Xpeng erhält Produktionslizenz – Auslieferungen Xpeng P7 beginnen ab Q2/2020

Xpeng erhält Produktionslizenz - Auslieferungen Xpeng P7 beginnen ab Q2/2020

Copyright Abbildung(en): Xpeng Motors

Xpeng Motors konnte Mitte Mai verkünden, dass das Unternehmen vom chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie die offizielle Produktionslizenz für seine neue, selbst errichtete, hundertprozentige Fabrik, den Zhaoqing Xpeng Motors Intelligent Industrial Park in der Provinz Guangdong, erhalten hat. Somit wird es Xpeng möglich sein die Produktion des Xpeng P7 zu beschleunigen und mit der Auslieferung erster Fahrzeuge im 2. Quartal 2020 zu beginnen.

“Die Fertigungsanlage in Zhaoqing ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Vision, ein Ökosystem für intelligente Mobilität aufzubauen, von der internen Forschung und Entwicklung über die intelligente Fertigung bis hin zum Kundendienst. Der Erhalt der Produktionsgenehmigung für das Werk wird unseren Fortschritt bei der Herstellung und Lieferung von Best-in-Class-Produkten und Dienstleistungen für unsere Kunden beschleunigen”, so He Xiaopeng, Chairman und CEO von Xpeng Motors, in der offiziellen Mitteilung des Unternehmens.

Das neue Werk in Zhaoqing liegt in der Provinz Guangdong, der Heimatbasis von Xpeng Motors, und hat eine geplante Gesamtfläche von 2 Millionen Quadratmetern, wobei die Fahrzeugproduktionsanlagen etwa eine Millionen Quadratmeter umfasst. Rund 600.000 Quadratmeter davon sind bereits in der ersten Phase fertiggestellt worden. Nach der Grundsteinlegung im Dezember 2017 wurde der Bau der Fabrik im September 2019 abgeschlossen. Seitdem wurde der gesamte Herstellungsprozess durch strenge Vorproduktionstests und kleine Probeläufe in der Produktion verifiziert.

“Unser Erfolg bei der Fertigstellung des Werks in Zhaoqing und der Einführung unserer neuen P7 Smart-Limousine trotz der COVID-19-bezogenen Herausforderungen ist eine weitere Bestätigung der Stärke und Robustheit unserer Organisation. Das Unternehmen hat sich einen ausreichenden Bestand an wesentlichen Teilen gesichert, um trotz der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Unterbrechungen eine reibungslose Fertigung zu gewährleisten.” – He Xiaopeng, Chairman und CEO von Xpeng Motors

Das Werk in Zhaoqing umfasst fünf Werkstätten, die die wesentlichen intelligenten Fertigungsfunktionen abdecken, darunter Stanzen, Schweißen, Lackieren, Montage und Herstellung von Batteriepacks, sowie eine Batterie-Montagelinie und ist in der Lage, vier verschiedene Modelle herzustellen. Das Werk in Zhaoqing wird von 264 intelligenten Industrierobotern bedient und verfügt außerdem über dynamische Teststrecken, die 18 verschiedene Arten von Teststraßen abdecken, sowie Testeinrichtungen für NVH, Bremsen, Fahrzeugdichtungen und automatische Parksysteme.

Xpeng hat durch die Produktion des E-SUV G3 im Werk Zhengzhou, einer Partnerschaft mit Haima Automobile, umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Indem Xpeng die Fertigung ins eigene Haus holt, verbessert es die Autonomie, Robustheit, Flexibilität, Kosteneffizienz und Intelligenz seiner Fahrzeugproduktion. “Die Kombination aus durchgängiger, geschlossener F&E, intelligenter Fertigung und hochwertigem Kundendienst ist unser Hauptunterscheidungsmerkmal. Der heutige Tag markiert einen weiteren Meilenstein in der 6-jährigen Geschichte von Xpeng und bildet eine solide Grundlage für die Verfolgung unserer Vision als führendes Unternehmen auf dem Markt für intelligente Elektrofahrzeuge”, so Chairman He abschließend.

Zur Erinnerung: Ende April war es so weit und Xpeng Motors bringt mit der P7 Langstrecken-Hochleistungs-E-Sportlimousine sein zweites Serienmodell auf die Straße. Dieses ist seit dem in drei Versionen und acht Konfigurationen bestellbar. Preislich startet der P7 umgerechnet ab um die 29.300 bis 45.500 Euro – nach Subvention – in Abhängigkeit der Version und Konfiguration.

Quelle: Xpeng Motors – Pressemitteilung vom 21.05.2020

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3 Antworten

  1. Vergesst zur Zeit die E Autos aus China ! Fast jeden Tag brennt dort einer ab und auch die E Busse sollen laut Info nicht besser sein. Die Regierung verlangt jetzt strenge Sicherheitswarneinrichtungen. So war es bei Tesla anfangs bei schlimmen Unfällen. Die Chinesischen brennen jedoch schon beim Laden. Autotechniker sind da nicht verwundert. China ist noch nicht mal bei den Kinderkrankheiten im E Bereich. Bei den Verbrennern sind sie nie darüber hinausgekommen und haben deshalb nichts exportieren können.

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