10 Tipps für den Kauf eines Elektroautos: Darauf solltest du achten!

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Mit unserer Arbeit auf dem eMobilitätBlog wollten wir potentiellen Käufern eines Elektrofahrzeuges helfen die für sie richtige Entscheidung zu treffen. Wir haben in dieser Zeit viele, sehr interessante Menschen kennengelernt, die von ihren Erfahrungen mit Elektroautos berichtet haben. Viele haben uns Tipps für den Kauf und Betrieb eines Elektroautos gegeben. Aus diesen Gesprächen und meinen eigenen Erfahrungen beim Test der diversen Elektrofahrzeuge habe ich meine Top 10 an Tipps für den Kauf eines Elektroautos zusammengestellt.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber sie soll helfen, die Entscheidung zum Kauf eines elektrischen Fahrzeugs quasi stressfrei vorzubereiten. Der Kauf eines Elektrofahrzeuges ist ein spannender und wichtiger Schritt. Für dich als Käufer, für deine Familie und Umgebung und ganz sicherlich auch für deine Nachfahren. Es lohnt sich.

Elektroauto kaufen: Wichtige Tipps!

Den letzten Punkt möchte ich zunächst ein wenig ausführen, bevor wir fünf weitere Tipps beim E-Auto-Kauf betrachten. Gedanken die man sich über die Leistung machen sollte: 

Wie viele Kilometer fahre ich zu meiner Arbeitsstelle am Tag? Und natürlich auch wieder zurück. Welche Reichweite benötige ich zusätzlich für die Schule der Kinder? Wie sieht es aus mit dem Sportprogramm am Nachmittag oder dem Wochenendausflug. Nur eine kleine Anmerkung hierzu: die durchschnittlich gefahrene Strecke eines deutschen Autofahrers ist täglich weniger als 40 Kilometer, ganz gleich ob Stadt oder Land.

Welche Größe sollte mein Elektroauto haben? Reicht ein Smart mit zwei Sitzen oder benötige ich doch den Tesla Model X mit seinen sechs Sitzplätzen? Das ist dann letztlich auch eine Frage des Geldes, klar. Aber vielleicht ist in einer Familie ein kleiner Stadtflitzer mit 5 Plätzen ein guter Zweitwagen zum Start…

Weitere wichtige Tipps beim E-Autokauf

Ein Gedankengang zum Abschluss

Bleibt mir zum Abschluss der folgende Rat: erinnere dich daran, dass du diese Entscheidung bei allem Spaß am neuen Fahren auch aus Umweltgründen machst. Deine Kinder, deine Enkel oder deren Kinder werden davon profitieren, dass du als einer der Ersten in Deutschland den Mut zur Veränderung gehabt hast. Werde Teil einer faszinierenden, neuen Mobilität.

Über den Autor

Ich plädiere für mehr E-Motion beim Umstieg auf die E-Mobilität und freue mich, hier über meine persönlichen Erfahrungen mit elektrischen Fahrzeugen berichten zu können. Als Unternehmer helfe ich Mobility Startups bei ihren Wachstumsfragen und unterstütze ‚Grown-ups‘ bei ihrer Suche nach Innovationen.

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Die Tipps sind gut. Meine Ergänzungen aus der Praxis:
Wenn möglich, die eigene Wallbox mit eigener (kleinerer) Photovoltaik- Anlage unterstützen,
wenn als Hauptfahrzeug gedacht und man ein Fahrzeug mit einer Reichweite von 300 bis 400 km auswählt, ist Reichweitenangst ein unbekanntes Fremdwort (Tipps für Ladekarten/ -Apps s.o. – ohne die geht es nicht),
bei der Fahrzeugauswahl nicht nur auf die Reichweite schauen, sondern auch auf Reichweiten- förderliches Zubehör wie Wärmepumpe (wenn nicht nur Kurzstreckenfahrten angedacht werden) und die Überlegung: Lader ein- oder dreiphasig? Beides kann Sinn machen, aber man ärgert sich doch, wenn mal eine etwas schnellere AC- Ladung passend wäre 😉

Ich frag‘ mich immer, wie eine PV-Anlage eine Wallbox groß unterstützen soll. PV-Anlagen erzeugen grundsätzlich nur tagsüber Strom (genauer Energie). Nur steht das eigene E-Auto in dieser Zeit meist beim Arbeitgeber auf dem Parkplatz. Und wenn man abends heimkommt und der E-car anstöpselt, gibt’s meist keine oder nur geringe Energiemengen, es sei denn, man hat eine stationäre Batteriespeicher zusätzlich zur PV-Anlage installiert. Dann allerdings, in der gleichen Kapazitätskategorie, wie die des E-Autos.

Finger weg von Plugsurfing!!!
Da wird unberechtigt Geld eingezogen, mühsam es zurück zu holen.
Abrechnungen sind nicht zu Überprüfen, durcheinander, nicht identische Rechnungsnummern und falsch.
Teilweise werden nach 8Monaten noch Rechnungen ausgegraben die man nicht mehr nachvollziehen kann.
Über ADAC Ladekarte holen, mit EnBW tanken, alles top transparent und preiswert.

Als Tipp: meine Familie und ich machen den Wochendeinkauf im an dem Supermarkt der eine kostenfreie Ladestation anbietet. Mit der geladenen Strommenge fährt meine Frau die ganze Woche zur Arbeit und das Auto ist auch noch am Wochenende noch unterwegs.

Ich persönlich bevorzuge plug in hybride…
Damit kann man die täglichen fahrstrecken elektrisch zurücklegen!
Und falls nötig kann ich von jetzt auf gleich eine lange strecke zurücklegen falls wirklich nötig (z.b. familienangehörige im kh oder sonstige dringende notfälle wo man nicht unbedingt stundenlang an ladestationen verbringen will)
Ein weiterer vorteil des plug ins ist auch der geringe ladestrom…
Hier reichen z.b. für einen eigene pv 5 kw vollkommen aus…..
Hier kann ich mit geringem ladestrom das fahrzeug mit eigenen strom laden!
In kurzer zeit versteht sich…
Zusätzlich kann auch im haushalt noch die waschmaschine, wärmepumpe und der geschirrspühler damit versorgt werden….
Es muss halt immer auch die reichweite mitbetrachtet werden….
Die eigene elektrische reichweite ist bei plug in gering und muss halt berücksichtigt werden…
Ich benötige hier bei meinem plug in prius im jahr in etwa eine tankfüllung (40l benzin) und fahre doch auch 10 000 bis 13 000 km! Der strom kommt zu 90% aus eigener photovoltaik in verbindung mit einem hausinternen stromspeicher!
Für mich vollkommen ausreichend und richtig günstig im unterhalt!
Und ich denke wenn auch der benötigte strom zur fortbewegung am eigenen hausdach produziert wird dann kann man nicht mehr von schmutzigen strom reden…. 😉
Muss halt im eigenen nutzen betrachtet werden wie man es nutzt bzw. Nutzen kann!
Aber aus meiner sicht aus kann ich die vielen kritiken an plug in hybriden nicht verstehen…
Gerade wenn man es sich kauft wird man es auch nutzen wollen! 🙂

Hybride zu fördern heißt, Verbrenner die unseren Planeten verschmutzen mit Steuergelder zu fördern, ist ein Skandal. Da ist unsere Regierung wie so oft vor der Auto-Industrie eingeknickt.
Mit den Fördergeldern die man für die Hybrid Verbrenner rausgeschmissen hat, hätte man so viel mehr E-Fahrer unterstützen können, die es Ernst mit der Umwelt meinen

Hybrid ist mit sicherheit – so wie @viva88 ihn nutzt – eine Option. Leider hast du i.d.R. Recht denn der PlugInHybrid wird fast immer nur zum Abgriff von Förderung bzw steuerliche Vorteilen genutzt.
Aber sei sicher: Diese Antriebsform hat so viele Nachteile und so hohe Kosten, dass er sich quasi von alleine erledigen wird. Wenn erst mal die breite Mehrheit der Nutzer gemerkt haben, dass sie sich mit ihm einem hohen Kaufpreis, hohen Gesamtverbrauchs sowie hohe Wartungs- und Reparaturkosten eingefangen haben und sehen, dass BEV völlig problemfrei sind und Reichweitenangst sowas von kindisch ist wird sich da ändern.
Akkukosten sinken, das Ladenetz wächst rapide, BEV werden Alltagserlebnis und preiswerter – und PlugInHybride werden als Gebrauchtfzg für den Privatmann ziemlich uninteressant sein.
Damit bricht Leasing ein ..

Warten wir es ab ..

Mein Tipp:
wenn Ihr in einer Großstadt wohnt mit zahlreichen Mobilitätsangeboten, carsharing, ICE Anbindung usw. nutzt das Ende des Verbrennungsmotor um das eigene Auto ganz abzuschaffen.
nur so habt Ihr eine Chance, wirklich etwas für den Planeten zu tun.
Und wenn es doch unbedingt das eigene Auto sein muss, kauft Euch was halbwegs Ressourcen schonendes mit kleinen Akku für die täglichen Fahrten und nehmt für die Langstrecke die Bahn oder ein car Sharing Auto.
Nein, ein Tesla Model S,X,3 ist NICHT umweltfreundlich und schon garnicht nachhaltig. Zwar deutlich weniger schädlich als ein vergleichbarer Verbrenner. Aber Das wird nicht reichen, um unseren Kindern eine Zukunft zu geben.

Last edited 6 Monate zuvor by Niko

Hallo ihr schwarz / weiß maler
Wohne mitten in der Stadt , man mag es nicht glauben im Hochhaus (20 Stock ) und habe keine Ladesäule die ich mein eigen nennen kann
Und blöderweise besitzen wir sogar zwei E-Autos und das klappt, achso auf Arbeit kann ich auch nicht laden und es klappt immernoch
Irgendwas läuft bei mir anders als bei euch im Bericht unter keine eigene Ladesäule bzw Punkt ( unter Punkt 7 )
Bitte erst erkundigen und dann schreiben

Hallo zusammen,

ich lese und schaue schon seit Jahren auf verschiedenen Plattformen Beiträge zum Thema E-Mobilität. Es gibt viele gute Ansätze, aber noch lange nicht „die Lösung“. Der Gebrauch eines Autos ist genau so individuell wie jeder Mensch. Jeder hat andere Anforderungen an Mobilität. Toll, wer mit Fahrrad oder Öffentlichen zum Job kommt, einen festen, planbaren Arbeitsweg hat.
Wirtschaftlichkeit spielt auch noch eine Rolle.
Was muss sich ändern? Als erstes der Mensch selbst. Die Industrie vor allem. Bei manchen Beiträgen komm ich aus dem Grübeln nicht mehr heraus. „Performance, Beschleunigung, 250 km/h, 100.000 + Euro, SUV Nr. 500 in xxl“, nein, ich bin nicht neidisch. Freut mich für jeden, der das kann. Aber braucht man das? Manche sicher, Beweggrund offen.
Ja, ich brauche für meinen Job unbedingt ein Auto, bin etwa 60.000 km im Jahr auf der Piste, dazu noch rund 200kg Gepäck. Fahrzeug ist für mich Mittel zum Zweck, etwas Komfort darf sein, Wirtschaftlichkeit ist ein Muss, möchte keine 60 oder 70 tausend Euro ausgeben, brauche eine Anhängerkupplung um auch einmal eine Tonne dranhängen zu können, Recht großen Kofferraum und öfters Platz für drei weitere Erwachsene. 90% Autobahn, dort realistisch 400 km kommen. Täglich wechselnde Routen. Bis jetzt ist mir leider noch nicht das richtige E-Auto in die Finger geraten. Mein noch Dieselstinker mit über 500.000 km auf der Uhr sollte eigentlich schon weg, aber womit ersetzen? Plugin, sinnfrei. Diesel, möchte ich eigentlich nicht mehr, Elektro, klar, aber was? Am besten Kombi. Tipps gerne willkommen.

Hallo Ingo,
Da müsste aber schon was zu finden sein. Hast du dir zB den Skoda Enyaq iV schon mal genauer angesehen. Der dürfte für dich passen.
Gruß
Patrick

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