51.157 neue Anträge für Umweltbonus / Kaufprämie im Oktober 2021

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Bis zum 31. Oktober 2021 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 897.892 Förderanträge ein. Seit Ende September 2021 sind somit 51.157 Anträge neu hinzugekommen. Dieses Zahlen als Basis mussten die gestellten Kaufprämien-Anträge für Elektroautos und Plug-In-Hybride im Oktober ein leichtes Minus gegenüber den Vormonaten verzeicnen. Noch im Dezember 2020 wurde mit 58.365 Anträgen der bisherige Höchststand seit Auslobung des Umweltbonus erreicht; danach war die Anzahl gestellter Anträge rückläufig.

897.892 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende Oktober 2021 gestellt

897.892 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende Oktober 2021 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb haben sich somit im zehnten Monat des Jahres 2021 um die eingangs erwähnten 51.157 Anträge erhöht. Im Detail sieht man, dass 29.989 Anträge für Elektroautos, 21.161 Anträge für Plug-in-Hybride sowie sieben Förderanträge für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Bei den Anträgen für E-Autos konnte man erneut eine leichtes Ansteigen der gestellten Anträge feststellen. Bei den Plug-In-Hybriden hingegen setzt sich der leichte Rückgang fort. Die Anzahl der Anträge für Brennstoffzellen-Autos ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen.

498.175 Anträge für reine E-Autos, 399.497 für Plug-in-Hybride und 220 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

498.175 Anträge für reine E-Autos, 399.497 für Plug-in-Hybride und 220 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 897.892 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro.

Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen. Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride. Zudem ist es mittlerweile Tatsache, dass die Kaufprämien für den Kauf klima- und umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge verdoppelt wurde. Die vorgesehene Erhöhung der Elektroauto-Kaufprämie auf bis zu 9.000 Euro ist rückwirkend zum 4. Juni, also dem Tag des Beschlusses, in Kraft getreten. Es ist daran zu denken, dass lediglich der Anteil der Bundesregierung verdoppelt wurde. Die Hersteller bleiben ihrem Umweltbonus-Anteil weiterhin treu.

Anträge nach Antragsteller im Detail im Oktober 2021

Wie sich die bereits gestellten Anträge im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt. Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

  • Privatperson: 372.339
  • Freiberuflich tätige Person: 2
  • Unternehmen: 467.930
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung: 4.379
  • Privatunternehmen: 8
  • Verein: 820
  • Eingetragener Verein, gemeinnütziger Investor: 2.656
  • Kommunale Betriebe: 1.221
  • Kommunaler Zweckverband: 204
  • Kirche, kirchl. Einrichtung, anerkannte Religionsgem.: 2
  • Stiftung: 494
  • Körperschaft: 6.441
  • Eingetragene Genossenschaften: 1
  • Einzelunternehmer: 8

Das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen behält weiterhin eine leicht stärkere Ausprägung zum Vorteil der Unternehmen bei. Generell mag der Schwerpunkt auf Unternehmen daran liegen, dass es eine Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen gibt. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert und sogar auf 0,25 Prozent-Punkte herabgesenkt.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle im Oktober 2021

Betrachtet man die Anzahl der gestellten Anträge für den Umweltbonus nach Hersteller ergibt sich folgendes Bild im Oktober 2021: An vorderster Front steht Volkswagen mit 143.462 Anträgen, welche für Stromer aus deren Hause gestellt wurden. Mit dieser Anzahl an gestellten Anträgen setzt sich der deutsche Automobilhersteller deutlich von der Konkurrenz ab. Es folgt auf Rang zwei Mercedes-Benz (92.339 Anträge), darauf BMW mit 83.490 Anträgen auf den Umweltbonus. Damit konnten die drei deutschen Hersteller Renault (79.682 Anträgen) abermals hinter sich lassen.

Auf Renault folgt Ende Oktober nicht Audi (51.591), sondern Hyundai welche sich mit 52.007 Anträgen dazwischen gedrängelt haben. Die Mercedes-Benz-Tochter smart (45.792) reiht sich im Oktober erneut hinter Tesla (50.290) auf den achten Rang ein. Hinter smart finden sich dann KIA mit 35.004 Anträgen sowie Skoda (31.098) ein. Auf Modellebene betrachtet zeichnet sich folgendes Bild:

Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

  • Baden-Württemberg: 144.052
  • Bayern: 163.095
  • Berlin: 26.515
  • Brandenburg: 18.510
  • Bremen: 4.759
  • Hamburg: 18.978
  • Hessen: 74.196
  • Mecklenburg-Vorpommern: 7.389
  • Niedersachsen: 80.823
  • Nordrhein-Westfalen: 225.031
  • Rheinland-Pfalz: 42.430
  • Saarland: 9.605
  • Sachsen: 24.695
  • Sachsen-Anhalt: 11.612
  • Schleswig-Holstein: 31.168
  • Thüringen: 14.875
  • Sonstiges (Ausland): 159

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Gigantisch! Jetzt fehlt nur noch der gespeicherte Öko-Grünstrom dort wo er gebraucht würde. Und vlt. die Micro-Chips aus Taiwan? Dann kann ’s los gehen….

Die Ampel hat aber bereits angedacht, die Förderung ab 2022 zu kürzen. Damit fühle ich mich jetzt betrogen, weil Audi mir als potentiellen Liefer’termin‘ ‚bis Weihnachten 2022‘ angegeben hat .

RENAULT macht weiter.
Auch die Nachricht einer neue Recycling-Anlage in Seville ist ein Highlight.
Während man in Deutschland über alles nur

  • nachdenkt,
  • präsentiert,
  • visioniert,
  • dann aber nur Prototypen baut und
  • dem Volk das als Erfolg verkauft,

kommt dieser französische Hersteller mit rettenden Maßnahmen für diesen Planeten, die er sogar umsetzt !!!! 🙂

Halt:

  • Visionen,
  • Präsentationen,
  • Prototypen und
  • Lügen propagieren –

da fällt mir immer nur die deutsche Betrugs-Verbrenner Auto-China-Teile-Importeur-Industrie zu ein, komisch. 😉

Na endlich will Jemand vom Kohlestrom weg. Schließlich braucht man auch eine Menge CO2-freien ÖKO-STROM der zum BEV so richtig passt und dazu gehört ein richtiges ENDLAGER für die Abfälle.
Man kann froh darüber sein, dass die EU vielleicht doch noch richtigen Strom anerkennt. Gut, – jetzt besteht die Chance nochmals ein echten S-Gau überleben zu dürfen – Vielen Dank auch an die saubere Strom-Auto-Energie. Das hätten diese Betrugs-Diesel nie im Leben geschafft. Hoffentlich gelingt der Nuklearenergie der alte Durchbruch. Dann herzlichen Glückwunsch allerseits: https://www.welt.de/politik/ausland/article234880900/Super-GAU-fuer-Energiewende-EU-koennte-Atomkraft-als-gruene-Energie-einstufen.html
Jetzt könnte eine Rolle rückwärts gelingen.. Die Franzosen waren uns immer schon weit voraus…

Sehr gut. Jetzt müssen die Ladeinfrastrukturen noch nachziehen und günstige E-Kleinwagen wie der Renault ZOE angeboten werden. Alles um die 20.000 Euro und 300 km Reichweite (WLTP) ist ok.

Wann kommt das HOME-NUKLEAR-KRAFTWERK für die Wallbox, damit man endlich diese teuren PV-Anlagen vom Dach kriegt? Wann baut man endlich ein Mini-AKW ins E-Mobil und wirft diese Erdöl-Verbrenner raus? Vor oder nach den Crash-Test neuer Öko-Boliden auf Rädern? Endlich keine Akkus mehr! Lebenslang nicht mehr Tanken! Einige Mini-Brennstäbe könnten genügen um die Erde zu retten. Reichweiten kein Thema mehr dank NUKI-nuclear-energy mit EU-ÖKO-Zertifikat! Die Kupferkabel können verkauft werden und die Akkus auch….. Vlt. sieht die Zukunft nun so aus? https://de.motor1.com/news/223853/die-atom-autos-kommen-strahlende-zukunft-ganz-nah/
Radio an! > https://youtu.be/kfcoJPnw2L4

Last edited 24 Tage zuvor by Helmuth Meixner

RENAULT ZOE 🙂
Immer ERSTER, weil es das BESTE BEV ist.
Gruß an die anderen, ich kann euch im Rückspiegel nicht sehen. 🙂
Das fühlt sich wie das Anfahren mit dem ZOE an, wenn alle hinter uns noch stehen bleiben und aus dem Staunen nicht raus kommen. 😉

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