51.928 neue Anträge für Umweltbonus / Kaufprämie im März 2021

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Bis zum 31. März 2021 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 548.276 Förderanträge ein. Seit Ende Februar 2021 sind somit 51.928 Anträge neu hinzugekommen. Dieses Zahlen als Basis konnten die gestellten Kaufprämien-Anträge für Elektroautos und Plug-In-Hybride im März einen neuen Höchststand gegenüber den Vormonate verzeichnen. Noch im Dezember 2020 wurde mit 58.365 Anträgen der bisherige Höchststand seit Auslobung des Umweltbonus erreicht; danach war die Anzahl gestellter Anträge rückläufig. Entwickelt sich im März 2021 nun aber wieder äußerst erfreulich.

548.276 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende März 2021 gestellt

548.276 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende März 2021 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb haben sich somit im dritten Monat des Jahres 2021 um die eingangs erwähnten 51.928 Anträge erhöht. Womit man nach zwei Monaten, in denen Rückgänge bei den gestellten Anträgen zu verzeichnen waren, wieder auf ein ordentliches Wachstum blickt.

Im Detail sieht man, dass 25.803 Anträge für Elektroautos, 26.122 Anträge für Plug-in-Hybride sowie drei Förderanträge für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Sowohl bei den Anträgen für E-Autos und PHEV liegt man damit deutlich über dem Vormonatsniveau. Die Anzahl der Anträge für Brennstoffzellen-Autos ist im Vergleich zum Vormonat nur leicht gewachsen.

313.879 Anträge für reine E-Autos, 234.208 für Plug-in-Hybride und 189 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

313.879 Anträge für reine E-Autos, 234.208 für Plug-in-Hybride und 189 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 548.276 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro.

Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen. Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride. Zudem ist es mittlerweile Tatsache, dass die Kaufprämien für den Kauf klima- und umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge verdoppelt wurde. Die vorgesehene Erhöhung der Elektroauto-Kaufprämie auf bis zu 9.000 Euro ist rückwirkend zum 4. Juni, also dem Tag des Beschlusses, in Kraft getreten. Es ist daran zu denken, dass lediglich der Anteil der Bundesregierung verdoppelt wurde. Die Hersteller bleiben ihrem Umweltbonus-Anteil weiterhin treu.

Anträge nach Antragsteller im Detail im März 2021

Wie sich die bereits gestellten Anträge im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt. Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

  • Privatperson: 227.225
  • Freiberuflich tätige Person: 2
  • Unternehmen: 292.115
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung: 2.349
  • Verein: 820
  • Eingetragener Verein, gemeinnütziger Investor: 1.387
  • Kommunale Betriebe: 1.221
  • Kommunaler Zweckverband: 204
  • Kirche, kirchl. Einrichtung, anerkannte Religionsgem.: 1
  • Stiftung: 287
  • Körperschaft: 3.817
  • Eingetragene Genossenschaften: 1
  • Einzelunternehmer: 2

Das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen behält weiterhin eine stärkere Ausprägung zum Vorteil der Unternehmen bei (~53%). Wobei diese zumindest im Vergleich zum Vormonat ein wenig abgenommen hat. Generell mag der Schwerpunkt auf Unternehmen daran liegen, dass es eine Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen gibt. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert und sogar auf 0,25 Prozent-Punkte herabgesenkt.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle im März 2021

Betrachtet man die Anzahl der gestellten Anträge für den Umweltbonus nach Hersteller ergibt sich folgendes Bild im März 2021: An vorderster Front steht Volkswagen mit 83.893 Anträgen, welche für Stromer aus deren Hause gestellt wurden. Renault bleibt mit 59.509 gestellten Anträgen nun deutlich dahinter zurück. Auch der Abstand zum Drittplatzierten BMW (57.768 Anträge) schrumpft ein wenig.

Mit mittlerweile nur noch sehr geringem Abstand zu BMW folgt Mercedes-Benz mit derzeit 57.394 Anträgen auf den Umweltbonus. Abermals können die Stuttgarter einen Zuwachs verzeichnen, welcher sie näher an BMW heranbringt. Ausschlaggebend hierfür ist die Plug-In-Hybrid-Offensive des Herstellers. Dahinter folgt die Konzerntochter smart mit 34.391 Anträgen. Hyundai platziert sich mit 31.441 Anträgen auf den Umweltbonus. Dahinter folgt abermals Audi (30.017 Anträge), welche abermals Tesla (29.887 Anträge) hinter sich zurücklassen. Hinter Tesla reihen sich KIA mit 21.939 Anträgen sowie Mitsubishi (20.477) ein.

Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

  • Baden-Württemberg: 90.078
  • Bayern: 100.132
  • Berlin: 15.828
  • Brandenburg: 10.889
  • Bremen: 2.936
  • Hamburg: 11.302
  • Hessen: 43.908
  • Mecklenburg-Vorpommern: 4.503
  • Niedersachsen: 48.274
  • Nordrhein-Westfalen: 138.720
  • Rheinland-Pfalz: 25.230
  • Saarland: 5.770
  • Sachsen: 14.828
  • Sachsen-Anhalt: 6.933
  • Schleswig-Holstein: 19.367
  • Thüringen: 9.487
  • Sonstiges (Ausland): 91

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Bei solchen Zahlen habe ich ein bisschen die Befürchtung, dass der Fördertopf schon vor Ende des Jahres leer ist. Bleibt nur zu hoffen, dass da ein ordentlicher Betrag nachgeschossen wird, jetzt wo gerade diese und nächstes Jahr viele interessante Modelle auf den Markt kommen.

46.640 Anträge aus den 5 neuen Bundesländern. Ist ja fast wie Niedersachsen,oder die Hälfte von Bayern/Baden-Württemberg. Ist wohl auch eine Einkommensfrage.

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