometerstand, Prozentanzeige vor und nach dem Laden, Ladedauer und die geladene Energie. Nur so hat man einen Überblick von dem Zustand der Batterie und kann die Reichweite mit der vorhandenen Energie besser abschätzen als es die im Auto eingebaute Anzeige tut. Bei neuen Autos ist sie vielleicht zuverlässig, später wundert man sich, wenn diese  schneller sinkt als man Kilometer zurück gelegt hat. Außerdem geht sie davon aus, dass man die Batterie total leer fährt.

Ein Elektroauto ist im Vergleich zum  Auto mit Verbrennungsmotor auf jeden Fall umweltfreundlicher. Vor allen Dingen wenn man Strom aus erneuerbaren Energie lädt. Ob das auch für die Herstellung gilt? Darüber wird noch sehr gestritten.

Wer mit dem  Elektroauto Geld sparen will, muss sehr genau überlegen, wofür er es einsetzen will. Bei einer hohen Kilometerleistung im Jahr wird es günstiger. Wer weite, immer wieder andere Strecken zurücklegen muss, kommt um eine gute Planung nicht herum. Helfen können dabei Karten auf denen die vorhandenen Ladestationen verzeichnet sind. Wer das Auto nur gelegentlich benutzt, wird mehr bezahlen.

Als Letztes wäre zu erwähnen, was sich ändern sollte, wenn man den Kauf von Elektroautos fördern will:

  • Ein  einheitliches  Zugangs- und Abrechnungsverfahren für die öffentlichen Ladestationen mit Preisangabe.
  • Die Autos so gestalten, dass die Batterien untereinander austauschbar und leichter zu wechseln sind.
  • Die Anschlüsse an den Ladestationen auf zwei, einen für DC und einen für AC, normieren.

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Kleine Korrektur: Elektroauto und Verbrenner brauchen eben nicht die gleiche Energie, höchstens die Kosten sind in etwa vergleichbar. Beim Zahlenvergleich etwas weiter unten ist das dann wieder richtig dargestellt.

Hallo,
ein schöner Artikel aus dem Alltag, allerdings kann ich einige Aussagen nicht nachvollziehen, nach meiner 10-jährigen E-Auto Erfahrung.

  1. Schuko-Laden: ich lade fast zu 100% über Schuko, außer auf langen Strecken, wo ich dann an CHAdeMO lade. Es funktioniert sehr gut und das Auto steht so viel, dass auch die geringe Leistung nicht ins Gewicht fällt. Natürlich sollte man keine Waschmaschine am selben Stromkreis betreiben. Aber selbst wenn: dann fliegt eben die Sicherung raus und es kommt nicht zum Brand.
  2. Für Wechselstromladen hat sich Typ-2 durchgesetzt, da würde ich nicht mehr von Chaos sprechen. Einzig für DC-Laden gibt es parallel CHAdeMO und CCS, letzteres ist in Europa stärker verbreitet.
  3. Eine neue Batterie nach 10 Jahren erscheint mir arg pessimistisch
  4. Wenn man eine lange Reise vor hat, lädt man natürlich auf 100% auf. Wenn man im Alltag nur kurze Strecken fährt, lässt man das bleiben, da braucht man aber die fehlende Kapazität eh nicht.
  5. Hingegen erwähnenswert ist eine Einschränkung beim schnellen Laden: hier lädt man meist nur bis 70 oder 80% da dann die Ladeleistung stark zurück geht. Hier lässt sich also tatsächlich die volle Akkukapazität nicht sinnvoll ausnutzen.

Lebensdauer des Akkus 10 Jahre?
Bei Laptops und Handys entspricht das schon meiner Erfahrung.
Längere praktische Erfahrungen von e-Autos liegen bisher naturgemäß kaum vor. Und es ist eher spekulativ – oder eben optimistisch, aus sieben Jahren ohne Akku-Problemen abzuleiten, dass es die nächsten sieben Jahre so schön weitergeht…
Ich würde mir daher KEIN sieben Jahre altes eAuto mit Original-Akku kaufen… Sie ???

Und daher würde ich mir auch kein eAuto kaufen, bei dem nicht klar ist, dass und zu welchen Konditionen (Preis) ein Akku-Tausch möglich ist.

Tja, die Akkulebenszeit wurde richtigerweise angesprochen.
Aber das mit den Kabeln, da stimmts noch nicht ganz. Auch von der 230 er Schuko aus, kannst Du nicht direkt aufladen, auch da brauchts wie beim 3 phasigen Wechselstrom noch eine Box dazwischen,Wallbox oder eine Mobile. Das Typ ll Kabel ist meistens auswärts vorhanden.aber besser immer eines dabei haben. Ist in der Regel Serienumfang beim E Auto. Beim CCS Schnelladeanschluss ist das Kabel immer säulenseits. In Europa hat man auswärts meistens 3 Möglichkeiten: Typ ll, CCS, und Chademo. Die Batteriegrösse wählt man nach dem eigenen Fahrprofil. Das Mittel liegt heute bei ca 40- 65 KWh.

Jedes E-Auto hat einen Schuko-Adapter für ein-phasigen Wechselstrom bis 10A Ladestrom. Bei meinem KIA e-niro ist dies auch.Eine Wall- box ( WALBE) 11KWj kostet 500€.Ladekabel meistens Typ 2.

Laptops und Handys werden immer auf 100% voll geladen. Die meisten E-Autos laden aber auch nicht auf 100% (4.2V) auf, selbst wenn sie das anzeigen. Allein damit lässt sich die Lebensdauer verdoppeln.
Es fahren ja heute noch Autos von 2011. Die Akkus sind dann so zwischen 70-90% fit. Somit sind 10 Jahre schonmal abgehakt. Und das ist die Technik von, na logisch, 2011.

Laptop- und Handy Akkus sind meistens in LitiumPolymertechnologie mit einer deutlich höheren Leistungsdichte und geringerem Gewicht , aber etwas geringeren Lebensdauer. Was dem geringem Bauraum geschuldet ist. Also ist die Technologie nicht wirklich vergleichbar zum Akku im Auto.

Die wenigsten mobilen Geräte haben dazu ein aktives Thermomanagement, wie zB eine Flüssigkeitskühlung, um den Akku im optimalen Temperaturbereich zu halten. Und werden meistens recht schnell und dann auch auf 100% geladen.
Ist halt ein billiger Gebrauchsgegenstand.

Also hinkt der Vergleich ein bisschen.

Kein Hersteller von e-Autos garantiert nach 7/8 Jahren einen Batterietausch. Bei Verbrennern gibt es Austauschmotoren, warum also bei e-Autos keine Austauschbatterien?

Beim Schukoladen entstehen teilweise erhebliche Ladeverluste, was der Umweltbilanz nicht sonderlich gut tut. Das könnte daran liegen, das Ladegeräte im Fahrzeug bei kleinen Strömen in einem ungünstigen Bereich der Kennlinie arbeiten.

Genau! Ich bin seit zwei Jahren sehr zufrieden mit meinem i3. Der Artikel ist zu pessimistisch, unterschlägt Vorteile und betont Nachteile. Das ist unausgewogen.

Hallo,
kann der Antwort von Johannes nur beipflichten. Schöner Artikel, nur mit manchen Aussagen habe ich so meine Probleme. Fahre seit ca. 2 Jahren elektrisch (Hyundai Kona Elektro).

+ … begeistert von der einfachen Bedienung, der rasanten Beschleunigung… ==> absolut!
+ … Auch die Wartung ist einfacher und günstiger ==> klares Ja.
+ … Betriebskosten ==> habe ich bisher nicht wirklich verglichen.
+ …ein Stromanschluss zu Hause. Doch damit beginnen die Probleme ==> Welche Probleme? Habe die Steckdose in der Garage (230V/16A) gegen CEE blau („Campingstecker“) tauschen lassen und eine Wallbox von go-e verwendet. Da wird nix warm, funktioniert prächtig (inkl. Messung) und es genügt das Standard-Ladekabel. Das ICCB-Kabel ist nur für Notfälle.
+ …auf öffentliche Ladestationen angewiesen, wird der Preis für eine Kilowattstunde deutlich teurer
==> Ladetarif von Hyundai garantiert 0,28 € für AC-Laden für min. 5 Jahre.
+ …ein für die Ladestationen passendes Anschlusskabel ==> im Fahrzeugpreis enthalten.
+ Nicht alle Ladestationen haben den gleichen Anschluss ==> Habe immer Typ 2 (AC) oder CCS (DC) vorgefunden. Adapter waren bisher nie erforderlich.
+ … unterschiedliche Bezahlverfahren ==> Ja, das ist ein Problem und scheint nur langsam besser zu werden.
+ Die Aussagen zum Kapazitätsverlust, zur Batterieschonung usw. sind sicher richtig. Ob das in der Praxis wirklich eine Rolle spielt, wird sich noch zeigen.
Akku:
+ Herstellergarantie:…Der Kapazitätsverlust fällt nicht darunter, es sei denn, er tritt plötzlich sehr stark auf. ==> Wieso? Unter 70% innerhalb von 8 Jahren = Garantiefall. Ist doch eine klare Ansage.
+ Man sollte sich also darauf einstellen, dass das Elektroauto nach 10 Jahren eine neue Batterie benötigt. ==> Finde ich sehr pessimistisch. Manche Tesla-Akkus hatten (angeblich) nach 400.000 km noch 93% Kapazität (Beitrag in diesem Forum). Also erstmal weiter Erfahrungswerte sammeln.
+ Wer wissen will, was eine neue Batterie kostet…weiß ich das sie 20.000 Euro kostet ==> In 5 Jahren sehen die Preise für Akkus völlig anders aus.
+ Der Austausch einer Batterie ist auch nicht so einfach… ==> sicher richtig. Übliche Strategie von Konzernen.
+ Wenn man wissen will, wie viel Energie geladen wurde.. für zu Hause benötigt man einen geeigneten Zwischenzähler ==> Oder die richtige Wallbox 😉
+ Als Letztes wäre zu erwähnen, was sich ändern sollte, wenn man den Kauf von Elektroautos fördern will:

  • Ein einheitliches Zugangs- und Abrechnungsverfahren für die öffentlichen Ladestationen mit Preisangabe ==> Klares Ja!
  • Die Autos so gestalten, dass die Batterien untereinander austauschbar und leichter zu wechseln sind ==> Da habe ich keine Hoffnung, dass Hersteller das realisieren.
  • Die Anschlüsse an den Ladestationen auf zwei, einen für DC und einen für AC, normieren ==> siehe Kommentar von Johannes.

Hatte mir anfänglich auch viele Gedanken gemacht über Reichweite, Laden, Bezahlen usw. Spätestens nach dem ersten Sommerurlaub war das alles verflogen. Den letzten Verbrenner in meinem Leben hatte ich definitiv schon!
Viele Grüße
Gerhard

Schon mal überlegt, warum kein Hersteller (zumindest was ich kenne) länger als 8 Jahre Garantie gibt? Wohl weil die auch keine längere Zeiten garantieren können. Die 400.000 km vom Tesla-Akku sind auch kein Argument, es ging ja um die ZEIT, die ein Akku (brauchbar) funktioniert. Einige Vertreter schaffen die 400.000 km auch in acht Jahren oder weniger.

Viele Verbrenner-Autos werden 20 Jahre genutzt – das muss ich auch von einem neuen e-Auto erwarten können! Das muss der Maßstab sein – zumal die e-Autos ja „einfachere“ Hardware ist.
Also ist die Frage, bekomme ich einen Akku gewechselt und mit welchen Kosten schon jetzt eine extrem Wichtige! Und die Hoffnung, dass die Akku-Preise sinken werden ist sicher berechtigt, ABER, es braucht ja dann nicht irgendeinen neuen Akku, sondern genau den, der 10 Jahre später baulich, elektrisch und anschlusstechnisch in das Fahrzeug passt… Da muss der Fahrzeughersteller schon (jetzt) mitspielen; die (leichte) Austauschbarkeit muss gegeben sein. Und dieser Akku-Preis unterliegt keinem normalen Markt!
Ich denke, dass spezielle „Akku-Umbau-Anbieter“ am Markt entstehen werden, weil eine entsprechende Nachfrage entsteht.

Ich würde es gut finden, wenn die Forum-Redakteure diese Frage mal zumindest an die „großen“ Hersteller (z.B. bei VW zum ID3) stellen: Wird ein Akku-Tausch bei den einzelnen Baureihen (heute bzw. in 10 Jahren) beim Hersteller möglich sein und welche Preise sind heute zu erwarten?

Schon mal überlegt, warum viele Autohersteller 2 Jahre Garantie geben, obwohl die Produkte 20 Jahre halten?

Wieso sind 400.000 Km plötzlich kein Argument mehr? Viele Km = viele Ladezyklen. Und die sind für die Lebensdauer des Akkus deutlich ausschlaggebender. Insbesondere wenn viele Schnelladungen dabei sind. Hohe Ströme = Stress für den Akku.

Hm, 20000 Euro für eine neue Batterie! Dies ist viel Holz finde ich und das dann alle vielleicht 8-10 Jahre nur für die Batterie! Andere kaufen sich sich da ein nagelneues Auto für, also heute noch. Und woher wissen Sie, das die Preise für die Akkus in 5 Jahren völlig anders sind? Ich denke auch dann kosten diese 25000 Euro, Wahnsinn. Ich gucke nochmal rein wenn ich im Lotto gewonnen habe! Und aus umwelttechnischen Gründen ist der Akku doch am energiereichsten herzustellen und das dann alle 10 Jahre? Ich sehe da für die Umwelt kein Vorteil. Naja, vielleicht wäre es ja egal wenn es weltweit nur noch grünen Strom geben würde, aber ………. Ich denke, wir brauchen einfach noch mehr alternative Antriebe, die klimaneutral bewegt werden können und nicht nur E.

Akkutausch nach 10 Jahren und dann 25.000 €? Das wäre wirtschaftlicher Totalschaden und für jeden E-Auto-Hersteller ein Desaster. Wird also nicht passieren. Außerdem empfehle ich einen Blick auf diesen und ähnliche Artikel https://www.elektroauto-news.net/2020/bloombergnef-preise-batteriepacks-2020-unter-100-us-dollar-kwh.
Nicht vergessen: Wir stehen in dem Thema noch ganz am Anfang. Das erste Verbrennerauto kam selbst kleine Hügel nur mit Hilfe hoch und Sprit gab’s nur in der Apotheke. Haben die meisten nur schon lange vergessen.

Und Umwelt? Ja, grüner Strom muss noch mehr werden. Aber bitte nicht, um alternative Antriebe mit miesem Wirkungsgrad zu betreiben, nur damit sich manche Hersteller und Verbraucher nicht von überholten Verhaltensmustern verabschieden müssen. Und nochmal 20 Jahre auf (vielleicht) bessere Lösungen zu warten, wird uns allen übel auf die Füße fallen.

Naja, ich habe mir vor 6 Jahren ein CNG Fahrzeug geholt. Den fahre ich aus Rest und Abfallstoffen, also mit Biomethan. Ich stoße nur das an CO2 aus was die Rest und Abfallstoffe im Leben aufgenommen haben. Sicher, nicht der Wirkungsgrad von einem E Auto, aber so gut wie klimaneutral. Ich finde das eine feine Sache. Ja, der Wagen braucht noch Öl und auch ein bisschen Benzin für wenige 100 Meter nachdem tanken und bei Temperaturen unter – 10 Grad. Ich brauche aber eigentlich kein Benzin. Es wurde aber auch schon ein Konzeptcar CNG Hybriden entwickelt, wo der Wirkungsgrad auch schon bei über 50% ist. Also ich fände einfach mehr Vielfalt toll. Ich finde einfach Forschung und Wissenschaft wichtig um eben nichts ausgeschlossen zu lassen um so schnell wie möglich klimaneutrales Auto fahren zu ermöglichen. Auch synthetische Kraftstoffe wären in meinen Augen wichtig, auch wenn diese nicht wirtschaftlich sind, wären dies doch erstmal besser als lange noch fossiles Benzin oder Diesel zu fahren. Wir haben ca.1,5 Milliarden Autos auf der Welt, wie lange dauert es bis die alle von den Straßen verschwunden sind. Die 20000 Euro sind von Gerhard gewesen. Was ich nur meine mit dem Preis und ob die Preise fallen, es mag sein aber können auch nicht in die Zukunft gucken und selbst wenn die Preise bei 10000 Euro wären , wäre es in meinen Augen ein Totalschaden. Wenn ich wüsste der Wagen ist 8 Jahre alt und müsste dementsprechend in nächster Zeit einen so teuren Akku kaufen, ich würde den nicht kaufen. Hatte hier auch vor kurzem gelesen für einen Renault Zoe musste jemand 8000 Euro für einen neuen Akku bezahlen und der war auch 8 Jahre alt. Nun mal ehrlich, ich kaufe doch für einen 8 Jahre alten Kleinwagen keinen neuen Akku für 8000 Euro. Zum Vergleich, mein CNG Fahrzeug war ein halbes Jahr alt und hat 19 700 Euro gekostet und den kann ich ich 20 Jahre fahren. Solange sind die Flaschen zugelassen. Auch danach wäre ein Tausch wirtschaftlicher Totalschaden, weil neu Flaschen dann ca. 4000 Euro kosten würden und das der Wagen sicher nicht wert wäre. Aber wer weiß, wo wir da schon sind und was es da für tolle neue Antriebe gibt.

Wenn bei einem neuen Diesel nach 100.000 km die Hochleistungsdieselpumpe verreckt und Späne bis in den Motor verteilt sind Reparaturkosten von 3000 bis 5000 Euro locker drin und werden bezahlt.
AGR-Ventile werden ständig getauscht… generell sind die Kosten für die Instandhaltung von „modernen“ Verbrennern deutlich gestiegen.

20.000€ für einen neuen Akku sind Blödsinn.
Ein Akku in der Herstellung kostet aktuell irgendwo zwischen 6000 und 10000 Euro je nach Größe. Die Preise fallen dabei stark, in 5 Jahren wird ein neuer Akku rund 4000€ kosten. Problem momentan ist die mangelnde Verfügbarkeit, was den Preis hoch hält.
Zudem ist es technisch problemlos möglich einen Akku auch zu reparieren und einzelne Zellen auszutauschen. Nur fehlt uns dafür das Fachpersonal.

Aber wie oft kommt es vor, das sowas passiert mit der Hochleistungsdieselpumpe? Die Akkus austauschen dagegen ganz bestimmt. Für mich kam ein Diesel auch nie in Frage, obwohl vor wenigen Jahren die Diesel das sauberste waren, was überhaupt auf dem Markt war laut Medien! Ich bin immer einen Benziner gefahren und hatte hohe Laufleistungen und nie Probleme, aber mich störte der fossile Brennstoff. Deswegen fahre ich jetzt ein fast klimaneutralen CNG Antrieb, der auch überhaupt keine Probleme macht.

Ich weiß auch nicht wo die Zahl 20000€ auf einmal herkommt. Vielleicht bei Premium-Akkus wie Tesla. Einen jungen 40 kWh Nissan Leaf Akku kriege ich auf dem Gebrauchtmarkt für 6000€. Und es wird schon fleißig daran gebastelt, den 40er Akku unter den 24er Leaf zu bauen. Ist bei mir einfacher, ich habe meinen Touran umgebaut. Also Tuning wie eh und je ist möglich, nur braucht man heutzutage Elektronikwissen dafür.

Vergesst nicht die Transportkosten des Alten, Dann die selben für den Neuen. Dann der Umbau oder die Reparatur. Viel Glück mit etwas Elektronik Fachwissen. Schau dass Du nicht wischen zwei Phasen langst. DA darf nur Fachpersonal ran. Mit dem Einbau zusammen, leppern sich da nochmals über 5000.- zusammen.

Guter Artikel.
Allerdings hat sich die Technologie im Vergleich zum leaf deutlich weiterentwickelt.

Wer zu Hause laden kann muss dich bei einem Tesla Model 3 oder ID3 keinerlei Gedanken mehr über die Reichweite machen. Buch führen und der gleichen muss niemand mehr, es sei denn er will es.

und selbst wenn der Akku nach 10 Jahren nur noch 70% der ursprünglichen Reichweite liefert, liegt diese noch weit über der Neu Reichweite von eAutos der ersten Generation.

Schöner Artikel. Und immer wieder lese ich, dass wechselbare Akkus gewünscht werden. Leider hat die Politik sich einmal mehr von den Autolobbyisten einlullen lassen. Man stelle sich vor: Wechselakkus, Wechselstationen und ein Mietpreissystem. Die EV-Produktion der nächsten Jahre wäre ausverkauft.

Maximilian
Da kann ich Horst nur zustimmen – ich würde das allerdings nicht als kleine Korrektur bezeichnen – das ist elementar, sonst hätte das E-Auto keinen Sinn.
Der nächste Satz, wo vom mitgelieferten Ladekabel mit Schukostecker die Rede ist, kann ich zumindest für den Renault ZOE nicht bestätigen – das hätte 460 Euro gekostet und schränkt mich auf die Schukosteckdose (natürlich entsprechend der Stromabnahme verdrahtet) ein

Diese beiden Sätze haben mich dazu bewogen den Artikel NICHT weiterzulesen!!!

Ein interessanter Artikel – mit interessanten Kommentaren. Für mich als begeistertem Smart ED Cabrio Fahrer (in der Stadt und im näheren Umfeld) fehlt noch eine ähnliche Abhandlung über FCEVs, von denen es leider immer noch keine grössere Auswahl gibt. Irgendwann möchte ich meine treue Mercedes C-Klasse T CDI (mit AHK) mit einem entsprechenden FCEV ersetzen können. Der Mirai fährt sich hervorragend, ist für mich aber zu elegant, der Nexo ist mir als SUV zu dick und den Honda Clarity gibt es hier nicht. Der relativ hohe Preis ist eigentlich kein Nachteil – er könnte die heute viel zu hohe Anzahl von privaten PKWs begrenzen.

Klaus und Maximilian, Verluste gibt es überall im Leben. Die Ladeverluste sind bei den WLTP Angaben schon eingerechnet. Diese liegen so um 12 bis 15 %.Diese verliert man ab Steckdose schon bei der Wallbox, Kabeln, Wärmeverluste beim Umformen und in der Batterie.Laut ADAC sind sie beim Laden ab 230 Volt , was natürlich am längsten dauert, nicht höher als mit Wechselstrom 3 Phasen.
Anstatt für eine Box 230 Volt , sollte man gleich den Juice Booster für 900 kaufen. So kann man überall bei jeder Stechdose einfach anzapfen und wahlweise, Schnell oder auch Langsam laden.
Klaus , Wechselakkus werden nicht kommen. Lese halt die Texte für die Gründe darüber.
Die Haltbarkeit ist wie erwähnt besser als angenommen, wobei nach 10 Jahren immer noch ein gewisses Risiko für gebrauchte E Autos besteht. Ausser man hat noch einen Mietvertrag von Renault . Der läuft auch bei Halterwechsel auf den neuen Besitzer weiter. So kann der Zoe auch nach 10 Jahren noch beruhigt weiter gefahren werden.Im Mietpreis ist gratis Abschleppdienst dabei.
Bei dem alten Ampera E musste jedes Jahr ein KD in der OPEL Werkstatt gemacht werden ( 1000 Euro) sonst galt das Gratis Abo zum Abschleppen nicht mehr.

habe mal gelesen, dass Renault nun KEINE Mietverträge mehr für eAutos anbietet… Diese Beruhigungspille gibt es leider nicht mehr. Warum wohl?

Es hat ein Renault Zoe Fahrer geschrieben, hier auf den Seiten, das er nach 8 Jahren einen neuen Akku brauchte und der 8000 Euro gekostet hat, weil es kein Mietakku war. Dies ist in meinen Augen ein Totalschaden! Der Wagen ist somit nicht verkäuflich mit einem alten Akku und es lohnt nicht in einen neuen zu investieren für so einen Preis. Deswegen sollen keine Mietverträge mehr gemacht werden, die würden die Unternehmen ruinieren, dies wissen die Unternehmen. Also lieber E Autofahrer, darfst du gern alle paar Jahre sehr viel Geld auf den Tisch legen um weiter dein altes E Auto weiter zu fahren. Viel Spaß.

Wer einen Zoe mit Mietbatterie will, bei den Grosshändlern gibts immer noch welche vom ganz neuen R 135. Also sich auf die Socken machen. Oftmals haben die Günstigen den CCS Anschluss nicht. Ist aber kaum hinderlich, die können auch alle mit 22 KW Drehstrom schnell geladen werden.
Der Hauptgrund weshalb Renault keine neuen Mietverträge mehr macht, sind die Forderungen der Importeure und Grosshändler. Hoher administrativer Aufwand mit den Mietverträgen über die Renaultbank RCI. Aenderungen, Umschreibungen, Nichteinhaltung der abgemachten KM Laufleistung etc.
Das Risiko der 2. Lebensdauer nach 8 Jahren, ist bei allen EV s bekannt, sofern die Garantie nicht endscheidend verlängert werden kann.
Z.Zt. wird es am besten sein, nach 8 Jahren das Auto wieder dort zurück zu geben wo man es gekauft hat. Und wieder einen ähnlichen Neuen kauft.
Dieses Problem und Risiko ist bei jeder Art von Hybrid wesentlich geringer. Da dort nur kleine günstige Batterien zum Einsatz kommen. Auch mit nur 50% der Akkuleistung kann immer noch rekuperiert werden.
Bei den Mild- und Vollhybrids hat man keine Hochvolttechnik unter der Haube.

>> Im Gegensatz zu den Tankstellen, die den Literpreis des Kraftstoffes angeben, ist dies bei den Ladestationen nicht der Fall. Man erfährt den Preis der geladenen Energie erst bei der Abrechnung.

Also ich kenne den Preis pro kWh immer schon vor dem Laden. Entweder weil es wie z.B. bei EnBW Mobility+ feste Einheitspreise für AC und DC auch im Roaming gibt, oder weil ein variabler Preis in der zugehörigen App ausgewiesen wird. Überraschungen kenne ich da nicht. An Schnellladesäulen werden die „getankten“ kWh auf einem Display in Echtzeit wie an einer Zapfsäule die Liter angezeigt, an langsamen AC-Säulen kann man die Lademenge überschlagsweise gut nach der Ladezeit abschätzen (bei meinem Kona: 11 kWh pro Stunde).

… hm, ein paar Ergänzungen zur echten aktuellen Lage:
WallBox gibt’s für Low vom Umweltminister.
Der Leaf hat die älteste Batttechnik – keine Batt kostet heute noch 20000.- oder müsste nach 10jahren ausgetauscht werden. Zum Vergleich: ne i3-Batterie gibt’s für 2000.-  
Laden kann man beim Einkaufen, Arbeiten, Stadtwerke, Parkhäuser umsonst.⚡

4x4meter Solarpanel aufm Carport (zB) reichen aus, um 100kilometer elektrisch zu fahren – effektiver geht’s nicht …
Bi-direktionales Laden wurde im Bericht auch vergessen … 
Mit ein wenig Übersicht lädt man das ganze Jahr gratis …

Wahrscheinlich wurde der Bericht nur verfasst um positive Kommentare herauszufordern …

Es gibt keine Alternative für die nächsten 20Jahre … 
um unseren Planeten zu retten … 
Sonst behält Elon Musk auch Hier recht …

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