Xpeng Motors: “Kunden machen sich weniger Sorgen um Reichweite als noch vor einem Jahr”

Xpeng Motors: "Kunden machen sich weniger Sorgen um Reichweite als noch vor einem Jahr"

Copyright Abbildung(en): Xpeng Motors

Das chinesische Elektroauto Start-Up Xpeng Motors hat zum Jahresende 2019 ein Fazit gezogen. Genutzt hat das Unternehmen hierfür die Daten, welche von den eigenen Fahrzeugen übermittelt werden. So erfährt man unter anderem, dass die Fahrer des Xpeng G3 im vergangenen Jahr rund 85,91 Millionen Kilometer zurückgelegt haben, was 112 Mondumrundungen entspricht. die längste mit einem G3 gefahrene Strecke betrug 610.750 Kilometer, was einer 1,5-fachen Umrundung des Äquators entspricht, so die im Jahr 2019 von Xpeng Lab akkumulierten Daten.

Xpeng G3 SUV weiß auf ganzer Linie zu überzeugen

Ebenfalls lägen der KI-unterstützte intuitive Sprachassistent und die Adaptive Cruise Control (ACC) Funktion bei den Kunden des Xpeng G3 SUV hoch im Kurs. So wurde der Sprachassistent um die 26.000 Mal pro Tag aktiviert. Mithilfe der ACC-Funktion wurden im vergangenen Jahr rund 6,59 Millionen Kilometer selbständig gefahren. He Xiaopeng, CEO und Chairman von Xpeng Motors, zeigt sich erfreut: “Die wachsende Begeisterung der Kunden für Funktionen, die über das hinausgehen, was ein herkömmliches Elektrofahrzeug leistet, macht uns Mut. Die Daten zeigen uns, dass die Kunden in China gerne einen gemächlicheren Fahrstil erleben möchten und ihre Fahrzeuge mehr als nur eine Transportmaschine sehen, um sie von A nach B zu bringen.”

“Wir stellen auch fest, dass die Kunden sich weniger Sorgen um die Reichweite machen als noch vor einem Jahr, vor allem wegen der verbesserten Batterietechnologien, die in den heutigen Modellen verfügbar sind, und wegen der Ladeinfrastruktur, die in China jeden Tag umfangreicher wird.” – He Xiaopeng, CEO und Chairman von Xpeng Motors

Xpeng Motors entwickelt fast alle seine Kerntechnologien selbst, wo es sein Software-Ökosystem besser mit OTA-Upgrades integrieren kann, die schneller und effizienter sind, für ein besseres Elektroauto und ein autonomes Erlebnis. Ebenfalls einen Ansatz, welchen wir so von Tesla kennen. Am Beispiel des E-SUV zeigt sich, dass dieser über das Jahr 2019 hinweg acht OTA-Upgrades erhalten hat. Diese haben 56 neue Funktionen hinzugefügt und 1.907 Funktionen optimiert.

“Wir glauben, dass EV-Hersteller, die sich auf eine differenzierte Produktforschung und -entwicklung konzentrieren und in der Lage sind, die Technologien in Serienfahrzeugen zu kommerzialisieren, von der gesteigerten Begeisterung der Verbraucher profitieren werden. Der EV-Markt in China wird unserer Ansicht nach in ein bis zwei Jahren wahrscheinlich einen Aufwärtspunkt erreichen, und die wirkliche Differenzierung für die Akteure wird in den intelligenten und autonomen Fähigkeiten liegen, nicht nur in Elektroautos.” – He Xiaopeng, CEO und Chairman von Xpeng Motors

Xpeng Motors punktet durch Ladeinfrastruktur und Kooperationen

Auch hinsichtlich des Aufladens kann Xpeng Motors beachtliche Zahlen vorweise. So wurden 2,56 Millionen kWh Strom in 2019 durch Fahrer von Xpeng E-Autos verbraucht. Das Start-Up setzt dies mit einer reduzierte Menge an Kohlenstoffemissionen gleich, welche der Pflanzung von 10.000 Bäumen entspricht. Derzeit sind 97 Xpeng-Aufladestationen in 31 chinesischen Städten in Betrieb, 146 weitere sollen noch eröffnet werden.

Des Weiteren gab das Start-Up bekannt, dass man sich mit NIO zusammenschließe, um das Ladeerlebnis der eigenen Kunden zu vereinfachen. Gemäß der Vereinbarung wird Xpeng Motors sein Ladennetz und sein Zahlungsverarbeitungssystem schrittweise mit NIO’s im ganzen Land verbinden. Xpeng-Autobesitzer können die Ladestationen von NIO Power über den Xpeng APP nutzen. NIO-Autobesitzer können die Xpeng-Ladestationen auch in vielen Städten verwenden.

Xpeng Motors – Pressemitteilung vom 15. Januar 2020

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4 Antworten

  1. Die Chinesen müssen reagieren wenn sie nicht im Mief der Grosstädte ersticken wollen. Da nützt ein Mundschutz nichts. Das Gleiche beginnt in den anderen Städten in Asien. Obschon in Bangkok die meisten Taxis mit Gas fahren und die 3 Rädrigen vom “Zweitakter“ weggehen, ist die Luftqualität bei den dort herrschenden Verkehrszuständen eine Katastrophe. Obwohl es tagsüber praktisch immer über 35° heiss ist, die Waldbrände sind noch weit weg …..

  2. Auch im kalten, dünn besiedelten Norwegen verkaufen sich Autos mit mittlerer Reichweite ganz gut. Der E-tron hat swich bisher (17.01.) 329 mal verkauft und der Seat Mii 148 mal.

  3. Zitat: “die längste mit einem G3 gefahrene Strecke betrug 610.750 Kilometer, was einer 1,5-fachen Umrundung des Äquators entspricht”

    Welche Erde bewohnen die? Der Äquator auf der Erde hat eine Strecke von 40.075,017 km. 610 Tausend Kilometer kommt mir verdammt lang vor, ist da ein Komma verrutscht?

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