VW ID.3: Bisher sind 7.000 Bestellungen aus Deutschland eingegangen

VW ID.3: Bisher sind 7.000 Bestellungen aus Deutschland eingegangen

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Der Modulare E-Antriebsbaukasten (MEB), auf dem der ID.3 basiert, dient als technisches Rückgrat der E-Offensive, er erlaubt den Bau vieler weiterer Elektromodelle. Der MEB schöpft die Möglichkeiten, die der reine Elektroantrieb bietet, voll aus. Davon konnte sich unser Autor Wolfgang Plank zuletzt selbst davon überzeugen. Mittlerweile sind die ersten ID.3 auf dem Weg zu VWs Händlern. Bald dann auch zu den ersten Kunden. Wie VW nun mitgeteilt hat dürften dies 7.000 an der Zahl sein, welche darauf warten, dass ihr bestellter VW ID.3 ausgeliefert wird.

Seit dem 20. Juli können Kunden in vielen europäischen Ländern bei ihrem Händler aus sieben vorkonfigurierten ID.3 Modellen wählen und gleich das passende Ladeequipment mitbestellen. Des Weiteren können sich ID.3-Käufer für bis zu drei Jahre attraktive Vergünstigungen für das Laden über We Charge sichern. Kunden in Deutschland brauchen bei der Wahl des ID.3 Modells keine Rücksicht nehmen, ob oder ob nicht die maximale Förderung des Umweltbonus in Höhe von 9.480 Euro zum Tragen kommt.

Die 7.000 Bestellungen als Grundlage dürften dem VW-Konzern dabei verhelfen, dass der MEB-Stromer schnell im Ranking der Elektroauto-Bestsellerliste 2020 platziert werden kann. Zumindest wenn man dies auf Monatsbasis betrachtet. Hier zeigt sich Ende Juli 2020 der Renault ZOE mit 9.245 Einheiten an der Spitze der E-Auto-Zulassungen, gefolgt von 728 Tesla Model 3 sowie VW e-Golf (3.780) und Audi e-tron (3.013).

Platz fünf im Ranking geht an den Peugeot e-208 (2.710), gefolgt vom Hyundai Kona mit 4.353 zugelassenen Fahrzeugen. Die letzten vier Plätze gehen in nachfolgender Aufzählung an den Nissan Leaf (2.538), KIA e-Niro (3.217), den BMW i3 mit 1.955 Einheiten sowie den VW e-Up! mit 2.318 Fahrzeugen. Wer sich nun über die Reihenfolge des Rankings wundert, dem sei gesagt, dass dessen Ordnung nach dem bisherigen Jahresabsatzvolumen erfolgt.

Doch wie schnell kommt der VW ID.3 nun zu den 7.000 Kunden? Die Lieferzeit beträgt laut VW/Audi-Händlerverbandspräsident Dirk Weddigen von Knapp inzwischen „rund vier Monate“. Die Variante mit der kleineren 45-kWh-Batterie sei für das laufende Jahr bereits „nahezu ausverkauft“. Insgesamt will Volkswagen dem Vernehmen nach 2020 rund 15.000 Einheiten in Deutschland und mehr als 60.000 in Europa absetzen.

Quelle: kfz-betrieb – VW ID 3: Bislang 7.000 Bestellungen in Deutschland

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Solange es keinen Endtermin für Verbrenner gibt werden die Verkaufszahlen auch nicht das Verbrenner Niveau erreichen…
Wenn man bedenkt das der Golf ca. 38000x im Monat verkauft wird sind das weiterhin peanuts…

Wenn im Vorverkauf der nicht konfigurierbaren ID.3 bereits 20% der Absatzzahlen des beliebtesten Modells der VAG erreicht werden, kann man beileibe nicht mehr von Peanuts reden…

Allerdings sind das jetzt nicht die ausgelieferten Fahrzeuge pro Monat sondern die Vorbestellungen, das hätte auch durachaus mehr sein können. Die Meisten warten wohl noch ab und die wenigsten wollen gleich das erste Fahrzeug haben, schon gar nicht nach dem was im Vorfeld über Probleme mit dem ID.3 zu lesen war.

hier darf man nicht vergessen das aktuell die Verkaufszahlen bei allen Verbrennern am Boden sind und VW die Produktion beim Golf 8 seit Monaten nicht zum laufen bringt…
Man rechne mal die 30000 ID3 Vorbesteller die dafür 9 Monate gebraucht haben und jetzt 7000 Vorbesteller seit Verkaufsbeginn …
Viel ist das nicht…

Stimmt, mehr als CO2-Strafmilderung wird für derzeitige Massenkonfektionäre von Verbrennern nie drin sein. Das Ende der Verbrenner wäre das Aus für VAG&Co – kommt aber nicht soweit.

Kann denn jemand sagen, ob es sich bei den Bestellungen um Mietwagenfirmen (Sixt, Herz, usw) Eigenbestellungen, Mitarbeiterleasing usw. handelt oder um wirkliche „Bestellungen“ von Privatpersonen. Ich kenne nämlich niemanden, der sich den ID3 kaufen würde. Meine Bekannten entscheiden sich meist für Tesla, Polstar oder warten noch auf den Nio EC6.

Ich finde den ID3 ehrlich gesagt auch ziemlich billig anmutende vom Innenraum her. Dann doch lieber einen Polstar 2.

Das könnte ähnlich wie beim Wettbewerb sein.

Einflottung bei Mietwagen und Leasingunternehmen sind genauso Verkäufe wie jeder anderer Verkauf auch. Die Wagen werden benötigt und das ist gut so.
Privatpersonen kaufen kaum Neuwagen – die meisten Privatpersonen kaufen Gebrauchtwagen – immer schon.

Dann haben Sie sicher einen großen, elektroaffinen Bekanntenkreis und das ist erfreulich so. Mein großer Bekanntenkreis ist leider nicht so elektroaffin und deshalb habe ich bisher kaum von BEV-Kauf- oder -Leasingplänen dort gehört. Und wer elektrisch in Erwägung zieht, setzt es nicht unbedingt auch letztendlich um. Ich zog auch im Leben schon einiges in Erwägung 😉

Wunschdenken im Faktenkleidchen.

Wer noch nie elektrisch gefahren ist, denkt so. Die meisten die mal elektrisch gefahren sind, denken dann eher „warum sollte ich Verbrenner fahren, wenn ich auch elektrisch fahren kann?“. Für Dampfmaschinen gabs meines Wissens auch keinen Endtermin.

Naja, die Diesel „Dampfmaschiene“ ist halt m.E. immer noch die effizienteste Option wenn man auf das Geld schaut. Außerdem ist man flexibler als mit einem Stromer (Tank-Ladeinfrastruktur).

M.E. ist derzeit nur Tesla einegermaßen flexibel, wenn es um Ladenetzinfrastruktur geht.

Wie lange steht man mit dem ID3 an einer Ladesäule (für einmal Volltanken)? Welche (Strom)Kosten hat dann der ID3 auf 100 Kilometer? Nach meiner Recherche sind die Kosten auf 100 Km im Vergleich zum Diesel miserabel.

Ich fahre eGolf seit mehreren Jahren und lade zu Hause deutlich unter den Kosten unseres Diesel-Zweiwagens. Umgerechnet weniger als die Kosten für 3 L Diesel pro 100 km. Ich stimme dem Vorredner zu: warum Verbrenner fahren, wenn der eGolf komfortabler und günstiger ist?

3l Diesel?
Mein V8 SUV braucht einen
halben Liter Super auf
1000 KM.

deiner Recherche nach 🙂
Dann solltest du deine Quellen prüfen …

Naja, die Diesel “Dampfmaschiene” ist halt m.E. immer noch die effizienteste Option wenn man auf das Geld schaut. Außerdem ist man flexibler als mit einem Stromer (Tank-Ladeinfrastruktur).

–>Die Effizienteste Art ist Elektrische Energie in Bewegungsenergie umzuwandeln und nicht erst in Kraftstoff und dann erst in Bewegungsenergie und schon gar nicht wenn man Kraftstoff noch irgendwo hinbringen muss.

M.E. ist derzeit nur Tesla einigermaßen flexibel, wenn es um Ladenetzinfrastruktur geht.
–>Tesla setzt den Maßstab, das stimmt wohl.

Wie lange steht man mit dem ID3 an einer Ladesäule (für einmal Volltanken)?
–>Kommt auf die Batteriegröße und die Ladegeschwindigkeit an. sollte bei 20-25 Minuten liegen bei 125 KW-Säulen.

Welche (Strom)Kosten hat dann der ID3 auf 100 Kilometer? Nach meiner Recherche sind die Kosten auf 100 Km im Vergleich zum Diesel miserabel.
–>Bei einem angenommenen Verbrauch von 13- 15kWh/ 100km bei 0,30€/ kWh Strom ergibt das zwischen 4,00 und 4,50€ pro 100km…
Das wird mit dem Diesel maximal zu den aktuellen Preisen funktionieren. Man kann man hier auch sparsamer elektrisch fahren, wird mit dem Diesel nicht so sein.

„M.E. ist derzeit nur Tesla einegermaßen flexibel, wenn es um Ladenetzinfrastruktur geht.“

Diese Aussage ist ein Witz – das Tesla-Schnellladenetz ist vorhanden aber das Netz der Wettbewerber ist um Welten umfangreicher.
Und was ist am Tesla-Netz flexibel?

Ein Tesla muss ja nicht bei Tesla laden, die können überall laden, bei jedem Wettbewerber. Das SuC-Netz kommt noch zusätzlich oben drauf.

Eben kein Witz. Bei welchem Hotel habe ich eine gratis Ladestation von VW aber ein DeC von Tesla oder dann eine CEE 32A Steckdose ? Genau dort werde ich meine Ferien geniessen, laden und jegliche sündhaft teuren DC charger wie z.B. Ionity etc. vermeiden wenn immer möglich. Ein NRGKick oder ein Juicy Booster reicht vollends aus.

Meine Tesla Wallbox oder meine CEE Dose kann ich bei mir zu Hause jedem Kollegen, Freund etc. anbieten und er mir, wenn ich bei ihm bin. So baut sich ein Netz mit PV und anderen nachhaltig erzeugtem Strom ( bei mir zu Hause in der Schweiz mit 100% Wasserkraft ) auf, das kostengünstiger nicht sein könnte und immer da ist. Motto: „wer nicht fährt der lädt“. Optimale Ausnutzung der Zeit für max. Freizeit. Klar ich werde auch einen Hiunday Kona, einen ID.3, Zoe usw. usf. bei mir Zu Hause laden lassen.

Ich habe mit meinem Tesla Model 3 100% Abdeckung in Europa, Nordamerika und bald in China ( das sind die wichtigsten Märkte ) mit SuC und DeC, bei mir zu Hause und im Office und und und. Ansonsten CEE. Alles was Sie mir sonst noch bieten wollen können Sie für sich behalten, nehme ich Ihnen nicht weg, auf keinen Fall.

Direkte Abrechnung, ohne mit Karten, Tolken zu hantieren. Das ganze Netz SuC und DeC ist im Tesla Bordcomputer vorhanden. Herr Meier es gibt nicht einen Grund für einen Tesla Fahrer etwas Anderes in Anspruch zu nehmen.

Viele werden mit dem ID3 im Alltag gar nicht an der Ladesäule stehen, weil sie nachts zu Hause laden und morgens vollgeladen für ihren Alltagsbedarf losfahren. Bei ca. 30ct pro kWh kostet der Strom für 100km dann 3,00-4,50€ (je nach Fahrprofil).

1+

Einfacher gehts mit Gas 😉
Bei (Bio-) CNG landest du auch nur bei 4 € pro 100 kw. Zudem ist das CNG-Auto dann dein einziges Auto und du brauchst nicht noch ein Zweit-Auto für die weiten Strecken und ein Dritt-Auto mit dem du einen Anhänger ziehen kannst.
Meine Frau fährt eins und ich fahr eins.
BEIDE CNG.
Dämnächst auch in Urlaub – dann aber nur mit einem von beiden.

gruß Ben

Fast jeder der 2 Autos in einem Haushalt hat kann problemlos eines davon auf BEV umstellen. Dann hat man für den Anhänger den Urlaub und die langen Fahrten immernoch den Verbrenner als Sicherhelt.
Probieren Sie dass doch einfach aus und Sie werden sich wahrscheinlich schon nach kurzer Zeit mit Ihrer Frau streiten wer jetzt mit dem e-Auto fahren darf 😉

Sehr richtig! Geht mir als begeisterter ZOE Fahrer ganz genauso!

So problemlos geht das nicht, weil man einfach weniger flexibel ist. Man kann die Autos nicht nach Größe bzw. Ladevolumen aufteilen sondern muss eben auch die Reichweite im Blick haben. Zudem ist unser VW Up mit CNG einfach viel günstiger wie z.B. ein VW up mit E-Antrieb.

Gruß Ben

Diese Endtermine gibt es. Nur nicht in DE zum Beispiel.

Erst 7000 „echte“ Vorbestellungen? Es waren doch am Anfang in kürzester Zeit 30000, die sich vormerken ließen? Vielleicht gibt’s ja noch bis zum „24.12.2020“ die nächsten 7000 Besteller! Die bekommen dann ihren ID3 an Ostern 2021! Damit kann VW nie mehr Marktführer werden. Im TV werden leider immer noch zu viele Verbrenner beworben…..

Die 30.000 Vorbestellungen bezogen sich auf die 1st Edition, welche ausverkauft und in den nächsten Tagen ausgeliefert.
In dieser Meldung geht es um die „ganz normalen“ Bestellungen nach der 1st Edition. Der ID3 ist seit Mitte Juli frei bestellbar.

7000 in Deutschland

7000 aus Deutschland, aber es gibt ja auch noch den Rest Europas. Finde es aber so oder so erstaunlich das so viel „Blind“ ein Auto kaufen, jetzt mal ganz Unabhängig vom Hersteller/Antreib usw. Also zumindest einmal vor Ort anschauen würde ich das gute Stück ja schon und das dürfte bisher ja kaum möglich gewesen sein. An sich auch noch ein paar Monate abwarten ob da jetzt irgenwelche großen Fails schlummern würde ich auch. Gut außer ich hätte jetzt Geld bis zum abwinken und will bei den Ersten dabei sein.

Warum sind die Zulassungszahlen in Deutschland für den August jetzt eigentlich wieder im Vergleich zum Juli so deutlich eingebrochen? Ist das jetzt das große Warten auf den ID.3 und viele andere Elektroautos die ja teilweise doch recht lange Lieferzeiten haben, oder war der Juli nur der Nachholeffekt für die Vormanate und das ist jetzt wieder verpufft.

Wenn du heute eine ID.3 bestellen willst wird du i.d.R. auf nächstes Jahr vertröstet (wenn du nicht zufälligerweise ein ein Exemplar konfigurierst, dass noch im vorproduzierten Pool steht – die Vorproduktion läuft übrigens noch )

Wenn man sich überlegt, dass die geplante Kapazität für Zwickau 100.000 MEB-Fahrzeuge für 2020 war, Corona dazwischen kam und schon der ID.4 auf dem Band ist .. dann scheint das sehr gut zu laufen.

7000 verkaufte FE in Deutschland ist eine stolze Zahl! Jetzt wird schon als Folgeausführung die Fastlane verkauft. Da ist mehr zu konfigurieren und auch ein Modell mit 550-km-akku ist dabei.

vor allem sind die Latrinenparolen wg. Akku-Knappheit jetzt vom Tisch – sonst würde schon das Modell mit dem kleinen Akku angeboten.

Warum sollte man bei Akkuknappheit einen kleineren Akku in einem günstigeren Fahrzeug für die noch breitere Masse anbieten sollen? Das wäre doch ein Schuss ins eigene Knie.

Claus, vergleiche nicht Aepfel mit Birnen. Zum Preis vom P 1 kannst Du 3 VW s kaufen , und der 2er läuft noch gar nicht. Gegen den M3 bietet der ID spielend Paroli im Preis und in der Lade- und Fahrleistung.

Ladeleistung ist beim ID3 schon um ein eck langsamer als beim M3.
Der ID 3 ist ein solides überdurchschnittliches BEV, ohne richtige Schwächen. Aber auch keinen besonderen Stärken.

„Privatpersonen kaufen kaum Neuwagen“: dem kann ich jetzt nicht zustimmen. Wer sich den sogenannten Klimawandel anguckt und reagieren möchte, kauft sich 1 Neuwagen und zwar ein elektro-auto. Und wer sich an statistischen Verkaufszahlen orientiert, irgendwelche Excell-Tabellen (wer, wann, wieviel und warum gekauft hat) von seiner Kaufentscheidung abhängig macht, der ist selbst schuld. Leute begreift doch endlich, daß dies alles unter der Kategorie „Sublimationsgeschehen“ einzuordnen ist. Dann hört auch dieses Hybrid-Getöne auf.

Ich hab weder Bock noch Kohle für so einen Chemie-Klumpen unterm Auto.
ich will aber trotzdem weniger Co2 verursachen.
Geht auch ganz einfach – mit Bio-CNG

gruß Ben

Ich muss echt sagen ich kenne keinen der sich ein E-Auto wegen des Klimawandel anschafft. Das sind eher die Leute die etwas neues haben möchten oder wegen denn Kostenvergleich. Ein Wagen der Unteren Mittelklasse für 30k+ ist ja auch kein Schnäppchen. Viele warten jetzt noch 2,3 Jahre bis westlich mehr Modelle draußen sind und ein Vernünftiges Ladenetz vorhanden ist .

In meiner Stadt mit 100.000 Einwohner gibt es ganze 13 Ladestationen. >Von diesen sind 3!!! öffentlich zugänglich (also nicht beim Autohändler, im sehr teuren Toristenparkhaus usw.) .DIe Ladeinfrastuktur der Nomallader (nicht 50kW+ Schnelllader) fehlt leider in den Städten. Sobald diese in ausreichender Zahl vorhanden ist gehen die Verkäufe durch die Decke.

Mir geht es ausschliesslich um den Klimawandel und ein neues Denken für die Zukunft. Weg von Ineffizienz, Öl und anderen Fossilien und von einem antiquirten Betankungssystem hin zu einer modernen, flexiblen und nachhaltigen Mobilität für die Zukunft. Und das war von Anfang an meine Motivation, egal welches BEV ich auch immer fahren werde, ob ID.3, Kona electric, Zoe, iMiev, Tesla usw. usf.

Eben nicht 2-3 Jahre warten, sondern selber aktiv werden. Wenn die Europäischen Hersteller vor 10 Jahren mit Tesla mitgezogen hätten, würden wir heute nicht mehr über die Vielfalt reden. Wenn vor 20 Jahren die Kohle in Deutschland das Ende gesegnet hätte, hätte Deutschland heute eine Nachhaltige Energiewirtschaft etabliert.

Wer aktiv ist kann auch bestimmen wie die Zukunft aussehen soll und kann an ihr bauen. Wo ich Ihnen recht gebe ist, dass die Modell Auswahl noch etwas eingeschränkt ist. Aber sehen Sie, wenn niemand die heutigen Modelle kauft, dass werden die Hersteller auch keine neuen Modelle entwickeln und so schliesst sich der Kreis. Mut zur Veränderung, auch wenn diese noch nicht perfekt ist, bleibt meine Triebfeder, so dass auch Sie in Zukunft Ihr Elektroauto kaufen können das in Ihr Portfolio passt.

In einer modernen zukunftsorientierten Stadt brauchen Sie kein Auto. Die Leute benutzen, Trams, e-Busse, U-Bahnen, Fahrräder, e-Bikes, Scooters und/oder gehen zu Fuss. Alles Andere wird nicht mehr zeitgemäss sein. Vielleicht noch etwas in der Art eines e-Smart, Twizzy und e-Kleinlaster, welche die Läden beliefern. Millenials und zukünftige urbane Generationen werden sogar Autos grundsätzlich ablehnen und auch ihr politisches Verhalten wird dementsprechend sein. Ein Ausbau des ÖV ist dringend notwendig.

Die meisten Interessenten werden nicht 2-3 Jahre warten, sondern länger.
Spannend wird auch sein, ob sich die prozentualen Anteile des Privat-Leasings wirklich so und so schnell entwickeln wie prognostiziert.
VW drückte es ja diesbezüglich so aus, dass sie mit 70-80 Prozent Leasinganteil beim ID.3 rechnen. Das kann ich mir, zumindest Privatkunden betreffend bzw. inkludiert, nur schwer vorstellen. Schaumama.
Bin selbst aus der Vergangenheit leider leasing-geschädigt, also die Rückgabeproblematik und den finanziellen Umgang dabei mit Gebrauchsspuren betreffend. Nach 3-4 Jahren familiären und häuslichen Alltagseinsatzes inkl. Urlaubsreisen und als Lastesel sieht man‘s dem Stück eben an. Besser also kaufen und 7, 8, 9 Jahre fahren. Gilt für mich als Besitzer eines Nicht-nur-schön-Wetter-Fahrzeugs.

Ich lebe in Lettland und kann ihnen nur sagen, dass ich meinen Kona Elektro nur gekauft habe um das Klima zu schonen. All die Jahre die ich Auto fahre (in drei Wochen werden es 45 Jahre) versuchte ich immer mit der besten Technologie die Umwelt zu schützen! Fahre niemals einen PW Diesel war die erste Devise, sobald die ersten Katalysatoren kamen sofort einen gekauft, dann umgestiegen auf Toyota Hybrid und jetzt bin ich ein glücklicher, stolzer und beruhigter Besitzer eines Konas elektro! Ich lebe auf dem Land und habe mir auch eine 10 Kw PV Anlage geleistet, diese brauche ich auch zum Laden meines Autos.
Alle haben immer diese Ladeinfrastruktur Angst. Der normale Alltag ist doch so, dass 400 Km wenn man arbeiten muss mit einem PW nie gemacht werden. Autofahren gibt kein Geld! Ich weiss wovon ich spreche, ich war jahrelang Außendienst Mitarbeiter.
Ich hoffe, dass meine Enkelkinder auch noch Atmen können und alles was ich kann, versuche ich zu tun dafür!
Das Elektro Auto hat viel weniger Service Aufwand und dadurch sind die Kosten einfach nochmals günstiger. Der Kaufpreis ist „hoch“ (In Lettland gibt es keine Prämien für den Kauf eines Elektroautos) doch wenn wir nicht schnell etwas tun, werden unsere Nachfahren eventuell sich nicht einmal mehr Gemüse Leisten können (Klimawandel). Es ist keine Option einen alten Verbrenner noch weiter zu fahren.
Es liegt nicht an den Ladestationen, nicht an der Reichweite und nicht an der Modellauswahl sondern nur an den Köpfen die sich nicht getrauen mit einem Elektro Auto durchs Quartier zu fahren.
In Norwegen ist 2025 Schluss mit Verbrenner zu kaufen, was ist denn mit dem grossen Deutschland, ihr schafft es ja nicht mal ein generelles Tempolimit von 130 anzunehmen. In der Schweiz haben wir schon seit 1974 ein Tempolimit auf Autobahnen ich kann euch sagen wir leben noch!
In 3 – 4 Monaten gibt es genug Modelle, doch die Köpfe werden sich nicht ändern ohne Gesetze!
Mein Vorschlag; Diesel für die PW sofort auf 5 Euro pro Liter (ausgenommen LKW und Landwirtschaftliche Traktoren!) in ganz Europa, Benzin und Gas den Preis x1,5 rauf setzen (Da geht es um das Verursacher Prinzip).
Noch einen Tipp zum Schluss, einfach mal ein Elektro Auto probefahren, wer ehrlich zu sich selber ist, will danach eins haben.
Das war eigentlich nicht zum Thema 7000 iD3 aber zu den vielen gelesenen Antworten, die immer alles schlecht machen weil das alte was man hat ja so gut ist! Aber jedes neue Mobil Telefon muss mit dem letzten Kredit den man kriegt noch gekauft werden obwohl es Morgen schon wieder alt ist!
Euer
Hans-Peter

1+

Zitat Hans-Peter

+++In Norwegen ist 2025 Schluss mit Verbrenner zu kaufen, was ist denn mit dem grossen Deutschland, ihr schafft es ja nicht mal ein generelles Tempolimit von 130 anzunehmen.+++

Mit dem Tempolimit gebe ich Ihnen Recht, mit Norwegen nicht. Norwegen fördert und verkauft Öl und Gas wie ein Weltmeister und füllt damit seine Staatskasse. Scheinheiliger geht es nicht.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/norwegen-erdoel-johan-sverdrup-1.4747060

Und beim km Preis Diesel versus Strom nicht vergessen. Diesel ist mit Steuer. Und wenn mal mehr wie 30-40% E-Autos fahren gibt es auch eine Steuer für E- Autos, wie auch immer das festgelegt wird. Ggf. wie beim Lkw mit Mautmodul

bla bla bla!!!!
Strom kostet auch Steuern! Was sie meinen ist die Strafsteuer für Umweltverschmutzung? Die gibt es in verschiedenen Ländern auf dem Erdöl Basierenden Treibstoff!
Produktpreis: 45,49 Cent pro Liter.
Deckungsbeitrag: +12,85 Cent pro Liter.
Mineralölsteuer: +64,45 Cent pro Liter.
Mehrwertsteuer: +23,52 Cent pro Liter.
Endpreis: 147,31 Cent pro Liter davon sind 88,97 Cent Steuern.

Wenn die verlorene Mineralölsteuer
auf Den Strom für E-Autos
umgelegt wird was technisch
absolut machbar ist wird das eine
Sehr teure Angelegenheit.

@ Markus, 1+

Wenn Sie das Gespräch zw. Dr. Wegscheider u. Prof. Indra einmal anhören, vergeht Ihnen die Idee, ein E-Auto zu kaufen.

Ich möchte nicht die Leistung von Herr Indra in Zweifel stellen, auf keinen Fall, und ich möchte auch nicht in Zweifel stellen, dass er sein Schaffen in seiner Sichtweise der Dinge hervorragend bewerkstelligt hat.

Mit verlaub, und das meine ich sehr Ernst und hat überhaupt nichts mit der Person von Herr Indra zu tun, für mich allerdings passt seine Sichtweise zu 100% nicht in mein Weltbild. Eine Maschine, die so viel Energie in Wärme verpuffen lässt und das tun wir seit einem guten Jahrhundert schon, kann ich nicht als etwas spektakuläres bezeichnen. Im Gegenteil, wie können wir nur, und das ist ja nur ein Aspekt unter vielen, in einer so kurzen Zeit seit dem die Erde besteht, eine so wertvolle ENDLICHE Resource einfach nur zu einem überwiegend grossen Teil in Wärme umwandeln, die nota bene nie wieder zurückkommen wird und dann noch Stolz auf dieses tun sein, verschlägt mir fast die Sprache.

Nochmals, ich zweifle in keinster Weise die Kompetenz und Kapazität von Herrn Indra an.
In meiner Sichtweise, falls ich Newcommer in der Welt der Elektromobilität wäre, würde ich sagen hat Herr Indra das wohl beste Plädoyer gehalten, dass ich mir bereits morgen schon ein Elektroauto kaufen würde. In diesem Sinne hätte mir Herr Indra zweifellos die Augen geöffnet.

Wie gesagt, meine Augen waren schon vorher weit offen. Jede seiner Argumentationen contra Elektroautos habe ich nie verwendet. Mir scheint Herr Indra hat nicht verstanden, warum Leute sich offen zur Elektromobilität bekennen und diese unterstützen.

Also, das Video ist einmal mehr Anlass für mich, auf der kommenden WAVE Trophy Switzerland 2020 ( https://wavetrophy.com/wave-switzerland-2020/ ), die sogenannte Energy Tour, mit viel Herzblut die unterschiedlichsten BEV’s den Schülern und der übrigen Bevölkerung aufs Eindrücklichste zu promoten.

Siehe auch der Post von Elektroauto-News vom 23. Juli 2020 https://www.elektroauto-news.net/2020/countdown-8-wochen-start-wave-switzerland

VW der Saubermann und Klimaretter …

Komme gerade aus dem Urlaub in Österreich. VW teste dort auf dem Groß-Glockner Pass einen neuen BIG-SUV, den „amerkanischen“ Touareg, V6 Motor, Benzin mit 5,3 Liter Hubraum.

Nichts mit Elektrisch … außer der Starterbatterie für den Anlasser.

E- Autos sind eine gute Wahl für Menschen, die eine eigene Garage mit Steckdose oder auch einen Firmenparkplatz mit Steckdose haben. Aber absolut unbrauchbar für mich, da ich keinen Bock habe neben wichtigen Dingen im Leben noch einen Ladeplatz für mein Auto zu suchen. Ich wüßte auch nicht, wie man diese Situation in den Städten verbessert, außer sukzessive neue Parkplätze für E- Autos mit Ladefunktion zu schaffen, die dann aber nur während der Ladezeit beparkt werden dürften. Und da ich nicht wie die Jungs bei den Autotests neugierig neben meinem Wagen warte, muss ich nach dem Ladevorgang wieder zu meinem Auto dackeln, einsteigen und nochmals einen Parkplatz suchen. Das macht dann bei meinen wöchentlichen 700 km und 2 Ladevorgängen, einen ein oder zweistündigen Mehraufwand zum herkömmlichen Benziner pro Woche – nein danke.

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