Für Autos Bis 1.000 Volt: Elexon präsentiert neue intelligente DC-Schnellladesäule mit bis zu 150 kW

Für Autos Bis 1.000 Volt: Elexon präsentiert neue intelligente DC-Schnellladesäule mit bis zu 150 kW

Copyright Abbildung(en): Elexon Charging

Das Aachener Unternehmen Elexon, Full-Service-Anbieter im Bereich der Elektromobilität, hat jüngst eine neue DC-Schnellladesäule vorgestellt. Mit Ladeleistungen von 2 x 75 kW und 150 kW inklusive optionaler Umschaltung der Ladeleistung auf einen Ladepunkt sollen alle E-Autos zwischen 200 und 1.000 Volt die maximal verfügbar Ladeleistung in kürzester Zeit erhalten.

Über 2,70 Meter hoch, und 93 cm breit – die neue DC-Doppelladesäule Elexon sticht sicherlich heraus, nicht nur optisch. Dank des Designs konnte laut Unternehmen eine optimale Kabelführung und hohe Kabelaufhängung realisiert werden. So hängt das Kabel nicht am Boden, sei dank der „Flügel“ optimal geschützt und Schäden durch versehentliches Darüberfahren oder zerbrochene Stecker sollen nun auch der Vergangenheit angehören, erklären die Aachener. Auch das Handling durch die Kabelführung von oben sei kraftsparender und die Nutzung selbst bei über fünf Metern Kabellänge deutlich komfortabler, heißt es weiter. Und egal, wo die DC-Doppelsäule montiert werde, verspricht das Unternehmen eine angenehme Geräuschkulisse „ohne störende Auswirkungen auf die Umgebung“.

Zudem sollen LEDs mit Komponenten aus der Straßenbeleuchtung auch nachts eine taghelle Umgebung ermnöglichen, automatisch ausgelöst dank Helligkeitssensoren. „Funktionalität und Design sind keine Kriterien, die sich ausschließen müssen. „Unsere Ladesäule verbindet intuitive Benutzerführung mit kraftsparendem Handling und ressourcenschonender Produktion“, erklärt Olaf Elsen, Head of Business Development. Ein beleuchtetes 7-Zoll-Touch-Display unterstütze die intuitive Bedienung. Moderne SiC-Halbleitertechnologie sichere obendrein den sehr hohen Wirkungsgrad von mehr als 95 Prozent. Dank Siliziumkarbid-Halbleitern lasse sich deshalb der Strom mit einem geringeren Wärmeverlust umwandeln und erhöhe folglich den Wirkungsgrad der Ladesäule. 

Umschaltintelligenz mit Zeitgewinn 

Nach zweijähriger Entwicklung biete die Kombination aus neuer Hardware und hausinterner Softwareentwicklung einen modularen Aufbau, der es ermögliche, sich an die jeweiligen Anforderungen der Flotte, beziehungsweise der Autos, anzupassen. So können Flottenbetreiber und Einkäufer ihre Ladeinfrastruktur unabhängig von den Volt-Angaben ihrer Fahrzeuge planen, da die neue DC-Schnellladesäule selbst erkenne, welche maximale Spannung die Autobatterie des zu ladenden Autos besitzt und auf die optimale Spannung umschalte.

Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht, würde die Ladezeit Im Gegensatz zu anderen Systemen am Markt nicht stark reduziert, egal ob das Auto mit 400 oder 800 Volt ausgestattet ist. „Unser Hauptaugenmerk bei der Entwicklung lag darauf, den Ladevorgang für den Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten, unabhängig davon, welches Fahrzeug er fährt. Für Firmen bedeutet dies, eine zukunftssichere Investition in nachhaltige Ladeinfrastruktur“, merkt Geschäftsführer Marcus Scholz an. Wie auch alle anderen Elexon-Produkte soll auch die neue Ladesäule zu einhundert Prozent in Deutschland entwickelt und hergestellt werden.

Quelle: Elexon – Pressemitteilung

Über den Autor

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

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Weiß nicht was das soll, Ionity hat bis 920 V bei 500 A, was theoretisch 450 kW Ladeleistung ermöglicht. Der Taycan nimmt heute schon echte 270 kW. Da ist man mit 150 kW doch recht schwach unterwegs.

Schade, dass sie sich an den niedrigen Schnarchladeraten des VW-Konzerns orientieren.
150kW reichen zwar für ID. 3 und 4, Audi, Skoda & Co., welche bereits damit überfordert sind, sind aber bereits völlig veraltet und nicht mehr Stand der Technik.
1000V, besser 1500V, sind OK, dann aber mit Ladung jenseits der 250kW.
Schnellladung ist ein wichtiges Instrument, und 100km Reichweite in 5 Minuten sollten absolutes Minimum sein.

Ich denke, du meinst den e-up. Die MEB-Fahrzeuge mit großem Akku sollen ja jetzt das Update auf 175 kW bekommen. Wenn die Säulen also kommen, sind sie nur noch für alte Tesla und natürlich für die LFP-Tesla schnell genug.

Vielleicht solltest Du Deinen Leasing Porsche lieber mit Diesen 150 kW laden – dann hält der Akku wahrscheinlich etwas länger 😉

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