Zwischenstand des Umweltbonus zum 29. Februar 2020

Zwischenstand zum Umweltbonus

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Die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride – umgangssprachlich Umweltbonus –wurde im Juni 2019 offiziell bis Ende 2020 verlängert; seit Februar 2020 greift die Erhöhung der Kaufprämie. Festhalten lässt sich, dass im Februar 2020 5.992 neue Anträge hinzugekommen sind, damit 3.270 Anträge weniger als im Monat zuvor. Im Detail betrachten wir diese nachfolgend.

179.473 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende Februar 2020 gestellt

179.473 Förderanträge wurden bis Ende Februar 2020 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb haben sich somit im Februar um die eingangs erwähnten 5.992 Anträge erhöht.

Im Detail sieht man, dass 3.509 Anträge für Elektroautos, 2.482 Anträge für Plug-in-Hybride sowie ein Förderantrag für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Sowohl bei den Anträgen für E-Autos und PHEV liegt man damit über dem Vormonatsniveau. Die Anträge für den Umweltbonus bei Brennstoffzellen-Autos liegen unter dem gewohnten Niveau der Vormonate.

117.887 Anträge für reine E-Autos, 61.473 für Plug-in-Hybride und 113 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

117.887 Anträge für reine E-Autos, 61.473 für Plug-in-Hybride und 113 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 179.473 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Seit Februar gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro.

Bisher werden Elektroautos nur bis zu einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro gefördert. Diese Deckelung wird künftig bei 65.000 Euro stattfinden. Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen. Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride.

Anträge nach Antragsteller im Detail im Februar 2020

Knapp unter 180.000 gestellte Anträge für den Umweltbonus kann man durchaus als positiv ansehen. Wie sich diese im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt.

Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

  • Privatperson: 74.140
  • Unternehmen: 102.093
  • Stiftung: 129
  • Körperschaften: 866
  • Vereine: 820
  • Kommunaler Betrieb: 1.221
  • Kommunaler Zweckverband: 204

Das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen behält weiterhin die starke Ausprägung zum Vorteil der Unternehmen bei. So zeichnen sich Unternehmen für knapp 57 Prozent der gestellten Anträge verantwortlich. Mit einem starken Zuwachs zum Jahresende 2019. Mittlerweile gilt auch die Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert und sogar auf 0,25 Prozent-Punkte herabgesenkt.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle im Februar 2020

Betrachtet man die Anzahl der gestellten Anträge für den Umweltbonus nach Hersteller ergibt sich folgendes Bild im Februar 2020. An vorderster Front steht weiterhin BMW (27.369), gefolgt von Renault (22.737) und Volkswagen (22.212), welche damit Volkswagen (22.212) hinter sich halten können. Darauf folgt smart (17.238) welche im Januar 2020 noch den dritten Rang inne hatten.

Darauf folgt Mitsubishi, welche StreetScooter (11.490) mit 12.326 gestellten Anträgen erneut hinter sich lassen. Interessant ist die Tatsache, dass Mitsubishi seine Anträge zum größten Teil dem Outlander PHEV zuordnen kann. Bereits im September 2019 hat sich Tesla an Hyundai vorbei geschoben und hält auch im Februar 2020 mit 11.325 Anträgen gegenüber 10.493 Umweltbonus-Anforderungen die Stellung. Mittlerweile hat sich Mercedes-Benz mit 10.720 gestellten Anträgen im Ranking zwischen die beiden Unternehmen gedrängt. Das Schlusslicht bildet Ende Februar AUDI mit 8.413 Anträgen.

Beim Ranking der Anträge für den Umweltbonus für einzelne Modelle ergibt sich im Februar 2020 folgendes Bild:

  • Renault ZOE (21.241)
  • BMW i3 & i3s (15.213)
  • Mitsubishi Outlander PHEV (12.260)
  • VW e-Golf (12.025)
  • Smart ForTwo EQ (11.625)
  • StreetScooter Work/Work L (11.490)
  • Tesla Model 3 (9.010)
  • Audi A3 e-tron (6.756)
  • BMW 225xe (6.682)
  • smart ForFour EQ (5.613)

Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

  • Baden-Württemberg: 29.110
  • Bayern: 33.437
  • Berlin: 6.218
  • Brandenburg: 3.245
  • Bremen: 920
  • Hamburg: 3.633
  • Hessen: 13.879
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1.424
  • Niedersachsen: 14.344
  • Nordrhein-Westfalen: 48.008
  • Rheinland-Pfalz: 7.606
  • Saarland: 1.545
  • Sachsen: 4.680
  • Sachsen-Anhalt: 2.135
  • Schleswig-Holstein: 5.779
  • Thüringen: 3.463
  • Sonstiges (Ausland): 47

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)

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