VW: Alles auf E-Mobilität – Erdgas und Brennstoffzelle spielen keine Rolle

VW: Alles auf E-Mobilität - Erdgas und Brennstoffzelle spielen keine Rolle

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Volkswagen sei „auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität für alle“. Auch in Zeiten des Klimawandels wolle der Hersteller „vielen Menschen weiterhin individuelle Mobilität ermöglichen“, so die Aussage von Ralf Brandstätter, seit gut eineinhalb Jahren als COO der Marke Volkswagen, vor kurzem. Jürgen Stackmann, bei der Marke Volkswagen für Vertrieb, Marketing und After Sales verantwortlicher Vorstand, erklärte in einem auf dem Unternehmensblog veröffentlichten Interview, warum Elektroautos für viele Autofahrer die richtige Wahl sind. Und auch VW-CEO Herbert Diess steht hinter den Aussagen. Wie man nun durch Auslauf des Gasantriebs aufzuzeigen vermag.

Wie das Handelsblatt berichtet gab Diess seinen Entwicklern gegenüber zu verstehen: „Die Gasantriebe werden wir auslaufen lassen“.  Bisher gab es sowohl von der Kernmarke VW Pkw als auch von den Tochtermarken Audi, Skoda und Seat Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Am Markt haben sich diese jedoch nicht durchgesetzt, zudem sei der Beitrag zum Klimaschutz zu gering. Grund genug die Sparte zu schließen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die E-Mobilität.

Bereits Mitte November erklärte Volkswagen in einem Beitrag, wo nach aktuellem Stand die entscheidenden Vorteile des E-Antriebs gegenüber der Brennstoffzelle liegen. Und warum der Hersteller die Entscheidung, E-Mobilität konsequent voranzutreiben, für richtig hält. Die Entscheidung des Volkswagen Konzerns fällt dabei eindeutig aus: Als großer Volumenhersteller setzt er auf batteriebetriebene Elektroautos für eine breite Zielgruppe – auch wenn die Konzernforschung die Brennstoffzellentechnologie weiter erkundet und Audi für 2021 ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug angekündigt hat.

Volkswagen zeigt somit auf, dass es derzeit nur die konsequente Ausrichtung auf E-Mobilität gibt, welche man verfolgt. Verständlich, gelten E-Autos momentan als der schnellste Weg zum klimaneutralen Fahren und damit zur Vermeidung von CO2-Strafzahlungen. Wie wir bereits 2019 berichten konnten, wird die Plug-In-Hybrid- und Elektroauto-Offensive beim Volkswagen Konzern dazu führen, dass die CO2-Flottenwerte wohl einzuhalten sind. Ein weiterer Punkt, der für die Konzentration auf die E-Mobilität spricht.

Andere Hersteller bieten zwar auch Elektroautos an, sind aber weniger konsequent und halten sich mehrere Möglichkeiten offen, indem sich parallel in verschiedene Technologien investieren. VW setzt mit der Abkehr vom Erdgasantrieb seinen Fokus noch zielgerichteter und verringert somit die laufenden Kosten in diesem Bereich.

Quelle: Automobilwoche – Konzentration auf E-Mobilität: VW stellt Entwicklung von Erdgasfahrzeugen ein

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Es ist nicht das erste Mal das Firmen auf das falsche gesetzt haben, Deutschebank, Thyssen usw. Aber sieh haben ja alle genug Arbeitnehmer die das ausbügeln können. Ist ja nicht das erste Mal siehe Dieselskandal, Autokat usw. Hauptsache der Vorstand wird mit einem tollen Handschlag entlassen.

Was ist falsch und was wäre richtig ?

VW braucht als weltgröster Fahrzeughersteller die E- Mobilität um die CO2 Vorganen der EU zu erfüllen.Das Ganze verläuft hier allerdings in.fast hekitischer Eile.Es fehlt die erforderliche Ladeinfrastruktur.Auch Bezug auf die Reichweiten werden die Käufer mit falschen Daten gelockt und niemand sagt etwas zu den enormen Kosten für den.Tausch der Akustruktur nach ca.7 Jahren.

Es ist wohl kaum so, dass damit zu rechnen ist, dass nach 7 Jahren der Akku getauscht werden muss. Das ist eine haltlose Behauptung von Ihnen um die, e-Autos schlecht zu machen oder um Ihr eigenes Verhalten – weiter mit Verbrennern die Umwelt zu schädigen – zu rechtfertigen.

Weil es seltener einen Akku Tausch geben wird als Heute Motoren getauscht werden

Ich werde jedenfalls mit der Anschaffung eines e-Autos warten, bis sich Wasserstoff etabliert hat.
Wasserstoff ist unter ökologischen Gesichtspunkten eine ideale Energiequelle.
– beim Verbrennen mit Sauerstoff/ Luft entsteht nur Wasser und kein CO2 (Kohlendioxid).
– Wasserstoff kann durch Elektrolyse von Wasser gewonnen werden und ist damit regenerativ.
Daneben gibt es eine Reihe ökonomischer Vorteile:
– Das Betanken mit Wasserstoff ist viel schneller als das Nachladen von Akkus,
– eine höhere Reichweite der Fahrzeuge ist leichter zu realisieren.
– Auch für die deutsche Industrie müßte Wasserstoff eigentlich von Vorteil sein, da die Fahrzeugtechnik komplexer ist als bei reinen Batterieautos und wir unsere Engineeringvorteile besser ausspielen könnten.
Wasserstoff ist keine Technologie die auf dem Leid anderer Menschen basiert. Akkuzellen Lithium-Mangan bzw. Lithium-Kobalt tötet Menschen und Kinder in den Bergwerken, ist äußerst verachtenswert. Somit die Akku-Ideologie äußerst verachtenswert und hat im Fahrzeugbau nichts verloren da defizitär und ich wiederhole mich –> menschenverachtend. Ohne Akkus im Autmobilbau sinken die Stückzahlen der Akkus und dann werden zumindest die Kinder nicht mehr in den todbringenden Bergbau getrieben. Wasserstoff kann nicht industriell durch Kinderarbeit hergestellt werden, ist technologisch anspruchsvoll, bietet eine hohe Reichweite und ist schnell nachfüllbar. Wasserstoff ist somit die richtige Technologie der Zukunft.

Aus dem Heise Forum vom ErdenAdmin:
Wasserstoffautos sind von unglaublich vielen Probleme behaftet:

1. Sie sind zu teuer. Keiner wird soviel Geld investieren, nur um dann Problem nr. 3 zu haben. Sprich im Batteriesektor: Preis ist alles, deshalb verkauft sich das Tesla Model 3 hundertmal so gut wie das Model S

2. Wasserstofftankstellen sind sehr selten, man fährt riesige Umwege für sie. Weil die Tankstellen so teuer sind, kommen auch keine hinzu: Wer zahlt dafür? Bisher niemand.

3. Wasserstoff ist teuer: das Tanken kostet mehr als bei einem Benziner / Diesel bei gleicher Reichweite. Der Preis wird nicht runterkommen, weil es keine Konkurrenz gibt und wie beim Öl wohl das alte Monopol einfach das neue übernimmt.

4. In California, wo H2 Autos am verbreitetsten sind gibt es relativ viele Tankstellen, an die 61 wenn ich mich richtig erinnere (die übrigens in den letzten Jahren nur homepatisch mehr wurden) Es sind Twitterbilder von riesigen Schlangen bei Tankstellen zu sehen. Die Autofahrer sind sauer, da sie teilweise kein H2 mehr kriegen, die Tankstelle leer ist. Probleme mit dem festfrieren der Zapfhahns sind üblich.
Teilweise sind Tankstellen geschlossen und Autofahrer die darauf angewiesen sind kriegen ihre Leasinggebühr erlassen, weil sie immer saurer werden, ihre Autos nicht nutzen zu können. Autofirmen lassen sie angeblich nicht aus der Lease raus, auch trotz solchen Problemen.
5. H2 knallt man heftig: In California gerade letzlich und in Norwegen letztes Jahr. Wegen dem sind in Norwegen alle H2 Tankstellen ausgeschaltet und keiner kann mehr mit H2 Autos rumfahren.

6. Henne Ei Problem: Keiner kauft ein Auto ohne Lade/ Tankinfrastruktur. Aber die Infrastruktur wird nicht wegen ein paar hundert Autos aufgebaut.

7. Tesla setzt sich jetzt sehr durch, hat Anworten auf die Fragen: Wie teuer? Keine astronomischen Preise mehr. Wie weit? Wie ein Verbrenner, dank ausreichend grosser Batterie und: wo laden und wie schnell? Supercharger gibt es überall.

Der Erfolg von Tesla bei 7 killt Alternativen die halbbacken sind noch nicht bereit, oder sonst eben mit so vielen Punkten behindert ist.
Ich bin sicher dass sich H2 in Zukunft (so 20 bis 50 Jahre) durchsetzen wird, aber bevor wir Autos damit sehen werden, in grossen Stückzahlen wird H2 überall verfügbar sein, wir ein ganzes Netz von H2 Produzenten und Verbrauchern haben, was heute noch komplett nicht existiert.

8. Ah, nicht zu vergessen: Wer H2 in den Markt bringen will, der muss eine Anführerrolle übernehmen. Tesla macht das, dank ihnen reden wir heute überhaupt über EVs.
Status Quo: keiner der alten Autohersteller hatte eine Anführerrolle bei Innnovation in den letzten Dekaden.
Was macht die alte Deutsche und globale Autoindustrie? Sie dackelt der Führerschaft von Tesla nach.

Fazit: Die alten Autohersteller sind graue Herren, veraltet, faul, technologisch rückständig, unfähig und unwillens endlich BEVs zu bauen und zeigen deshalb besser auf eine Technologie, die sicher noch nicht kommt.
Die einzige Firma die meiner Meinung nach einen Chance hat ist VW, die bauen um und der ID.3 und sein Erfolg wird auch dazu sorgen dass endlich verstanden wird, dass BEVs nun der nächste Schritt in der Evolution des Autos ist und nicht mehr verschwinden werden. Firmen die sich weigern BEVs zu bauen, werden einen Kodak kriegen. Alle die nicht wissen was das heisst (Firmen) werden gezwungen sein, das gleiche Schicksal wie Kodak zu erleiden: Vom Marktführer zum Bankrott in wenigen Jahren durch Technologieverweigerung.

Nachtrag von mir: so sieht es in Kalifornien an Wasserstofftankstellen aus: https://postimg.cc/8JBh9fh2 laut Textunterschrift zwei Stunden Wartezeit bei nur acht Autos davor.

Wie kann man “BEVs als nächsten Schritt in der Evolution des Autos“ betiteln?
Schlimmer und …… geht es wohl kaum! Lesen Sie mal nach, was der Zukunftsforscher J. RIFKIN bereits 2005 hierzu Frau Dr. Merkel dargelegt hat und ebenso seine Gedanken zum Treffen in Davos. E-Autos sind “Totgeburten“ und der Sargnagel von VW. China lässt grüßen!
Wer kauft von einer Firma, die Jahrzehnte Autos manipuliert hat, noch etwas. Eine vierköpfige Familie kann darüber nur lachen, wenn es nicht so ernst und traurig wäre.

Menschenverachtend sind Höchsten solche Beiträge.

Kobalt und Lithium wurden schon immer abgebaut.. in industriellen Maßstab. Mit Maschinen. Bitte mal nach „HEUCHELEI“ googlen.

Die Desinformationskampangnen der Öl- und Altautomobilindustrie wirken noch immer… und werden ein Bumerang.

Afrika: Kinderarbeit , Nein. Nicht wegen Elektroautos. Wegen AUTOs.

https://www.t-online.de/leben/id_85909696/tag-gegen-kinderarbeit-diese-produkte-werden-oft-mithilfe-von-kinderarbeit-gefertigt.html

Lithium: Nein. Nicht wegen Elektroautos. Südamerika baut in den Salzseen vor allem Kalisalze ab. Und es wird Salzsole gefördert.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Atacama

Und der Wasserspiegel sinkt auch wegen 2 Faktoren die so nicht genannt werden:
Entnahme von Wasser für die Landwirtschaft aus den Zuflüssen und Klimawandel. Es regnet… mehr an anderen Stellen und heftiger.

https://blog.mpt-reisen.de/ausnahmesituation-in-chile-atacama-versinkt-im-regen-im-sueden-herrscht-duerre/

https://www.geographie-heute.de/blog/wasser/post/wassermangel-in-chile-durch-avocadoanbau/

Und hier einige der journalistisch gut recherchierten Artikel hinsichtlich der teuer von der Anti-Elektroautoliga bezahlten Lobbyisten

https://correctiv.org/top-stories/2020/02/04/die-heartland-lobby/

https://taz.de/Reporter-ueber-verdeckte-Recherche/!5658042/

https://www.watson.ch/wissen/international/755959692-diesel-oekologischer-als-elektroauto-der-schmutzige-kampf-ums-sauberste-auto?fbclid=IwAR1jl42sbiuDoloHto1nTm9nCXyMQX12eHyviOav1rxZ6DeMrAlHOX21os8

Wasserstoff ist keine Energiequelle!

Um Wasserstoff herzustellen muss erst ein Mal gigantisch viel Energie eingesetzt werden.
Darüber hinaus ist die gesamte Logistikkette (Herstellung, Lagerung, Transport, Lagerung, Tankvorgang, Auto-Lagerung, Verbrennung) unter extrem hohem technischen (teuer! teuer! teuer!) Aufwand zur Zeit nicht ohne Verluste durch Temperaturschwankung, Ausdehnung, Ausgasen möglich. Drücke von 700 bis 800 Bar lasten auf allen Ventilen, Dichtungen, Tanks, Leitungen und müssen gekühlt werden.

Lagernde und rollende Wasserstoff-Bomben.

Das ist einfach schwachsinnig.

Ja, stimmt! Warum einfach wenn es auch kompliziert geht.
Man sollte sich schon etwas tiefer mit der Thematik befassen bevor man solche undifferenzierten Kommentare loslässt.
Man darf Menschliche Probleme nicht mit technischen verwechseln.
Aber Hauptsache gegen was sein.

Jetzt hat es die Elektromobilität offiziell geschafft eine klimafreundliche Technologie ab zu würgen. Für wen macht die Politik eigentlich diese Vorgaben zum Flottenverbrauch. Das Elektroauto hat in absehbarer Zeit keinen positiven Effekt auf das Klima. Es ist lokal nicht einmal gänzlich emissionsfrei.

Mal nachdenken… Richtig! KEIN Antrieb ist 100% klimaneutral.

Aber in der Reihenfolge werden sie „klimafreundlicher“
Benzin ICE
Diesel ICE
Wasserstoff FCEV
Batterieautos BEV

Und wer immer noch dem Traum Wasserstoff oder der 2017er „Schwedenstudie“ nachjagt:
Indianer sagen, totes Pferd reiten nirgendwo hin….

Ich begrüße die Entscheidung von VW, da e-Mobilität im Moment das am wenigsten Umweltschädliche ist.
Jetzt müssen Sie zeigen, dass das nicht nur Lippenbekenntnisse sind und mit großen Stückzahlen in den Markt einsteigen. Mit steigenden prozentualem Anteil an allen verkauften Fahrzeugen des Konzerns von Quartal zu Quartal.
Also Daumen hoch für VW.

Habe da Zweifel ob diese Entscheidung wirklich klug ist, denn diese Entscheidung ist international noch völlig offen und keines Falls entschieden….PKW, LKW, Langstecke, Kurzstrecke….. Diese Aussage erinnert an Trotz und Bastapolitik, die bishher nie zielführend war.

CNG wurde und wird weiter hin totgeschwiegen – das hat die Marketingabteilung von VW super hinbekommen. CNG ist laut ADAC sogar ökologischer als E Autos, zudem resourchen schohnender und einfach einfach.
Wir sollten mal lernen einfache und funktionierende Technologien einzusetzten anstatt eine immer komplexere Welt zu erschaffen.

Elektroauto, Diesel oder Wasserstoff – Womit stoppen wir die Klimakrise? (2020)
Video: https://youtu.be/WBqNS0nQzPY
https://www.volker-quaschning.de/artikel/Fakten-Auto/index.php
Quelle Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning
Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin

Umfangreiche Faktensammlung von Fraunhofer-Institut für System-
und Innovationsforschung ISI (2020)
https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cct/2020/Faktencheck-Batterien-fuer-E-Autos.pdf

@StromBert, sehr gute Recherche, was Ich noch hinzufügen möchte, Unser Strombedarf steigt auch durch digitalisierung, WP, usw., aber mal was anderes, hätte man (Regierung) nur mal die 1-2 Familienhäuser, die fast alle 2 Pkw haben mit PV aufgerüstet wo es sin macht, und der Strom vor Ort oder beim Energieversorger gespeichert wird, würde doch die e Mobilität anders aussehen. Aber ist das gewollt.?

VW produziert mit seinen E-Autos eine “Totgeburt“.
All die Schreiber, die das hier bejubeln, sollten mal die Texte des Zukunftsforschers J. RIFKIN lesen. Er hat bereits 2005 Frau Dr. Merkel die “dritte techn. Revolution“ vorgestellt und Berlin hat gepennt wie immer.
Im übrigen berät Herr Rifkin auch China und was dort geschieht bezüglich Brennstoffzellen-Technik ist den “Schreibern“ hoffentlich bekannt.
Die Brennstoffzelle im Auto ist bereits da – s. Werk in Süddeutschland, wird gebaut – Shell baut die größte Wasserstoffanlage in Holland! – Warum wohl? Weil E-Autos so toll sind? Nein – weil sie zukunftsfähig sind!!!

Und schon wieder ein Superschlauer! Es ist und bleibt auch bei einer Brennstoffzelle ein E-Auto mit einer mind. 3KW Batterie! Bin gespannt wie das tanken funktionieren soll 2-3Minuten fürs tanken und dann? Warten bis der Druck wieder aufgebaut ist, herzlichen Glückwunsch.
Der E-Techniker

Kommando zurück! Ein Hybrid hat eine Batterie, trotzdem ist ein Brenstoffzellen-Fahrzeug ein E-Auto.
Der E-Techniker

An so Leute wie Bernd Bönisch sei gesagt bitte erstmal recherchieren! Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören! Ultradigger und
Strombert haben vollkommen recht.
An Tom: die Regierung hat kein Interesse an Autarkie! Es gut um Milliarden im 3stelligen Bereich die dem Staat entgehen.
Der E-Techniker

Es gibt immer wieder Menschen, die irgendwo was lesen und abschreiben und dann glauben sie wären Experten.

@Jürgen:

Vollkommen richtig! Es geht dem Staat nur um die Finanzierungsquellen, die sich aus einer Tankstellenlogistik und Verbrennung ergeben.

Reine Elektro-Mobilität mit Akku kann völlig autonom betrieben werden. Wenn das nur jeder Dritte macht, kippt das System. Zur Zeit gibt es bereits rund 130.000 Stromspeicher an PV-Anlagen auf Privathäusern. Wenn die alle mit Wallboxen und bidirektionalem Ladesystem betrieben werden, war es das vor Ort für Tankstellen und Stadtwerke – oder andere Stromlieferanten.

Das Potential in Deutschland liegt bei rund 8 Millionen Dächern (bei im Schnitt 15 kwp), die etwa 120 Millionen kwp Volumen hätten. Dazu kommen öffentliche Gebäude, Gewerbebauten, Landwirtschaftsgebäude usw.

Durch die Deckelung der PV-Anlagen-Zubau-Flächen hat man das enorm verzögert. Die wird jetzt wieder einkassiert.

Gebaut werden die jetzt aber in China.

Dank der genialen Politik, die die Förderung an die Stromverteuerung für Privathaushalte gekoppelt hat. Umverteilung von Privat nach Gewerbe.

1+! für Ihren Kommentar und jemanden der weiß wie unsere Politik tickt, danke für die Ergänzung meiner Stellungnahme. Ich habe schon mit mehreren Technikern philosophiert was wäre: wenn ein Solardach auf dem Auto so stark wäre ohne nachzutanken?!?! Antwort: dann kommt die Steuer auf Sonnenlicht!
Der E-Techniker

Leider muss ich Euch enttäuschen. Bei VW brennt wohl etwas die Luft.

https://www.energie-und-management.de/nachrichten/gas/detail/vw-dementiert-schnellen-abschied-vom-erdgasauto-135690?fbclid=IwAR3qdxBFHDE1BdaUDAD48EZ6R8-nOEMFuQEmZWeyvcT251vrlZvPExnCoyQ

Vielleicht dürfen wir CNG Fahrer ja doch noch etwas länger unsere Verbrenner fahren. Sogar auch schon klimaneutral mit Stroh im Tank oder Rest und Abfallstoffen. Ich fahre jedenfalls mit 100 % Biomethan aus Reststoffen und dies ist auch klimaneutral, weil wir nur das ausstoßen was die Natur aufgenommen hat. Leider haben wir einen Auspuff am Auto wo es raus kommt :(. Das ist unser Übel, aber ein super Antrieb und wie gesagt auch klimaneutral. Bevor man so was vom Markt verschwinden lassen sollte, sollte man doch lieber erst Benziner und Diesel den Gar ausmachen. Allerdings gebe ich Euch recht, unsere CNG Fahrzeuge kommen nicht an die Effizient des E Autos ran. Aber ist es so schlimm wenn es doch klimaneutral ist? Jedes E Auto und CNG Auto ist besser als ein Benziner und Diesel, es ist nur schade das die Politik nicht erkennt, dass es auch saubere Verbrenner gibt.

Es is schon erstaunlich wie auch in dieser Diskussion kein Mensch auf CNG Bezug nimmt. Die Umweltverträglichkeit des E-Autos wird immer stets mit Diesel und Wasserstoff verglichen.
Jeder der keine Ahnung von CNG hat sollte sich wenigstens einmal damit befassen. Es funktioniert zu 100% ist keine Raketenwissenschaft und ist mit bio- oder synthetischem Methan nahezu CO2 Neutral #StrohImTank
Für die CNG-mobilität müssen wir die Erde nicht wegen irgendwelchen Rohstoffen umgraben und immer weiter ausbeuten. Für ein cng auto benötigt man vor allem stahl – und den kann man problemlos recyceln!

Bei CNG würde sich der CO2-Ausstoß gegenüber Benzin um 35 Prozent verringern und liegt somit sehr weit vorn da gebe ich Ihnen recht, aber von nahezu neutral kann leider nicht die Rede sein, da muss ich Sie enttäuschen. Es würde allerdings dazu beitragen die Umwelt eher, als alle anderen ölbasierten Kraftstoffe weniger zu belasten. Voraussetzung dafür ist, dass der Anteil von beigesetztem Bioerdgas rund 20 Prozent beträgt. Erdgas hat also auch das Zeug dazu, das ökologische Gewissen des Fahrers zu beruhigen. (Quelle: mobile.de)
Der E-Techniker

@ Jürgen
Sie haben Recht bezüglich des fossilen Erdgases. CNG kann aber mehr. Dieser Biomethanhersteller hat schon 12 CNG Tankstellen die mit 100 % erneuerbaren Biomethan betrieben werden und Orange Gas betreibt über 100 Biomethan Tankstellen in Deutschland mit Stroh im Tank von Verbio die um die 7 Millionen CNG Fahrzeuge bedienen könnten. Dann kommen noch diverse Anbieter wie Herr Seide in Kiel der auch aus Rest und Abfallstoffen auch noch Millionen Fahrzeuge klimaneutral bedienen könnte. Wir sehen, es könnte wenn die Politik wollte viel schneller auf klimaneutrales Auto fahren umgestellt werden.

https://www.kielerleben.de/news/kraftstoff-zukunft-bei-anton-willer-10023841.html

Es gibt aber auch noch genug CNG Tankstellen die mit fossilem Erdgas beliefert werden, die aber immer mehr auf Biomethan umgestellt werden.

Also nicht nur Ihr könnt klimaneutral auch wir :).

Uns wird das fossile Erdgas angekreidet und bei Euch eben der Kohle und Atomstrom. Nun ja geteiltes Leid ist halbes Leid :).

Übrigens wen es interessiert, ich fahre meinen VW Golf 7 TGI seit 78 000 Kilometer mit 3,7 Kilo Gas auf 100 Km für einen Preis von 1.12 Euro das Kilo und komme je nach Fahrweise um 400 Km mit einer Tankfüllung die 14.4 Kilo beträgt.

Darauf verweise ich ja in meinen Kommentaren, es ist möglich sauberer zu fahren, nur wenn man z.B. per Fernbedienung in LKW’s die Harnstoff-Einspritzung abschaltet, um Kosten zu sparen, dann stimmt doch was gewaltig nicht. Wo sind denn die Kontrollorgane in Deutschland? In anderen Ländern ist der „Lappen“ weg. Wenn jeder der kann eine Solaranlage auf dem Dach hätte und damit sein E-Auto lädt, wäre schon viel geschafft. Aber wie Sie auch schon richtig erkannt haben hat der Staat kein Interesse daran. Ich kämpfe seit 18 Monaten für eine Anlage an einem Turm, bekomme ich nicht genehmigt! Bis 16m ja, höher aber nicht! Gruß aus Absurdistan.
Wir fahren E-Smart für die Stadt und Tesla Model S für die Langstrecke.
Der E-Techniker

Gratuliere zu dem supergünstigen Betriebskosten beim CNG-Fahrzeug – solange CNG noch steuerlich subventioniert wird. Eigentlich sollte der verminderte Steueranteil 2020 abgeschafft werden, aber es wurde – glaube ich – noch mal verlängert. Das Problem beim Gasantrieb ist einfach nur dass ihn kaum jemand will. Vielleicht liegt es an dem dünnen CNG-Tankstellennetz, an den etwas höheren TÜV-Gebühren oder daran, dass nach einiger Zeit der Tank ausgetauscht werden muss. Aber wenn es ein Direkteinspritzer sein muss, macht der TGI am meisten Sinn.

Es ist leider so, da spreche ich auch leider aus Erfahrung, der CNG Antrieb soll nicht wirklich an den Mann gebracht werden. Ich weiß aber leider nicht warum? Als ich vor fünf Jahren mir einen neuen Wagen kaufen wollte, sollte er natürlich sparsam sein. Diesel lohnte sich nicht wegen viel Kurzstrecke, also blieb ja eigentlich wieder nur der Benziner. Durch Google und CO. gab ich sparsame Fahrzeuge ein und da stand etwas von Erdgasauto. Was das ? Bin ja gern offen für neues und da die gelesenen Beitrage ziemlich überzeugend waren, dachte ich warum nicht. Sehr sauber, günstige Betriebskosten u.s.w.. Mein Interesse war geweckt, warum nicht mal ein Erdgasauto kaufen. Meine Wahl viel auf einen Golf 7 TGI mit 14,4 Kilo Gas und 50 l Benzintank. Was will man da falsch machen ? Hast einen normalen Benziner mit 50 l Benzin und dann noch 14,4 Kilo Gas. Brauche den Benzintank so gut wie nie. Er verlangt nach der Gastankung für 200-300 m nach Benzin und bei Temperaturen unter – 10 Grad nach dem Benzin.
Also ab in die Autohäuser. Ich guckte vergebens in Kiels VW Autohäusern, nichts was irgendwas mit dem Antrieb zu tun hatte. Dann frage ich einfach einen Verkäufer nach so einem Wagen! Gemacht getan, der guckte mich mit großen Augen an und sagte was suchen Sie ? Er guckte in seine Unterlagen, telefonierte. So was haben wir nicht hier, warum wollen Sie so was kaufen? Kaufen Sie doch einen Benziner ! Ich guckte Ihn an und verabschiedete mich. Ein anderes Autohaus in Kiel hatte zwar auch kein Wagen stehen aber konnte mit dem Begriff was anfangen. Er war bemüht und druckte mir Modelle von VW aus, die geliefert werden könnten. Aber bitte fragen Sie nicht nach einer Probefahrt, wir haben keinen Wagen für Sie bereit. Ich kaufte mir nachher den Wagen auf blauen Dunst in Sachsen. Der Verkäufer selbst hatte auch keine Ahnung, sagte er auch selber und es wäre der erste Erdgaswagen den er verkauft. Ich führ diesen Wagen nach Haus, stellte mich beim ersten tanken auch dumm an, kannte es ja nun nicht und ist eben auch etwas anders. Bei der Fahrt nach Hause wurde mein lächeln immer größer als ich auf den Verbrauch guckte. Kam in Kiel mit einem Verbrauch von 3,1 Kilo auf 100 Km an. Ich habe diesen Kauf nie bereut. Es gibt für mich kein wirtschaftlicheres Auto. Dies sind sicher die Probleme der CNG Fahrzeuge und warum sie kaum jemand kennt und kauft. Die Fahrzeuge werden nicht vermarktet und schlecht geredet, warum auch immer. Der verminderte Steueranteil wurde verlängert bis 2026. Tankstellennetz ist ausreichend mit CNG App überhaupt kein Problem, aber natürlich mehr Tankstellen sind immer besser und müssen auch sein wenn man den Antrieb nach vorne bringen will. TÜV Gebühren sind 25 Euro für die Kontrolle der Flaschen und die haben eine Lebenszeit von 20 Jahren. Haben uns nun im Januar von dem anderen Benziner getrennt und uns einen zweiten CNG Wagen gekauft. Einen Seat Leon ST, 1,5 TGI und hat eine Reichweite von 500 Km. Warum 80 Euro für Benzin bezahlen und 600 Km kommen,, wenn ich für 20 Euro 500 Km komme 😉 .

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