VW ID.3 gehen zuerst an Mitarbeiter für “weitreichende Qualitätssicherung”

VW ID.3 gehen zuerst an Mitarbeiter für "weitreichende Qualitätssicherung"

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Bereits vergangene Woche haben wir erneut über den VW ID.3 und dessen Software-Probleme berichtet. Eine Aufarbeitung bisheriger Meldungen, aktuellem Stand und was VW zu tun gedenkt kannst du in diesem Artikel “VW ID.3 und die Software-Probleme – “weit entfernt von Marktreife”” nachlesen. Vonseiten VW habe man sich electrek.co gegenüber geäußert, dass der Zeitplan für den Start in Europa für diesen Sommer “fix” ist. Des Weiteren gab man zu verstehen, dass die ersten ID.3, die vom Band laufen, werden “an die Mitarbeiter der Volkswagen-Werke zur weitreichenden Qualitätssicherung übergeben” werden.

Auch gegenüber dem englischsprachigen Portal wollte VW nicht auf nähere Details eingehen. Gab in Hinblick auf die Gerüchte, um die abgespeckte Variante, welche zuerst auf die Straße kommen soll zu verstehen: Die digitalen Funktionen zur Markteinführung werden in den kommenden Monaten regelmäßig und schrittweise ergänzt und erweitert. Die Software wird während der Produktion in die Fahrzeuge eingebaut und vor der Auslieferung an unsere Kunden und auch danach, wenn Updates verfügbar sind, auf den neuesten Stand gebracht. “Hohe Qualitätsstandards” haben oberste Priorität beim Unternehmen.

Daher auch der Hinweis, dass die ersten VW ID.3 von Mitarbeitern des Unternehmens gefahren, getestet und auch ausgewertet werden. “Wir haben beschlossen, dass die ersten Fahrzeuge, die vom Band laufen, den Mitarbeitern des Volkswagen-Werks zur weitreichenden Qualitätssicherung im Rahmen der täglichen Tests übergeben werden. Unsere Mitarbeiter werden uns daher ein entscheidendes Feedback über die Leistung des ID.3 geben – bevor wir an die Kunden ausliefern”, so VW gegenüber dem E-Mobilitätsportal.

Aktuell sollte man demnach davon ausgehen, dass es läuft wie geplant. Sprich die “First Edition” – bei der alle 30.000 Stück parallel auf die Straße kommen sollen – kommt in der Tat im Sommer 2020 auf die Straße. Des Weiteren gab ein VW-Sprecher im Januar noch zu verstehen, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr rund 100.000 Elektroautos in seinem Werk in Zwickau bauen wolle. Auch das scheint mittlerweile fraglich.

Quelle: electrek.co – First ID.3 production EVs will be ‘handed over’ to VW staff for ‘far-reaching QA’

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16 Antworten

  1. Es ist leider – wie immer so – dass irgendwelche Drittquellen zitiert werden.
    In diesem Fall hat Elektrek auch nicht Ross und Reiter genannt. Wer bei VW hat was gesagt?

    Hauptsache Gerücht.
    Es hört sich alles plausibel an und jedem war klar, der Softwareentwicklung kennt, dass Fehlerfreiheit ein Ziel ist, das man anstrebt aber nie vollkommen erreicht.
    Dem entsprechend wird sich die Software des ID.3 entwickeln.

    Wer liefert endlich mal belastbare Aussagen??

    1. Mensch, Egon. Es gibt doch Fotos, auf denen Diess mit Ingenieuren um 7Uhr(!) morgens im Werk Zwickau zu sehen ist, wild gestikulierend und im Dialog. Jetzt muss man nur 1+1 zusammenzählen – ein CEO würde das nicht machen, wenn es nicht megaernst wäre.

  2. Das Thema ist komplexer als gedacht, momentan haben sie noch nicht Mal die Fixes für die aktuelle Entertainment Struktur geschafft. Das läuft auch viel über Externe.
    Für die MEB gibt es einen komplett neuen Ansatz mit einer zentralen Steuereinheit Ala Tesla, nur das VW nicht solche Geeks ehhm Kapazitäten und vielleicht auch weniger Risiken hat bzw. eingeht wie Tesla (damals)
    Wird noch interessant, auch in Hinblick das die Modelle schön fröhlich teils im Freien rumstehen, macht es für den Endkunden nicht attraktiver…
    Ganz zu schweigen vielen wirtschaftlichen Unabwägbarkeiten derzeit.

  3. Der ID.3 hätte revolutionär sein können. Leider wurde an diesem Auto gespart wo es nur geht, alles des bisher bewährten Golf (nicht der neue Golf 8!) wurde über Bord geschmissen, Materialien, Schalter, Haptik, früher ein Qualitätsmerkmal Deutscher Hersteller… bei VW alles gestrichen oder billigst umgesetzt. Wer sich beispielsweise die Mittelarmlehnen des ID.3 anschaut, wird sich die Augen reiben, sowas würde selbst eine Billigmarke heute nicht mehr in seine Autos einbauen. Und wer die Hoffnung auf ein innovatives Infotainment hat, sollte sich mal die unzähligen Videos des neuen Golf 8 anschauen, Bedienung umständlich, Sprachsteuerung nur mit definierten Sätzen. Für 2020 alles ein Ding der Unmöglichkeit.

  4. Klasse Idee!

    Wer die Suppe eingebrockt hat, soll sie auch auslöffeln.

    Die Mitarbeiter dürfen ab sofort nur noch iD3 fahren. Das sichert die ersten 100.000 Stück.

  5. Ich denke, die Zeit arbeitet gerade für VW. ID3 sind ja genügend da und die Corana Krise behindert nicht die Softwareabteilung.(Homeoffice) Da haben andere Konzerne demnächst größere Probleme, was nutzt die beste Software, wenn man dafür keine Autos hat ( Homeoffice Fahrzeugproduktion, is noch net der Renner). Ich wünsche VW und allen anderen Automarken, das sie jetzt die richtigen Entscheidungen treffen ( für die Umwelt, die Wirtschaft und auch für uns hängt sehr viel drann.

  6. noch ncith mal etwas Systemengineering können die! Was machen die 100.000 von Mitarbneitern in dem Konzern?????? Können nix anderes außer Blech biegen???

  7. Ich sehe das positiv was VW in Verbindung mit dem ID.3 Start bzw. der Auslieferungsphase aktuell macht.

    Es ist doch sinnvoll die ersten Fahrzeuge einem “internen Qualitätscheck” durch die VW-Mitarbeiter zu unterziehen und so direkt die Funktionsrückkopplung über das Auto zu erhalten, als sofort an Endkunden auszuliefern.
    Von den Endkunden erhält man in der Regel nicht ein so “qualitatives, exaktes und hochwertiges” Feedback als von den internen VW-Mitarbeitern (wahrscheinlich aus der Entwicklung).
    Denke auch, dass man so vorhandene Funktionsprobleme viel schneller erkennt und auch lösen kann.
    Außerdem denke ich will VW seine Endkunden mit dem ID.3 nicht mit einer “quasi außer Haus Testphase” konfrontieren.
    Und wenn die Auslieferung etwas länger dauert, dann ist es halt so.

    Auch Tesla und andere e-Fahrzeughersteller weltweit hatten viele Anfangsproblemen mit ihren ersten e-Fahrzeugen zu lösen.
    Fragen Sie doch mal nach der ehrlichen Meinung der Kunden, z.B. die von Tesla !
    Außerdem gilt der Fakt, daß z.B. Tesla nur e-Autos entwickelt und produziert.
    VW hingegen hat aufgrund der Produktvielfalt in der Fahrzeugpalettenbreite ganz andere Anforderungen im Konzern und gegenüber dem Markt !

    Ich bin der Auffassung, wenn ein deutsches Unternehmen in der Automobilbranche die Massenfertigung von e-Autos hinbekommt, dann wird es der VW-Konzern sein. “Gebt Ihnen doch etwas Zeit und habt Geduld……”

    1. Ich wünsche all den VW Kunden viel Glück beim “testen”. War lange VW Kunde und als KFZ-Meister kenn ich mich ein wenig aus. Momentan gibt es kaum problemfreie Motoren und aus Fehlern lernt der Konzern auch nicht. Ich kann mich noch daran erinnern, als der Sharan neben dem grottenschlechten Automatikgetriebe, Klimaanlage, Turboproblemen, usw nicht einmal beim Nachfolgemodell wenigstens diese Billigstteile von Spurgelenken nachgebessert hat. Ich habe Familienpackungen davon zuhause gehabt weil ich in den Bergen wohne und das Kurvenfahren scheinbar nicht in der Konstruktion berücksichtigt wurde.
      Herrliches Zitat eines Pannenfahrers als ich auf der Autobahn mit “geplatzten”Turbo Linz einnebelte. ” Du bist doch Mechaniker?…Jetzt mußt du mir etwas erklären. Als Mechaniker solltest du dich ja auskennen bei den Autos. Warum um Gottes Willen fährst du einen Sharan?”

  8. Fahre jetzt übrigens ein Tesla M3 und bin begeistert. Anfang Dezember bestellt, mit Anhängerkupplung und am 23. Dezember übernommen. Soviel zu den Lieferzeiten

  9. Die deutschen Hersteller von E Autos stehen halt schon arg im Focus. Nur komisch dass auch die (Halbausländer) wie PSA und Opel die ja viel später mit E angefangen haben, viel zügiger und problemloser in Fahrt kommen als VW mit dem ID 3. Gut, Opel hatte Erfahrung mit dem damaligen Ampera welcher der Zeit weit voraus war.

  10. Opel bzw. PSA sind noch nicht so weit wie VW oder Tesla, bauen nur Verbrennerkarossen um. Bei VW steckt mit dem MEB viel mehr dahinter. Umgebaute Verbrenner hat VW schon mit dem E-Golf oder E-Up seit vielen Jahren im Programm.

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