VW plant Einstieg bei chinesischem Batteriehersteller durch Millionen schweres Investment

VW plant Einstieg bei chinesischem Batteriehersteller durch Millionen schweres Investment

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Die Batterie gilt als Herzstück von Elektroautos. Im März 2020 hat VW seine Batteriestrategie mit wichtigen Punkten, wie beispielsweise: First-Life, Second-Life und Recycling offen gelegt. Bereits zum damaligen Zeitpunkt gab man zu verstehen, dass der Stromspeicher je nach Fahrzeug einen Anteil von bis zu 40 Prozent der Wertschöpfung des kompletten Elektroautos ausmacht. Aus diesem Grund übernimmt Volkswagen „Verantwortung für den gesamten Wertstoffkreislauf der Batterie“. Alle diesbezüglichen Aktivitäten — von der Zellproduktion bis hin zum Recycling — bündelt der Hersteller bei seiner Sparte Volkswagen Group Components.

Und der Bedarf an E-Auto-Batterien besteht nach wie vor. Die eigene Batteriezell-Produktion in Salzgitter, die für eine Kapazität von bis zu 24 Gigawattstunden Akkus pro Jahr ausgelegt ist, soll 2024 die Produktion aufnehmen. Anfang Mai 2020 gab es ein Update zu den Plänen für VWs Batterie-Standort Salzgitter. Konkret wurde beschlossen, dass die Gebäude und Infrastruktur der gemeinsamen Fabrik „Northvolt Zwei“ zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen durch Volkswagen selbst gebaut werden, um am Standort Salzgitter – basierend auf dem bereits existierenden Center of Excellence Batteriezelle – Synergien zu nutzen.

Des Weiteren setzt der VW Konzern auf mehrere strategische Lieferantenbeziehungen, um seine Batterieversorgung in allen Weltregionen abzusichern. Das sind heute LG Chem, Samsung und SKI für Europa sowie CATL für China und Europa. SKI wird zusätzlich die Batteriezellen für den US-Markt liefern. Neusten Entwicklungen zufolge gibt sich der VW Konzern mit dieser Aufstellung im Batteriesektor nicht zufrieden und plant den Invest von rund einer halben Milliarden Dollar beim chinesischen Elektroauto-Batteriehersteller Guoxuan High-Tech, um sich 20 Prozent an deren Unternehmen zu sichern. Die Details des Deals sollen bereits größtenteils feststehen, berichtet Reuters unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Quellen. Eine Stellungnahme beider Unternehmen stehe bisher aus.

Das 1998 in der Region Hefei gegründete Unternehmen gehört nach CATL und BYD zu den drei größten Batterieherstellern Chinas. Neben der Fertigung eigener Lithium-Ionen-Batterien konzentriere sich das chinesische Unternehmen zudem stark auf die Weiterentwicklung von Batterien und stellt zudem selbst das für Batteriezellen wichtige Kathodenmaterialien her. Des Weiteren spricht die lokale Nähe von Guoxuan High-Tech zu Fertigungsstätten von VW in China (durch Joint-Ventures) für den Einstieg beim Batteriehersteller.

Quelle: electrive.net – VW wohl kurz vor Beteiligung an chinesischem Batteriehersteller

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WER plant denn in China? Die EU, die USA, VW? Ich ahne, man hat da den Allerwertersten etwa zu weit unten. > https://www.t-online.de/nachrichten/id_87956026/tagesanbruch-der-niedergang-einer-weltmacht-.html . Vlt. hätte man das Buch „WENDEZEIT“ von Capra rechtzeitig lesen sollen? Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritjof_Capra . Buchtipp antiquarisch so um die 5-8 EURO inkl. Porto. Aus dem römischen Weltreich blieb ja auch nur Italien übrig und wir planen, wie wenn nichts geschehen war. Nur elektrisch natürlich…

Hallo, weiss da jemand was zu den Lieferanteilen, die VW z.B. bei CATL etc. bekommen soll? Die neuen Batteriezellen für Tesla kommen ja auch von CATL. Und die haben sicher bestimmte Produktionskapazitäten dort schon früher belegt und dafür Verträge abgeschlossen. Wenn jetzt VW auch kommt, bekommen die dann wie viel? Viele europäische Hersteller haben sich sehr spät erst um Lieferkapazitäten in China gekümmert. Und China ist nun mal das Land das am meisten herstellen und liefern kann. Das kann man in Europa nicht aufholen. Viele Projekte in Europa für Elektroautos sind daran schon gescheitert, bzw. die Produktion wird durch fehlende Akkus verzögert. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Prozentanteile bestimmte Elektroauto-Hersteller bei den Akku-Zellen-Herstellern in China bekommen. Und es können ja nur bestimmte Akku-Hersteller die „Guten“ Zellen produzieren. CATL baut z.B. für Tesla nach Patent, die kann kein anderer bekommen.

VW muss jetzt also Hilfe aus China holen. Wenn man den Inhalt genau liesst, dann kann man meinen, die Chinesen nehmen VW an die kurze Leine. Gut so, vielleicht gibts dann sogar einen fahrbaren eVW. Ach ja Software können Chinesen auch.

Na ja, den Porsche Taycan mit dem Telsa S zu vergleichen passt irgendwie nicht. Die Zielgruppe, Preise und Mengen sind sehr unterschiedlich. Audi e-tron wurde als Platzebo verkauft, nach dem Motto, seht wir können auch. Die Stückzahlen fallen weit hinter Tesla S / X zurück. Den e-tron bekommt man jetzt schon massenweise als Gebrauchten angeboten, weil die Leute unzufrieden mit ihm sind. Der Absatz ist schwer ins Stocken geraten. Dazu hat, im Gegenteil, Tesla S/X stark zugelegt. VW ID3 ist kein fertiges Fahrzeug. Derzeit fehlt noch die fertige Software und er wird auf Halde produziert. Erst im September dieses Jahres werden die ersten Auslieferungen an die Endkunden geplant. Ob das klappt, bei den vielen Rückschlägen, muss man abwarten. Dagegen wird der Tesla Model 3 verkauft und geliefert, wie verrückt. Und das komplett entgegen der Entwicklung. Tesla hat am wenigsten Stillstand in den Werken wegen Corona gehabt. Aber selbst wenn man bei den verschiedenen Modellen von 7-8 Jahre Entwicklungsunterschied ausgeht, ist das ein Armutszeugnis für die ehemaligen Marktführer aus Europa. Tesla wird ja mit seinen Entwicklungen nicht stehen bleiben und auf die anderen warten. Das heisst, Tesla wird die nächsten 10-20 Jahre immer einen gewissen Vorsprung haben, wenn sie so weiter machen wie bisher. Das kann selbst ein VW nicht aufholen. Aber das ist ja auch gewollt. An Verbrennern verdient die Industrie halt immer noch mehr und das will man so lange wie möglich hinauszögern. Wer dabei den Nachteil hat, ist klar. Die Kunden die feste an die Deutschen Autobauer glauben.

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