Alfa Romeo-CEO über künftige Modelle: „Entweder elektrifiziert oder sie sind tot“

Alfa Romeo-CEO über künftige Modelle: "Entweder elektrifiziert oder sie sind tot"

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | VanoVasaio / Shutterstock.com

Alfa Romeo wird künftige Modelle auf einer neuen Plattform aufbauen, die von der Muttergesellschaft Stellantis entwickelt wird. Die Folge davon, die Giorgio-Plattform, auf der die Giulia-Limousine und der Stelvio-SUV basieren, wird fallen gelassen. Zukünftige Modelle sollen zudem alle elektrifiziert vom Band fahren, sonst seien sie für die Marke tot.

So die Aussage des neuen CEO der Marke, Jean-Philippe Imparato, am MittwoKommech bei einem Rundtischgespräch mit italienischen Medien. Während des Roundtables sagte Imparato, dass alle zukünftigen Alfas elektrifiziert sein werden, entweder mit einem vollelektrischen Antriebsstrang oder einem benzin-elektrischen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang. „Wenn Sie nicht elektrifiziert sind, sind Sie tot“, so Imparato.

Imparato bestätigte zudem, dass die Markteinführung von Alfas kommendem Kompakt-SUV Tonale um drei Monate verzögert ist. Internen Quellen zu Folge sei Imparato selbst dafür verantwortlich. Denn für ihn sei die Leistung des PHEV-Antriebs nicht ausreichend gewesen. Bedingt hierdurch kommt der Alfa Romeo Tonale nun erst Anfang 2022 auf die Straße. Die Produktion des Tonale wird im März 2022 im Stellantis Werk in Pomigliano, Italien beginnen. Die Markteinführung wird am 4. Juni 2022 folgen, so Imparato.

Zudem bestätigte der CEO von Alfa Rome, dass ein neues Alfa-Modell in Polen gebaut werden soll. Er gab keine Details über die Größe oder das Einführungsdatum an. Bekannt ist lediglich, dass im Werk Tychy, Polen, künftig Hybrid- und vollelektrische Jeep, Fiat und Alfa Romeo Modelle gebaut werden sollen. Es wird vermutet, dass ein SUV, der unterhalb des Tonale positioniert wird, dort gefertigt werden soll. Der derzeitige Namen, der in italienischen Presseberichten kursiert, lässt darauf schließen, dass er als Alfa Romeo Brennero, in Anlehnung an einen Bergpass in Norditalien vom Band läuft.

Imparato lehnte es ab, weitere Produktankündigungen von Alfa Romeo zu diskutieren. Er sagte, dass Alfa sowohl an einem 5-Jahres-Plan arbeitet, der vorgestellt werden wird, sobald er genehmigt und finanziert ist, als auch an einem längerfristigen 10-Jahres-Programm. „Sobald wir diese Pläne definiert haben, werden wir sie nicht mehr ändern, weil man die Strategie nicht jeden Tag ändern darf“, sagte er.

Quelle: Automobile News Europe – Alfa Romeo drops Giorgio underpinnings, will use EV platform from parent Stellantis

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ach ja, die Italiener. Maro Draghi musste denen sagen, dass die früheren Erfolge von Enzo Ferrari vom Sport auf die Strasse, heute Schnee von gestern sind.
Die sollen Bücklinge machen vor den E Technikern von Peugeot und Opel in Paris bei ihrem Chef Stellantis.

Ferrari gehört nicht zu Stellantis.

Ah, die Italiener…da freue ich mich schon auf (endlich, exc.paar Ausnahmen) schöne E-autos… Buona Fortuna!

Wir gerne hätte ich die barchetta elektrisch! Mit Verbrenner fuhr sie keiner mehr, also würde sie verkauft.

eAutos mit Design würden gerade in Deutschland gut tun. Schade hat Alfa nichts im Köcher das nennenswert wäre. Bin gespannt, ob die Italiener die Kurve kriegen. Das wäre ein echter Verlust.

Schade schade wieder eine Marke ohne Zukunft.erst nur stromsparend jetzt hemmungslos Strom raushauen . Wenn in 10 Jahren alle brav e-kisten fahren und abends geladen wird dann geht’s Licht aus .dann wir schön kohlestrom und Atomstrom aus Frankreich zugekauft.und die Batterien kann jeder als Sondermüll im Vorgarten Endlagern . Na Bravo . Schon mal was von Wasserstoff gehört ? Oder e Benzin ?
Grüsse an die grüne seele

Diese Ideen sind leider nur solange ‚gut‘, bis man etwas mehr als nur oberflächlich darüber nachdenkt. Wie alle Autokonzerne ja verstanden haben. Ich empfehle, Mal ein richtiges Elektroauto zu fahren, dann ändert sich der Blickwinkel. Danach kommt einem jeder Verbrenner nämlich kaputt, langweilig und unglaublich steinzeitlich vor.

Herr Bauer, Sie haben aber den Inhalt von M.Müülers Post schon gelesen UND verstanden, oder? Aber für Blitzmerker wie Sie nochmal zum mitlesen: es geht in seinem Post NICHT um das Fahrerlebnis E-Mobil, sondern um die infrastrukturellen Probleme und um die vorgegaukelte Nachhaltigkeit, die sich bei genauer Betrachtung als Trugschluss und billiger Marketingtrick erweist.
Die Tanks für den Kraftstoff Ihres E-Mobils werden in den Kobaltminen Afrikas, den Siliziumseen in Südamerika und den vom Abbau seltener Erden verwüsteten Mondlandschaften u.A. Chinas hergestellt.
Die gestohlenen Kindheiten der Kobaltminenarbeiter und die ökologischen und ökonomischen Folgen für die Bevölkerung in den genannten Gebieten müssen Sie auch nicht weiter interessieren. Hauptsache hip sein und mit dem automobilen Mainstream schwimmen.

„Wenn in 10 Jahren alle […] laden […] dann geht’s Licht aus.“

Vielleicht möchtest Du Dich ja sachgerecht über das »Laden nach Feierabend« informieren, dann lies einfach hier im Forum:

https://www.elektroauto-news.net/2021/grossversuch-tiefgarage-im-schnitt-reicht-ladeleistung-4-kw
warum das Licht dann eben NICHT ausgeht!

Skodafahrer, hoffentlich weisst Du wohin Du gehörst. Fiat gehört zu Stellantis und hat beim 500 E schon mal einen guten Schubser von den Franzosen erhalten.Von Ferrari redet da niemand auch wenn Enzo früher mal Rennen gewonnen hat.
Da war der Enkel vom Adam Opel auch schon in den 20 Jahren des letzten Jahrhunderts früher dran.

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