VWs E-Offensive in China schreitet mit Produktionsstart von E-Antrieben voran

VWs E-Offensive in China schreitet mit Produktionsstart von E-Antrieben voran

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Der VW Konzern plant bis 2028 rund 11,6 Millionen E-Autos in China zu produzieren. Mehr als die Hälfte des vom Konzern angestrebten Gesamtziels von 22 Millionen. Vergangenes Jahr hieß es noch, dass im Oktober 2020 der Start der Serienproduktion von vollelektrischen Fahrzeugen auf Basis der MEB-Plattform in Anting geplant sei. Sollte Reuters recht behalten, liegt VW mit dem Produktionsstart des ID.4 im vierten Quartal voll im Zeitplan. Die Grundlage hierfür habe man mit der startenden Serienproduktion des E-Antriebs APP 310 gelegt. Dieser kommt in den Modellvarianten des VW ID.4 der Partner FAW (ID.4 CROZZ) und SAIC (ID.4 X) zum Einsatz.

Zudem wird es durch die lokale Fertigung in China möglich sein künftige MEB-Modelle des Konzerns für China ebenfalls lokal zu beliefern. Den APP 310-Motor für die aktuellen und künftigen MEB-Modelle in Europa und Nordamerika fertigt das Leitwerk für elektrische Antriebe der Komponente in Kassel. „Mit dem Produktionsstart des APP 310 an unserem Komponentenstandort in Tianjin beschleunigen wir die Elektromobilität nicht nur für den regionalen Markt, sondern für den gesamten Konzern“, so Thomas Schmall, Vorstandvorsitzender der Volkswagen Group Components.

Des Weiteren sei es laut Schmall so, dass die Präsenz in den Kernmärkten ermöglicht, dass VW flexibel und effizient auf die Anforderungen der Kunden reagieren können. „So trägt Volkswagen Group Components maßgeblich zur E-Offensive des Konzerns bei“, ergänzt Schmall in einer entsprechenden Mitteilung des Unternehmens. Beim APP 310 handle es sich um eine permanenterregte Synchronmaschine mit achsparalleler Anordnung von Antrieb und Getriebe. Diese verfügt über eine Leistung von bis zu 150 kW (204 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 310 Nm. Für die Industrialisierung des neuen Produkts in China arbeiteten die beiden Komponentenwerke Kassel und Tianjin eng zusammen.

Die installierte technische Kapazität an beiden Standorten zusammen entspricht aktuell bis zu 880.000 E-Antrieben im Jahr. Schon bis 2023 soll die Produktion auf bis zu 1,4 Millionen E-Antriebe erweitert werden. Damit wird Volkswagen Group Components zu einem der weltweit größten Hersteller von E-Antrieben.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung vom 16. November 2020

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Was VW nicht alles kann wenn Sie müssen. Die chinesische Regierung lässt sich da nicht beeinflussen, obwohl VW die Kanzlerin vor 2 Jahr gebeten hat auf China einzuwirken den 10% E-Anteil zu reduzieren. In Deutschland haben Sie da natürlich mehr Macht.
Soviel zum Thema der Markt regelt sich selbst und wenn e-Auto gut ist wird es der Verbraucher auch kaufen, was die Verbrennerbefürworter ja oft und gerne als Gegenargument zu den Subventionen in die Runde werfen.
Der Markt regelt nur seine Gewinne und bietet an was am meisten abwirft. Das wird dann dem Kunden solange schmackhaft gemacht bis der glaubt, dass er es will und braucht.
Wir hätten heute noch keine Abgasreinigungsanlagen in den Autos wenn es nicht verpflichtend wäre und wie die steigenden Normen ausgehebelt werden hat ja gerade VW eindrucksvoll bewiesen.

Erst kürzlich hat China große Zugeständnisse in Sachen Klima gemacht (neutral bis 2060). Ob das wegen der Kanzlerin war, sei mal dahingestellt.

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