1.500 Brennstoffzellen-LKW von HYZON bis 2026 in Neuseeland unterwegs

1.500 Brennstoffzellen-LKW von HYZON bis 2026 in Neuseeland unterwegs

Copyright Abbildung(en): Hyzon Motors

Hyzon Motors wird bis 2026 1.500 mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebene, emissionsfreie schwere Lkw nach Neuseeland bringen. Parallel dazu wird das neuseeländische Unternehmen Hiringa Energy die landesweite Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung ausbauen. Die mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betriebenen Lkw, die in Hyzons Werk in Winschoten, Niederlande, zusammengebaut werden, werden in voller Übereinstimmung mit den lokalen neuseeländischen Anforderungen hergestellt und die erste Charge von Fahrzeugen wird voraussichtlich bis Ende 2021 in Neuseeland in Betrieb genommen.

Die Fahrzeuglieferungsvereinbarung baut auf der Unterzeichnung eines Heads of Agreement zwischen den beiden Unternehmen im August 2020 auf und setzt Hyzon und Hiringa auf einen ehrgeizigen Weg zur Dekarbonisierung des neuseeländischen Schwertransportsektors durch die Zusammenarbeit bei der Wasserstoffinfrastruktur und dem Einsatz von schweren Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen.

Damit geht Hyzon einen wichtigen Schritt zum selbstgesteckten Ziel Fahrzeuge für den Masseneinsatz auf die Straße zu bringen. Im speziellen Lastwagen und Busse, um die nachgelagerte Nutzung der Wasserstoffproduktion im großen Maßstab zu unterstützen. Dabei stellt sich das Unternehmen einer der größten Herausforderungen des Brennstoffzellen-Antriebs – das typische Henne-Ei-Problem. Sprich, Stückzahlen werden benötigt, um Kosten zu senken.

Dies versucht Hyzon nun zumindest teilweise mit Partnern wie Hiringa gemeinsam anzugehen. So werden Hyzons Brennstoffzellen-LKW mit grünem Wasserstoff betrieben, der durch Hiringas landesweite Betankungsinfrastruktur geliefert wird. Das Netzwerk soll 2021 den Betankungsbetrieb aufnehmen und bis 2022 auf acht Wasserstofftankstellen auf der Nord- und Südinsel Neuseelands erweitert werden, um 100% der Nordinsel und 82% der Schwerlastrouten auf der Südinsel zu bedienen.

„Wir sehen Neuseeland als einen attraktiven Markt für den Einsatz unserer Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie. Das von Hiringa entworfene Wasserstoffversorgungsnetz ist ein Schlüssel für die Umsetzung unserer Dekarbonisierungsstrategie. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, Neuseeland als globalen Vorreiter bei der Einführung der emissionsfreien Schwerfahrzeugtechnologie zu positionieren, und wir freuen uns, bei diesem Übergang eine wichtige Rolle zu spielen. Der Einsatz von 1.500 Brennstoffzellen-Lkw bis 2026 wird einen massiven Beitrag zu den lokalen Dekarbonisierungsbemühungen leisten.“  – Craig Knight, Chief Executive Officer von Hyzon Motors

Andrew Clennett, Chief Executive Officer von Hiringa, äußerte sich wie folgt: „Dies ist der nächste Schritt in unserer Strategie, bis 2026 mehr als 1.500 schwere FCEVs einzuführen; zusammen mit unseren Partnern treiben wir die Kosten für die Technologie nach unten und ermöglichen den Neuseeländern eine breite Akzeptanz von emissionsfreiem Schwerlastverkehr.“

Quelle: HYZON Motors – Pressemitteilung vom 17. Februar 2021

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „1.500 Brennstoffzellen-LKW von HYZON bis 2026 in Neuseeland unterwegs“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
126 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Die Frage bleibt immer die gleiche:
Wo kommt der ganze grüne Wasserstoff den plötzlich her, solange ein Land nicht schon 100% aus erneuerbaren Energien versorgt wird?
Der Trick der Ölkonzerne ist neuerdings – wie jüngst von Shell angekündigt – wir bauen Windkraftanlagen und produzieren damit grünen Wasserstoff
Die Lüge hierbei: solange dort wo diese Windkraftanlagen aufgebaut werden noch fossile Brennstoffe zur Energiebereitstellung verwendet werden ist das eine Milchmädchenrechnung.
Jedes Windrad und jede PV Anlage muß zuerst einmal „netzdienlich“ eingesetzt werden.
Ergo produziert ein Windrad erst grünen Wasserstoff, wenn der produzierte Strom nicht momentan anders genutzt werden könnte – sprich netzdienlich ist –
Genau diese Bedingung wird aber im Falle Shell nicht erfüllt!!!!
Und genau aus diesem Grund ist angeblich grüner Wasserstoff leider oft gar nicht so grün, wie und die Wasserstofflobby (ehemals Erdöllobby) glauben machen will.
Ich bin gespannt, wie lange es dauert bis dieses perfide System auffällt bzw. unterbunden wird.
Weil: Ein Plugin Diesel verbraucht in der Realität auch nicht die versprochenen 1,9l/100Km
Immerhin diese Lüge hat so langsam auch der letzte verstanden.
Wasserstoff als Speicher – ja gerne – aber nur wirklich grüner Wasserstoff.
Und dafür fehlen noch viele Millionen Windkraftanlagen und PV Felder.

Wenn Ölkonzerne wirklich echten grünen Wasserstoff mit neuen Windrädern herstellen, ist das vollkommen korrekter grüner Wasserstoff der viel CO2 einspart. Nämlich dadurch den Ölverbrauch senkt, der irgendwann auch Null sein muss. Seien Sie doch froh, wenn Konzerne über bessere und sauberere zukünftige Geschäftsmodelle nachdenken und anfangen zu investieren. Ihr Konzernbasching ist völlig kontraproduktiv.

Sie wissen schon was „netzdienlich“ bedeutet?
Und übrigens – Strom direkt in das BEV um Ihr Öl einzusparen baraucht 5x !!!!!!!!!!!!!!! Weniger Energie – damit ist Ihr Argument leider keines mehr – Sorry – Physik lässt sich nicht verarschen – Menschen leider viel zu oft.

Wenn man es richtig macht, z.B. Abwärme der Elektrolyse für Fernheizungen und Prozesswärme, sind es noch etwa 2 mal so viel Strom wie für direkten Verbrauch (Stromverbrauch und CO2-Fussabdruck der Batterie-Produktion nicht mit einberechnet). Genau so machen, bzw. es auch alle grossen Elektrolyse-Anlagen.
Wenn Sie einigermassen informiert sind, sollten Sie das wissen und aufhören, mit Ihren 5x zu hausieren. Es nützt nichts, gegen den Fortschritt zu argumentieren, sie belügen sich nur selbst und kommen dadurch zu falschen Schlüssen, für die Sie sich später schämen müssen.

Hallo Herr Müller, nur weil sie ihre Argumente immer wiederholen werden sie deswegen auch nicht richtiger – schauen Sie sich einmal die Bewertungen ihrer Beiträge im Blog an – und jetzt zu ein paar Fakten:
Uninformiert scheinen vor allen Sie zu sein :

  1. die Wasserstoffproduktion, die die Schweiz am Rhein vornimmt ist ein kleines Versuchsprojekt mit völlig irrelevanter Produktion.
  2. Wenn sie auf die Wissenschaft hören würden anstatt auf ihre Lobby ist denn Freunde wäre Ihnen der Name Dr.Volker Quaschning vielleicht ein Begriff. Lesen Sie sich doch einmal bei einem Begründer der „scientists for Future“ schlau, was der zum Thema Wasserstoff zu sagen hat – wenn das mit dem Lesen nicht so klappt, dann geht vielleicht auch ein YouTube Video

Ich baue auf Fakten und nachvollziehbaren Argumenten, nicht auf Personenkult.
Die erwähnte Wasserstoffproduktion in der Schweiz versorgt alle Hyundai-H2-Lastwagen, die heute und die nächsten Jahre in der Schweiz fahren. Wenn es einmal mehr H2-LKW haben wird, wird man auch mehr grünen Wasserstoff produzieren.
So oder so sind aktuell weltweit und in Europa jede Menge Elektrolyse-Anlagen zur Produktion von grünem H2 im Bau oder in Planung. Dabei riesige Vorhaben in Dänemark, Australien, Chile und Dubai.
Die Welt stellt um auf Wasserstoff-Wirtschaft. Nicht primär wegen der Elektromobilität, aber die profitiert auch davon. Lange bevor Sie den ersten Tesla Semi Truck (angekündigt per sofort 2017) in Europa sehen werden, fahren Ihnen die Wasserstoff-LKW links und rechts um die Ohren.

Herr Müller, das von Ihnen beschriebene Wasserstoffprojekt am Rhein gehört zum Energieverbund Natur Energie und liegt in Grenzach-Wyhlen – in diesem Ort arbeite ich ständig , daher weiß ich aus der lokalen Presse (Badische Zeitung) wohl etwas besser Bescheid als Sie.
Wie viele genau sind denn die von Ihnen erwähnten „alle LKW der Schweiz“ ?
Wenn die Zahl der von diesem Kraftwerk versorgten LKWs mehr als eine Handvoll sind, die in der Schweiz umher fahren ist das schon viel – oder haben Sie da andere Angaben?

Sie zitieren mich falsch. Ich schrieb „alle Hyundai-H2-Lastwagen“.
Es ist ein ziemlich grosses, sehr bekanntes Projekt mit Dutzenden von Publikationen, u.a. auch in diesem Forum (10.2.2020). In der Schweiz ist so mehr oder weniger alles dabei, was Rang und Namen hat, wie z.B. Coop, Migros, Avia, Fenaco, Galliker und andere Transporteure, etc.
Im Plan sind 1600 H2-LKW bis 2025. Die Auslieferung begann letzten Herbst und jetzt sind es (gemäss Plan, ich habe sie nicht selbst gezählt) 50 Fahrzeuge. Das ganze Oekosystem (LKW, grüne H2-Produktion, H2-Transport, H2-Tankstellen, Werbung) ist aufeinander abgestimmt und wird Schritt um Schritt realisiert. Im Januar 2021 wurden z.B. 3 zusätzliche Tankstellen eröffnet. Es gibt einen Förderverein ‚H2 Mobilität Schweiz‚ mit eigener Homepage und Projekt-Homepages dazu von Hyundai und H2 Energy. Wenn man die Projekt-Beteiligten sieht, kann man davon ausgehen, dass die die Sache gut geplant haben und auch durchziehen.
Mir scheint übrigens, dass das oben erwähnte Projekt in Neuseeland sehr ähnlich aufgesetzt ist.

Last edited 6 Monate zuvor by Mark Müller

Das ändert aber nichts daran das der Energie Verbrauch für die Wasserstoffproduktion viel zu hoch ist…
Diese Energie an anderen Orten viel besser aufgehoben wäre…
Und Australien 70% Ihrer Energie aus Kohlekraftwerken bekommt…
Natürlich kann Wasserstoff als Abfallprodukt Verwendung finden aber macht es in großen Maßstäben Sinn?
Siehe Japan hier versucht man auf Biegen und Brechen Wasserstoff zu Etablieren, aber selbst dort sehen die Verkaufszahlen schon recht eindeutig aus und die Politik schwenkt auch bereits in Richtung EAuto da jetzt bereits große Mengen Wasserstoff Importiert werden müssen und das bei nur 26000 Autos…

Das mit dem hohen Verbrauch ist halt nicht Stand der Technik. Beispiel mit 84% el. Wirkungsgrad von Sunfire: sunfire.de/files/sunfire/images/content/Sunfire.de (neu)/Sunfire-Factsheet-HyLink-SOEC-20210108.pdf
Bei gängigen 70%-Anlagen kann ein hoher Systemwirkungsgrad von 90% erreicht werden, wenn man die Anlagen dort plaziert wo man Sektorenkopplung betreiben kann. In 2050 wird es keine fossilen Energieproduktion mehr geben, also auch keinen grauen H2 (Paris läßt grüßen).
Was Heute ist, hat nichts mit der mittelfristgen bzw. langfristigen Technik und Nutzungen zu tun. Ich diskutiere hier über das Ziel und nicht das Jetzt. Japan hatte vor H2 mittels Atomkraft zu erzeugen, dass hat sich zum Glück erledigt.
Bei EE hinken die noch nach.
Ein 100%-EE-System geht nicht ohne riesige Speicherung von EE-Strom (nicht nur Wind, sondern vor allem PV da billiger und einfacher umsetzbar). Da das Ziel aber 100%-EE bis 2050 ist geht daran kein Weg vorbei. H2 kann im Erdgasnetz und in Salzkavernen in riesigen Mengen gespeichert werden.
Und da sind sich alle Experten der Energiewirtschaft einig. Kein Thema mit dem sich der durchschnittliche E-Auto-Forist beschäft. Ich aber schon lange.

Das mit „grünen Wasserstoff“ kann man sich wohl abschminken solange Minister Altmaier und seine Einflüsterer (Lobbyisten) die Energiewende gegen die Wand fahren.

Bei den Windkraftanlagen ist abzusehen, dass deren Zahl eher sinken wird als steigen und für die gesetzlich (lobbygesteuert) stillzulegenden Windräder dürfen keine neuen modernen Windräder an deren Stelle gebaut werden, d.h. dass trotz steigendem Stromverbrauch (Prognose +30%) kein Windrad-Nachschub in Sicht ist.

Woher soll der viele grüne Wasserstoff kommen, der da angeblich „im Erdgasnetz und in Salzkavernen in riesigen Mengen gespeichert werden“ soll – vermutlich in großen Tankern aus Afrika und Südamerika und 4x so teuer als der Ökostrom, den die Bürger und kleineren Firmen mit ihren PV-Anlagen erzeugen und dann in die E-Autos einspeisen, damit wenigstens die E-Auto-Wende klappt.

In dem Zusammenhang dürfte dann auch meine Zukunftsvision einer autarken Strom- und Energieversorgung mit PV-Anlage, Pufferbatterie und Erdwärmepumpe interessant werden. Evtl. in Verbindung mit Notheizsystem für kalte Winter via Kaminofen und Brennholz, da durch das Waldsterben infolge des Klimawandels massenhaft und äussert günstig Holz als Heizmaterial verfügbar sein wird.

Die Preise der Batterien sind das einzige Manko bei meiner Zukunftsvision, so dass wohl die nächsten 10-15 Jahre die Wasserstoff-Hausanlagen in vielen Energiesparhäuser für eine Autarkie sorgen dürften, falls die Stromkonzerne massiv an der Preisschraube drehen müssen, weil der billige Ökostrom dank Altmaiers Lobbyflüsterer nur noch spärlich fliesst – dank Energiewende-Bremse.

Ohne günstigen Ökostrom – den Altmaier ja erfolgreich ausbremst – ist die ganze schöne Wasserstoffstrategie (-technologie) nichts als eine Öko-Fata-Morgana.

Den Wasserstoff werden die großen Konzerne selber herstellen müssen, wie bisher in „grau“ oder teuer importieren, falls sie nicht selber PV-Anlagen und Windräder bauen oder bauen lassen wollen – fairerweise ohne Steuergelder.

Die Bürger werden ihre eigene Energiewende machen müssen, auf die Politik können sie sich nicht verlassen, sonst sind sie und der Globus verloren.

In Neuseeland ist die Stromproduktion schon zu mehr als 80% nachhaltig. Sie sind aus Kohle- und Atomstrom ausgestiegen. Im Süden haben sie sehr viel Wasserkraft, im Norden etwas Geothermie; jetzt wird noch etwas Windkraft und PV installiert und dann sind sie bald vollständig CO2-frei. Die H2-LKW werden also auf jeden Fall mit grünem Wasserstoff fahren.
In der Schweiz, wo ebenfalls eine grössere Menge H2-LKW in Betrieb genommen werden, ist das genau gleich, es gibt da kaum CO2-Strom und die H2-Produktion findet gleich neben einem Flusskraftwerk statt.
Mindestens in diesen beiden Fällen müssen sich die H2-Gegener und -Skeptiker neue Gründe einfallen lassen, warum das Ganze bald aufgedeckt werden wird und dann auseinanderfällt.

Herr Müller, die Bevölkerungsdichte in Neuseeland betrug 2015 17,6 Einwohner pro Quadratkilometer, die Bevölkerungsdichte in Norwegen lag 2015 sogar nur bei 14 Einwohnern pro Quadratkilometer – die Bevölkerungsdichte in Deutschland hingegen 266 Einwohner pro Quadratkilometer – wo wird da wohl mehr Strom oder Energie in anderer Form verbraucht?
Norwegen ist bei der Stromproduktion zwar sehr grün ist aber auf der anderen Seite der größte Ölexporteur Europas – schön wenn der Dreck dann halt woanders verbrannt wird.
Die Schweiz ist ähnlich wie Frankreich CO2 mäßig natürlich auch gut die haben dafür halt extrem viel Atomkraft am Start – die will aber wahrscheinlich außer Ihnen auch keiner mehr.

Fakten wären:
In der Schweiz ist etwa 1/3 des Stroms aus Kernkraftwerken, in Frankreich mehr als 2/3. Hingegen sind 55% des Schweizer Stroms aus Wasserkraft und der Atomausstieg ist (vom Volk) entschieden.

Fakt ist auch, daß Sie hier Länder mit völlig unterschiedlichen Wegen der Energiebereitstellung in einen gemeinsamen Topf werfen, um ihre Wasserstoff Träume als die einzigen Wahrheiten zu verkaufen.
Natürlich kann Neuseeland 4,8 Millionen Einwohner leichter mit Wasserkraft versorgen und auch die von Ihnen bemühte Schweiz hat nur 8,46 Millionen Einwohner – Deutschland hat wie sie wahrscheinlich wissen über 83 Millionen Einwohner (das sind 6x mehr als Neuseeland und die Schweiz zusammen) und leider im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung relativ wenig hochalpine Landschaft mit entsprechendem Potential für Wasserkraft und damit auch grünen Wasserstoff – aber das wissen Sie ja sicherlich alles !
Wo also genau ist Ihr Argument?

Sorry, aber für grünen Wasserstoff nützen hochalpine Landschaften wenig (dort hat man ja schon Stauseen), dazu braucht man v.a. Windenergie, und die hat Deutschland reichlich. Wir bräuchten für die Energiewende, insbesondere für die saisonale Pufferung, Wasserstoff nicht zwingend (wir haben ja eben die Staussen und Speicherseen), Deutschland hingegen schon. Das weiss man dort an entscheidender Stelle auch.

Es geht noch weiter. Die gleichen BEV-Turbos argumentieren jeweils gegen die Diesel-Fahrzeuge, dass ihr Strom – sehr viel für die Produktion der Batterien, laufen für die Fahrten – keine CO2-Belastung darstellen und daher selbst ein in China oder den USA produzierter Zweitönner umweltfreundlich sei. Auch bei der CO2-Rechnung der Hersteller werden solche Fahrzeuge doppelt mit 0 CO2 angerechnet. Dabei könnte man ebenso gut argumentieren, dass es immer Kohlestrom ist, solange im entsprechenden Land noch Kohlestrom produziert wird, weil es ja Mehrkonsum ist.
Glücklicherweise denken die wirklichen Planer der Energiewende langfristiger. Die Energiewende findet sowieso nicht von heute auf morgen statt, sondern in den nächsten 3 Jahrzehnten. Dabei muss man ein Stück weit vorwegnehmen, was künftig geschehen wird. Das beste und wahrscheinlichste Szenarium ist heute, dass wir etwa das Dreifache der heutigen Strommenge werden CO2-frei bereitstellen müssen. Primär mit Wind und Sonne, aber auch mit Wasserkraft, Holz, Erdwärme, Biogas etc. In Anbetracht der inzwischen sehr tiefen Preise für die Produktion von Wind- und Sonnenenergie ist es viel billiger, eine grosse Überproduktion bereitzustellen und dafür weniger speichern zu müssen, als nur knapp zu produzieren und dafür sehr viel in Speicher zu investieren. Dafür gibt es inzwischen mehrere Studien, bzw. Hochrechnungen. Das wissen informierte Energieplaner und daher wissen sie auch, dass wir in ein paar Jahren zu gewissen Zeiten billigen oder gar kostenfreien Strom in gewaltigen Mengen haben werden. Und genau darum ist Wasserstoff in allen möglichen Anwendungen so interessant, auch in der Mobilität.
Länder wie Neuseeland, Australien oder Chile werden schon in ein paar Jahren in dieser Situation sein, bei uns wird es etwas länger dauern, aber es wird kommen, und in 10 Jahren werden wir nicht mehr darüber streiten.

Herr Müller, jetzt schlagen Sie sich ja mit ihren eigenen Argumenten – herzlichen Glückwunsch.
Aber bis es soweit ist sollte der Strom dort verbraucht werden wo er am nötigsten ist und ich jetzt schon in eine Speichertechnologie verballert werden.
Und die Abwärme Argument wird leider auch hinfällig weil man leider nicht überall Abwärme benötigt wo elektrisch höre Wasserstoff produzieren das funktioniert bei den Offshoreanlagen in Nord-und Ostsee schon mal gar nicht.
Und auch bald in den Afrika geplanten riesigen Fotovoltaikanlagen ist der vor Ort dann produzierte Wasserstoff ja schön – Die Abwärme braucht in Afrika aber leider auch kein Mensch.
Es ist ja schön theoretisch die Prozesswärme die bei der Wasserstoffproduktion als Abfallprodukt anfällt verwenden zu wollen – in der Praxis ist das aber leider oft so nicht möglich – und damit ist und bleibt es eben ein Abfallprodukt.
Aber wenn Sie möchten dürfen Sie ja gerne mit ihrer Fotovoltaik Anlage in ihrem Keller Wasserstoff produzieren und die Abwärme dann für Warmwasser und Heizung im Winter nutzen – mich würde der Wasserstoff im Keller irgendwie nervös machen.
Ich verwende den Strom dann lieber so wie ich ihn gerade brauche im Sommer eventuell zum kühlen und im Winter zum heizen.

Sie sollten sich mal mehr mit dem CO2-freien Energiesystem spätestens in 2050 beschäftigen (100%-EE-System), wie ich das seit langem mache. Raten Sie mal wo der extrem viele Strom für Wärmepumpenheizungen im Winter herkommen wird. Aus der Rückverstromung von Wasserstoff. Und industrielle Prozeßwärme kann man selbst in Afrika viel gebrauchen, wenn man es richtig macht. Außerdem ist bei 85% elektrischem Wirkungsgrad eines Elektrolyseurs die Wärmenutzung nachrangig zu betrachten. Wichtiger ist das Kostenthema und das lassen Sie mal besser die Investoren entscheiden. Die brauchen Ihren Rat dazu nicht. Und H2 im Heizkeller ist risikolos zu betreiben, ist technisch einfach.
Und im Artikel geht es um Schwerlastverkehr auf Langstrecke, nicht um PKW. Da ist H2 deutlich besser als Akkubetrieb umzusetzen. Die noch knappen großen Akkus gehören besser in BEV als in große LKWs.
Und das Geschwafel von Wasserstofflobby kann ich nicht mehr hören. Wenn es ein Problem gibt dann höchstens mit der Atom- und Kohlelobby, die unsere Umwelt schädigen. Natürlich gibt es große Konzerne die nicht auf grünen H2 setzen, dagegen muss man vorgehen. Sie kämpfen hier an der falschen Stelle.

Oh, ein Diplom Ingenieur,
ja da haben Sie mit dem was Sie sagen natürlich völlig und unbedingt recht –
und Kritiker ohne diesen Titel natürlich immer unrecht 🙂
Wenn sie in diesem Forum mal öfter lesen würden habe ich persönlich überhaupt nichts gegen Wasserstoff als Energiespeicher, sondern nur gegen die Lüge, dass dieser Wasserstoff komplett grün sein soll und immer so getan wird als ob grüner Strom in unbegrenzter Menge vorhanden ist.

  • grüner Strom für den Privathaushalt
  • grüner Strom für über 40 Millionen Haushalte
  • grüner Strom für 47 Millionen PKW
  • grüner Strom für Millionen von Kleintransportern
  • grüner Strom für Tausende LKW und Busse
  • grüner Strom für das Gewerbe
  • grüner Strom für alle von der Automobilindustrie produzierten Fahrzeuge
  • grüner Strom für alle produzieren Fahrzeugbatterien
  • was habe ich noch alles vergessen?

Und wo genau wollen sie den grünen Strom für den ganzen Wasserstoff dann auch noch hernehmen?

Letzte Frage:
wie viele Wasserstoff Aktien haben Sie eigentlich – wenn Sie das ganze Problem nur den (eingelullten?) Investoren und nicht den kritischen Bürgern erklären können.
Einer meiner besten Freunde Ist übrigens auch Diplom-Ingenieur – der hat nach Grünheide gewechselt – und dort arbeitet man wenig an Wasserstoff 😉
“You have to be on the right side of change” sagt der immer.
In diesem Sinne – viel Glück

Ich habe überhaupt keine Wasserstoffaktien (die Werbung dafür ist bescheuert), aber Immobilien auf Niedrigenergieniveau und Anteile an einer Bürgerenergiegenossenschaft. Produziere viel mehr PV-Strom als ich verbrauche (10.000 KWh p.a) und speichere auch per Akku für viel Autarkie (76,3 %). Fahre täglich elektrisch und verteidige regelmäßig BEV gegen Petrolheads. Habe aber auch noch einen Euro5-Diesel der jedoch wenig gefahren wird.
Aber im Gegensatz zu Ihnen beschäftige ich mich schon sehr lange mit dem Thema Energiewirtschaft (rein privat). Als Ingenieur und Unternehmer bin ich ein Zahlenmensch und nicht nur emotional oder ideologisch im Thema.
E.M. ist ein großartiger erfolgreicher Unternehmer, der das Thema BEV richtig nach vorne gebracht hat, weil er da früh eine tolle Chance erkannt und genutzt hat. Aber für mich ist er kein Guru und auch kein Ökologe (Raumfahrt).
Ich habe bereits 1983 einen Aufsatz über PV und Wasserstoff geschrieben (angeregt durch Prof. Hoimar von Ditfurth) und wußte damals schon, welche Energiemengen und Flächen für PV in der Welt benötigt werden. Außerdem bin ich ein großer Fan von Karl-Heinz Tetzlaff (leider verstorben). Empfehle das 500 seitige Buch über Bio-Wasserstoff. So und nun zu Ihnen.
Was ist Ihr Hintergrund?

Hallo Herr Scherer,
ich bin Diplomphysiker und versichere Ihnen, dass Wasserstoff ein großer Trugschluss ist. Aus rein physikalischen Gründen ist die Effizienz bei höchstens 1/3 eher 1/4 der eines Elektroautos, das gilt bei einem LKW erst recht.
Und da das Physik ist, kann man das auch nicht mit noch so wunderbaren, neuen Erfindungen verbessern.
Eine Wärmepumpe erzeugt die Wärme idealerweise durch etwa 20%-30% Stromeinsatz und 70%-80% Wärme aus der Erde. Wenn man sie mit verstromten Wasserstoff betreibt, der mit etwa 20% Wirkungsgrad aus Strom hergestellt worden ist, landet man wieder ungefähr bei 100% Stromeinsatz. Man kann also gleich einen Heizlüfter oder Nachtspeicherheizungen benutzen und sich den ganzen Aufwand sparen.Tolle Idee.
Und womit wollen Sie die Abwärme in Afrika nutzen, mit Dampfmaschinen? Selten so viel Unsinn auf einmal gehört.

„Und H2 im Keller zu betreiben ist risikolos“: Unsinn: H2 ist das leichteste Gas, das existiert und hat ein sehr großes Volumen. Wenn man nennenswerte Mengen Wasserstoff im Keller aufbewahren will, mit denen die Heizung länger als eine halbe Stunde funktionieren soll, braucht man entweder einen riesigen Tank mit hunderten Kubikmetern, der dort niemals Platz hätte oder einen Behälter, mit den genau aus diesem Grund üblichen 700bar. Wer will so etwas im Keller haben? Eine einzige undichte Verschraubung und das Gebäude inklusive Bewohnern ist Geschichte.
Die H2-Tankstelle, die letztes Jahr in Norwegen explodiert ist und völlig zerstört wurde stand im Freien, übrigens es lag an einer undichten Rohrverschraubung.

Last edited 6 Monate zuvor by A. Kosak, Dipl.-Phys, nicht FH!

Ein Diplomphysiker der den Satz rauslässt: ‚ich … versichere Ihnen, dass Wasserstoff ein Trugschluss ist‘. Sorry, dem sollte man das Diplom entziehen. Was kein Schluss ist, kann auch kein Trugschluss sein.

Sie gehen von vielen falschen Annahmen aus und sind nicht auf dem Laufenden. Ob Sie wirklich Physiker sind ist bei dem gezeigten Kenntnisstand fraglich. Und wenn Sie einer sind, sollten Sie mal besser schlau machen, bevor Sie schreiben.
Ich wüßte übrigens nicht, dass ich behauptet habe im Keller Wasserstoff zu lagern. Der kommt aus der Erdgasleitung. Von Elektrolyse verstehen Sie gar nichts. Sonst wüßten Sie, dass es bereits kaufbare Anlagen mit 82% el. Wirkungsgrad gibt (Sunfire). Und es gibt Anlagen mit 90% Systemwirkungsgrad (Wärme ist wertvolle Energie). Ganz Deutschland mit Erdwärmepumpen zu Heizen geht überhaupt nicht und Luftwärmepumpen haben Probleme im Winter. Sie können gar nicht die Erdsonden in ausreichender Anzahl mit ausreichendem Abstand in einer Stadt setzen. Und Sie können ohne große Speichermengen gar nicht den Strom für die Wärmepumpen im Winter liefern. Alle Experten der Energiewirtschaft sind sich einig, dass es ohne eine Wasserstoffwirtschaft, kein 100%-EE-System geben kann.

Ich weiß z.B. auch, das diese Wasserstoffanlagen für zu Hause etwa 90-100.000€ kosten, ohne die notwendige, riesige PV Anlage.

Sie haben immer noch akzeptiert, dass ich über die Zukunft schreibe, wo H2 aus der Erdgasleitung kommt und im Keller nur noch ein BHKW in Form einer massenhaft produzierten günstigen PEMFC steht. Lesen Sie doch endlich mal bio-wasserstoff.de richtig. Oder noch besser das ausführlichere 500 seitige Fachbuch dazu.

Ich bin wirklich in einem harten Dilemma. Wem soll ich eher glauben?
Dem Herrn ‚ich bin Dipl-Phys, nicht FH‘ (Dr. nicht geschafft?) und dem Herrn E. Musk (Semi Truck kommt 1. Quartal 2018) auf der einen Seite, oder
China, EU, Japan, Korea, Australien, Hyundai, Toyota, Daimler, Linde, Faurecia, etc. etc. auf der anderen Seite?
Wirklich schwierig, schwierig …
Nee, ich konnte mich doch entscheiden. Ich habe mich erkundigt, habe gesehen, wie viele Milliarden in den letzten Jahren weltweit in eine sektorenübergreifende Wasserstoffwirtschaft investiert werden, habe ein paar Konzepte und ein gutes Dutzend grosse Projekt in diesem Bereich überflogen und konnte mich dann recht gut entscheiden. Der point of no return ist in dieser Frage schon lange überschritten. Jetzt geht es um die Ausführung und um die Details. Irgendwann wird das auch in die Tesla-Fanboy-Foren durchdringen; aber who cares?
Damit ist logischerweise nicht gesagt, welche Bedeutung H2 in der Mobilität haben wird. Da es ihn aber überall, grün und reichlich geben wird, kann er sich wohl gut als Ergänzung zu Batterien bis etwa 100 kWh durchsetzen. Mein Range-Extender zum BEV mit einer 200km-Batterie wird auf jeden Fall ein H2-System sein.

Was Sie hier schreiben ist absolut richtig und neutral bezüglich der Mobilität. Aber die Größe sich neutral rein technisch anlytisch mit dem Thema Wasserstoff zu beschäftigen, haben viele Schreiberlinge in diesem Forum gar nicht. Die meisten sind ideologisch unterwegs.

Es ist richtig,dass Wasserstoff in vielen Anwendungen sehr wichtig ist. Aber bestimmt nicht im Strassenverkehr. Da mit Wasserstoff fahren ist wie das Auto mit Champagner waschen.

Grüner Wasserstoff wird für die Chemie, Luftfahrt, Hochseeschiffahrt und die Stahlherstellung gebraucht.

Und hier noch einmal nur zur Sicherheit:

https://youtu.be/wHX96Qf7X4w

Ich wohne in Schleswig-Holstein und wenn ich rüber nach Husum fahre glauben sie gar nicht wie oft die ganzen Windanlagen still stehen und der wertvolle grüne Strom nicht produziert werden kann. Daraus könnte man herrlichen Wasserstoff oder Methan oder sogar synthetische Kraftstoffe herstellen. Glauben sie mir ,dies tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe wie diese kostenlose Energie dann nicht für sowas genutzt wird.

Hm, warum rutsche ich hier in die Minusbewertung? Reden Sie dann mit mir :-). Strom kann ja leider keiner aufgenommen werden von den Leitungen. Deswegen werden die Windräder ja abgestellt. Ist es also nicht mal gewollt und geduldet, den überflüssigen Strom zu nehmen um andere Alternativen zu betreiben?

Stromleitungen legen und Kraftwerke Abschalten wäre mir Lieber 😉

Vielleicht öffnen solche Projekte ja die Augen, wie teuer, kompliziert und wartungsintensiv diese Antriebsart ist.

Umso schneller das allen klar ist, um so schneller ist Brennstoffzellenantrieb auch Geschichte. Gerade im Transportgewerbe interessiert sich Niemand für Bauchgefühle. Da zählen nur die Betriebskosten.

H2 …

„teuer, kompliziert und wartungsintensiv […] Gerade im Transportgewerbe interessiert sich Niemand für Bauchgefühle. Da zählen nur Betriebskosten.“

+1

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Das Zauberwort heißt Forschung, Entwicklung, Wissenschaft. Würde man sowas nicht machen, würde es heute auch keine Elektroautos geben. Wir hätten ja noch nichtmal von den Elern die so verhassten Verbrenner gehabt. Nein wir würden noch mit der Pferdekutsche fahren und in der Höhle Feuer machen.

Leider steht die Physik da im Wege. Auch mit Forschung kann man die Naturgesetze nicht außer Kraft setzen und der Wirkungsgrad der Wasserstoffkette ist sehr gering und nicht nennenswert zu verbessern. Da hilft auch weitere Forschung nicht mehr, höchstens tiefer Glaube.

Nein, ich bin eigentlich auch kein großer Befürworter von Wasserstoff und glaube wie Sie, das es vergeudete Energie ist und diese besser genutzt werden sollte. Aber, wenn wir nicht forschen können wir auch nicht weiter entwickeln. Was meinen Sie, wenn die Pharmaindustrie so denken würde? Sehen wir dies nicht grade am Coronavirus? Noch besser einem Krebskranken sagen, wir haben seit Jahrzehnten bei ihren Krebs nichts an Medikamenten gefunden, wir forschen nicht mehr, Pech gehabt!? Dafür ist die Wissenschaft da. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, das die E Mobilität da steht, wo sie steht. Wie war das möglich? Durch Forschung, Glaube und Wissenschaft. Sorry, aber sowas muss ich Ihnen doch sicher nicht sagen. Probleme sind da, damit diese gelöst werden.

Es ist uns nun mal nicht möglich Naturkonstanten zu verändern. Das schaffen nur PR Leute in Prospekten. Die Wirkungsgrade bei der Energieumwandlung im Wasserstoffprozeß gehören zu diesen Konstanten.
Woran man noch drehen kann ist an den Subventionen.

„Es ist uns nun mal nicht möglich Naturkonstanten zu verändern. Das schaffen nur PR Leute in Prospekten.“

… und es versuchen solche wie Birger mit »Zauberworten« 😛
Sorry aber dann noch solche unseeligen Vergleiche mit einer Pharmaindustrie [… ohne Worte …].

„Woran man noch drehen kann ist an den Subventionen.“

Ja, mit jedem Monat, in dem die Weiterentwicklung der Akkus voranschreitet, wird es möglich, die Reichweite und/oder die Zuladung solcher LKWs zu erhöhen, bis die Perspektive auf die Straßenverkehrs-Wasserstofftechnik zum durchsichtigen Deckmäntelchen gerät, das nur noch dazu dient, einzelnen Firmen Anteile an den Fördermilliarden für das ganze »Wasserstoffbrimborium« abzugreifen.

Mir ist es egal womit die Australier ihr Geld sinnlos verballern – Elon Musk vermutlich auch, der kennt die Zukunft im Lkw-Transportverkehr und die ist nicht wasserstoffbasiert – irgendwann merken es auch die Letzten.

Das Einzige, das Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeuge befeuert, ist die Aussicht auf staatliche Subventionen in Form von Forschungsgeldern oder kostenlosem bzw. stark verbilligtem Ökostrom.

Nicht nur in Brennstoffzellen soll Wasserstoff verwendet werden, sondern in Zukunft auch in großen Lkw-Dieselmotoren nach einem entsprechenden Umbau – laut einem Startup.

Der Wirkungsgrad bei Wasserstoff in Fahrzeugen in ähnlich schlecht, egal ob er in der Brennstoffzelle zu Strom wird oder im umgebauten Lkw-Dieselmotor die Kurbelwelle direkt antreibt.

Bei Wasserstoff in Fahrzeugen geht 2/3 des Ökostroms verloren, aber das ist der Wasserstoff-Lobby egal. Falls es sich nicht rechnet, dann sollen die Politiker das mit kostenlosem Strom zurecht biegen.

Importierter Wasserstoff soll nach Berechnungen von Forschern 4x soviel kosten wie die direkte Ökostromnutzung in batterieelektrischen Fahrzeugen – auch aus dem Ausland kommt kein billiger Wasserstoff.

Es bleibt nur ein viel stärkerer Ausbau der erneuerbaren Energien und deren Nutzung in rein batterieelektrischen Fahrzeugen, um keinen Ökostrom unnötigerweise zu verschwenden, den Klimawandel zu bremsen und in Zukunft günstige Strompreise zu haben – ohne unkalkulierbare Altlasten.

Nachtrag und Korrektur:

Mein Beitrag gilt natürlich auch für Neuseeland – und alle anderen Länder, die mit Wasserstoff in Strassenverkehr liebäugeln, damit sie „nicht von Regen in die Traufe kommen“ oder Cholera gegen Pest tauschen.

Warum nur soviel Missgunst? Was machen wir mit Windstrom/ Sonnenstrom der nicht genutzt werden kann? Nur mit Ihrem Denken kommen wir von dem Regen in die Traufe. Springen sie über ihren Schatten und lassen sie mehr als nur E zu. Glauben sie mir, Vielfalt ist was tolles. Selbst die Natur hat entschieden, den Menschen verschiedene Haarfarben, Hautfarben, Größen und anderes Denken gegeben. Nur soviel, Monokulturen sind sind schlecht und anfällig. Dies sehen wir doch jetzt auch an den Wäldern. Nur Mischwälder können jetzt überleben. So sollte man auch in der Mobilitätswelt handeln.

Ich gönne den H2-Fans ihren Kleinserien Toyota Mirai – soviel Ökostrom haben wir noch übrig – aber für die breite Masse haben diese Fahrzeuge keine Zukunft.

„Ich gönne den H2-Fans ihren Kleinserien Toyota Mirai – soviel Ökostrom haben wir noch übrig“

Klar, gern zugestanden 🙂
Nur fährt doch in Wahrheit niemand, wirklich niemand von den ganzen „Wasserstoff-im-Verkehr“-Apologeten hier, also NIEMAND von denen einen solchen tonnenschweren Betriebskostenfresser vom eigenen Geld

Der ungenutzte Wind- und Sonnenstrom reicht nicht ansatzweise für alle deutschen LKWs. Elektrolyseure müssen kontinuierlich betrieben werden, um vernünftig zu funktionieren. Abgesehen wird es weniger ungenutzten EE Strom geben, sobald die Kohlekraftwerke nicht mehr unnötig gepämpert werden.

Ich habe gedacht Sie hätten sich zwischenzeitlich mal mit der Energiewirtschaft beschäftigt. Es gibt derzeit keine realistische Möglichkeit ohne H2 ein CO2-freies 100%-EE-System in 2050 zu erreichen und das wollen wir doch alle, oder?. Es geht nicht ohne riesige Speicherkapazitäten. Das können Sie mit Akkus nicht erreichen.
In einer Wasserstoffwirtschaft werden Stromerzeugung und Stromverbrauch entkoppelt. Sogar über Monate, das ist der entscheidende Punkt. Übrigens wird H2 der importiert wird, nie teurer sein können, als derjenige welchen wir im Land erzeugen können. Da greift das Gesetzt der Marktwirtschaft. Denn erneuerbare Energie ist kein wirklich knappes Gut, sondern rein eine Frage von Investitionen in Technik. Es geht also immer nur ums Geld, nicht um Wirkungsgrade. Die spielen nur indirekt eine Rolle. Nämlich da wo mit besseren Wirkungsgraden Preise günstiger werden. Das ist aber nicht linear zu rechnen.
Ob H2 in großen PKW kommen wird, ist fraglich. Im Bereich von Schwerlastverkehr weniger. Ansonsten stimme ich mit Silverbeard überein, dass es genug andere Anwendungsfälle gibt, wo es kaum Alternativen gibt.

Immerhin scheinen sie gemerkt zu haben dass der Diplom-Ingenieur sie im Forum nicht wirklich glaubwürdiger macht und wenn Sie den „Unwissenden“ jetzt noch erklären können, wie in Afrika oder sonstwo produzierter Wasserstoff der per Schiffe übers große, weite Meer kommt billiger sein soll, als in Deutschland produzierter Wasserstoff, wenn die Elektrolyseure die selben sind, machen Sie sich wenigstens ein bisschen glaubwürdiger.

Grün Wird Ihr Wasserstoff damit aber immer noch nicht und genau das lügt die Wasserstofflobby dem Rest von Deutschland die ganze Zeit vor.

Übrigens Sie sind den kritischen Forumlesern noch Antworten schuldig – siehe oben.

Ich bin überhaupt niemandem hier etwas schuldig. Lesen Sie mal alle
Kommentare von mir in 2020 nach, dann ist alles mehrfach geschrieben was es braucht.
Hier mal ein Beispiel:
elektroauto-news.net/2020/wasserstoff-experte-wasserstoff-zukunfts-oder-brueckentechnologie

Nationaler Wasserstoffverbrauch 55 bis 60 TWh (Quelle: bmwi.de – PDF – Juni 2020).

60 TWh = 60 Mrd. kWh.
(1 kg Wasserstoff hat 33,33 kWh und benötigt ungefähr 55 kWh Strom – Faktor 1.65).
60 TWh x Faktor 1.65 = 99 TWh Ökostrom für Elektrolyse.

Im Jahr 2020 … über 29.000 … Onshore- … 1.500 Offshore-Windenergieanlagen …

Im Jahr 2019 erzeugten die in Deutschland installierten Windenergieanlagen rund 128 Terawattstunden Strom.

(Quelle: de.statista.com)

Die Industrie in Deutschland bräuchte für Wasserstoff 99 TWh Ökostrom, ca. 23.600 Windräder nach aktuellem Durchschnitt und wenn sie neue größere Windräder bauen würde, käme sie mit weniger als 20.000 Windrädern aus.

Speichern dürfte für die Industrie kein Problem sein, sie kann ja Wasserstoffanks für windarme Zeiten bauen – einziges Problem, sie müsste alles selber zahlen.

Werden Autofahrer mit Brennstoffzellen-Fahrzeugen eingebunden, dann kann sie den Großteil der Kosten für Industrie-Ökostrom-Wasserstoff den Bürgern aufbürden.

55 kWh Ökostrom (100 km im H2-Auto) x 140 (14.000 km) = 7.700 kWh im Jahr.
99.000.000.000 kWh (99 TWh) geteilt durch 7.700 kWh sind ca. 12,8 Mio. H2-Autos.
Batterieelektrisch nur 36 TWh und man käme ebenfalls auf ca. 12,8 Mio. E-Autos.

Wasserstofftechnologie dient der Großindustrie, aber zahlen sollen wieder die Bürger und kleinere Firmen – wie bei der EEG-Umlage – ein durchsichtiges Spiel.

Nachtrag:

Mit 99 TWh könnten ca. 35 Mio. E-Autos fahren und es wären weniger als 20.000 neue Windkraftanlagen erforderlich, vermutlich nur 15.000 neue große Windräder. Bis die 35 Mio. E-Autos erreicht sind, wären genug günstige Speicherbatterien vorhanden.

+1

Völlig falsche Rechnung und falscher Denkansatz und hat nichts mit der Energiewirtschaft und den notwendigen Speichermengen zu tun. Aber wenn Sie schon auf diese Art rechnen, dann müssen Sie wenigstens die Windräder für die doppelt so hohe Energiemenge bei der Fahrzeugproduktion eines großen BEV berücksichtigen. FCEV sind sowieso nur bei großen Langstreckenfahrzeugen denkbar. Hier geht es aber um Schwerlast-LKW. Und bei 35 Mio. BEV gehen Sie von 20 KWh/100 km aus. Das haut bei den vergleichbar großen Fahrzeugen nicht hin. Und schon gar nicht übers Jahr gerechnet. Sie vergessen auch den Winter. Ein FCEV heizt mit der Abwärme der FC. Und Sie vergessen die Wärmenutzung der Elektrolyseure, welche Sie auch nur mit 70% elektr. Wirkungsgrad rechnen.

Wenn man alle Abwärme bei Wasserstoff nutzen könnte, dann wären wohl 90% drin – genauso wie beim Benzin- und Dieselmotor, wenn man Kühlwasser und Abgaswärme nutzen könnte wie in einem BHKW, aber die Verkehrsrealität sieht bekanntermassen anders aus und deshalb haben Verbrenner- und Wasserstoff-Fahrzeuge einen schlechteren Wirkungsgrad als batterieelektrische Fahrzeuge.

E-Autos kommen auf etwa 20 kWh/100 km inkl. Ladeverluste laut ADAC, wenn man die großen BEV-Stromfresser mal beiseite lässt.

Die Schwertlast-Lkws dürften bei etwa 130 kWh pro 100 km liegen und hier könnte man viel Lkw-Verkehr sparen, wenn für Langstrecken die Bahn genutzt würde, aber das hat die Automobil-Lobby erfolgreich verhindert.

Auch wenn es ein langer Kampf wird, so sollten wird nicht auf die scheinbar „billigen“ Lösungen der Wasserstoff-Lobby hereinfallen.

Das Lobbyziel ist klar, sie will für die großen Konzerne billigen Wasserstoff aus Ökostrom als Umweltschutz-Feigenblatt, den die kleinen Leute mit einer H2-Abgabe (oder ähnlich benannt) bezahlen dürften – die EEG-Umlage sollte Warnung genug sein.

Hallo Herr Scherer , bei der von Tesla verwendeten neuen 4680 Zelle beginnt doch schon durch das neue Beschichtungsmaterial das Energiesparen.
Wenn stimmt was Tesla Präsentiert hat wird hier bereits 60% der Herstellungsenergie bei der Trocknung entfallen, was einen Großen Teil der Produktionsenergie wegfallen lässt.
Und ich denke hier ist auch noch nicht das Ende.
Hier scheint mir wird immer davon ausgegangen das Wasserstoff noch Riesenfortschritte macht und nach meinem Empfinden vergessen wird das wir bei der Batteriezelle aktuell 20x mehr Forschung betreiben als bei Wasserstoff.
Wie sehen also die Möglichkeiten aus, man darf nicht vergessen das bereits vor 30 Jahren Wasserstoff als der Heilsbringer angepriesen wurde, wo ist die Entwicklung aktuell? Und wo ist sie bei der Batteriezelle die jeder unterschätzt hat…
Wenn Tesla den 800 KM LKW ende des Jahre herausbringt und die Zell Produktion für 1/4 des Preises möglich ist wo wird die Produktion hingehen?!

Es ist wunderbar für die Energiewende, wenn sich die Akkuentwicklung toll weiterentwickelt. Da bin ich bei Ihnen. Der Fortschritt geht aber auch bei den FC weiter. Bisher immerhin 90% Platinersparnis und 25% Volumenersparnis, el. Wirkungsgrad auf 60% erhöht, Drucktanks entwickelt usw.

Wenn man falsche/alternative Fakten bringt, ist man schon eine Erklärung schuldig…

Sie können ja gar nicht zwischen Meinung und Fakten unterscheiden. Und Sie haben auch gar nicht genug Hintergrundwissen zum Thema. Ich habe in diesem Forum in 2020 in fast 80 Artikeln viele intensive Diskussionen geführt.
Die will ich doch nicht jedesmal komplett neu führen, weil wieder einer daherkommt, der neu ins Thema einsteigt. Außerdem schreiben hier sehr viele Rentner, die extrem viel Zeit haben zu Allem und Jedem ihren Senf dazugeben zu müssen. Ich habe eine zeitlang nicht diskutiert, da mir die Abende zu schade dafür waren. Aber nun mag ich nicht wieder vorzeitig aussteigen, selbst wenn es Zeitverschwendung sein mag.

Ich schlage vor wir hängen unten an den schon vorhandenen Bestand einen Faktencheck an. Punkt für Punkt abarbeitend.

Hallo Herr Scherer, es würde mich schon interessieren wo der aktuelle Stand in der Wasserstofftechnik sich befindet , vielleicht wäre es Hilfreich hier mal einen Faktenstand auch an die Webseitenbetreiber zu geben.
Denn man hat schon das Gefühl das die Informationen die immer wieder Breit getreten werden nicht mehr dem entsprechen was aktuell in der Industrie möglich ist.
Allerdings kommt auch immer wieder bei mir das Gefühl auf das Forschungsprojekte mit Serienproduktion verwechselt wird.
Forschungsprojekte haben nichts mit einer Serienproduktion zu tun und viele Versprechen oder Daten die dort gegeben werden haben rein gar nichts mit Realität zu tun und 80% dieser Forschung landen im Sand…
Hier scheint sich dann die Wasserstoff Ideologie von der Akkutechnik zu trennen denn diese wird bereits Weltweit in Massenfertigung verwendet und eben nicht bei Forschungsprojekten die in einigen Jahren erst zeigen ob Sie Ihre Versprechen halten können.
Denn wenn ich von Wasserstoff lese, habe ich nie gelesen das es sich um Praktikable Technik handelt , sondern immer um Forschungsprojekte die erst zeigen müssen ob sie Ihre Versprechen halten können, denn erst dann wenn es um Massenproduktion geht entscheidet rein der Kosten-Nutzen Faktor und nicht irgendwelche Versprechungen…

Praktizierte funktionierende technische Lösungen gibt es längst. Aber die wurden und werden permanent verbessert. Ist bei Akkutechnik nicht anders.
Was für eine kostensenkende Massenfertigung notwendig ist, ist ein großer Markt. Den schafft, bzw. verhinderte bisher, die Energiepolitik. Atom- und Kohlestrom hat die größte und stärkste Lobby. Eine nennenswerte Wasserstofflobby gab es bisher leider gar nicht. Momentan geht es aber endlich vorwärts, weil Öl- und andere Konzerne ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig machen müssen und das endlich erkannt haben.
Das Thema Energieverschwendung ist falsch, wenn man es richtig macht und die notwendige Sektorenkopplung ernst nimmt und berücksichtigt.

Wer hier negativ geklickt hat, ist an Fakten nicht interessiert und kann auch nicht ernstgenommen werden.

„Wer hier negativ geklickt hat, ist an Fakten nicht interessiert und kann auch nicht ernstgenommen werden.“

Wer es denn offenbar nötig hat, seinen „Titel“ hier lauthals herauszustellen – statt inhaltlich zu überzeugen – hat schlicht keine belastbaren Sachargumente vorzutragen …
und wird also eher nicht ernstgenommen werden!

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Dulden Sie auch anderes denken, bitte. Übrigens ich warte immer noch auf Ihre Antwort bei den Flüssiggas LKW von BMW. Sie wollten Argumente, dies haben Sie dort von mir bekommen, allerdings stellte ich ihnen auch Gegenfragen, dies wurden leider bis jetzt nicht beantwortet. Also wer im Glashaus sitzt……..

„Sie wollten Argumente, dies[se] haben Sie dort von mir bekommen, …“

Davon hat halt nichts überzeugt, das ändert sich auch nicht – besonders nicht –, wenn mit Massen von maschinell diktiertem Text immer wieder Nebenkriegsschauplätze aufgebaut, neue Falschbehauptungen aufgestellt oder auch alte stets nur wiederholt werden. Zudem gilt der Zeitablauf –> alte Artikel werden eh kaum noch gelesen – EOD dafür!

Schwarzenegger-Tipp: Wer immer noch verbrennerverliebt argumentiert, stelle sich doch gern mal zu einer laufenden Giftgasschleuder in die geschlossene Garage –> Minutenschneller Erkenntnisgewinn ist garantiert!

Was schreiben sie da? Es tut mir leid, ich Zweifel an ihrer Zurechnungsfähigkeit! Wissen sie was sie da von sich geben? Da denke ich an Forest Gump, und ich meine nicht den Satz mit den Pralinen! Und Argumente haben sie von mir bekommen und nicht ich von ihnen! Ist es Alzheimer? Nein, Demenz! Weil bei Demenz Menschen nicht nur vergessen was sie sagen, sondern auch beleidigend werden, obwohl sie nicht wissen warum 🙂 !

Es ist leider so, wenn Sie nicht zu 100% E Denken sind Sie hier durch. Natürlich sind wir hier auf einer E Auto Seite, aber auf diesen Seiten gibt es null Totentanz anderen Alternativen gegenüber. Es ist ja leider auch der Fall, wenn die eigenen Autoren kritisch schreiben oder andere alternative Antriebe positiv beschreiben, werden diese hier leider beschimpft. Dies spricht leider für null Toleranz und schlechtes Demokratiedenken. Vielfalt ist nicht gewünscht. Egal was, es soll alles auf E gestellt werden. Wenn man dies machen würde, wäre es fatal. Wir sind in Europa knapp an mehren Blackouts vorbei geschrammt. Und wie wir in den letzten Tagen in Texas sehen konnten was da los ist und war. Texas war nur Sekunden von einem monatelangen Blackout vorbei geschrammt. Aber wenn man dies schreibt, sind es Fake News und alles ist natürlich ganz anders.

Also ich hatte vor kurzem einen Stromausfall in meiner Stadt aufgrund eines Großbrands, der Ausfall dauerte 2 Sekunden!!!
Wer glaubt das unser Stromnetz Probleme hat kennt die Wahrheit nicht…

Ich habe bei Ihnen bisher keine stichhaltigen Fakten gesehen, nur unwahre Behauptungen. Machen Sie besser noch ein Semester Physikgrundlagen, bevor Sie sich hier weiter blamieren.

Ich habe mich noch nie bei solchen Diskussionen blamiert, denn ich habe ein umfangreiches über jahrzehnte aufgebautes Wissen. Sie haben bis auf eine Falschaussage zur Wirkungsgradkette in der Wasserstoffwirtschaft bisher noch gar nichts technisches dargelegt. Außer Sprüchen haben Sie noch nichts an Fakten geboten.

Frage ist ob ihr wissen der aktuellen Technischen Beschaffenheit entspricht und ob Sie sich in den Fachthemen auskennen…
Ich kann mich auch mit Elektrotechnik bis ins kleinste auskennen, aber wie die Beschaffenheit unseres Stromnetzes ist weiß ich damit noch lange nicht…
Dafür müsste ich wahrscheinlich viel eher im Kraftwerksbereich arbeiten oder mich mit Unmengen an Wissenschaftlichen Studien auseinandersetzen und hier wiederum Weltweit… Wer hat soviel zeit…
Seien wir doch froh das wir gerade in einer Zeit des Umbruchs Leben und führen eine Sachliche Diskussion und bitte vergesst die Verlinkungen nicht die eure Informationen untermauern dann kann man über diese Diskutieren, nur Informationen in den Raum stellen nützt hier wirklich nichts…

Last edited 6 Monate zuvor by Djebasch

Wie wollen Sie wissen, was ich seit Jahrzehnten alles lese und analysiere?
Alles was ich behaupte kann ich belegen und können wir zusammen Punkt für Punkt abarbeiten. Ob das aber in diesem Forum, welches sich eigentlich mit der E-Mobilität beschäftigt angebracht ist sei mal dahingestellt.
Wenn Leute negativ klicken, wo ich unwiderlegbar die V2G-Relevanz von E-Autos darlege, muss ich eigentlich feststellen, dass ich in diesem Forum meine wertvolle Freizeit verschwende. Viele Leute diskutieren hier zum Teil unterirdisch fachlich schwach. Ist aber auch bei anderen Foren oft nicht besser.

„Ich habe gedacht Sie hätten sich zwischenzeitlich mal mit der Energiewirtschaft beschäftigt. Es gibt derzeit keine realistische Möglichkeit ohne H2 ein CO2-freies 100%-EE-System in 2050 zu erreichen und das wollen wir doch alle, oder?“

Schon vor 2050 sind die vielen günstigen neuen Batterietypen in Großserienfertigung und dürften so gut wie in jedem Gebäude stehen und jedes neue 1-Familienhaus dürfte eine autarke Strom- und Energieversorgung mit PV-Anlage, Pufferbatterie und Erdwärmepumpe haben.

Dazu gibt es in jeder Stadt zahlreiche mobile Batterien bei Feuerwehr und THW, die in Notfällen die stationären Batterien in den Gebäuden ersetzen bis diese repariert bzw. getauscht sind.

Schon vor 2040 dürfte autarke Strom- und Energieversorgung bei vielen neuen 1-Familienhäuser Standard sein, da PV, Batterie und Erdwärmepumpe für ca. 100.000 oder weniger Euro zu haben sind.

Schon bis 2030 werden Millionen Batterien in E-Autos als Speicher für überschüssigen Ökostrom dienen, die über eine smarte Steuerung zuhause oder beim Arbeitgeber überschüssigen Strom aufnehmen und auch wieder abgeben können. An sonnigen Tagen wird die E-Autobatterie beim Arbeitgeber geladen und in windreichen Nächten zuhause – erforderlich ist nur der politische Wille.

Eine gute Software übernimmt die Stromverteilung – wenn es deutsche Firmen nicht können, dann finden sich sicherlich genug amerikanische oder chinesische Softwarefirmen dafür.

Wirkungsgrad spielt insofern eine Rolle, dass die Bürger nicht unendlich viele Windkrafträder an Land akzeptieren. Wenn 60.000 Anlagen genügen, warum sollte man dann 180.000 in die Landschaft stellen? Mit dem gesparten Geld können in gut 10 Jahren viele günstige Speicherbatterien unauffällig in Gebäuden untergebracht werden, so gelingt die Energiewende ohne „Verspargelung“.

Einfach falsch was Sie hier von sich geben. Mehrere 100 TWh Speicherkapazität wird es nur mit H2 geben können. 47 Mio PKW a 50 KWh im Schnitt und 20% maximaler V2G-Relevanz ergeben 0,5 TWh Puffer. Das reicht nur für Regelenergie. Die paar neue Häuser mit Erdwärmepumpe sind irrelevant. Entscheidend ist der riesige Immobilienbestand der erstmal energetisch saniert werden muss. Und in Städten klappt das mit den Erdsonden halt nicht. Das wissen Sie doch inzwischen, wollen es aber nicht wahrhaben.
In den meisten Neubaugebieten werden oft nur Luft/Wasser-WP installiert. Da wird es dann im Winter etwas ineffizienter. Allerdings wären PEMFC als BHKW in Kombination mit LWWP eine gute Lösung, da die FC einen zu guten el. Wirkungsgrad für einen Heizkeller hat.

Was ist denn mit den Redox-Flow-Batterien? – da soll doch Leistung und Speichervolumen unabhängig voneinander möglich sein und große Flüssigtanks mit den neuen günstigen Flüssigkeiten sollten doch kein Problem sein.

Es muss ja nicht der ganze Jahresverbrauch in den Batterien gespeichert werden, die Sonne scheint auch in Frühjahr und Herbst noch ausreichend und der Wind dürfte auch im Winter an viele Tagen mehr oder weniger kräftig blasen, also da fällt noch viel Strom an.

Wenn Wasserstoff-Hausanlagen etwa 10% der kWh-Jahresmenge als Speicher für eine autarke Srom- und Energieversorgung genügen, dann dürfte das auch für Batterien gelten.

Zu Wärmepumpen in Städten – da gibt es neben Erdbohrungen ja auch noch reichlich „warmes“ Abwasser, aus dem sich mit Wärmepumpen noch viel Energie ziehen lässt.

Leute dürfen sich in den Heizungskeller stellen was erlaubt ist und was sich rechnet, ob das in 10-15 Jahren noch etwas mit Wasserstoff zu tun hat, da liegt an den zukünftigen Batteriepreisen – meine Zukunftsvision ist ja bekannt und die ist ohne H2.

Ihre Gedankengänge sind nicht grundsätzlich falsch, aber nicht das Problem umfassend betrachtet:
1) Redox-Flow-Batterien sind eine längerfristige Chance die ich auch sehe und akzeptiere. Es wäre wünschenswert wenn man da vorwärts käme. Momentan sind die auch noch sehr teuer.
2) Sie zielen auf das neuartige HPS-Picea-System ab. Also 10% dürften nur bei ganz neuen Passivhäusern reichen, wo wenig Wärmebedarf im Winter gegeben ist. Bis der komplette Immobilienbestand ein solches Niveau erreicht hat, gehen mehr als als ein paar Jahrzehnte ins Land. Ob völlige Autarkie sinnvoll und wünschenswert ist, ist fraglich. Spaß hätte ich daran, aber die Sicherheit eines großen Netzes ist auch nicht zu verachten. Außerdem vergessen Sie die großen Stromverbraucher aus der Industrie. Die brauchen auch viel Prozeßwärme, die aus der Hochtemperaturelektrolyse und aus der Rückverstromung mittels Hochtemperaturbrennstoffzellen kommen könnte.
Ich schreibe aber immer von einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft. Da kommt H2 aus den ehemaligen Erdgasleitungen.
3) WP für warmes Abwasser. Das geht sicher zukünftig zu einem kleinen Anteil. Aber heizen Sie mal ein großes städtisches Bürogebäude mit Warmwasser aus den Bädern die es gar nicht gibt in den Gebäuden.
4) Ob Batterien in diesen unglaublichen Dimensionen bis 2050 wirtschaftlicher und unweltfreundlicher sein werden, als eine weltweite Wasserstoffwirtschaft bezweifel ich. Aber das wird die Zukunft zeigen.
5) Mark Müller hat es schon mal geschrieben. H2 ist großtechnisch längst als Lösungsansatz weltweit in der Energiewirtschaft als Lösung des Speicherproblems gesetzt und ist wesentlich leichter und schneller umsetzbar, als Ihre Vorstellungen.
6) Es wird eine Wasserstoffwirtschaft geben, aber auch vieles andere was hilft Energie zu sparen, zu erzeugen und zu speichern.

„Elon Musk …, der kennt die Zukunft im Lkw-Transportverkehr“

Könnten Sie mir verraten, warum E.M. die Zukunft im LKW-Transportverkehr kennen soll? Gibt es dafür plausible Gründe? Oder ist er da schon lange tätig? Oder hat er da schon etwas Sinnvolles bewegt?
Oder ist er für Sie einfach eine Art höheres Wesen (aka ‚Gott‘), das allwissend ist?
Und warum soll es uns überhaupt interessieren, ob es E.M. egal ist, wenn die Australier (oder vielmehr Neuseeländer) ihr Geld sinnlos verballern? Zahlt er Steuern da unten? Also ich wüsste nicht, warum mich das interessieren sollte.

Last edited 6 Monate zuvor by Mark Müller

Oh wie süß – ein Lobbyisten Aufstand gegen Tesla – viel Glück Euch beiden
Argumente und Antworten auf Fragen, die in einem Forum gestellt werden sind übrigens hilfreicher als Anfeindungen gegen CEOs amerikanischer Konkurrenten.
Lügen hat meine Oma schon immer gesagt
“Lügen haben kurze Beine“

PS ich gehe jetzt schlafen und träume davon, wie ich in unserem zukünftigen Tesla Model Y aus Grünheide auf einer deutschen Autobahn ein VW BEV überhole – egal welches Modell !!
Sweet Dreams 😉

Mit einem häslichen klapprigen Auto mit Hochgeschwindigkeit über eine deutsche Autobahn rasen. So stelle ich mir keinen ökologisch denkenden BEV-Fan vor. Tesla-Fanclub-Mitglieder sind nicht der Massstab für unsere Jugend. FFF hat da andere Vorstellungen. Träumen Sie von Ihrem Tesla. Ich lieber von einer besseren Welt.

Solche PS Monster sind auch als E Auto nicht umweltfreundlich. Trotzdem gibt der Staat als CO2 Ausstoß eine Null aus und nun sogar noch drei schmutzige Verbrenner dazu. So geht Umweltschutz 2.0 in Deutschland! Wie will man bei so einer Politik bitte von einer besseren Welt träumen?

Das ist doch armelig. Diese Argumente sind schon so oft widerlegt worden.
Selbst die stärksten Teslas benötigen bei Höchstgeschwindigkeit nicht mehr Energie als Kleinwagen mit Verbrennungsmotor bei Tempo 100.
5 Liter Kraftstoff sind knapp 50kWh Energie. Ein Tesla Model 3 Performance verbraucht bei konstant 200km/h etwa 33-35kWh Strom.

Abgesehen davon:
Was genau ist an ‚PS Monstern‘ mit Verbrennungsmotor besser?
Und ab wieviel PS genau ist ein PKW ein Monster?

Zum Thema CO2 Emission:
1) Ich wette ein Jahresgehalt, das ein E-Auto am Fahrzeug selbst beim Fahren keine CO2 Emission hat.
2) Sie vergessen bei Ihrer Betrachtung der Verbrenner wie immer die CO2 Emissionen für die Herstellung des Kraftstoffs und die Beschaffung des Rohöls! Dadurch verdoppeln sich die Angaben für den Betrieb mindestens.

Nichts ist an Verbrennungsmotoren besser, oder doch? Nur wenn es den E Autofahrern wirklich um Umweltschutz gehen würde, wie immer behauptet wird. Müsste man ja auch kein Tesla fahren mit den von Ihnen angegebenen 33-35 kWh Strom, sondern könnte doch ein viel sparsameres E Auto fahren welches 15-20 kWh verbraucht. Schon haben wir mehr Umweltschutz und sparen diesen kostbaren grünen Strom für andere Sachen. Also worum geht es denn um Umweltschutz oder doch die PS? Ich sage auch nur „Reifenabrieb“ bei so einen Fahrzeug. Wieviel öfter müssen die Reifen gewechselt werden, wegen dem Drehmoment? Wie umweltfreundlich ist dies?

Ich bin, wie ich oft gesagt habe auch nicht gegen E Autos, ich denke einfach nur, dies sollte jeder selber entscheiden in Zukunft was er fahren möchte, so lange es klimaneutral ist!

Für mich ist ein E Auto eben leider keine Alternative, da ein E Auto für mich auch keine Emotionen hat. Es kann noch so toll aussehen, aber es hat einfach kein Herz. Was passiert wenn ich den Wagen starte, wenn ich sowas überhaupt noch machen darf? Nichts, überhaupt nichts. Darf ich den Tesla mit dem Porsche Taycan vergleichen? Was macht einen Sportwagen aus wie Porsche? Da können Sie jeden Sportwagenfahrer fragen. Das Herz. Ein Verbrenner hat ein Herz. Ein Sportwagen, wie Porsche, hat ein Herz. Wenn man da den Schlüssel umdreht, bekommt man Herzklopfen und Gänsehaut, dies sind Emotionen und dafür liebt man so ein Auto. Ich möchte sagen, so ein Fahrzeug hat Charakter und Charme! Das macht ein Sportwagen eben aus. Das gleiche gilt natürlich auch für einen Mustang oder ähnlichem. Nun kommt Porsche und Co. und baut einen Taycan. Sicher dieser Wagen ist schnell, das war es aber auch schon. Deswegen ist ein E Auto niemals vergleichbar mit einem Verbrenner! Das weiß Porsche auch ganz genau, deswegen entwickeln sie auch synthetische Kraftstoffe. Man kann eine Verbindung mit einem Verbrenner aufbauen, weil dieser ein Herz hat. Woher kam zum Beispiel von BMW der Satz: Freude am fahren? Es ist das Gesamtkonzept. Um so trauriger, dass die Marke ihr Herz und den Verstand verkauft und aufgibt mit der E Mobilität. Ein E Auto ist eine Karosse mit Akku und E Motor. Dies ist aber mein Akkubohrer auch oder mein Rasenmäher. Mehr aber auch nicht. Keine Gefühle und kein Herz, keine Charme und erst recht keine Gänsehaut. Ein E Auto muss man eben mögen, so wie Sie.

Natürlich stößt ein E Auto kein CO2 vor Ort aus, dies ist mir und den meisten bekannt und natürlich kann man E Autos auch mit grünem Strom fahren. Dies bezweifele ich auch nicht. Aber, Sie bezweifeln auch nicht, das man ein E Auto eben auch mit Atom und Kohlestrom fahren kann, oder? Oder fahren E Autos nicht mit Kohlestrom, bleiben diese dann stehen? Solange wir noch Atom und Kohlestrom im Netz haben, wird dieser auch von E Autos genutzt und da entstehen beim Kohlestrom Abgase.

Wie Sie auch wissen, fahre ich ein CNG Fahrzeug mit Bio CNG aus Rest und Abfallstoffen fast klimaneutral. Ja, diese Fahrzeug stößt CO 2 aus, aber nur das CO2, was die Rest und Abfallstoffe in ihrem Leben aufgenommen haben. Also brauchen wir nicht über Rohöl und Herstellung des Kraftstoffes reden. Auch wenn ich nicht bei jedem Gespräch dabei bin, müsste mein Name doch langsam bekannt sein. Aber diese Problem hat der Herr Gösebert irgendwie auch. Können Sie sich nach einigen Tagen nicht mehr an die Personen erinnern mit denen man schon geredet hat? Leider hatten Sie mich das letzte mal auch auf das Übelste beleidigt, nur weil ich nicht mit Ihnen einer Meinung war. Da ging es um Blackouts, wo ich dann auch von „der Welt“ Ihnen noch als Beweis einen Bericht über Stromschwankungen geschickt, weil ja alles Fake News und Querdenken ist und damit mit Sie natürlich auch am Stammtisch abenteuerliche Geschichten erzählen können und nicht nur ich wollte ich Ihnen den Bericht von der Welt zukommen lassen. Schon vergessen?

Bio-CNG in Verbrennungsmotoren verbrannt ist auf lange Sicht gegen E-Mobilität chancenlos. FCEV sind E-Mobile haben aber auch nur in großen Langstreckenfahrzeugen eine Chance und auch nur, wenn sich die Akkus nicht so weiterentwickeln wie vorhergesagt. Bei Schwerlast-LKW, um die es eigentlich in dem Artikel geht, ist das schon was anderes.
Ich weiß gar nicht warum Teslafanboys da immer so ein großes nutzloses Kampfthema draus machen.

Hallo erstmal , ich glaube so ganz informiert über Tesla sind sie nicht oder?
Ihre Aussagen strotzen leider vor Unsinn, bitte Informieren!
Ein Tesla verbraucht bei 120KMH ca. 19-22KWH und bei Gemütlichen 90KMH sogar 16-19KW/H (Sommer).
Bei Elektro Kleinwagen liegen wir bei 12-14KWH.
Der Reifenabrieb kann durch Auswahl entsprechender Fahrmodi reduziert werden, muss man nur nutzen…
Auch Alternative Kraftstoffe werden Ihre Bestimmung finden , aber Energieeffizienz ist halt wichtig.
Bei 40 Millionen +X Autos werden wir viele Alternativen benötigen und diese auch verwenden.
Und Synthetische Kraftstoffe echt jetzt, bitte informieren!!!
Das ist und bleibt ein NO GO! Unmengen an Energie Verschwenden um einen Kraftstoff zu erzeugen der mit einem Miserablen Wert Verbrannt wird… echt jetzt… Sie verbrennen auch Geldscheine
Und wenn du fragen hast ob ein E-Auto Spass machen kann dann fahr einen.
Bei mir dauerte es keine 5 Minuten und Benziner waren mir egal.

Hm, diesen Unsinn habe ich dann leider von Silverbeard übernommen. Der dies oben geschrieben hat.
Es mag sein das ein E Auto Spaß macht, es hat trotzdem keine Ausstrahlung. Für mich ist ein E Auto ein Akkuschrauber auf Rädern. Sorry. Wenn sie ein Marmeladenbrötchen mögen, muss ich es doch auch nicht gleich mögen, oder? WARUM WIRD EINEM WAS AUFGEZWUNGEN WAS MAN NICHT HABEN WILL? Ich schreibe Ihnen doch auch nicht vor was Ihnen gefallen soll,oder? Wenn ein E Auto was für Sie ist, prima. Für mich nicht!

Solange Tesla mit Abstand die effizientesten Elektroautos baut, können die ruhig in Ihren Augen hässlich sein.
comment image

Sie lesen halt leider zu oberflächlich. Ich schrieb nicht von Teslas. Es ging um das Model Y. Das ist sogar grottenhässlich. Aber natürlich nur eine Geschmacksfrage. Das mit der Effizienz ist auch nur begrenzt richtig. Die ist zwar gut, aber wenn man die überdurchschnittlichen Ladeverluste berücksichtigt relativiert sich das, gegenüber z.B. einem BMW iX3.

Kleinstes Model Y von Tesla-Website entfernt – laut Musk wegen Reichweite.

Aktualisierung: Das Tesla Model Y in dieser Basis-Version ist laut CEO Musk weiterhin zu haben – „off menu“, wie er am späten Montag auf Twitter schrieb, also nicht direkt im Konfigurator, sondern nur auf Nachfrage. Mit dem kleinen Akku erfülle das Model Y mit Blick auf die Reichweite nicht unter allen Bedingungen den „Tesla-Exzellenzstandard“, erklärte Musk zur Begründung.

(Quelle: teslamag.de – 23. Februar 2021)

Das Model Y sieht sportlich aus, bietet bis zu 7 Sitze und bis zu 1900 Liter Kofferraumvolumen, eine Reichweite von 480 km (WLTP geschätzt) bei einem Gewicht von 2003 kg und das ganz ohne SUV-Geprotze.

Wenig faktenbasiert dieser Kommentar.
Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachers. Bei Teslas ist nun mal der cw-Wert optimiert (in Echt, nicht nur im Labor). Dehalb zählen sie zu den effizientesten Autos der Welt, aber sind nicht so ‚markant‘.

Bei schlechten Spaltmassen oder schlechter Lackierung würde ich Ihnen Recht geben. Aber ‚klapprig‘ sind Teslas auf keinen Fall. Die Konstruktion ist nach modernsten Gesichtspunkten erfolgt, die Endabnahme am Band ist lausig.
edit: Es wurden auch viele Entwickler von deutschen Herstellern abgeworben um die aktuell verfügbaren Fahrzeuge zu entwickeln.

Last edited 6 Monate zuvor by Silverbeard

Und dann während der Fahrt das Lenkrad abfällt. Na dann süße Träume!

Ja, bei einem von 1.000.000 verkauften! Wollen wir mal gegenrechnen wieviele ähnlich gefährliche Pannen Autos aus deutscher Produktion nach der Auslieferung hatten?

„Könnten Sie mir verraten, warum E.M. die Zukunft im LKW-Transportverkehr kennen soll?“

Er hat mehr Weitsicht als ich und wenn ich schon sehe, dass die Stromverschwendung mit Wasserstoff keine Zukunft hat, dann dürfte Elon Musk das schon viel früher erkannt haben.

Privat möchte ich Herrn Musk nicht als Nachbarn haben, er ist kein „Gott“ und vermutlich ein bischen „spinnert“, aber er hat die Gabe zukünftige Dinge zu erkennen und Lösungen dafür zu finden.

Weil die Lösung Tesla Semi heißt und schon existiert.

Der Tesla Semi existiert nur als Phantom. 2017 wurde er für in 1/2 Jahr angekündigt, dann ein paar Jahre für in 1 Jahr, nun in 2 Jahren (Ende 2022), mit der zusätzlichen Bedingung, wenn genügend neue Batterien verfügbar sein würden. Das wird bis Ende 2022 garantiert nicht der Fall sein.
Aber das ist alles kein Problem, inzwischen hat fast jeder LKW-Hersteller e-LKW im Programm und von dreien kann man schon H2-eLKW kaufen.

Könnten Sie mir verraten, warum E.M. die Zukunft im LKW-Transportverkehr kennen soll?

 
Ja, gerne. Er beschäftigt sich mit der Realität und Ereignissen, die in naher Zukunft Auswirkungen haben. Dabei meine ich nicht mal die CO2 Abgabe Deutschlands oder die Flottenstrafe der EU. Aber jedem, der nur ansatzweise über den Tellerrand schaut, muß klar sein, dass die afrikanischen Staaten, Indien und auch China in Zukunft mehr Erdöl brauchen als bisher. Die wollen nämlich alle unser Wohlstandsniveau erreichen.
Und erhöhte Nachfrage bedeutet nun mal, das Kraftstoff teurer wird. Und das wiederum bedeutet, das die Betriebskosten von Diesel LKWs steigen. Schon jetzt haben die Kraftstoffpreise das Niveau vor Corona erreicht, obwohl wir noch eine Weile im Lockdown stecken werden. Glauben Sie, Diesel wird billiger, wenn der Lockdown beendet ist?
 
Wie sich der LKW Verkehr in Zukunft entwickelt ist natürlich noch nicht ganz klar. In Deutschland hängt es davon ab, wie lange noch die CDU im Namen des Neoliberalismus alles zerstört.
Aber eigentlich ist doch allen klar, dass der Warentransport mit LKWs weiter steigen wird und der mit der Bahn stagniert.

In der letzten Folge des „Autokorrektur“ Podcasts vom WDR Quarks Team wurde ein Vergleich verschiedener Antriebsarten für LKW dargestellt. Der effizienteste Antrieb war der Oberleitungs LKW, gefolgt vom Batterie-LKW, danach H2 und fernab Diesel-E-Fuel. H2 LKW können auf gewissen Strecken sinnvoll sein, wo es sich nicht lohnt Oberleitungen zu installieren. 2/3 des Fernverkehrs geht aber über 1/3 der Strecken. Und viele LKW (nicht Fernverkehr) fahren pro Tag nicht weiter als 150km. Die Reichweite von H2 LKW liegt momentan auch nur bei 400-500km. Alle neuen Antriebe(bis auf der O-LKW) reichen von der Reichweite nicht an Diesel LKW ran, die wohl bis zu 2.000km schaffen. Wobei sich mir da die Frage stellt, wer das braucht. Nach 4,5 Stunden müssen die Jungs eh 45Minuten Pause machen. Und vorschriftsgemäß kommt man in der Zeit 360km weit.

Einfaches Beispiel des Vorteils für die Oberleitung: an einem Berg fahren LKW hinab, momentan wird die Energie in Retardern vernichtet. Ein O-LKW kann die Energie in das Netz einspeisen, welcher der LKW auf der anderen Straßenseite, der den Berg gerade hochfährt direkt wieder für den Antrieb nutzen kann. Für den Rest der Strecke reicht ein viel kleinerer Antriebsakku, als für einen reinen Batterie-LKW.

In Tschechien habe ich in vielen Städten massenhaft Skoda Oberleitungsbusse gesehen. Dafür gibt es auch Dieselmotoren oder Traktionsbatterien für nicht elektrifizierte Strecken.

Farnsworth

Diesel LKW …

“ […] die wohl bis zu 2.000km schaffen. Wobei sich mir da die Frage stellt, wer das braucht. Nach 4,5 Stunden müssen die Jungs eh 45 Minuten Pause machen.“

Ja, im übrigen liessen sich nachgeladene Akku-Sattelzugmaschinen ja auch in wenigen Minuten umkoppeln – ggf. können die das (wie PKW-Selbsteinparken!) auch automatisch! So what?

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Wenn die Bahn bei den Oberleitungen weit hinterher ist, obwohl hier der Langstreckengüterverkehr gut untergebracht wäre, wie soll das dann bei Autobahnen in absehbare Zeit etwas werden.

… muss nach § 1 FPersV nach spätestens 4,5 Stunden eine Pause eingelegt werden, die mindestens 45 Minuten beträgt. In der Regel darf außerdem die tägliche Lenkzeit die Anzahl von 9 Stunden nicht überschreiten.

(Quelle: bussgeld-info.de)

4,5 Stunden mit 80 km/h sind 360 km.
Bei etwa 130 kWh pro 100 km beim E-Lkw und 360 km wären es ca. 470 kWh Netto-Batteriespeicher.
470 kWh netto sind ca: 500-kWh brutto plus 1/4 wäre eine 625-kWh-Batterie (80% sind 500 kWh).
625 kWh wiegen etwa 4,6 Tonnen.

Die 95-kWh-Batterie des Audi e-tron 55 quattro ist an einer 150-kW-Ladesäule in 30 Minuten zu 80 Prozent gefüllt. Bis zur vollständigen Befüllung des Akkus vergehen rund 45 Minuten.

(Quelle: Autobild)

Würde die E-Lkw-Batterie in mehrere Bereiche aufgeteilt, die jeweils eine Ladebuchse haben und die Lkw-Ladestation hätte pro E-Lkw mehrere Ladekabel, dann wäre der E-Lkw in 30-45 Minuten geladen.

Der E-Lkw-Fahrer würde eine der speziellen Lkw-Ladestationen anfahren und die Ladekabel einstecken, danach hätte er seine gesetzliche Pause im E-Lkw oder im Restaurant an der Ladestation.

Der Vorteil beim O-LKW ist, dass er seinen Akku auch an der Oberleitung aufladen kann. Natürlich wären Investitionen in die Infrastruktur notwendig. Dafür wären die Akkus kleiner. Mit einem 150 kWh Akku könnte man auch schon mal 100km ohne Oberleitung überbrücken.

Ich frage mich natürlich auch, warum man nicht einfach mehr in die Schiene investiert. Da kann man ganz viele „LKW“ hintereinander packen. Die Container dann an mehreren Umschlagplätzen Deutschlandweit auf LKW umladen für die letzte Meile. Aber irgendwas scheint bei der Bahn gehörig falsch zu laufen. Denn LKW scheinen trotz eigenem Chauffeur für jeden 40 Fuss-Container günstiger zu sein, sonst würde es ja keiner so machen.

Farnsworth

Man baut keine Schiene, weil niemand mehr langfristig denkt, bzw. weil kein Politiker für erst langfristig rentierende Ausgaben einstehen will; er will nur in spätestens 4 Jahren wieder gewählt werden.
Schauen Sie sich an, welche Länder wann in den Schienenverkehr investierten und sie wissen, wie langfristig man dachte. Im Moment sind das fast nur die Chinesen.
In der Schweiz hat das Volk die Politiker gezwungen, im alpenüberquerenden Güterverkehr eine Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene einzuschlagen (Alpenschutzinitiative). Das war vor etwa 20 Jahren. Jetzt beginnt die Verlagerung immer mehr zu wirken, aber die Anschlussstrecken in Deutschland und in Italien sind nicht bereit. Man braucht einen sehr, sehr langen Schnauf.
Wenn man jetzt entschieden beginnen würde, könnte man es schaffen, noch innert nützlicher Frist (ca.20 Jahre) den Güterfernverkehr fast komplett auf die Schiene zu zwingen. Ich glaube aber nicht, dass Europa oder die USA den Willen zu einen so fundamentalen Richtungswechsel aufbringen.

„Der Vorteil beim O-LKW ist, dass er seinen Akku auch an der Oberleitung aufladen kann.“

Ja, hört sich zunächst nützlich an – ich fürchte ja allerdings, dass die übertragbare Ladeleistung (zusätzlich zum Fahrstrom!) sowohl bei der O-Bus- aber auch der O-LKW-Technik eher deutlich beschränkt ist – insbesondere, wenn mehrere „im Konvoi“ streckennutzend nahe hintereinander herfahren …

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Situation in Deutschland

Wie lässt sich mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene holen? Bahnexperte Peter Westenberger sagt: Vor allem sollte endlich gehandelt werden.

… Da könnte man sich an der Schweiz orientieren: Während ein schwerer Lkw auf der A 5 nach Basel weniger als 20 Cent Maut pro Kilometer zahlen muss, wird auf der Weiterfahrt durch die Schweiz etwa fünfmal mehr fällig. …

… Während die Länder und Kommunen bei der Schiene kaum etwas investieren, haben sie beim Straßenbau teils enorme Etats. …

… Hierzulande stehen Güterzüge mindestens eine Viertelstunde im Überholgleis und verbraten beim Wiederanfahren wertvollen und teuren Strom. …

Leider fehlt beim Bund die langfristige Perspektive, und die DB selbst nimmt für Kapazitätserweiterungen kein Geld in die Hand. Zudem interessieren sich viele Verkehrspolitiker ohnehin nur für ICE-Verbindungen. Für die war der Güterverkehr nur kurz wichtig, als es in der Pandemie um die Versorgungssicherheit ging. …

(Quelle: sueddeutsche.de –> Interview)

Kurz gesagt – die Politiker reden zwar viel, machen aber so gut wie nichts und die Bahn verteilt die Milliarden rund um den Globus statt bei uns den Schienenverkehr zu verbessern.

Ich habe ja den Verdacht, dass die Automobil-Lobby seit Jahrzehnten mit Hilfe von Politikern ihre Leute bei der Bahn unterbringt, um sie langsam aber sicher aufs Abstellgleis zu fahren.

Positive Änderungen bei der Deutschen Bahn gibt es wohl erst, wenn „Die Grünen“ regieren.

Was ist das für eine Rechnung? Soll der 6-7 Akkukabel einstecken? Und eine 1 MW Leistung ist das dann doch auch. Und da steht dann aber nicht nur ein LKW 45 Minuten. Ich weiß, dass Sie derzeit gar kein Auto haben. Aber trotzdem haben Sie sicherlich schon mal gesehen, was auf den Autobahn-LKW-Parkplätzen los ist, oder?

Neben dem “völlig neuen, wassergekühlten Kabeldesign ermöglicht ein neuer Schaltschrank mit 1 MW Leistung die erhöhte Energieabgabe. Der Schaltschrank wurde speziell auf Basis von Tesla-Technologie entwickelt, um entsprechende Leistung ins eigene Supercharger-Netz einfließen lassen zu können. Mit der neuen Technologie wird es wie in der aktuellen Version keine Leistungsteilung zwischen den Ladestationen geben.

(Quelle: elektroauto-news.net – Tesla Pressemitteilung)

Wenn ein Schaltschrank 1 MW (1.000 KW) Leistung hat, dann wären das in 30 Minuten 500 kWh, also kein Problem, um mit einer 625-kWh-Batterie auf 80% (500 kWh) zu kommen.

Das mit den mehreren Ladekabeln wäre ja nur für den Fall, dass die Techniker das nicht mit einem einzigen „wassergekühltem“ Ladekabel lösen könnten.

Was die E-Lkws betrifft, dafür müsste es Extra-Ladestationen mit entsprechend großen Parkflächen geben und die müssten auch nicht direkt an der Autobahn sein, sondern könnten viel günstiger etwas weiter weg gebaut werden, ähnlich den Autohöfen – evtl. mit einem Solarpark als Partner, dann könnte bei Sonnenschein gleich Solarstrom genutzt werden.

Die Tätigkeiten eines Ingenieurs im Berufsleben umfassen: Entwurf, Planung, Konstruktion, Ausführung, Betrieb, Vertrieb und Überwachung (z. B. TÜV) von: Bauwerken, Maschinen und elektrotechnischen Anlagen aller Art, …

(Quelle: Wikipedia)

Etwas Fantasie Herr Dipl.-Ing.(FH) oder eine Weiterbildung in Sachen „Schnellladestationen“.

test

Der Ing. hat vollkommen Recht.Und die Daumen nach unten Geber offenbar nicht einmal noch Kraft eine Stellungnahme zu formulieren.Schliesslich hat jeder das Recht dazu im Forum eine eigene Meinung zu haben.
Daniel und Thorsten. Es würde und es hätte, kommt es doch noch dazu, dass ihr hier in 10 Jahren vielleicht doch mal Recht bekommt, dass es noch was Besseres gibt als H2 für Fahrzeugantrieb.
Vergesst aber zur Zeit eure pseudo Milchmädchen-Rechnungen.
Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Im heutigen Zeitpunkt gegen bestimmte Oelersatzmöglichkeiten zu wettern !
Nach allem muss geforscht werden, was dem zweckdienlich ist.
Auch wer nach aussen nicht zu allem offen ist , ist meistens nicht ganz dicht.
Passt auf, dass ihr mit eurer Meinung nicht bald aus dem letzten Loch pfeift.

Passender Antwortstil 😛
Aus dem »Straus bunten Unsinns« mal herausgegriffen:

„Vergesst […] eure pseudo Milchmädchen-Rechnungen. Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Im heutigen Zeitpunkt gegen bestimmte Oelersatzmöglichkeiten zu wettern!“

Hilft da noch Merken für Milchbubis?
Dazu vorweg vielleicht mal:

  • H2 ist KEIN Ölersatz, es ist eine sekundäre Energieform – und leider nur unter erschwerten Umständen transportfähig!
  • „Sekundärenergie ist Energie in einer von der Primärenergie in eine andere Form transformierte Energie. Sie wird […] erzeugt […], um die Energie leichter transportieren oder nutzen zu können.“

Und genau da gehe ich mit D.W., T.W. und anderen konform, wenn darauf abgestellt wird, u.a. die katastrophale Energie- und u.a. auch Kostenbilanz der Wandlung »Strom–>H2–>Strom« – soweit es irgend geht – zu vermeiden!

Und mit jedem Tag der Akkuentwicklung müßte doch auch den Interessenten einer zentralistischen Straßenverkehrs-Wasserstoffwirtschaft zunehmend klarer werden, dass sie

  • schon jetzt im PKW-Verkehr verloren haben,
  • im LKW-Verteilerverkehr ganz kurz davorstehen und
  • über Kurz oder Lang ihnen auch der Schwerlastverkehr – zumindest in EU – verloren gehen wird
Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Wolfbrecht, rede nicht von der Zukunft, von der weisst Du nicht mehr als alle anderen .Schau besser mal zurück was in den letzten 10 Jahren abgegangen ist.E Mobilität hat sich entwickelt, nur muss dies noch schneller gehen.
Auch Strom ist nur umgewandelte Energie. erneuerbare gibt es nicht…
Und ob H2 nicht Oelersatz bedeutet—-, Auch zum Speichern ist der besser als Batterien die ein Ablaufdatum haben.
Transportierbar wie Strom. Ein gesamtes Leitungssystem kann gefüllt, zusätzlich als Speicher genutzt werden.
Energie speichern vom Sommer auf Winter geht mit Batterien nicht.
Auch da müssen Alternativen her. Wir überlegen zur Zeit auch im Sommer mit dem Ueberstrom per Wärmepumpe einen im Boden befindlichen Tank ( könnte auch eine alte Güllengrube sein, Wasser zu erwärmen. Dies könnte dann im Winter wieder zum Heizen mit Wärmepumpe günstiger verwendet werden.
Es bleibt Dir aber unbenommen weiter Negativwerbung zu machen.
Bosch, Volvo, Mercedes, Hyundai, Toyota und Iveco lassen deine Sprüche kalt.

“[…] rede nicht von der Zukunft […]. Schau besser mal zurück was in den letzten 10 Jahren abgegangen ist.“

Oach, das ist ja einfach 🙂
Im Juni 2012 habe ich – fast vorrausschauend, gell? – ein erstes BEV probegefahren und hatte wenig später das Glück, ein solches als neuwertiges Gebrauchtfahrzeug erwerben zu können 😛
Und genau mit diesem (LFP!-) Akku – erste Inbetriebnahme 11/2011 – fahre ich heute noch >9 Monate im Jahr >95% der damaligen Nenn-Reichweite.

Schon wir doch mal über 20 Jahre zurück in die 1990er-Jahre, da waren die Autohersteller weltweit dabei das E-Auto einzuführen – wahrscheinlich gäbe es heute Verbennerautos nur noch als Oldtimer – aber die Erdöl- und Verbrenner-Lobby hat das kalifornische Gesetz in den USA zu Fall gebracht.

Und jetzt fangen wir sozusagen wieder von vorne an bei den Elektroautos.

Ein erneute Sabotage durch die Erdöl- und Verbrenner-Lobby dürfen wir nicht noch einmal zulassen, auch nicht von den Nebelwerfern der Wasserstoff-Lobby, die sich Ökostrom von Bürgern und kleineren Firmen finanzieren lassen will.

So – nach 89 Kommentaren drehen wir uns hier wohl ein wenig im Kreis.
Dem Diplomingenieur (FH) und Herrn Müller möchte ich noch einmal meinen ersten Kommentar in diesem Threat in Erinnerung rufen – und daran haben auch die 89 hitzigen Wortgefechte nichts geändert:
Die Wasserstofflobby lügt uns den grünen Wasserstoff ins Leben – und an den angeblich grünen Wasserstoff kann ich nach allem hier gelesenen immer noch nicht glauben.
Das wir ineffizienten grauen Wasserstoff als Zwischenspeicher für die „Dunkelflaute“ brauchen werden, das weiß auch der überzeugteste Batteriefan – aber eine Bitte an die Wasserstoff-Jünger:
“bitte hört mit der Lüge von 100% grünem Wasserstoff auf – den wird es hier in Deutschland noch sehr lange Zeit nicht so geben“
– melde mich aus diesem Threat ab – für sinnlose Wortgeplänkel ist mir meine Lebenszeit nämlich zu schade.

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, wird es langfristig in der ganzen Welt nur noch grünen Strom und grünen Wasserstoff geben. Grauer H2 wird schon wegen CO2-Abgaben auf Dauer keine Chance haben. Und wenn Sie Ihre Lebenszeit sinnvoll einsetzen wollen, dann lesen Sie mal das Buch von Karl-Heinz Tezlaff über Bio-Wasserstoff. Zum Einstieg reicht aber auch die Website.
Und ich habe lange gewartet, bis ich wieder mal in eine Diskussion eingestiegen sind. Denn Tesla-Fan-Boys sind ideologisch voreingenommen und mit Nichts zu überzeugen.

Karl-Heinz Tetzlaff ist die richtige Schreibweise.

Reine Verschwörungsmythen. Mein Bosch/Motorola-Handy von 1994 kostete CHF 1’300.-. Dann hat mir die Firma noch einen grösseren Akku (NiCd) für ein paar Hundert Franken dazu spendiert. Ich schätze ihn auf max. 10 Wh.
So, jetzt konzipieren Sie mal mit solchen Akkus ein Auto, dass für unter 50’000.- Euro mehr als 200km fährt – das sind ja wohl sehr bescheidene Anforderungen und ergäben wohl noch keinen Verkaufsschlager.
Rein unmöglich. Mit einer Überschlagsrechnung komme ich auf einen Akku-Preis von etwa 45’000.-.
Die Wahrheit ist ganz einfach. Die klassischen Hersteller haben all die zahlreichen Pilotprojekte für Elektro-PKW darum alle wieder eingestellt, weil sich damals aufgrund der zu hohen Batteriepreise pro kWh kein brauchbares BEV zu einem vertretbaren Preis herstellen liess. Noch heute lässt sich ein BEV ohne massive Förderung fast nicht verkaufen, obwohl die Batteriepreise seit damals sicher um den Faktor 10 gefallen sind.
Also hört doch mal auf mit diesen dummen Verschwörungsmythen.

In den 1990er-Jahren gabs das Elektroauto Hotzenblitz (2 Sitze plus 2 Notsitze).

Die originale Traktionsbatterie des Hotzenblitz bestand aus 14 wartungsfreien Blei-Gel-Akkumulatoren mit je 12 und 60 Ah, die eine Traktionsspannung von 168 V und einen nominalen Energiegehalt (Nennkapazität) von 10 kWh ergeben und etwa 350 kg wiegen.

In überarbeiteten Versionen wurde der Hotzenblitz mit anderen Akkumulatortypen wie Nickel-Cadmium-Akkumulatoren, Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren, Lithium-Ionen-Akkumulatoren oder Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren ausgerüstet und erzielte damit Reichweiten von 100 bis 150 km auf der Landstraße. … Das Leergewicht sinkt je nach Art und Größe der Traktionsbatterie um 70 bis 200 kg, …

Er hat eine Nennleistung von 12 kW (16 PS) und eine kurzzeitige Spitzenleistung von 16,5 kW[23]. Das Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ungefähr 100 km/h.

Der Preis der handgefertigten Fahrzeuge der Vorserie lag bei 32.000 DM für das Basismodell Buggy und erreichte für das Modell City mit Türen, Hardtop und vier Sitzen 54.000 DM.

(Quelle: Wikipedia)

Preisindex 1996 = 76,1 – 2020 = 105,8 (Quelle: finanz-tools.de)

32.000 DM geteilt durch 1,95583 (DM-Euro-Umrechnung) sind 16.361,34 Euro.
16.361,34 Euro / 76,1 (Index 1996) x 105,8 (Index 2020) = 22.746,78 Euro.

Hotzenblitz – in Kleinserie gefertigt, kostete 1996 umgerechnet 16.361,34 Euro.

Wie M.M. sagt. Keiner würde sowas kaufen.

Man betreibt Wortglauberei wenn man keine technischen Argumente hat. H2 ist ein Energieträger (33,3 KWh/Kg), wie Öl (ca. 10 KWh/Ltr.) auch. Sie können H2 Verbrennen, wie Öl auch, um die Energie nutzbar zu machen. Die Nutzung von H2 in einer FC dürfte aber sinnvoller sein. Wenn H2 in LKW genutzt wird, ersetzt es Öl. Auf dem Niveau sollten Sie nicht mit mir diskutieren.
Und wir diskutieren hier auch über den Sinn einer Wasserstoffwirtschaft. Aber Teslafans kommen über das Teilthema E-Mobilität nicht hinaus. Sie haben auch kaum Wissen aus der Energiewirtschaft, wollen aber prinzipiell gegen H2 hauen.
Und ob sich H2 oder Akkus beim Schwerlastverkehr durchsetzen wird, kann keiner mit absoluter Sicherheit wissen und behaupten. Das hängt von vielen Faktoren ab.
Vielleicht sollten hier einige mal etwas über ihren Diskussionsstil nachdenken.
Man muss auch mal was stehen lassen, mit dem man sich noch nicht tiefer auseinandergesetzt hat.

Ich bin nicht wie Sie der Meinung, dass H2 das Beste in der E-Mobilität ist. Akkus sind die erste Wahl in vielen Fällen, aber nicht die einzige sinnvolle Möglichkeit. So wie es derzeit Diesel- und Benzinfahrzeuge gibt, wird es in Zukunft BEV und FCEV geben. Und nicht in allen Regionen der Welt im gleichen Maße verteilt. In Europa werden BEV auch in vielen Jahren sicherlich völlig überwiegen, zumindest in Klein- und mittelgroßen Fahrzeugen.

Warten wir einfach mal die Akkuentwicklung ab und bleiben weiter auf Augenhöhe mit den Asiaten was die Technologieoffenheit anbelangt. Was anderes wäre für ein High-Tech-Land sehr gefährlich. Forschung und Entwicklung ist ein dauerhafter und wertvoller Prozeß.

Sie sollten mehr nachdenken, wenn Sie rumfaseln. Und vor allem sollten Sie mal anfangen Kommentare richtig zu lesen. Ich habe nur zum Ausdruck gebracht, dass sich an der notwendigen Energiemenge und an der aufzubringenden Leistung nichts ändert. 1 MW bleibt 1 MW nur für einen LKW. Da ich im Gegensatz zu Ihnen nicht nur Träume, sondern auch oft real Projekte entwickelt und viel investiert habe, kann ich als erfolgreicher Unternehmer über solche dümmlichen Sprüche nur lachen. Sie wurden als Metallschleifer in Frührente geschickt und langweilen sich nun. Sie Träumen von einer Erdwärmepumpe mit Ganzjahresselbstversorgung durch PV, heizen aber immer noch mit Öl. Sie haben das Haus, außer dem Dach, immer noch nicht gedämmt. Bewegen sich intensiv in einem Forum über E-Mobile und haben nicht mal ein Fahrzeug.
Und so jemand schreibt mir was von Fantasie und was einen Ingenieur so ausmacht.

Ich war nicht in der Entwicklung tätig.

Ich habe nur die Sonderwerkzeuge für die Zulieferer, u.a. auch die der Autohersteller, nach Zeichnungen gefertigt, damit diese Zulieferer der Preisdrückerei der Hersteller standhalten konnten, in dem sie möglichst lange mit den Werkzeugen und mit möglichst wenig Einspannvorgängen maßgenaue Werkstücke herstellen konnten.

Das war mein Beitrag, damit aus der Entwicklung ein kostengünstiges Produkt für die Hersteller wird, das sich im Wettbewerb behaupten kann und auch Rendite abwirft.

Trotz Niedrigzins und KFW-Förderung kann ich mir keine neue Heizung plus Vollwärmedämmung leisten, die bei dem alten Haus zu Schimmel führt, was wiederum neue Kosten verursacht. An der gedämmten Aussenfassade würden sich Algen bilden, wenn die Fungizide in der Fassendenfarbe vom Regen ausgewaschen sind und in 20 Jahren ist das ganze Styropor dann Sondermüll, der teuer entsorgt werden muss – diese Art vom Umweltschutz ist mehr als fraglich.

Rechnen kann ich und bei etwa 1.000 Euro im Jahr (+/-) für Strom und Heizöl insgesamt, kann ich gar nicht soviel einsparen, dass sie auch nur eine der Maßnahmen (Fassadendämmung, neue Heizung oder PV-Anlage) rechnet.

Diese Art von Umweltschutz muss man sich auch leisten können.

Die Berufsbezeichnung ist nicht „Metallschleifer“, sondern war früher „Werkzeugschleifer“, dann „Schneidwerkzeugemechaniker“ und seit 2018 „Präzisionswerkzeugmechaniker“.

Im Schwerpunkt Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik befasste sich der Schneidwerkzeugmechaniker vor allem mit der Herstellung und dem Nachschärfen von Werkzeugschneiden, insbesondere von Bearbeitungswerkzeugen zur spanenden Fertigung auf Werkzeugmaschinen. Dieses sind unter anderem Bohrer, Sägen oder Fräser.

(Quelle: Wikipedia)

Ich habe 24 Jahre lang Sonderwerkzeuge in Kleinserie nach Zeichnungen der Kunden gefertigt, anfangs waren der Chef und ich die Einzigen, die Sonderwerkzeuge auf neuen Maschine gemacht haben, die Anderen haben die Standardwerkzeuge auf den älteren Maschinen nachgeschärft.

Nach und nach wuchs die Firma und zog in ein neues Gebäude, irgendwann hat der alte Chef die Firma an einen Jüngeren übergeben, der hat dann mehr und mehr computersteuerte Präzisionswerkzeugschleifmaschinen gekauft und das Gebäude erweitert.

Ich bin nicht in Frührente, dafür war ich wohl noch zu gesund, sondern im „Vorruhestand“ und ich bin froh darüber, dass ich nicht bis zum Umfallen gearbeitet habe und mich auch nicht auf dem Arbeitsamt schikanieren lassen musste.

Schimmel nach einer Dämmung gibt es nur, wenn es zum einen Wärmebrücken gibt und zum andern Feuchtigkeit an diesen Stellen Kondensieren kann. Stand der Technik ist deshalb ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. Da Sie selber richtig lüften können, können Sie darauf verzichten. Fungizide braucht man nicht bei richtiger Materialwahl.
Sie bestätigen übrigens indirekt meine obige Aussage, dass es sehr lange dauern wird, bis der riesige Immobilienbestand überwiegend Passivhausstandard erreichen wird, wenn das überhaupt jemals sein wird. Denn sehr vielen Menschen wird es gehen wie Ihnen, dass man sich diesen Umweltstandard gar nicht leisten kann.
Sie träumen von Autarkie, die in Ihrem Altbau undenkbar teuer ist und auch nicht kommen wird. Vergessen Sie Ihren Traum von PV + Erdwärmepumpe + überdimesionalen Batteriespeicher als saisonalen Speicher für die WP. Dazu bräuchten Sie nämlich auch noch eine Komplettsanierung des Gebäudes. Da wäre Abriß und Neubau wahrscheinlich günstiger.
So und jetzt kommt der mittelfristige Lösungsansatz, denn irgendwann geht Ihre Ölheizung kaputt und kann nicht durch eine neue Ölheizung ersetzt werden (ab 2026). Freunden Sie sich lieber mit dem Gedanken H2 aus der Erdgasleitung ins Haus an, da brauchen Sie nicht sanieren. Statt einer Gastherme eine nicht teurere PEM-FC aus einer leider noch nicht existierenden Massenfertigung, mit der Sie Strom und Wärme erzeugen (momentan gibt es nur unsinnige H2-Lösungen). Den überschüssigen Stromanteil verwenden Sie zum Heizen. Sie bekommen ausreichend hohe Vorlauftemperaturen hin und brauchen keine Fußbodenheizung.
Und wenn Sie die benötigte Wärmemenge senken möchten, können Sie als handwerklich begabter Vorruheständler selber eine Wärmedämmung der Wand anbringen. Statt Styropor nehmen Sie Mineralwolleplatten. Es reichen Ihnen 8-10cm um einen ausreichend guten U-Wert der Wand zu erreichen. Vielleicht gehen Sie mal vorher ein paar Monate bei einem Gipser auf Minijobbasis joppen um das Notwendige zu erlernen. Das ist sinnvoller als den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen und zu kommentieren. So kommen Sie eher vorwärts. Ich empfehle Ihnen also einen Strategiewechsel.

Habe per Online-Rechner grob die Ersparnis der Fassadendämmung berechnet.

DämmCheck: Dämmung prüfen.

Dach, Fassade oder Keller dämmen? Finden Sie heraus, welche Dämmung zu Ihrem Haus passt und wie schnell sie sich rechnet:.

Einstellungen:

Einfamilienhaus, freistehend, Steildach mit ausgebautem Dachgeschoss.

Da es ein älteres Baujahr ist, habe ich als Baujahr 1900 und 1960 getestet.

Dämmung der Fassade = 19%.

Dämmung Fassade / Dach = 32%.

Dämmung Dach = 13%.

(Quelle: co2online.de)

Mein Heizölverbrauch (nur Wärme):

2017 – 832 Liter – 682,18 Euro
2018 – 830 Liter – 689,22 Euro
2019 – 767 Liter – 572,46 Euro
2020 – 548 Liter – 322,61 Euro

Beim meinem Heizölverbrauch macht sich der Klimawandel positiv bemerkbar, so dass ich wohl noch etliche Jahre unter der 1.000-Euro-Grenze bleiben werde.

Dachdämmung ist schon vorhanden, eine Fassadendämmung würde 19% Ersparnis bringen, da wären bei 700 Euro im Jahr gerade mal 133 Euro gespart oder in 30 Jahren nur 3.990 Euro – da rechnet sich wohl auch keine DIY-Dämmung.

Ich schrieb, „wenn Sie die benötigte Wärmemenge senken möchten“. Also möchten Sie nicht, da Sie scheinbar nur das Wohnzimmer ihres Altbaus beheizen. Oder haben Sie noch einen zusätzlichen Holzofen?
Das eigentliche Thema lassen Sie außen vor und lenken wieder geschwätzig ab. Was ist ihre sinnvolle wirtschaftliche Lösung, wenn die Ölheizung am Ende ist?

Es gibt im 1.Stock einen Ölofen, der Wohnzimmer, Küche und Flur mit Minibad alleine heizt. In der Küche gibts noch einen kleinen Holzbeistellherd, der nicht mehr genutzt wird, sondern nur noch als Ablage dient und für einen evtl. Notfall.

Im Dachgeschoss gibt es 2 Schlafzimmer und einen Flur sowie einen Ölofen, der aber auch nicht mehr genutzt wird. Darüber ist noch ein Bühnenraum.

Im Erdgeschoss steht ein Holzofen, der nur an Frosttagen angeheizt wird, damit die Wasserleitungen nicht einfrieren. In der Waschküche gibt es einen Waschkessel, der mit Holz geheizt werden kann, der seit Jahren ausser Betrieb ist.

Vor gut 25 Jahren wurde der 1.Stock noch mit Holz und Kohle beheizt, aber das wurde mir zu mühsam und staubig war die Sache auch, deshalb wurde ein kleiner Ölofen mit zentraler Versorgung vom Handwerker installiert. Dabei wurde auch der Ölofen im Dachgeschoss an die zentrale Versorgung angeschlossen.

Wirtschaftlich sinnvoll ist für mich nur der jetzige Zustand, also mit Ölofen und ohne Fassadendämmung.

Eine Fassadendämmung sollte nicht in Eigenleistung angebracht, sondern von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Auch die Planung sollte unbedingt von einem Energieberater übernommen werden. Es kann darüber hinaus sinnvoll sein, dass dieser auch die Umsetzung fachlich begleitet.

(Quelle: co2online.de)

Eigenleistung wird nicht empfohlen und mit über 60 Jahren kommt für mich das DIY-Verfahren sowieso nicht in Frage. Allein um die Gerüstkosten über die Ersparnis herein zu holen, würde ich über 10 Jahre brauchen und dazu noch das ganze Material.

Das Wichtigste in Kürze:

Ein effektiver Wärmeschutz, sprich das Haus zu dämmen, spart viel Heizenergie. Ob es sich auch finanziell lohnt, hängt vom Einzelfall ab.

Weniger aufwändig als die Fassadendämmung sind die Dämmung von Dach und Kellerdecke. Hier können Sie teilweise auch selbst Hand anlegen.

(Quelle: verbraucherzentrale.de)

Wenn die Einzelofen-Ölheizung aus dem Bestandsschutz fallen sollte, keine Reparatur oder eine Härteregelung möglich wäre, dann müsste ich eine andere günstige Heizung suchen – aber da halte ich mich an „kommt Zeit, kommt Rat“.

Umweltschutz muss man sich leisten können – ich kann mir ganz einfach keine Wärmedämmung plus kein modernes Heizsystem leisten.

Nachtrag:

Ergänzend zum (noch nicht freigeschalteten) längerem Beitrag – im Erdgeschoss war früher ein kleiner Laden, der Raum dient heute als Lager für Werkzeuge und kleinere Maschinen meines Neffen, ausserdem ist er Winterquartier für Kakteen.

Neben der Waschküche ist ein kleiner Raum mit Gefrierschrank, Werkzeugregal und Kohlelager, dessen Abdeckung als Werkbank dient. Eine Treppe tiefer ein kleiner Gewölbekeller, über diesem ein Zwischenraum und darüber der Balkon (3x5m).

Damit will ich das Thema „mein Haus“ abschliessen – und diesen Artikel.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Ford stellt Mustang Mach-E für Polizei in USA und Großbritannien vor
Volvo: XC40 Recharge jetzt auch mit Frontantrieb
Fiat 500: Mehr Ausstattung für den Elektro-Flitzer
126
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).