Absatz von Tesla bricht im Juli um mehr als zwei Drittel ein - im größten Automarkt

Absatz von Tesla bricht im Juli um mehr als zwei Drittel ein – im größten Automarkt

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Nach einem mehr als überzeugenden 2. Quartal 2021 scheint Tesla ein wenig die Luft auszugehen. Denn der amerikanische Elektroauto-Hersteller verkaufte im Juli 2021 deutlich weniger E-Fahrzeuge in China als in den Vormonaten. Nach Angaben der China Passenger Car Association (CPCA) gingen im Juli nur 8621 Fahrzeuge aus dem Werk in Schanghai an chinesische Kunden, das waren 69 Prozent weniger als im Juni.

Der Hauptanteil der in China gefertigten Fahrzeuge, knapp 33.000 Stromer, wurden in Auslandsmärkte verschifft. Mehr als 24.000 E-Fahrzeuge haben ihren Weg dorthin gefunden. Einige davon waren auch nach Deutschland unterwegs, um dort mit der Auslieferung erster Tesla Model Y zu beginnen. Dass die Absatzzahlen nach einem starken Quartal einbrechen ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist allerdings die Tatsache, dass der Absatz um über zwei Drittel zurückging.

Zum direkten Vergleich ein Blick auf den Rekordverdächtigen Juni 2021: Tesla hatte in Schanghai gut 28.000 Fahrzeuge produziert. Exportiert wurden in diesem Monat nur um die 5.000 E-Fahrzeuge, der Rest verblieb im Land. Zurückzuführen ist der Rückgang an verkauften E-Autos durch einige Probleme, mit denen Tesla in China zuletzt zu kämpfen hatte. Es gab unter anderem einen großen Rückruf wegen Softwareproblemen. Zudem wurden Teslas aus bestimmten Wohnanlagen und Militärkomplexen verbannt, weil Behörden Bedenken wegen der Kameras der Fahrzeuge äußerten, wie „IT-Times“ berichtet.

Des Weiteren ist es so, dass Tesla auch in China Konkurrenz bekommt. Zu einem steigt der Absatz der ID.-Familie Monat für Monat. Aber auch heimische Hersteller wie BYD blicken auf einen starken Absatz. Diese brachten es auf mehr als 50.000 verkaufte E-Autos, wie Reuters berichtet. Li Auto verkaufte 8.539 E-Autos, XPeng und Nio 8.040 beziehungsweise 7.931. Es scheint künftig für Tesla nicht mehr selbstverständlich zu sein immer die Nase vorn zu haben.

Quelle: Automobilwoche – Tesla-Verkäufe in China im Juli: Absatz aus chinesischer Produktion sinkt deutlich

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Was für eine beschissene Click-bait Überschrift – wer Tesla nicht versteht – oder wie hier absichtlich mißversteht – sollte lieber gar nichts schreiben – auf jeden Fall nicht so – DANKE –
Hier auch die Bitte an Sebastian so etwas nicht einfach zu posten :-)

Warum nennt die „Automobilwoche“ denn nicht die konkreten Verkaufszahlen von VW year to date im Vergleich zum Vorjahr – gerne auch die einzelnen Monate !!!
Quellenkritik für Einsteiger:
Welche OEM zahlt eigentlich wieviel für Werbung in der „Automobilwoche”
Spoiler alert: Tesla zahlt gar nichts ;-)
NIRGENDWO !!! :-)
Warum wohl – richtig: Tesla verkauft seine Fahrzeuge im Gegensatz zu VW auch ohne Werbung ;-)
So, und jetzt rege ich mich wieder ab und trinke ein “Tannenzäpfle“ – sorry für die Werbung an dieser Stelle ;-)

Dieser Artikel strotzt nur so vor Ahnungslosigkeit.Und sorry Sebastian,aber das einfach nur aus der „Automobilwoche“ zu übernehmen und unkonzentriert zu lassen,ist kein guter Journalismus.Jeder E-Mobilinteressierte weiß mittlerweile,dass Tesla seine Fahrzeuge zum Ende des Quartals raushaut.Und dadurch ist der Juli,nach einem Rekordquartal,natürlich mit weniger abgesetzten Fahrzeugen.Framt aber den erfolgreichsten Elektroautobauer(und zwar weltweit) unnötig.Also bitte demnächst etwas mehr differenzieren.

wenn Tesla die Produktion in anderen Ländern verkauft ist es kein Einbruch sondern einfach nur zuviel Nachfrage und zu wenig Produktionskapazität.
klar verkauft man dort wo der beste Preis erzielt wird

Super das der Absatz in China zurück geht. Das bedeutet mehr Model Y auf den Schiffen nach Europa. ;-))).

Tesla kann nicht so viele Autos produzieren wie nachgefragt werden. Ist das so schwer zu verstehen ? Da man nun die ersten heißersehnten Model Y nach Europa liefert verringert automatisch die Verfügbarkeit in China.

Solange Tesla 100% der produzierten Autos verkauft bekommt, ist es doch egal, wo. 100 Autos mehr in China würden 100 Autos weniger andernorten bedeuten. Dieselbe Info wie jetzt für China gab es auch für die USA vor einem Jahr. Was tatsächlich m. E. für ein abflachendes Wachstum bei Tesla spricht: dass sie seit langem keine neue Gigafactory mehr angekündigt haben. Sicher erweitern sie die bestehenden, aber bei erwarteten 80% Wachstum pro Jahr die nächsten 9 Jahre müsste so langsam mal eine neue Gigafactory angekündigt werden.

Ich denke, Tesla wird es wie Apple ergehen: Marktführer mit relativ hoher Marge, aber Marktanteilsverlusten. Auch wenn das bislang mit den Marktanteilsverlusten nicht gekommen ist.

Ich lache mich schlapp, mit welcher Wucht die Tesla-Gläubigen den armen Betreiber dieser Page stets dann abstrafen, wenn nur der Schatten der Kritik auf ihre Lieblingsmarke fällt. Vor allem, weil sie den letzten Artikel zu diesem Thema mit einem starken Juni-Absatz nicht kritisierten, sondern Richtung Weltherrschaft jubilierten.

Dass Tesla immer im letzten Monat das jeweilige Quartal retten muss, spricht übrigens nicht für, sondern gegen sie. Früher wurde als Erklärung genommen, dass die Schiffe erst im letzten Monat eintreffen. Man muss kein Seemann sein, um zu erahnen, dass da kein nautisches Gesetz dahinter steht. Hier geht es um die Fabrik vor Ort. Da gibt es erst recht keinen formal logistischen Grund für einen schlechten Juli.

Überlesen wurde, dass es tatsächlich Anzeichen für eine kritischere Haltung gegenüber Tesla gibt. Der Amerikaner ist, anders als der Europäer, für den durchschnittlichen Chinesen eher Feind als Freund. Wenn alle Teslafans gekauft haben und man sich an den Durchschnittskunden wenden muss, wird das ein Problem. Auch findet ein autoritärer Staat spionierende Autos nicht so toll. Das dürfte klar sein. Zumal der CIA die Karren garantiert angezapft hat.

P.S.: Man kann dem Betreiber dieser Seite übrigens nur zu der guten Nachrichtenauswahl gratulieren. Denn nichts ist besser für die Reichweite, als wenn es in den Kommentaren hoch her geht.

entspannt bleiben heißt die Devise wieder mal….

Es ist allen bewusst dass die Chinesen in Ihrem Markt jetzt mehr Schwung haben als „nicht-Chinesische- Autobauer“ ….
Auch VW hat das gespürt und es gab darüber bereits einen Artikel hier.

Somit einfach nur eine polarisierende Überschrift mit möglichen Erklärungen im Textverlauf.
Weniger in China verkauft, dafür in Europa…
freuen wir uns auf die vielen Model Y ….

ist doch alles gut.

es bleibt weiter spannend

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