Workhorse strebt E-Transporter-Auslieferung im 2. Quartal 2020 an

Copyright Abbildung(en): Workhorse

Die Workhorse Group sorgte im Mai 2019 für Aufsehen, als Gerüchte aufkamen, dass man die Lordstown Factory von General Motor übernehmen wird. Kurz darauf sicherte sich Workhorse ein 25 Millionen USD-Investment für die Fertigstellung seines Elektro-Lieferwagens sowie Mittel für die Finanzierung der GM Lordstown FactoryWelche man Anfang November nun auch erworben hat. General Motors verkaufte die Lordstown Factory an eine Investorengruppe namens Lordstown Motors, die von dem E-Autohersteller Workhorse Group finanziert wird. In dieser sollten noch im April erste E-Transporter vom Band laufen. Nun wird es später.

Workhorse kündigte in seinem Finanzbericht für das erste Quartal 2020 an, dass es seine Produktionsbemühungen fortgesetzt hat und die Lieferungen für das zweite Quartal 2020 geplant sind. Als vorheriges Ziel war April 2020 angepeilt. Dass dies klappen könnte mag auch daran liegen, dass Workhorse von der Politik als „essential service“ eingestuft wurde. Hierdurch war es der Marke möglich trotz Covid-19-Sperre weiter zu arbeiten. Trotz verschobenen Marktstart will Workhorse an 300 bis 400 E-Transporter festhalten, welche noch 2020 auf die Straße kommen sollen.

„Im ersten Quartal haben wir mehrere wichtige Ziele des Fahrplans erreicht, die uns gut positioniert haben, um unseren Produktionszeitplan zu erfüllen und unsere langfristige Unternehmensführung und Wettbewerbsposition zu verbessern. Da wir lebenswichtige Unterstützung und Infrastruktur für den Transport- und Liefersektor bereitstellen, wurden wir als eine wesentliche Dienstleistung betrachtet, die es uns ermöglicht, während des gesamten Zeitraums weiter zu arbeiten. Wir werden unsere Fahrzeuge der C-Serie im zweiten Quartal an die Kunden ausliefern, und wir bleiben im Zeitplan, um unser Ziel der Auslieferung von 300 bis 400 Fahrzeugen bis Ende dieses Jahres zu erreichen.“ – Duane Hughes, CEO von Workhorse

Hughes gibt zu verstehen, dass man sich zu diesem Zweck in der Endphase der Vorbereitung eines detaillierten Produktionsplans befindet, der festlegt, wann wir ab 2020 und bis 2021 Fahrzeuge in den Vertriebskanal von Ryder Systems einführen können. Dürfte auch für die Zusammenarbeit mit UPS von Bedeutung sein. Denn unter Berufung auf Workhorse-Chef Duane Hughes berichtet trucks.com, dass UPS 950 weitere der elektrifizierte Lieferwagen in Betrieb nimmt. Diese sind mit 60-kWh-Akkus ausgestattet und kommen so mit rund 160 km Reichweite daher.

Quelle: InsideEVs – Workhorse Hopes To Deliver First C-Series Vans In Q2 2020

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Eine Antwort

  1. Wäre wünschenswert wenn die ganzen Lieferdienstleister und Paketzusteller elektrisch unterwegs sind.
    Ich bezweifle trotzdem dass sich dass zeitnah durchsetzt da die Reichweite ja drastisch sinkt wenn das Ding beladen ist.
    würde mich mal interessieren was so ein DPDler oder UPSler am Tag fährt in ner Stand wie Berlin oder München.
    reichen da die 60 kWh?

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