Xpeng P7 erobert eisiges Schneegestöber bei Temperaturen von -40℃

Copyright Abbildung(en): Xpeng Motors

Ende November 2019 konnten wir bereits weitere Details zur Xpeng Motors Elektrolimousine P7 bekanntgeben. Demnach sollen die Preise im Vorverkauf bei umgerechnet gut 35.000 Euro starten. Weitere Details und Informationen zum leistungsstarkem elektrischen Antriebssystem haben wir in diesem Artikel zusammengetragen. Zuletzt wurde der Xpeng P7 im Red River Valley Automotive Test Center, Heihe, Provinz Heilongjiang, China gesichtet. Bei Temperatur von -40 ℃ war das E-Auto auf der weltberühmten “weiße Piste” unterwegs und meisterte gerade Spur, großer Kreis, U-Kurve, S-Kurve, sowie einem Hang mit silbernem Eisschnee bedeckt.

Der Xpeng P7 lieferte in einer Reihe von Wintertests hervorragende Ergebnisse:

  • Durchschnittsgeschwindigkeit der Schneekreisdrift: 110km/h
  • 4WD-System optimale Drehmomentverteilung: 0,3 Sekunden, um die beste Leistung zu erreichen
  • Driftgeschwindigkeit beim Wenden: 35km/h mit perfekter Kurvenfahrt
  • S-Kurvendriftgeschwindigkeit: 55km/h mit perfekten Kurven
  • Einachsiger Eisoberflächen-Ablöseversuch: nur 1,5 Sekunden, um die Eisoberfläche vollständig zu verlassen

Xpeng P7 schlägt deutsche Luxus-Sportmodelle im Benchmarking

Mit einem gemeinsam mit einer europäischen Luxus-Sportmarke entwickelten Fahrwerk, das von hochkarätigen deutschen und chinesischen Profiteams abgestimmt wurde, hat der P7 zwei Jahre lang Fahrwerkseinstellung vorgenommen und dabei mehrere hunderttausend Kilometer Kilometer zurückgelegt. Die Tests wurden in Spanien (IDIADA), den USA, im neuseeländischen Testzentrum auf der Südhalbkugel und in China (Xiangyang, Kunshan, Yancheng, Heihe, Yakeshi) durchgeführt. Eigener Aussage nach lassen sich die Ergebnisse so deuten, dass die Fahrwerksleistung des P7 besser ist als die der deutschen Luxus-Sportmodelle im Benchmarking.

Im Vergleich zum traditionellen Allradantrieb kann der zweimotorige Allradantrieb des P7 das Drehmoment der Vorder- und Hinterräder intelligent getrennt steuern. Das Drehmomentverhältnis ist nahtlos über den gesamten Bereich von null bis einhundert Prozent verteilt. Die beiden Motoren steuern unabhängig voneinander die Vorder- und Hinterräder und können unter verschiedenen Bedingungen ausreichend Drehmoment und Leistung bereitstellen, um eine Allwetter-Traktionskontrolle zu erreichen.

Xpeng Motors

120 Tage war man mit dem P7 bei Umgebungstemperatur von -30 °C unterwegs. Dabei wurde das E-Fahrzeug auf Herz und Nieren getestet. Begonnen vom Laden der Batterie bei extrem niedrigen Temperaturen und Simulationen mit mehreren Betriebsarten. Hier hat sich gezeigt, dass der P7 eine sehr gute Ladefähigkeit bei niedrigen Temperaturen liefert. Das Akkupack hat eine überlegene Leistung sowohl unter Schnellladebedingungen als auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen. Er kann in 28 Minuten von 30% auf 80% aufgeladen werden und erreicht eine NEFZ-Reichweite von fast 120 km in 10 Minuten, mit ausreichender Ladekapazität unter winterlichen Bedingungen.

Durchdachtes Wärmemanagementsystem als Teil des Erfolgs

Die Kernkomponenten des Wärmemanagementsystems setzt auf Teile erstklassiger Lieferanten: MAHLE Klimasysteme und Regler, HAON-Kompressoren, Bosch-Wasserpumpen und Continental-Wasserventile. Hierdurch wurde es Xpeng Motors möglich den P7 mit einem fortschrittlichen Batterie-Wärmemanagementsystem mit Funktionen wie Hochtemperaturkühlung und Niedertemperaturheizung und -isolierung auszustatten, wodurch die Auswirkungen auf die Reichweite minimiert werden. Die Batterie verwendet Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit und einer großen Wärmeaustauschfläche, um eine hohe Wärmeaustauscheffizienz zu gewährleisten.

Gut ein halbes Jahr nach dem offiziellen Launch des Xpeng Motors G3 konnte das chinesische Start-Up, im Juni 2019, verlauten lassen, dass schon über 10.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen sind. Mit der Einführung des eigenen Premium-Coupé mit dem Codenamen E28 – mittlerweile als XPENG P7 bekannt – will man nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wie wir mittlerweile wissen ist man auf einem guten Weg dorthin.

Quelle: Xpeng Motors – Pressemitteilung vom 20.02.2020

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4 Antworten

  1. Elektroautos haben ja jetzt schon bei kalten Temperaturen Vorteile: es muss kein kalter Motor von einer ebenso kalten 12V-Startbatterie angeworfen werden, die 12V-Bordbatterie hat immer Strom, das Auto kann in der Garage vorklimatisiert werden bzw. die Wärme ist im Auto sofort da, weil eh mit Strom geheizt wird, auch bei Kälte lokal emissionsfrei, wo die Verbrenner Dank “Themofenster”-Gesetzeslücke nicht nur beim Start vor sich hin stinken. Und jetzt fällt auch noch der Reichweiteneinbruch weg. Wenn das so weiter geht mit der Entwicklung werden Verbrennerfahrer bald mitleidig angesehen und die Verbrenner erleiden das gleiche Schicksal wie die Röhrenbildschirme: am Straßenrand im Regen abgestellt mit einem Schild “Zu verschenken!”

    1. …auch wenn deine Gedanken real betrachtet wahrscheinlich zu optimistisch sind…. ich bin voll bei dir 😉
      Es könnte schneller gehen, als so mancher (Manager) zu träumen vermag!

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