VW ID.4 Verkauf startet zeitnah nach Neujahr

Copyright Abbildung(en): VW AG

Der VW ID.4, der nicht weniger als die E-Mobilität aus der Nische holen soll, bekommt im VW Konzern besonders hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Auch scheint Volkswagen ein wenig mehr Strom zu geben, wenn es darum geht das E-Auto auf die Straße zu bringen. Wie das Handelsblatt berichtet soll das zweite Modell der neuen Elektroauto-Reihe in der ersten Woche des neuen Jahres in den Handel gehen.

Der Verkauf des Kompakt-SUV ID.4 sei in Deutschland und mehreren Ländern Europas ab Anfang Januar geplant, so Betriebsratschef Bernd Osterloh gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Das Unternehmen hatte einen Termin „bis zum Jahresende“ für den Wagen angepeilt, der die vollelektrische ID-Serie nach dem im September angelaufenen ID.3 fortsetzt. Osterloh gibt des Weiteren zu verstehen: „Vorbestellt werden kann er schon. Intern, etwa als Dienstwagen, wird er ausgeliefert. Gleich zum Jahresanfang geht er dann auch generell an den Start. Im ersten Quartal wird der ID.4 nach und nach unseren Handel und auch die ersten Kundinnen und Kunden erreichen, hierzulande und in weiteren wichtigen Märkten der EU.“

Im Gegensatz zum ID.3, der mit Kinderkrankheiten, besonders im Bereich der Software zu kämpfen hatte, wird der ID.4 von Beginn an mit vollem Funktionsumfang auf die Straße kommen, so zumindest die Aussage von VW-Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter. Dieser versprach zudem „ausreichende Reichweite und ein schnelles Laden“. Der ID.4 wird ein wichtiger Pfeiler im Jahr 2021 sein, um einer weiteren CO2-Strafzahlung zu entgehen. Zudem soll der ID.3 Schritt für Schritt die Rolle als „Golf“ des Elektromobilität-Zeitalters einnehmen. Längerfristig sind im Konzern mehr als 70 reine Elektromodelle geplant – auch bei Töchtern wie Audi, Porsche, Skoda und Seat.

Volkswagen habe in den vergangenen Wochen ein „teilweise sehr unruhiges“ öffentliches Bild abgegeben, so das Handelsblatt. Dennoch habe man sich bei VW zu Diess und der E-Strategie des Konzerns bekannt. Diess habe die Unterstützung des Betriebsrats, stellte Osterloh klar. Er war jedoch auch oft mit dem Top-Manager aneinandergeraten, wenn es zum Beispiel um Sparziele ging. „Was wir nicht brauchen, ist dieses ewige „Betriebsratsboss gegen Konzernchef“, betonte Osterloh. „An dieser Stelle wünsche ich mir in der Tat mehr Ruhe.“ 

Quelle: Handelsblatt – VW-Elektroauto ID.4 kommt nach Neujahr in den Verkauf

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Der id.4-Verkauf ist schon längst gestartet. Im Dezember sind schon 1100 dieser BEV in NL zugelassen.

Vielleicht hat man auch die Auslieferung auf 2021 hinaus gezögert, weil man dieses Jahr die Strafzahlungen ohnehin nichtehr abwenden kann. Dann gehen die ID4 wenigstens auf Konto für 2021. Ist aber reine Spekulation.

Steht ja im Artikel: Mitarbeiter und wohl Händlerfahrzeuge. Kundenauslieferung in Q1.

Überzeugendes BEV, aber als ‚Golf des Elektromobil-Zeitalters‘ ist er definitiv eine Nummer zu gross (Länge, Breite und Gewicht). Ich hoffe, dass auch künftig die Masse der Individualverkehrs-Teilnehmer sich mit etwas Kleinerem zufrieden gibt. Persönlich träume ich von einem eleganten SUV europäischer Herkunft, das nicht über 1.80m breit ist – aber aktuell gehen alle in die Breite.

Mit dem Golf Vergleich war wohl der ID3 gemeint. Der hat ziemlich genau Golf Außenmaße. Der ID4 ist mit dem Tiguan vergleichbar, hat aber mehr Platz im Innenraum. Damit wären die MEB Analoga zu den beiden beliebtesten VW Verbrenner Modellen zuerst auf dem Markt.

Wenn der Abstand zwischen Fahrer und Beifahrer immer größer wird, dann wird das Auto immer breiter.

Früher war zwischen den Sitzen gerade Platz für Gangschaltung und Handbremse, heute wird dazwischen sozusagen ein „Schränkchen für Dies und Das“ gesetzt.

Und wenn die autonomen Fahrzeug kommen, dann gibts dazwischen wohl ein Kaffeetischchen.

Genau. Aber warum machen die das? Wegen der Optik? Oder den übergewichtigen Amerikanern? Oder einfach katholisch? Ist mir ein Rätsel.
Nur noch ein paar Japaner haben etwas grössere Autos mit einer vernünftigen Breite.

Wie wäre es denn mal mit einem funktionalen Familienauto zu bezahlbaren Preisen. Zum Beispiel den Caddy. Es gibt irgendwie nur SUV (Verschnitte), oberes Segment oder Kleinstwagen.

Die Verkaufen sich halt besser. Die Kastenwagen a la Caddy sind nicht so beliebt. Was will man machen. Den SUV Boom gibt es nunmal. Immerhin hat VW einen Kombi angekündigt.

SUV-Smart, SUV von Ferrari… Wenn das so weiter geht haben wir in ein paar Jahren den ersten Doppeldecker-PKW

Macht es nur bei mir den Anschein, oder wird nach dem verpatzten ID3-Start das Licht auf den ID4 gerückt. Und das, obwohl der ID3 mit dem Käfer und Golf verglichen wurde.

Warum soll der ID3-Start verpatzt sein? Wegen dem bißchen Software, was upgedated wurde? Die Verkaufszahlen sind sehr hoch. Ob ID.3 ein Kassenschlager wird oder nicht, sehen wir wohl erst in den kommenden Monaten.

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