VW ID.3 Auslieferung der Serienversion erst ab September/ Oktober 2020

VW ID.3 Auslieferung der Serienversion erst ab September/ Oktober 2020

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Herbert Diess, CEO von Volkswagen gab erst vor kurzem zu verstehen, dass “der ID.3 auf die Straße muss”. Nun scheint man ihn zumindest nicht ganz so schnell wie ursprünglich geplant auf die Straße zu bekommen. Bisher stand stets Sommer 2020 im Raum, wenn es um die Einführung des MEB-Stromers ging. Eine künstliche Verzögerung der ID.3 Auslieferung könne man sich auch gar nicht leisten. Und dennoch wird es später.

“Nur” die First Edition des VW ID.3 ab Sommer 2020 erhältlich

Denn wie Nextmove, unter Berufung auf ein Dokument aus Frankreich, über nähere Details zur Markteinführung des VW ID.3 berichtet, wird im Sommer “nur” die First Edition ab Sommer an die europaweit 40.000 Vorbesteller gehen. Feste Bestellungen für die First Edition sollen demnach ab April möglich sein. Ab Mai soll auch die Serienversion bestellbar sein, zunächst mit 58-kWh- und 45-kWh-Akku. Die Auslieferung der Serien VW ID.3 wird aller Voraussicht nach erst im September/ Oktober 2020 starten. Auf die leistungsstärkste Version mit 77-kWh-Akku darf man wohl noch länger warten.

Die Entscheidung des Volkswagen Konzerns ist eindeutig: Als großer Volumenhersteller setzt er auf batteriebetriebene Elektroautos für eine breite Zielgruppe. Wichtiger Baustein hierfür ist der Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) – der Schlüssel für “Elektroautos für Alle”Wirtschaftliche Produktion sei dabei oberstes Ziel. Bereits heute lässt sich festhalten, dass man effizienter und nachhaltiger in der Produktion vorankommt. Aber es läuft eben noch nicht alles so rund wie es angedacht war.

VW ID.3 Serienfahrzeug dann ab September/ Oktober 2020 in Auslieferung

Anfang November haben wir mitgeteilt, dass VW gerade mit der Produktion des ersten ID.3 im Werk Zwickau, Deutschland begonnen hat. Warum die Auslieferungen erst Mitte 2020 beginnen haben wir versucht zu beantwortenWas beim Audi e-tron die Batterien waren, ist beim ID.3 die Software. Probleme mit dieser könnten zu späteren Auslieferungen führen. Später als zunächst angenommen. Ob diese nun tatsächlich erst zu einer Auslieferung im Herbst 2020 führen wurde uns bisher nicht kommuniziert.

“Der Zeitplan bleibt bestehen: Die Markteinführung ist für Sommer 2020 geplant”, gab ein VW-Sprecher zu verstehen. Wie wir mittlerweile zu deuten wissen handelt es sich hierbei um die “First Edition”. Der gleiche Sprecher gab ebenfalls zu verstehen, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr rund 100.000 Elektroautos in seinem Werk in Zwickau bauen wolle. Nachvollziehbar, gab der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Herbert Diess, zu verstehen, dass er die volle Verfügbarkeit des ID.3 von der Markteinführung an benötige, um sicherzustellen, dass die strengen neuen europäischen Flottenemissionsziele erreicht werden können. Weitere neue Details rund um den ID.3 gibt’s im nachfolgenden Video von Nextmove.

Quelle: Nextmove -Youtube // Video eingebettet

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10 Antworten

  1. Ich warte hier gerade auf das forentypische VW-Bashing ..

    um es mal vorweg zu sagen: VW hat die FE für den Sommer ‘versprochen’ und das kommt wohl. Was gerade produziert wird ist wohl ohne fertige Software aber mit Akku (anders als bei Daimler und wahrscheinlich ungezählten anderen BEV-Bastlern) und allenthalben hört man von ID.3 FE auf den Straßen im Praxistest.
    Danach (aber noch 2020) gibt es das Serienmodell und tatsächlich mit ‘Standard-Range’ – also nicht nur die teure Version. Insgesamt 100.000 Stück dieses Jahr.
    Ist mal eine Hausnummer für den Anfang.

    ich hätte etwas mehr und früher gehofft aber .. so ist es auch ok. Hauptsache c02-Flottenausstoß stimmt und notfalls eben ein paar e-upmigo mehr in den Markt drücken.

    Angesichts der Akku-Knappheit von Mercedes verstehe auch so manchen anderen BEV-Möchtegern-Bauer.
    Das Thema Zellen und uns noch eine Weile beschäftigen.

    1. Aber scheinbar sind nicht alle damit einverstanden.
      Ich habe auch eine Reservation für den 1st vorfenommen, bin aber lediglich an der Position kbapp bei 60‘000. Kürzlich habe ich ein Mail bekommen, dass ich auch zu den Bestellern der 1st gehöre. Das heisst ja, dass sehr voele Leite nicht mit der Wartefrist u/o der Ausstattung bzw. Preis einverstanden sind.
      Der Sommer wird es zeigen…

  2. Der “First Edition” ist kein Serienfahrzeug? Ein per Hand zusammengeschraubter Prototyp?
    Echt jetzt Leute, es war doch klar, dass VW die First Edition nicht mit der Standardausführung konkurrenziert. Da hätte ja niemand vorbestellt. Und man braucht erst eine überschaubare Testgruppe auf der Straße. Aber das war eigentlich immer bekannt.

  3. War von Anfang an so kommuniziert.
    Wer beim Marketing zwischen den Zeilen lesen kann, wusste von Beginn an, dass es natürlich erstmal die 1ST sind, wenn VW zeitlich “von den ersten Autos auf der Straße” spricht.

    Schon witzig, dass DIE Schreiberlinge die schon eine angebliche Verschiebung Richtung 2021 herbeiskandaliert haben nun von “ERST Sept/Okt 2020” schreiben

    1. “Herbeiskandaliert” wurde von unserer Seite aus nichts. War zu diesem Zeitpunkt Stand der Dinge. Nun wurde eben erstmalig darüber halbwegs offiziell, mit belegbaren Quellen aus VW Hand informiert.

      1. Aber selbst ich habe mich beim lesen des Artikels gefragt, was jetzt eigentlich genau das Problem ist.
        Es wurde doch genau so angekündigt? Zuerst die 1ST Edition und danach die Serienausstattungen. Trotzdem bleibt es ja bei Sommer 2020.
        Die Überschrift suggeriert eine gewisse Verschiebung/Delay, die aber so nicht stattfindet. Ein gleichzeitiger Start der Sonder- und Serienausstattung würde eine 1ST-Edition ad absurdum führen. So würde ich es übrigens auch eher betiteln. Auch die 1ST-Edition ist ein Serienfahrzeug, jedoch mit Sonder-AUSSTATTUNG. Die Serienfahrzeuge mit Serien-AUSSTATTUNG folgen danach. 😉 Das wäre dann auch nicht so Missverständlich.

  4. Für mich ist der ID3 erst im Markt angekommen, wenn ich zum Autohändler gehen und dass Auto kurzfristig gekauft und geliefert werden kann.
    DAS ist DER Termin. Alles andere bis dahin sind doch nur Ankündigungen, die keinem helfen (wie Berliner Flughafen). Heute gibt es diesen Grund, demnächst wahrscheinlich einen neuen anderen.

    Fakt ist: Man will aber kann nicht und andere können liefern!

    Ich frage mich,
    1. wie verträgt es die Batterie (Kapazität, Lebensdauer), wenn die Autos mehrere Monate ungenutzt rumstehen; auch für andere Komponenten ist das sicher nicht “ideal” – also ich wöllte so ein Fahrzeug nicht als Neuwagen kaufen wollen.

    2. wäre es nicht möglich, ökonomischer für VW und für die Fahrzeuge besser, die Fahrzeuge auszuliefern und später beim Händler (oder speziellen Service-Zentren) durch Service-Teams die nötigen Umrüstungen/Updates vorzunehmen. Wenn später auf der großen Firmen-Parkplatz-Halde diese Arbeiten möglich sind, dann sicher auch durch Fachkräfte an verschiedenen Stellen im Land. Oder stecken noch ganz andere Probleme dahinter, von denen bisher nur noch nichts bekannt gemacht wurde …. ?

    1. Also beim richtigen Ladestand (irgendwo zwischen 40 und 60%) macht das den Akkus gar nichts. Wenn die mit 0 oder 100% rumstehen wäre das schon ein Problem. Ich denke aber das die sehr wohl wissen was sie tun.

  5. “Sommer 2020” stand bereits seit Monaten in der F.A.Q. zur First Edition auf VW’s Seite. Und dass die Serie NACH der First Edition einsetzt, war schon immer klar; alles davon wurde auch bei den offiziellen Ansprachen zum Produktionsstart in Dresden im November 2019 nochmals genauso gesagt, kann man im O-Ton auf YT anschauen!

    Clickbait, nichts weiter, das Next-Move-Video ist noch peinlicher. “Insider”-Informationen, dass ich nicht lache.

    Das einzig “Neue” aus dem Frankreich-Dokument ist, dass die Klimaanlage der First Edition nur 1 Zone hat. Leider.

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