VW Konzern gliedert Artemis-Projekt in eigenständiges Unternehmen aus

VW Konzern gliedert Artemis-Projekt in eigenständiges Unternehmen aus

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | Audi AG

„Goodbye VW Autonomy, hello ARTEMIS GmbH!“ mit diesen Worten verkündet Alexander Hitzinger, CEO und Gründer der Artemis GmbH, den Übergang vom VW-Konzern zu einem neuen Unternehmen. Keinem unbekannten Unternehmen wohlgemerkt. Denn Artemis ist ursprünglich als VW internes Projekt gestartet, um Fahrt in puncto E-Mobilität aufzunehmen. Man wolle nicht weniger als Tesla-Jäger werden, der mit entsprechenden Alternativen aufwarten kann.

„Als revolutionäres Projekt gestartet, hat sich ARTEMIS inzwischen zu einem unabhängigen Unternehmen entwickelt. Ich bin stolz darauf, ein Kollektiv von Spitzeningenieuren und kreativen Talenten zu leiten, um die Entwicklung bahnbrechender Innovationen zu beschleunigen und die Zukunft der Mobilität zu gestalten“, so Hitzinger auf seinem LinkedIn-Profil. Des Weiteren gibt er zu verstehen, dass man an der Start-Up Mentalität des Projektes festhalten möchte, um neue Technologien für elektrisches und hochautomatisiertes Fahren auf die Strecke zu bringen. Hierfür sucht man aktuell nach erfahrenen Ingenieuren und Technikexperten aus der ganzen Welt.

Erstes Projekt von Artemis dürfte der Tesla-Jäger mit dem Projektnamen „Landjet“  sein, welcher bei drei verschiedenen Konzernmarken an den Start gebracht werden soll. Die Entwicklungen hierfür scheinen auf Hochtouren zu laufen. Im VW-Werk Hannover soll ab 2024 das Elektro-Flaggschiff des Konzerns vom Band laufen. Der Luxus-Stromer soll hierbei bei nicht weniger als drei Konzernmarken – unsere Vermutung Audi, Porsche und Bentley – platziert werden.

Der selbsternannte Tesla-Jäger kommt ab 2024 als Oberklassemodell daher, welches in Serie wohl auf den Modellnamen A9 und nicht mehr seinen Projektnamen „Landjet“ hören dürfte. Der Luxusstromer soll es dann mit dem Tesla Model S und Daimlers demnächst debütierenden Elektro-Flaggschiff EQS aufnehmen. Dabei wird der Stromer über mindestens 650 Kilometer Reichweite verfügen.

Schwerpunkte will man auf bessere Batterie- und Ladetechnik setzen, als auch auf die Software-Architektur, welche datenbasierte Geschäftsmodelle ermöglichen soll. Mit Artemis wolle Audi auch Over-the-Air-Updates einführen, um das Elektroauto auch noch während seiner Nutzungszeit stetig zu verbessern.

Quelle: LinkedIn – Alexander Hitzinger

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Vielleicht bequemen sich ja dann deutsche Spitzenpolitiker endlich mal auf elektrische Dienstwagen umzusteigen. Bisher waren sie bei der Ausredenfindung ja immer sehr kreativ.

Naja, die Staatskarossen haben einen gewissen Anspruch an Sicherheit und Komfort. Als das Autoland schlechthin außerdem nicht akzeptabel einen Tesla zu nutzen. Von deutschen Herstellern ist in dem Segment kein reines BEV verfügbar, lediglich PHEVs. Ausreden musste da bisher niemand finden.

Wenn du schon den Mindestanspruch erkennst, dann solltest du auch überlegen, ob ein MS oder sonstwas auch nur ansatzweise diesen Anspruch erfüllen kann.
Ich selbst vermute, dass das noch lange nicht so weit ist.

Es gibt ja nicht nur die Spitzenpolitiker, sondern auch die unter diesen tätig sind.
Die die keine gepanzerten Fahrzeuge bräuchten, die könnten fast alle mit einem E Auto fahren.

Datenbasierte Geschäftsmodelle sind ja auch so das Kundenfanginstrument. Versucht man jetzt nicht mal mehr ausschließliche Vorteile für das Unternehmen mit Marketingblasen zu kaschieren?

Bis 2024 wird Tesla noch deutlich weiter sein. Wenn Tesla mit einem deutschen Autobauer fusioniert, dann können Sie auch qualitativ hochwertige Autos bauen und das Service Netzwerk ist dann auch vorhanden. Die Tesla Ladestationen bzw. Netzwerk im Zusammenspiel mit den Tesla Fahrzeug-Management ist um Jahre gegenüber den deutschen Autobauern voraus.
P.s. Fahre seit 2018 ein Elektrofahrzeug.
Gruss M.Geiger

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